Satanismus - Messen, Blut und tote Tiere

Schwarze Messen und Satanskult:
Okkultismus im Vormarsch

Was ist Satanismus ĂŒberhaubt?:

Satanismus ist die Anbetung Satans traditionell mit Okkultismus, Hexerei und der schwarzen Messe verbunden. Auch wenn Gelehrte davon ausgehen dass die schwarze Messe vor dem 19 Jahrhundert lediglich eine literarische Erfindung war, wird sie als der Hauptritus des Satanismus angesehen. Der Zelebrant trÀgt Àhnliche GewÀnder wie die christlichen Priester die eine Messe zelebrieren; auf seinem Gewand sind jedoch Symbole des Teufels, wie z.B. eine Ziege, abgebildet Die schwarze Messe kann auch die AufhÀngung eines Kreuzes auf dem Kopf, Parodien
und Umkehrungen christlicher Gebete und Glaubensbekenntnisse, Tieropfer und rituelle Orgien beinhalten.
Der Satanismus basiert wahrscheinlich auf antikem und mittelalterlichem DĂ€monenglauben, denn er betrachtet den Teufel weder als WohltĂ€ter noch als Ausgestoßenen, sondern als Feind, der mĂ€chtiger ist, als die MĂ€chte des Guten, welche sich als unfĂ€hig erwiesen haben ihre Versprechen an die Welt zu erfĂŒllen. Der Satanskult hat Eingang in westliche Jugendkulturen gefunden, etwa bei Bands oder in der: ,,Gruftie - Szene".

Satanisten glauben nicht an das ÜbernatĂŒrliche, weder an Gott noch an den Teufel. Der Satanist ist sein eigener Gott. Satan ist ein Symbol fĂŒr den Menschen, der so lebt, wie seine stolze, fleischliche Natur es gebietet. Satanisten praktizieren niedere Magie, die im Wesentlichen die tagtĂ€gliche Manipulation der Zeitgenossen ist, um ihre Ziele zu erreichen.

Die JĂŒnger der Church of Satan gehen nicht, wie es bei anderen alternativen Religionen, bzw. Sekten, der Fall ist, auf die Straße um neue Mitglieder zu werben. Um ein eingetragenes Mitglied zu werden muss man sich selbst darum kĂŒmmern. Am einfachsten geschieht das ĂŒber das Internet FĂŒr eine einmalige AufnahmegebĂŒhr von 100 US - Dollar erhĂ€lt man eine blutrot gefĂ€rbten Mitgliedsausweis. Wenn man möchte kann man einen Fragebogen ausfĂŒllen, um seine ernsthafte Interesse zu bekunden. Wenn man einen aktiveren Part erhalten möchte, kann man sich bei der CoS fĂŒr den Posten als "Meister der Grotte" bewerben. Wenn man akzeptiert wird, erhĂ€lt man eine Berechtigung und Einschulung, um eine eigene satanische Gruppe zu grĂŒnden.

Immer öfter liest man, dass SatansjĂŒnger Friedhöfe schĂ€nden, Kapellen verwĂŒsten und in schwarzen Messen ihrem Herrn huldigen. Sie graben Leichen aus, verbrennen Kreuze und hinterlassen drohende Botschaften. Der Okkultismus ist auf dem Vormarsch in Deutschland.

Die offiziellen Stellen wissen nur wenig ĂŒber jene Menschen die Satan zu ihren höchsten Wesen auserkoren haben, und tappen bei ihren Ermittlungen und Analysen im dunkeln. Die Polizei stĂ¶ĂŸt bei ihrer Arbeit auf eine Mauer das Schweigens. "Das SchweigegelĂŒbde bei den Satanisten ist das stĂ€rkste was ich kenne", erzĂ€hlt einer der Sektenmittler.

In Polizeiberichten und in der Presse ist von zunehmender Gewalt, Vergewaltigungen, Selbstmord und sogar von Mord die Rede. Ein 15jĂ€hriger wurde von drei MitschĂŒlern in Sondershausen (ThĂŒringen) mit einem Kabel erdrosselt, nachdem er sich ĂŒber ihre Satansrituale lustig gemacht hatte.

