Auf den Spuren der AllmÀchtigen

Stonehenge (England)

Literaturbericht von Benjamin Fritzsch

Februar 1997

Inhaltsverzeichnis

- Deckblatt

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Bearbeitete Aufgaben:

1. Inhalt

1.1. Inhaltsangabe

1.2. Zur Problematik des Buches

1.3. Neueste Erkenntnisse

2. Informationen zum Autor Erich von DĂ€niken

2.1. Zum Autor und seinem zeitgeschichtlichen Hintergrund

3. Persönliche Stellungnahme

3.1. Stellungnahme zu dem Tatsachenbuch "Auf den Spuren der

AllmÀchtigen"

4. Seine Werke

4.1. Seine BĂŒcher

4.2. Erich von DĂ€niken - Die Serie der Tatsachenromane

5. Literaturverzeichnis

5.1. Literatur

Erich von DĂ€niken

1.1. Inhaltsangabe

Viele RÀtsel der Weltgeschichte sind bis heute ungelöst geblieben.

Erich von DĂ€niken untersucht in seinem Buch>Auf den Spuren der AllmĂ€chtigen< speziell die archĂ€ologischen PhĂ€nomene, die immer noch auf eine endgĂŒltige Antwort warten.

Und mit beinahe jeder neuen Entdeckung erweitert sich der Kreis von Fragen, in dessen Zentrum die alten Kulturen der Menschheit stehen.

Erich von DĂ€niken legt in diesem Buch neue Beweise fĂŒr seine These vor, dass vor Jahrtausenden außerirdische Wesen auf der Erde landeten und als Götter verehrt wurden. Sie halfen mit ihrem ĂŒberlegenen technischen, mathematischen und astronomischen Wissen, ĂŒberall auf dem Planeten Monumentalbauten (wie die Pyramiden von Gizeh oder die KultstĂ€tte von Stonehenge in England) zu errichten, die wir nun als Zeichen der allmĂ€chtigen Götter deuten.

1.2. Zur Problematik des Buches

Hatten wir einstmals Besuch aus dem Weltraum?

Die Antwort auf diese Frage wird von Erich von DĂ€niken oft versucht zu deuten. Er hĂ€lt mehrere glaubwĂŒrdige Antworten bereit. Das erste Beispiel ist die Cheops-Pyramide in Ägypten. Die Höhe der Pyramide betrĂ€gt genau 147,64 Meter. Nun eine sensationelle Entdeckung:

Der Erddurchmesser am Äquator betrĂ€gt genau 12.756.326 Meter.

Der Tag ist in 24 Stunden eingeteilt und die selbstverstĂ€ndlich in Minuten und Sekunden. Das war auch in alten Zeiten schon so. Bereits die Ă€gyptischen (chaldĂ€ischen) Astronomen pflegten kurioserweise solchermaßen zu rechnen. Insgesamt hat der Tag also 86.400 Sekunden. Jetzt macht man folgendes Spielchen: Man teilt die ursprĂŒngliche Zahl von 12.756.326 Meter durch die Sekunden des Tages, und was herauskommt, ist ganz klar; natĂŒrlich die Höhe der Pyramide, genau 147,64 Meter. Dass die alten Ägypter klĂŒger als wir waren, ist fast allen bekannt, aber von wem hatten sie das Wissen?

Hier noch einige andere KuriositÀten:

- Die Pyramide ist genau nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet.

Wie konnten die Ägypter die Pyramide so prĂ€zise ausrichten, vor allem, da die frĂŒheste Einsetzung des Kompasses nicht vor 1190 n. Chr. bekannt ist. