Vergleich des Manufactoring Belt in den USA mit de

Thema: Vergleich des Manufactoring Belt in den USA mit dem Ruhrgebiet


Das Manufactoring Belt

Das Maunufactoring Belt


Das Manufactoring Belt ist eine der grĂ¶ĂŸten Industrielandschaften der Erde.
Er hat eine Ost - West - Ausdehnung von 1500km und eine Nord - SĂŒd - Ausdehnung von 600km.
Inerhalb dieses Gebietes, lassen sich mehrere Industrien feststellen und zwar:
    In dem stark verstÀdterte Raum zwischen Boston und Washington, dies sind ungefÀhr 700km,auf ca. 2% der FlÀche der USA, leben ungefÀhr 20% der Bevölkerung.
Veredlungsindustrien kennzeichnen diesen Raum.
    Der Großraum Pittsburg in Pensylvania
mit vielen Kohle -, Eisen -, Stahlindustrien.
    Der Großraum Detroit mit vielen Autoindustrien. Der Großraum Chicago mit Stahlindustrien und Landmaschinen - und Nahrungsmittelindustrie.
NatĂŒrlich waren auch hier gĂŒnstige Standort und Rohstoffe wichtig fĂŒr die Entstehung.
Im Manufactoring Belt liegen die Rohstoffe dicht unter der ErdoberflÀche.
1930 gingen die Rohstoffe in den Appalachen zu neige und so holte man sie von den Mesabi - Bergen am Oberen See.
Im Austausch wurde Kohle mit Eisenbahnen und Schiffen dorthin transportiert, so dass in Guluth HĂŒttenwerke entstehen konnten.
Reiche BodenschÀtze und billige Energie bewirkten einen SelbstverstÀrkungseffekt.


ErlÀuterung des Begriffes SelbstverstÀrkungseffekt

Es bildete sich sehr schnell eine Rohstoffindustrie, die sich schnell entwickelte.
Diese Industrie lockte Einwohner an, denn sie schafte ArbeitsplÀtze.
In Folge dessen nahm auch die Kaufkraft der wachsenden Bevölkerung zu.
Ein Handel wurde aufgebaut.
Banken und Versicherungen blĂŒhten auf.
Das Manufactoring Belt bot viele Kostenvorteile, so dass die Massenproduktion möglich wurde.
Schon bald konnten GĂŒter in alle Teile der USA gebracht werden, fĂŒr die Firmen erschloß sich somit ein erweiterter Binnenmarkt.



Die Stahlindustrie von Pittsburgh

Am 10. Juli 1985 erlosch das Feuer unter den Hochöfen des Stahlwerkes von Aliquippa am Ohlo River.
10.000 Menschen wurden arbeitslos; es waren gutbezahlte ArbeitsplÀtze.
Der Lohn eines Stahlarbeiters liegt deutlich höher als der Durchschnitslohn anderer Gewerbe.
Über 2.8 Mio. Tonnen Rohstahl wurden 1981 in Aliquippa produziert.
Doch dann wurden zwei Walzwerke und die Drahtziehrei stillgelegt.
Die Produktion von nahtlosen Rohren wurde eingestellt.
1985 waren nur noch 700 Menschen im verbleibendem Walzwerk tÀtig.
Seit dem stehen viele HÀuser und GeschÀft in Aliquippa zum Verkauf.