Der Anfang sieht harmlos aus. Schlichte Neugier bringt die meist jugendlichen Fans der Magie dazu, ihr Horoskop zu lesen, den Todestag auszupendeln und GlĂ€ser zu rĂŒcken. Wie reine Albernheit hört es sich deshalb auch an, wenn Andreas Finke von der evangelischen Zentralstelle fĂŒr Weltanschauungsfragen (Berlin), von Treffen "nachts um zwölf bei Rotwein und Kerzenschein auf dem Friedhof" erzĂ€hlt.

Viele AnhÀnger schwarzer Gruppen fangen als Grufties an: Sie tragen schwarze Kleidung und kultischen Schmuck, schminken sich die Gesichter leichenblass. Sie treffen sich in bestimmten Diskotheken bei Black Metal Musik, die im Gegensatz zu Heavy Metal (Hard Rock) auch traurige und depressive Elemente enthÀlt.

Der todliebende Aspekt ist entscheidend. Spezielle LĂ€den machen deshalb ein gutes GeschĂ€ft mit einschlĂ€giger Literatur und morbiden Accessoires wie Kultmessern, Opferschalen aus Totenköpfen und Roben mit Teufelssymbolen. Besonders die vom Leben EnttĂ€uschten, wie zum Beispiel arbeitslose Jugendliche, und die Gelangweilten, die alles haben, fĂŒhlen sich angesprochen.

Doch was dahinter steht hat eine andere Dimension. "Der Wunsch nach Macht ĂŒber andere Menschen ist ein wesentlicher Aspekt". Der Anschluß an eine höhere Welt wird gesucht. Das zunehmend magische Weltbild wirkt aber wie eine schiefe Ebene und ist der NĂ€hrboden fĂŒr hĂ€rtere Praktiken.
Schwarze Messen mit Opferritualen, bei denen das Blut einer schwarzen Katze getrunken wird, machen labile Jugendliche glauben, sie hÀtten sich wirklich dem Satan verschrieben.

Und auch das Element der Aggression zieht viele magisch an. Die ÜbergĂ€nge zur Sado - Maso - Szene seien fließend, auch Piercing gehöre in diesen Bereich. Die heutigen Jugendlichen wollen zunehmend außergewöhnliche Erlebnisse haben. Die Angst werde wie ein Rauschzustand empfunden, "Lustangst" nennt der Fachmann das PhĂ€nomen.

Auch die VerÀnderungen in der deutschen Gesellschaft tragen zu dem Trend bei. Immer mehr Deutsche haben den Glauben in die AutoritÀten, wie zum Beispiel Politiker, Priester und Mediziner, verloren. Statt sich einer Norm zu unterwerfen, wollen sie lieber "ihre mehr oder weniger abstrusen Phantasien ausleben",.
Doch von dieser Suche nach Grenzerfahrungen bis hin zu den echten Satanisten ist es ein weiter Weg, den nur ein geringer Teil der am Okkulten Interessierten zurĂŒcklegt. In der abgeschotteten Szene, die ihren "Narzismus durch ExklusivitĂ€t befriedigt", wird nur der geduldet, wer Schmerz, Ekel und Wut ertrĂ€gt.

Die kleinen, elitÀren Gruppen, die sich auf die Gurus des Satanismus wie Aleister Crowley und Anton LaVey, berufen, haben meist nur vier bis zehn Mitglieder, und ihre Praktiken reichen von spielerisch bis pathologisch und gefÀhrlich.
Sie folgen den Gesetzen und Regeln ihrer Meister. Es gibt drei Gruppen von kurzgefaßten Richtlinien. Die erste Gruppe sind die neun satanischen Gebote:

1. Satan reprÀsentiert Hingabe statt Enthaltsamkeit.
2. Satan reprÀsentiert vitale Existenz statt spiritueller Hirngespinste.
3. Satan reprÀsentiert reine Weisheit statt heuchlerischer SelbsttÀuschung.
4. Satan reprĂ€sentiert GĂŒte gegenĂŒber denen, die sie verdienen, statt an Undankbare verschwendete Liebe.
5. Satan reprÀsentiert Vergeltung statt Darbieten der anderen Wange.
6. Satan reprĂ€sentiert Verantwortung gegenĂŒber Verantwortungsbewußten statt Sorge um
psychische Vampire.
7. Satan reprĂ€sentiert den Menschen als bloß ein anderes Tier - manchmal besser, meistens
schlechter als die vierbeinigen - das durch seine "göttliche spirituelle und intellektuelle
Entwicklung" zum bösartigsten aller Tiere geworden ist.
8. Satan reprĂ€sentiert alle der sogenannten SĂŒnden, da sie alle zur körperlichen, geistigen und
emotionalen Genugtuung fuhren.
9. Satan ist der beste Freund, den die Kirche jemals hatte, da er sie ĂŒber all die Jahre im GeschĂ€ft gehalten hat.

