Thornton Niven Wilder
Lebenslauf
Thornton Niven Wilder wurde am 17.04.1897 in Madison, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Wisconsin geboren.
Sein Vater war Staatswissenschafter und Zeitungsverleger. In Hongkong übte er jedoch die Funktion eines amerikanischen Generalkonsul aus. So verbrachte der junge Wilder einen Teil seiner Kindheit, genauer gesagt die Jahre zwischen 1906 und 1914, in China und kehrte mit siebzehn nach Amerika zurück.
Er studierte Archäologie und Französisch unter anderem am Oberlin-College in Ohio, an der Yale-University, an der American Academy in Rom und an der Princeton-University. Wilders berufliche Tätigkeiten befinden sich alle im Bildungsbereich. So war er zum Beispiel Instruktor in Lawrenceville, New Jersey, Lehrer der franz. Sprache, Master of Arts in Princeton, Dozent und Professor an den Universitäten von Chikago und Harvard. Dazu kann ich euch leider keine genauen Daten liefern, weil in meinen Unterlagen nur Widersprüche zustande gekommen sind.
Seiner dichterischen Arbeit widmete sich Wilder also nur nebenbei, wann immer er gerade Lust dazu verspürte. Zurückgezogen starb er am 07. Dezember 1975, im Alter von 78 Jahren in New Haven, Connecticut an Herzversagen.
Werke
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Romane
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"Die Cabala" ...ein Roman, in dem er leidende Schicksale einer exklusiven römischen Adelsfamilie aufdeckt "Die Brücke von San Luis Rey" ...hier behandelt der Dichter die Frage, nach dem Zufall oder Fügung des Schicksals in "Die Frau aus Andros" ...erkennen wir die Umschrift einer Terenz Komödie "Dem Himmel bin ich auserkoren" ...in diesem Roman zeigt Wilder die falsche Einstellung eines Tiefgläubigen "Die Iden des März" ...behandeln das ewige Rätsel des Lebens anhand der Ermordung Caesars "Theophilus North oder ein Heiliger wider Willen" ... ist ein Schelmenroman, der die Überzeugung Wilders, vom Wirken der göttlichen Gnade beinhaltet
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"Das lange Weihnachtsmahl" ...einen Einakter, der zur Sammlung "Einakter und Dreiminutenspiele" "Unsere kleine Stadt" ...und "Wir sind noch einmal davongekommen" ...zeigen die Zeitlosigkeit menschlicher Erfahrung und die wahren Werte des Lebens in der Komödie "Die Heiratsvermittlerin" ...legt uns Wilder eine Neufassung von Nestroys "Einen Jux will er sich machen" vor "Die Alkestiade" ...ist die Überarbeitung eines Euripides-Dramas
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wie "Kultur in einer Demokratie" und "Goethe und die Weltliteratur" ...die er selbst als "Schriften zur deutschen Kultur und Goethe" bezeichnet.
Bedeutung seiner Arbeit
Wilder war durch sein Studium und seine Lehrtätigkeiten in Europa sehr stark abendländisch orientiert. Aus dem Grund war der optimistische Humanismus, zusammengesetzt aus christlicher Heilsgewissheit und europäischer Bildungstradition, die Grundlage seiner Werke.
Er befasste sich vor allem mit der Frage, was es eigentlich bedeutet, ein Amerikaner zu sein. Wilder stellt dem sozialkritischen Realismus seiner Epoche hohe Formkunst, die er mit starkem religiösen Gefühl vereinigt, gegenüber. Ein Besonderheit seiner Arbeiten ist die Darstellung von menschlichen Schicksalen, die er mit mildem Humor versetzt. Schon zu Lebzeiten war er sowohl in Amerika, als auch in Europa sehr angesehen. Dokument dafür, sind der Pulitzerpreis, der Wilder gleich drei Mal verliehen wurde, sowie die Auszeichnung durch den Friedenspreis des deutschen Buchhandels und der Goethe-Plakette.
Weltruhm erlangte der amerikanische Dichter durch den Roman "Die Brücke von San Luis Rey" und sein Drama "Unsere kleine Stadt".
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