Der Niedergang

Es gibt mehrere GrĂŒnde fĂŒr den Wirtschaftlichen Untergang im. "eisernen Herzen der USA".
Die Eisenerzlager sind erschöpft.
Die Grundstoffindustrie verlagert sich nach und nach in die Verbraucherzentren, wie z.B. Chicago oder Ditroit.
Die Energiepreise werden immer teurer und somit verteuern sich auch die Abtransporte der Rohstoffe zu den Industrien.
Dies alles fĂŒhrte dazu, dass sich die Stahlwerke in Richtung Autoindustrie oder Bau verlagerten.
Es wurden moderne Stahlwerke in den SĂŒdstaaten gebaut, wo die Gewerkschaften wenig oder keinen Einfluß haben.
Ferner fĂŒhrten gĂŒnstige Stahlimporte aus Europa und aus EntwicklungslĂ€ndern bei abhnehmendem Stahlbedarf dazu, dass der grĂ¶ĂŸte Stahlkonzern der Welt (US - Steel) sechs seiner Betriebe in den USA schloß.
Pittsburgh ist ein allgemeines Beispiel dafĂŒr, dass die US - Stahlindustrie am Boden ist.
Das Zeitalter von Kohle und Stahl ist vorbei.
1973 war das beste Jahr, zu diesem Zeitpunkt wurden 140 Mio. Tonnen Rohstahl produziert, 1982 dagegen waren es nur noch 67 Mio. Tonnen.
Ein Manager erklĂ€rte dazu: " Die unfairen Importe sowie die Standortprobleme sind schuld an diesem RĂŒckgang.
Die 24 Mio. Tonnen des Importstahls stammen ausnahmslos aus hochsubventionierten Werken aus aller Welt.
Solange der Dollerkurs niedrig stand und die Importe teuer waren, hat man die Sache mit Gelassenheit gesehen, weil europĂ€ische und asiatische Steuerzahler den Stahl kĂŒnstlich verbilligen.
Jetzt wird allerdings von der Regierung eine Einfuhrbegrenzung oder eine Quotenregelung verlangt.

Die Zukunft

In Pittsburgh erhielten die entlassenen Arbeiter wenigstens eine fĂŒr amerikanische VerhĂ€ltnisse großzĂŒgige bemessene Übergangshilfe.
Wenigstens das konnten die Stahlarbeiter erreichen.
Es sind neue Jobs im Dienstleistungsbereich entstanden, diese werden jedoch weitaus schlechter bezahlt.
Ein 100 Mio - Doller - Auftrag wurde an die UniversitĂ€t von dem Pentagon vergeben, mit dem Ziel, ein Software - Forschungszentrum fĂŒr den MilitĂ€rbereich aufzubauen.

Hiervon verspricht man sich gut Chancen fĂŒr die Ansiedlung von Zukunftsindustrien.






DAS RUHRGEBIET



Das Rheinisch - WestfÀlische Industriegebiets

Das Rheinisch - WestfÀlische Industriegebiet liegt an Ruhr und Niederrhein zwischen Lippe und Wupper und zwischen Mönchengladbach und Hamm. Der östlich des Rheins zwischen Lippe und Ruhr gelegene Teil wird als Ruhrgebiet bezeichnet.
Es zÀhlt zu dem bedeutendsten europÀischen und deutschen Industriegebieten.
Grundlage der Industrieansiedlungen sind bedeutende Steinkohlevorkommen. Im Ruhrrevier schÀtzt man diese Vorkommen auf ca 224 Mrd. Tonnen.
Diese werden von SĂŒden nach Norden abgebaut.
Die Steinkohle ist die Grundlage fĂŒr die hier angesiedelte Stahl - und Eisenindustrie. Aber auch die Gas - und ElektrizitĂ€tserzeugung ist ebenso von Bedeutung wie die Chemieindustrie.
Bei der ElektrizitÀtserzeugung steht die Steinkohle in Konkurrenz zur Atomindustrie.
Durch modernste Verfahren wie z.B. die Wirbelschichtfeuerung ist die Stromerzeugung umweltfreundlicher geworden und stellt natĂŒrlich weniger Risiken als ein Atomkraftwerk dar.
Auf einer FlĂ€che von ca. 4500 Quadratkilometern findet man die grĂ¶ĂŸte Bevölkerungsdichte Europas.