Die nĂ€chste Gruppe, die elf satanischen Regeln der Welt, wurden etwa zur selben Zeit geschrieben, aber damals als zu freimĂŒtig und brutal angesehen, um sie der Allgemeinheit zugĂ€nglich zu machen und deshalb nur an Mitglieder ausgegeben.

1. Gib keine Stellungnahmen oder RatschlÀge, wenn du nicht gefragt wirst.
2. ErzÀhle deine Sorgen nicht anderen, wenn du nicht sicher bist, dass sie sie hören wollen.
3. In jemandes anderen Heim erweise ihm Respekt, ansonsten betritt es nicht.
4. Wenn dich ein Gast in deinem Heim belÀstigt, behandele ihn grausam und ohne Gnade.
5. Unternimm keinen sexuellen Vorstoß, solange du nicht entsprechende Signale bekommen hast.
6. Nimm nichts an dich, was dir nicht gehört, außer es ist eine BĂŒrde fĂŒr den anderen und er schreit danach, entlastet zu werden.
7. Erkenne die Macht der Magie an, wenn du sie erfolgreich eingesetzt hast, um deinen WĂŒnschen zum Erfolg zu verhelfen. Wenn du die Macht der Magie verleugnest, nachdem du sie mit Erfolg beschworen hast, wirst du alles verlieren, was du erreicht hast.
8. Beschwere dich nicht ĂŒber etwas, dem du dich nicht selbst aussetzen musst.
9. FĂŒge Kindern keinen Schaden zu.
10. Töte keine nichtmenschlichen Tiere, außer du wirst angegriffen oder zu Nahrungszwecken.
11. Wenn du auf offenem Grund unterwegs bist, belÀstige niemanden. Wenn dich jemand belÀstigt, bitte ihn, damit aufzuhören. Wenn er nicht aufhört, vernichte ihn.

Nachdem wir Richtlinien darĂŒber ausgegeben haben, was wir uns erwarten, ist es jetzt an der Zeit,
eine Liste von Verhaltensformen zu erstellen, die wir in der satanischen Gesellschaft verrnieden sehen wollen. Satanisten akzeptieren, dass wir Menschen sind und auf Perfektion hinzielen, aber manchmal in negative Handlungsmuster verfallen können. So entstand die Liste der neun satanischen Sunden, Richtlinien dafĂŒr, was Satanisten als ein unproduktives Verhalten betrachten, das erkannt und aus dem tĂ€glichen Leben eliminiert werden muss.

1. Dummheit - - Der oberste Eintrag auf der Liste der satanischen SĂŒnden. Die HauptsĂŒnde des Satanismus. Es ist zu schade, dass Dummheit keine Schmerzen verursacht. Unwissenheit ist eine Sache, aber unsere Gesellschaft gedeiht in wachsendem Ausmaß auf Dummheit. Sie hĂ€ngt davon ab, dass die Leute weitermachen mit dem, was ihnen auch immer erzĂ€hlt wird. Die Medien fordern kultivierte Dummheit als eine Haltung, die nicht nur akzeptabel, sondern lobenswert ist.
Satanisten mĂŒssen lernen, hinter die Tricks zu sehen, sie können es sich nicht leisten, dumm zu sein.

2. Anmaßung - - Inhaltslose BeitrĂ€ge können ausgesprochen irritierend sein und sind keine Anwendung der Hauptregeln der niedereren Magie. Auf der gleichen Ebene mit Dummheit, wenn es darum geht, was heute das Geld in Umlauf hĂ€lt. Jeder wird dazu gebracht, sich wie ein großes Tier zu fĂŒhlen, ob nun was daran ist oder nicht.

3. Solipsismus - - Kann fĂŒr Satanisten sehr gefĂ€hrlich sein. Man projiziert seine Reaktionen, seine Antworten und sein Einfindungsvermögen auf jemanden, der wahrscheinlich weit weniger eingestimmt ist als man selbst. Es ist ein Fehler, dass man von den Leuten erwartet, dass sie einem dieselbe RĂŒcksichtnahme, Höflichkeit und Respekt entgegenbringen, die man ihnen gegenĂŒber selbstverstĂ€ndlich aufbringt. Sie werden es nicht machen. Statt dessen mĂŒssen Satanisten danach trachten, den Satz "Wie du mir, so ich dir" zur Anwendung zu bringen. FĂŒr die meisten von uns ist es mit Arbeit verbunden und erfordert dauernde Wachsamkeit, damit man nicht in die angenehme Illusion verfĂ€llt, dass jeder genau so ist wie man selbst. Wie gesagt, bestimmte Utopien wĂ€ren ideal in einer Gesellschaft von Philosophen, aber unglĂŒcklicherweise (oder glĂŒcklicherweise, von einem Machiavellischen Standpunkt aus gesehen) sind wir davon weit entfernt.

4. SelbsttĂ€uschung: - - Kommt in den neun satanischen Gebote vor, verdient es aber, hier wiederholt zu werden. Noch eine HauptsĂŒnde. Wir dĂŒrfen nicht den heiligen KĂŒhen huldigen, die uns prĂ€sentiert werden, einschließlich der Rollen, von denen erwartet wird, das wir selbst sie spielen. SelbsttĂ€uschung sollte nur betrieben werden, wenn es Spaß macht, und im vollen Bewußtsein der Tatsache. Aber dann ist es nicht SelbsttĂ€uschung!

5. Zugehörigkeit zur Herde - - Offensichtlich, vom satanischen Standpunkt. Es ist durchaus in Ordnung, den WĂŒnschen einer Person nachzukommen, wenn man davon schließlich profitiert. Aber nur Narren folgen der Herde und lassen sich von einem unpersönlichen Wesen diktieren. Der SchlĂŒssel ist, sich seinen Herren weise auszusuchen anstatt von den Launen vieler versklavt zu werden.

6. Mangel an Perspektiven - - Auch dieser Punkt kann zu einer Menge Schmerzen fĂŒr einen Satanisten fĂŒhren. Du darfst niemals aus dem Blick verlieren, wer und was du bist, und was fĂŒr eine Bedrohung du durch deine bloße Existenz sein kannst. Wir machen Geschichte, hier und jetzt, jeden Tag. Behalte immer ein umfassendes historisches und soziales Bild im Bewußtsein. Das ist ein wichtiger SchlĂŒssel sowohl fĂŒr niederere als auch fĂŒr höhere Magie. Erkenne die Muster und reihe die Ereignisse aneinander, so wie du möchtest, dass die Teile auf ihren Platz fallen. Beuge dich nicht dem Druck der Herde - wisse, dass du auf einer völlig anderen Ebene arbeitest als der Rest der Welt.

7. Vergeßlichkeit gegenĂŒber frĂŒheren GrundsĂ€tzen - - Sei dir bewußt, dass das einer der SchlĂŒssel dafĂŒr ist, die Leute mittels GehirnwĂ€sche dazu zu bringen, etwas "Neues" und "Anderes" zu akzeptieren, das in Wirklichkeit einstmals allgemein bekannt war, jetzt aber in neuer Verpackung prĂ€sentiert wird. Es wird von uns erwartet, dass wir von der Begabung des "Erfinders" schwĂ€rmen und darĂŒber das ursprĂŒngliche Original vergessen. Das fĂŒhrt zu einer beliebig verfĂŒgbaren Gesellschaft.

8. Kontraproduktiver Stolz - - Dieses erste Wort ist wesentlich. Stolz ist großartig, solange du nicht beginnst, das Kind mit dem Bade auszuschĂŒtten. Die satanische Regel ist: wenn es dir nutzt, großartig. Wenn es aufhört, dir nĂŒtzlich zu sein, wenn du dich in eine Ecke manövriert hast und der einzige Ausweg von dort ist, zu sagen, "Es tut mir leid, ich habe einen Fehler gemacht, lass uns einen gemeinsamen Ausweg finden", dann mach es.