Die Steinkohlenförderung ist in Deutschland sehr teuer und aufwendig, da sie im weltweiten Vergleich, sehr tief liegt und die Lohnkosten in Deutschland sehr hoch sind.
Die Steinkohle ist neben der Atomkraft einer der wichtigsten EnergietrÀger.
Durch modernste Verfahren wie z.B. die Wirbelschichtfeuerung ist die Steinkohle wesentlich sicherer als die Atomenergie, außerdem sichert die Steinkohleförderung ArbeitsplĂ€tze.
Ohne Steinkohlenförderung wĂŒrden tausende Menschen arbeitslos, und zwar nicht nur Bergleute, unter Tag arbeitende sowie ĂŒber Tag arbeitende sondern auch Industrien, welche SteinkohleunabhĂ€ngig sind mĂŒssten einmussen machen, denn die ehemaligen Bergbau BeschĂ€ftigten könnten dann nicht mehr so viele bzw. keine Waren mehr kaufen, da ihnen das Geld fehlen wĂŒrde.


Das Ruhrgebiet

FĂŒr die Entstehung eines Industriezentrums sind verschiedene Standortfaktoren förderlich.
Das Ruhrgebiet entstand um die großen Steinkohlevorkommen herum.
Transportwege wurden geschaffen um Waren exportieren zu können
Das Ruhrgebiet ist eines der Bedeutendsten deutschen und europÀischen Industriebezirke sowie der industrielle Kernraum des Wirtschaftsgebiet Rhein - Ruhr und des Landes Nordrhein - westfalen.
Das Ruhrgebiet reicht im Norden bis Wulfen, im Osten bis Hamm, im Westen ĂŒber den Rhein hinaus bis in den Kreis Moers und wird im SĂŒden von Mittellauf begrenzt.



Man kann das Ruhrgebiet in drei verschiedene Zonen einteilen:
    Die Ruhrzone (Hattingen, Witten und Kettwig),die sich zu einer Erholungs - und Wohnungslandschaft entwickelt hat. Die Hellwegzone (Essen, Bochum, Dortmund), dort haben sich viele Bergbau und Eisenindustrien gebildet. Die Ernscherzone (Hamborn, Oberhausen, Gelsenkirchen, Herne), hier findet man sehr viele Bergbau -, Eisen -, Stahl - und chem. Industrie.
Die wirtschaftlichen Grundlagen des Ruhrgebiets bestehen auch darin, dass man eine gĂŒnstige Vehrkerslage antrifft. Der Rhein, die Ruhr und KanĂ€le bieten ein verzweigtes Wasserstraßennetz
Ein sehr dichtes Straßen - und Bahnnetz sorgt fĂŒr die schnelle Anbindung zu Land.
Das Ruhrgebiet verfĂŒgt ĂŒber fast 300 Autobahnkilometer.
LeistungsfĂ€hige Schiffahrtswege und Straßen ermöglichen einen guten Import sowie einen guten Export.
An der Spitze aller Industriezweige steht die eisen - und stahlerzeugende Industrie.
Duisburg, Dortmund, Bochum, MĂŒllheim, Gelsenkirchen und Essen sind Standorte grĂ¶ĂŸerer Betriebe.
63% des Rohstahles und 80% der Steinkohle in ganz Deutschland, werden im Ruhrgebiet verhĂŒttet bzw. gefördert

Der Kommunalverband Ruhrgebiet besteht aus den kreisfreien StĂ€dten Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, MĂŒllheim und Oberhausen. Sowie au s den Landeskreisen Ennep - Ruhr, Recklinghausen, Unna, Wesel und dem SĂŒdteil des Kreises Kleve.
Diese Gebiete haben eine Einwohnerzahl von ca. 5,5 Mio. Menschen.
Die FlÀche des Ruhrgebiets betrÀgt ca. 4500 Quadratkilometer. Davon werden 17,3% vom Wald beansprucht und fast 43% Landwirtschaftlich genutzt.