9. Mangel an Ästhetik - - Das ist die physische Anwendung des Ausgleichsfaktors. Ästhetik ist wichtig fĂŒr niederere Magie und sollte kultiviert werden. Es ist offensichtlich, dass kaum jemand die klassischen Standards von Schönheit und Form zu Geld machen kann, darum sind sie in der Konsumgesellschaft nicht gefördert, aber ein "Blick" fĂŒr Schönheit, fĂŒr Ausgewogenheit, ist ein wesentliches satanisches Hilfsmittel und muss zum Erreichen der optimalen magischen EffektivitĂ€t angewandt werden. Es ist nicht das, was als erfreulich erwartet wird - - es ist, was es ist. Ästhetik ist eine persönliche Angelegenheit, ein Spiegel des eigenen Naturells. aber es gibt allgemein angenehme und harmonische Aspekte, die nicht verleugnet werden sollten

In einem der wenigen Insider - Berichte aus der Szene erzĂ€hlt der 24jĂ€hrige Aussteiger "Thomas" dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" von Ă€ußerst schmerzhaften Schnittwunden, die ihm mit aus Eisen gebrochenen Klingen zugefĂŒgt wurden. "Ziel des Satanisten ist es, dass man Angst und Ekel verliert", sagt er, und schildert, wie er stundenlang im Sarg neben einer Leiche gelegen hat.

Nach seinen Angaben sind die Mitglieder der harten Szene international vernetzt. Er habe "mit
Satanisten aus England, Frankreich, den USA und Skandinavien Treffen organisiert", sagt "Thomas": "Das ist wie in einer Firma, es gehe um eine Menge Geld.
Das Internet ist ein Ganz wichtiger Faktor beim Satanismus. Hier verbreiten sie Propagandamaterial und bieten Produkte, wie z.B. Satansgebisse, die zwischen 70$ und 180$ liegen, an.


Interview mit einem bösen Satanisten

    Was ist wahr an den GerĂŒchten, die ĂŒber Euch im Umlauf sind (Blutfeten, nĂ€chtliche Treffen auf dem Judenfriedhof usw.)?
"LĂŒge ... Wir tun schon seltsame Dinge. Aber das geht nur uns etwas an. Judenfriedhof! forget it, wir bevorzugen den dĂŒsteren Wald. Blutfeten? Was soll das sein?"

    Woran glaubt Ihr eigentlich ?
"Diese Frage! ! Aber gut ... Unser Glaube ist eine Verbindung von uralten indianischen Ritualen mit skandinavischer Mysthik, angereichert mit dunklem Voodoo - Kult und das alles durchsetzt mit der brutalen GenialitĂ€t Lucifers Anti - Religion. Wir glauben ... na sad esöB; na ned doT; na sad hcsielF, na eid tsuL; na eid tchaM; na eid sinretsniF; na eid thcalhcS; na ned geiS, na eid neleeS na eid nenomeal); na reficul, neresnu retaV dnu retsieM; na sad tulB, na eid gnureotsreZ; na sad soahC; na eid yhcranA; na eid thcaN; na eresnu tjarK ...!' [Satanistischer Kult ist die Verehrung des christlichen Gottesdienstes, das Gegenteil christlichen Glaubens: alles was im Christentum gut ist, wird als böse angesehen und umgekehrt, alles was im christlichen Gottesdienst weiß ist, ist im Satanismus schwarz. Dazu gehört auch, dass das satanistische Glaubensbekenntnis rĂŒckwĂ€rts gebetet wird. Der Satanismus ĂŒbt eine Konterliturgie aus.] Das ließe sich noch fortsetzen ... aber ich denke, das reicht.

    Was denkt Ihr ĂŒber Christen?
"Christen? Wenn Ihr sowas wie den CVJM meint, we beate and destroy it!! ! Scheiß - Pseudos. Wenn aber aufrechte und ehrliche Christen gemeint sind wie die Apostel und Jesus Christ, nun, wir akzeptieren einzigst sie als unsere Gegner in der ewigen Schlacht zwischen Gut und Böse...!"

    Feiert ihr "Schwarze Messen"? Wenn ja: Wie? Was ist das ĂŒberhaupt?
"Primitiv, diese Frage ... feiert ihr denn Partys und Feten?! Ich denke doch. "Schwarze Messen" ist ein mit Vorurteilen belasteter Begriff... Wir haben unsere eigenen Riten und Zeremonien, aber das braucht euch in keinster Weise zu interessieren!!! Nur: So ein Shit wie in BRAVO und sonstwo zu lesen, ist es auf keinen Fall! "

    Welche Meinung habt Ihr zum Tod? Habt Ihr Angst vorm Sterben? Denkt Ihr, dass danach noch etwas passiert?
"Tod - sĂŒĂŸer Gedanke, lockende Versuchung, holde Tat. Tot - sĂŒĂŸe Versuchung, lockender Gestank, holdes Gebein ... Tot zu sein ist fĂŒr uns Zustand absoluter ErfĂŒllung. Erst nach dem Tod hat man seinen Astralkörper unter völliger Kontrolle. Wir wĂŒnschen den Tod! Und zwar aller Lebewesen. Denn fĂŒr die einen wird es zur ewigen Freude, fĂŒr andere zur ewigen Qual:"

    Macht Ihr Religionsunterricht mit? Wenn ja: Was haltet Ihr davon und wie verhaltet Ihr Euch?
"Nein. Nichts Neues am Horizont der Schein - Christen... Alte, abgedroschene Phrasen, leere WorthĂŒlsen. Langweilig."

    Habt Ihr schon einmal etwas erlebt, was fĂŒr Euch ein Zeichen war, dass es einen Satan gibt? Wenn ja: Was? Wann? Wo?
"Fuck you & DIE! ! ! Eine sinnlose Frage, dennoch will ich sie beantworten: Jeder von uns hat seine Erlebnisse mit der dunklen Seite, aber das geht nur uns etwas an. Sahen denn die Christen unter Euch schon Jehova oder Jesus? Sicher nicht, aber dennoch wissen sie: Es gibt Gott. Es lebte Jesus."
    Wie seid Ihr zu Euren Ansichten gekommen?
"Die kamen mit der Post ... Go to HELL! NatĂŒrlich durch langes, intensives Nachdenken und tiefe Überzeugung. Wie denn sonst?!"

    Gruftis oder Gothics: Habt Ihr etwas damit zu tun?
"Gruftis? Was soll das denn sein?! Gothics kennen wir, klar doch. Ideell stehen sie uns am nĂ€chsten, deshalb sind sie eine ganz angenehme Gesellschaft fĂŒr uns. "

    Trefft Ihr Euch mit anderen Leuten, die Eure "Glaubensrichtung" vertreten? Was macht Ihr zusammen?
"Mit "Vertretern" treffen wir uns nie. Nur mit Personen und Wesen, die die gleichen Ansichten / Absichten wie wir haben."

    Habt Ihr bestimmte Musik? Bestimmte Rituale Wenn ja: Welche?
"Musik... unser musikalisches Spektrum reicht von Death - Metal ĂŒber Black - Metal und Grindcore bis zu Darkware / Gothic - Rock. Hardrock, Punkrock, Pop und als so ein Scheiß ist nicht unsere Geschmack. Riten? Hab ich schon beantwortet."

    Benutzt ihr Alkohol oder Drogen, um Euch evl. in Trance zu bringen?
"Jaaa! ! ! Wir pumpen uns mit LSD voll, konsumieren Unmengen von Rotwein ! Wodka und benutzen verschiedene Lösungsmittel zum "SchnĂŒffeln". Und wenn wir dann so richtig trancig sind, machen wir Jagd auf hĂŒbsche Jungfrauen, um sie zu foltern und zu opfern. Alles klar?!"

    Was sagen Eure Eltern zu diesem Thema?
"SÀtze, Wörter, Wortgruppen, Buchstaben ... ganz unterschiedlich."

    Bemerkt Ihr, dass Euch Leute, ohne Euch zu kennen, offene Abneigung entgegenbringen? Wenn ja: Wie werdet Ihr damit fertig?
"Ich liebe diese Frage!!! Die einen wollen uns erniedrigen, die anderen uns körperlich verletzen Ich sage nur: The Victory is Our!!! Und wer uns kennt, weiß, dass dies nicht nur hĂŒbsche Worte sind..."

    Der Friedhof, was ist das fĂŒr ein Platz fĂŒr Euch?
"Der Friedhof ist ein ruhiger, vertrĂ€umter, romantischer Ort, nur leider wurde seine AtmosphĂ€re erheblich zerstört, weil einige Nachwuchs - Grufties meinen, es uns gleich tun zu können ... Nun, wir haben uns in den Wald zurĂŒckgezogen. Ein phantastischer Ort."