Die Wirtschaftsgeschichte

Anfang des 19.Jahrhunderts wurde die Dampfmaschine entwickelt, damit begann die industrielle Revolution im Ruhrgebiet, denn es wurde mehr Steinkohle benötigt um die Maschinen zu betreiben.
Ab 1839 weiterte man die Steinkohle Förderung stark aus und man konnte nun die Steinkohle aus tieferen Schichten abbauen.
1849 fand man heraus wie Koks hergestellt wurde, dieses war sehr wichtig um die Hochöfen zu betreiben.
1850 wurde die Massenproduktion von Roheisen gestartet.
Von 1866 bis 1899 wurde der Dortmund - Ems - Kanal gebaut.
1890 wuchsen die Großbetriebe stark an und es bildeten sich Konzerne.
Da ein großer Bedarf an ArbeitskrĂ€ften bestand, zogen bis zum zweiten Weltkrieg viele Menschen in das Ruhrgebiet.





Die Krisen des Ruhrgebiets

Die erste Krise, die das Ruhrgebiet erlebte, war der erste Weltkrieg.
Das Ruhrgebiet wurde zwar wÀhrend des ersten Weltkrieges nicht zerstört, es litt aber trotzdem an den Folgen.
1919 und 1920 war das Ruhrgebiet das Zentrum kommunistischer Unruhen.
Von 1923 bis 1925 gab es eine Ruhrbesetzung, da es Auseinandersetzungen um die Zahlung deutscher Reparationen gab.
Es kam zu passivem Widerstand, dem RĂŒhrsam, der zu den grĂ¶ĂŸten AufstĂ€nden seit den Bauernkriegen gezĂ€hlt wurde, allerdings bald schon wegen der Inflation aufgegeben werde musste.
Im zweiten Weltkrieg wurde das Ruhrgebiet stark zerstört.
Das Ruhrgebiet war Hauptangriffsziel alliierter Bombenangriffen, dadurch war die Wirtschaft, nach Ende des zweiten Weltkrieges sehr geschwÀcht.
Bis 1955 war das Ruhrgebiet britisch besetzt.
Trotz dieser Besetzung hatte es in dieser Zeit die höchste Produktion.
Doch dieser Aufschwung hielt nicht lange an, denn Ende der 50er Jahre kam die grĂ¶ĂŸte Kriese.
Die Kohle wurde vom gĂŒnstigeren Erdgas und Erdöl als EnergietrĂ€ger vom Markt verdrĂ€ngt.
Außerdem konnte man aus den USA die Kohle viel gĂŒnstiger beziehen.
1958 wurde die Kurzarbeit eingefĂŒhrt, um weniger Kohle zu produzieren.
1970 begann die Stahlkriese, diese rĂŒhrte daher, dass Japan und andere LĂ€nder gĂŒnstigeren Stahl auf den Markt brachten.
1956 wurden 125 Million Tonnen gefördert.
Nach dem Krieg waren es nur noch 33 Millionen Tonnen, dann von 1957 bis 1980 wurden 55 Schachtanlagen in 27 Großbetrieben umgebaut und 1964 wurden 53 Zechen stillgelegt und 35.000 Arbeiter entlassen.

80% der ArbeitsplÀtze gingen verloren und die Förderung sank auf 15 Millionen Tonnen.
Insgesamt wurde eine halbe Million von Menschen arbeitslos.
1987 lag die Arbeitslosenquote in Dortmund bei 17,3%,

Das Ruhrgebiet im Wandel
Die Bezeichnungen Ruhrpott und Kohlenpott passen zwar nicht mehr ganz genau, aber trotzdem ist die Kohlen - und Stahlindustrie immer noch sehr bedeutend, jedoch nicht mehr so wie in den 50er Jahren.
Die Landschaft um Bochum hat sich stark verÀndert. Es gibt viel weniger Fabriken als noch vor 25 Jahren.
Die gesamte Region an der Emscher verÀndert sich durch die an Internationale Bauaustellung .
Auf einem 65km langem Gebiet entstanden neue Industrien, die das Landschaftsbett der Emscher und der Ruhr eingepaßt wurden d.
Der Emscherpark ist ein Muster fĂŒr alle Industrielandschaften in Europa.
Das Centro (Oberhausen) gehört auch zum Wandel des Ruhrgebiets.
1964 wurde das Ruhrpark - Einkaufszentrum eröffnet.
73 GeschÀft prÀsentieren hier auf 75.000 Quadratmeter ihre Waren.
Die Beschucherzahlen fĂŒr dieses Einkaufszentrum liegen bei 12 Millionen Menschen.
An der Stadtgrenze von MĂŒllheim und Essen liegt das Rhein - Ruhr Zentrum, welches ebenfalls ein Einkaufszentrum ist.
95 GeschÀfte prÀsentieren hier auf 46.000 Quadratmeter ihren Waren.

In seinem Umfeld leben ca. 60 Millionen Menschen.
1999 findet die Landesgartenschau im Centro statt.

Regionen des Ruhrgebiets

Ostwestfalen - Lippe

Die Region Ostwestfalen - Lippe erstreckt sich von Oberweser und Wiehengebirge ĂŒber den Teutoburger Wald bis an die MĂŒnsterlĂ€ndische Bucht und Paderborner HochflĂ€che.
Das Verwaltungszentrum der Region ist Detmold, obwohl Bielefeld und Paderborn dir grĂ¶ĂŸten StĂ€dte sind.
In Detmold gibt es nicht nur prĂ€chtige BĂŒrgerhĂ€user und ein Rennaisance - Schloß, sondern auch eine Straße der Weserrenaissance, wo es viele BaudenkmĂ€ler gibt.

Der Niederrhein

Der Niederrhein ist eine sehr flache Region, die sich bis zur hollÀndischen Grenze zieht.
Der Blick ĂŒber Wiesen und Äckern an den Nebenarmen des Rheins wird durch Pappelreihen und durch Kopfweiden unterbrochen.
Die Römer wußten schon die guten Transportwege und das fruchtbare Land zu schĂ€tzen.
In Xanten zeugt heute davon heute ein eindrucksvoller archÀologischer Park.
Es gibt viele historische PlÀtze entlang des Niederrheins, vom Dormager Kloster bis zum
Schon vor dem Jahr 1000 soll es die Burg Clive gegeben haben.
Rees heißt die Ă€lteste Stadt am Niederrhein.
Die Stadt Rees besitzt eine schöne Rheinpromenade, an der ein MĂŒhlturm eine LandebrĂŒcke und ein Pegelturm liegt.
Man kann die Geschichte der Industrie am Niederrhein weit zurĂŒck verfolgen.
Zum Beispiel in der alten Weberstadt Goch oder in der Seidenstadt Krefeld.

Das Sauerland

Im Westen des Sauerlands gibt es nur eine Großstadt, Hagen.
Sie wird von den ersten BerkstÀdten des Sauerlands umschlossen.
Hier beginnt ,,das Land der tausend Berge", welches in der Tat 2300 Berge besitzt.
Der Langenberger Sender ist mit 843 Metern sogar noch zwei Meter höher ist als der ,,Kahle Asten".
Viele HauswÀnde im Sauerland sind mit Schiefer verkleidet.
Das ist ein Charakteristiktum, das viele sauerlÀndische StÀdtchen so malerisch macht.
Wer das Sauerland genau beobachtet, entdeckt versteckte Burgen, Herrensitze, Berdkirchen und frĂŒhgeschichtliche StĂ€tten.