    Wer gehört ĂŒberhaupt zu Euch?
"Hahaha, selten so gelacht. Wir sind Legion, und das sind ihrer viele ... Manche von uns stechen aus der Masse hervor, andere tarnen sich perfekt darin. Zu uns gehört nur, wen wir anerkennen und tolerieren und wer sich zu uns bekennt. N.N.[das ist der spÀter Ermordete gehört definitiv nicht zu uns, auch wenn er so etwas in der Art behaupten mag. No Chance! Falls irgendwer auf den Gedanken kommen sollte, uns besuchen zu wollen, so sei er gewarnt: Unser Verhalten hÀngt sehr stark vom Verhalten unseres Gastes ab. Im tiefen Wald hört dich niemand schreien..."

    Womit beschÀftigt Ihr Euch noch in der Freizeit
"Wir versuchen so wenig Normales wie möglich zu machen. Also, Wir schauen recht oft Video, am liebsten Splatter - und Actionfilme, wo die Menschen auf das Grausamste getötet werden. Lesen tut auch jeder, bevorzugter Autor ist Stephen King. Und am wichtigsten: Wir proben hÀufig zusammen, da wir sogar eine Band darstellen: A B S U R D Wir spielen den hÀrtesten, rauhesten und genialsten Black - Metal in ganz Deutschland. ..."

Umfrageergebnisse der Realschule
Gummersbach
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Die Ergebnisse haben sie in drei Altersstufen aufgeteilt:

Sie befragten Jugendliche zwischen 15 - 18 Jahren (80% mÀnnlich, 20% weiblich).
Davon waren
    evangelisch: 60% katholisch: 26% ortodox: 7% und 7% Moslem.
Bekannt waren folgende Sekten:
    Zeugen Jehovas:41% Scientology: 37% Hari Krishna: 7% Momonen: 7% Moonsekte und Kombineight: 4% .
"Was identifizieren Sie mit Satanismus ?"
    Teufelsanbetung: 73% Messen: 7% Tieropferung: 7% Unbekannt:13%
"Hatten Sie oder Ihr Freudeskreis bereits Kontakt zum Satanismus ?"
    Ja 27% Nein 67 % Keine Angaben 6%
"Wie ist Ihre Einstellung zum Satanismus"
    Negativ 73% Positiv 13% Unentschlossen 7% Enthalten 7%

Bei der Befragung der 19 - 40 jÀhrigen waren 50% mÀnnlich und 50% weiblich:
    Evangelisch 80% Katholisch 20%
"Welche Sekten sind Ihnen bekannt?"
Im Gegensatz zu den Jugendlichen war Ihr Wissen weitaus begrenzter:
    Zeugen Jehovas 38% Scientology 31% Momonen 8% Bagkwan 8% Neu - Apostolisch 15%
"Was identifizieren sie mit Satanismus?"
    Teufelsanbetung 33% Tieropfer 17% Schwarze Magie 17% Okkulte Dinge 33%
"Hatten Sie oder Ihr Freundeskreis schon Kontakt mit dem Satanismus"
    Nein 100%
"Wie ist Ihre Einstellung zum Satanismus?"
    Negativ 100%
Von den 41 - 70 jÀhrigen Leuten waren 67% mÀnnlich und 33% weiblich:
Ihre Religionen waren:
    Evangelisch 80% Katholisch 20%
"Welche Sekten sind Ihnen bekannt?"
    Zeugen Jehovas 56% Scientology 33% Baptisten 11%
"Was identifizieren Sie mit Satanismus?"
    Teufelsanbetung 58% Tieropfer 14% Glaubensrichtung 14% Keine Angaben 14%
"Hatten Sie oder Ihr Freundeskreis bereits Kontakt zur satanischen Szene?"
    Ja 17% Nein 83%
"Wie ist Ihre Einstellung zum Satanismus?"
    Positiv 17% Negativ 83%

Im Gegensatz zu den Jugendlichen wussten die Passanten im Alter von 19 - 40 Jahren relativ wenig. Anscheinend ist das Interesse der Jugendlichen an okkulten oder mystischen Themen deutlich höher. Da sie tÀglich durch Medien oder ihr soziales Umfeld mit diesem Thema konfrontiert werden.

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