Das Bergische Land

Der Name ,,Das Bergische Land" kam nicht nur zustande, da im Bergischen Land viele Berge sind, sondern auch durch die Grafen, die frĂŒher Ihren Stammsitz auf dem Schloß ,,Burg an der Wupper" hatten.
Das Bergische Land ist zwar ein Industrieland, es hat aber trotzdem seine landschaftlichen Reize.
Einst war es das Land der Eisengruben, Hammerwerke, MĂŒhlen, Bleichereien und Erzbergwerke.
Das Bergische Land war immer das Land der großen Waldungen, Wiesen, der großen Heidelandschaften, der alten Dörfer und der vornehmen Herrensitze.
Die Region ist durch die Industrie Reich geworden.
Vom tchnischen Fortschritt zeugen bis heute die einmalige Wuppertaler Schwebebahn und die rekordverdĂ€chtige MĂŒngstner BrĂŒcke zwischen Solingen und Remscheid.
Die MĂŒngster BrĂŒcke ist 107 Meter hoch, 500 Meter lang und ĂŒber 100 Jahre alt.
Solingen und Remscheid sind traditionell die Zentren fĂŒr die Werkzeugfertigung.
Es gibt viele Ziele fĂŒr AuzsflĂŒgler, wie z.B. Talsperren, Tropfsteinhöhlen und der Altenberger Dom.

Das Rheinland

Die Grenze von Rheinland - Pfalz zu Nordrhein - Westfalen verlÀuft bei Bad Honnef durch den Rhein.
Im Rheinland existiert ein ,,sieben Gebirge", dessen Attraktion eine Burgruine auf dem Drachenfelz ist.
Der Rhein ist die verkerssicherste Binnenwasserstraße Europas.
Er bahnt sich seine Wege entlang der StĂ€dte Bonn, Köln, DĂŒsseldorf und Duisburg, bevor er in den Auen der niederreihnischen Ebenen breiter wird.
Die beiden grĂ¶ĂŸten Metropolen die am Rhein liegen sind DĂŒsseldorf und Köln.
DĂŒsseldorf ist eine UniversitĂ€tstadt, Börsenstadt, Industriestandort und ein Medien - Kultur Zentrum.

Dies alles gilt auch fĂŒr Köln.
Das ist kein Zufall, denn seit Jahren schon tragen die beiden StÀdte ihre rheinischen RivalitÀten aus.
Köln hat sein Museum Ludwig und DĂŒsseldorf besitzt die Kunstsammlung NRW.
Philharmonien und Tonhallen ĂŒberbieten sich mit ihren Konzertprogrammen.
Selbst Freundschaften zerbrechen, wenn die Kölner Haie gegen die DĂŒsseldorfer EG spielen, ob Alt oder Kölsch besser schmeckt ist seid jeher ein Kulturkampf.


Das MĂŒnsterland

Das MĂŒnsterland liegt westlich von der Ostwestfalen - Lippe.
Nur 60 Meter ĂŒber dem Merersspiegel liegen die niedrigsten Bezirke.
Diese sind typischen von große Weiden - und WiesenflĂ€chen umgeben.
Das MĂŒnsterland ist nicht sehr dicht besiedelt.
Einzelne Bauernhöfe liegen inmitten von Wiesen und Äckern.


Da das MĂŒnsterland sehr flach ist, gibt es hier sehr viele Rad Wege und es ist auch bei den Radsportlern ein beliebter Ort.
Wirtschaftlich und kultureller Mittelpunkt ist die Stadt MĂŒnster.
MĂŒnster ist eine sehr lebendige Stadt, nicht nur weil es in MĂŒnster Deutschlands zweit grĂ¶ĂŸte UniversitĂ€t gibt, sondern auch wegen des berĂŒhmten Friedenssaales in dem 1648 der DreißigjĂ€hrige Krieg beendet wurde.


Der Wasserverbrauch im Ruhrgebiet

Eine Kokerei braucht am Tag ungefÀhr soviel Wasser, wie die Stadt Emden.
Alle Industrien benötigen viel Wasser.
Da im Ruhrgebiet viele Kokereien bzw. Fabriken gibt, ist auch viel Wasser nötig.
Um das Wasser jederzeit bereitstellen zu können, hat man das Ruhrgebiet an FlĂŒssen und Talsperren errichtet.
Durch die Talsperren wird der Wasserstand im Ruhrgebiet konstant gehalten.
Die Ruhr fließt sehr langsam, so dass sich Schlamm und Schadstoffe absetzen können.
An der Ruhr befinden sich unzÀhlige Wasserwerke, die das Grundwasser wieder hochpumpen.
Das Grundwasser im Ruhrgebiet ist durch die "Durchsickerung", ein sehr klares, reines Wasser.
Das Trinkwasser des gesamten Ruhrgebiets wird daher auch aus der Ruhr abgeleitet.
Es entspricht ungefÀhr der QualitÀt des Wassers aus Wuppertal.

BeschĂ€ftigung von auslĂ€ndischen MitbĂŒrger im Ruhrgebiet

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kam ca. œ Million Leute, die polnischer Abstammung waren, ins Ruhrgebiet, um dort als Bergarbeiter zu arbeiten.
SpĂ€ter kamen noch viele Leute die italienischer oder tĂŒrkischer Abstammung waren.
Aufgrund dessen sind heute ÂŒ aller Bergleute im Ruhrgebiet auslĂ€ndischer Abstammung.

Einwohnerzunahme rund um das Ruhrgebiet

Die folgende Tabelle zeigt die zunahme der Einwohner (Angabe in Tausend) rund um das Ruhrgebiet.

Stadt
1852
1982
Duisburg
10
552
Essen
11
642
Oberhausen
0
228
Bochum
6
396
Recklinghausen
4
120
Dortmund
14
603







Ökonomische Dimensionen

1994 hatte der Steinkohlebergbau in Deutschland 100.809 BeschĂ€ftigte (Diese Zahl gilt nur fĂŒr Westdeutschland, ist aber inklusive der in der Kokerei BeschĂ€ftigten, und exklusive der Ostdeutschen, fĂŒr die keine Zahlen vorliegen).
Nach Mitteilung des Ministeriums fĂŒr Wirtschaft waren Ende Dezember 1994 rund 99.200 BeschĂ€ftigte im Steinkohlebergbau in Deutschland registriert, darunter rund 50.900 Arbeiter unter Tage.
Der Steinkohlebergbau wird subventioniert d.h. wir halten den Bergbau, der sonst unrentable wĂ€re, kĂŒnstlich am Leben.
Die deutsche Steinkohle wird durch mehrere Massenahmen bezuschusst, wie z.B. der Kohlepfennig, der jetzt als verfassungswidrig erklÀrt wurde.
Der Kohlepfennig ist ein prozentualer Anteil unserer Stromrechnung, mit dem wir die Verstromung der heimischen Kohle fördern und damit fĂŒr die Stromrechnung rentable machen.
Der Kohlepfennig wurde im Jahrhundertvertrag von 1980 festgelegt und betrug 1993 durchschnittlich 7,5% der Stromrechnung, je nach BundeslÀndern verschieden hoch.
Der Kohlepfennig bringt im Jahr 7,5 Mrd. DM ein.
Im HĂŒttenvertrag zwischen Bergbau und Stahlindustrie wird den Zechen eine Abnahme von 20 Mio. Tonnen bis ins Jahr 2000 garantiert.
Dieser Vertrag wird mit Steuergeldern gefördert.
Die Kokskohlenbeihilfe ist eine Massenahme der Regierung, um heimische Kokskohle fĂŒr die Stahlwerke einsetzbar zu machen.
Eine Tonne RAG - Koks kostet zur Zeit 90 DM.
Die Differenz zum Welthandeltspreis von 170 DM wird aus öffentlichen Mitteln beglichen, das heisst, eine Tonne deutscher Kokskohle kostet in Wirklichkeit 260 DM!
Es gibt auch versteckte Subventionierungen.
Z.B. verheizen StĂ€tde wie Duisburg einheimische statt billiger auslĂ€ndischer Kohle in den Heizkraftwerken und geben den erhöten Preis fĂŒr die FernwĂ€rme an die Kunden weiter.


Der durchschnitlicher Verdinst der Bergbauleute im Ruhrgebiet

Ein SteinkohlebeschÀftigter verdient ungefÀhr 5000DM montalich (4400 plus Arbeitgeberanteile)
Also verdient ein SteinkohlebschÀftigter im Jahr ca. 60000DM (12 Monatsentgelte)
Alle Bergbauleute verdienen zusammen im Jahr rund 6 Mio. DM.


Fazit der Probleme der Deutschen Steinkohle und eine Lösung

Bei den Problemen der deutschen Steinkohle ist es schwer, eine Lösung zu finden.
Entweder denkt man national und sozial und möchte die Kohle als wichtigen EnergietrÀger behalten, um die ArbeitsplÀtze sichern.
Oder man denkt rein ökonomisch und möchte die hohen Kosten vermeiden, die durch die Kohlesubventionierung entstehen.
Unter UmstÀnden wendet man sich auch intensiver neuen, regenerativen Energien zu, die aber noch nicht so ausgereift sind.


Wahrscheinlich wird man sich aber auf einen Kompromiss einigen mĂŒssen.
Schon heute wird ĂŒber einen Energiemix aus Atomkraft und Kohle diskutiert, bei dem die Kohle nach und nach zum Teil durch andere Energien abgelöst werden soll.
Auch durch Solar - und Wasser - sowie Windenergie.
Es scheint, dass Energiepolitik langfristig geplant werden muss.




Der Vergleichen zwischen dem Ruhrgebiet und dem Manufactoring Belt

Vergleicht man das Ruhrgebiet mit dem Manufactoring Belt sorgfĂ€ltig, so fĂ€llt auf, dass sich beide Industrieorte mit den selben Problemen auseinander setzen mĂŒssen.
Z.B. haben beide Industrieorte ihre Produktion verringern mĂŒssen, dadurch das billigere Rohstoffe aus anderen LĂ€ndern mit auf den Markt kamen und so ein harter Konkurenzkampf begann.

Beide Industrieorte gehören zu den grĂ¶ĂŸten der Welt und sie betreiben beide In - und Export.

Im Ruhrgebiet sowie im Munufactoring Belt können die gewonnenen Rohstoffe mit Schiffen abtransportiert werden.

Sie mussten viele Leute entlassen, weil sie viele Bergbauten geschlossen haben.
Nach der Vernichtung tausender ArbeitsplÀtze, haben beide Industrieorte neue ArbeitsplÀtze geschaffen, indem sich neue Dinstleistungsangebote gebildet haben.
Zwar sind diese ArbeitsplÀtze nicht so gut bezahlt wie die vorherigen, aber es ist immer noch besser als arbeitslos zu sein.

Es fÀllt jedoch auf, dass es in den USA keinen Kohlepfennig gibt.
D.h. in den USA gibt es keine Subventionierung durch den Steuerzahler.

Das Manufactoring Belt durchlebte nicht soviele Kriesen wie das Ruhrgebiet.
Z.B. war nach dem zweiten Weltkrieg im Manufactoring Belt keine Kriese spĂŒrbar.

Im Manufactoring Belt werden nicht soviele AuslÀnder beschÀftigt wie im Ruhrgebiet.
Auch gibt es hier keine so hohe Einwanderung.
Dies hat weder entscheidene Vorteile noch entscheidende Nachteile.

Im Ruhrgebiet ist kein SelbstverstÀrkungseffekt festzustellen.






Bewertung

Mir ist sehr aufgefallen, wie sich zwei große Industrieorte, im Bezug auf ihre Probleme gleich sind.

Nach dem zweiten Weltkrieg durchlebte das Manufactoring Belt nicht so eine große Kriese wie das Ruhrgebiet.
Das rĂŒhrt sicher daher, dass die Alliierten den zweiten Weltkrieg gewannen.

Im Bezug auf die Arbeitsplatz sicherung, muss jedoch noch einiges, in beiden Industrieorten, getan werden.
Denn der Arbeitsplatz sichert nicht nur den Lebensunterhalt, er ist auch ein Teil der sozialen Integration, denn ein Mensch mit Arbeit wird in der heutigen Gesellschaft viel besser akzeptiert, als ein Mensch ohne Arbeit.

3367 Worte in "deutsch"  als "hilfreich"  bewertet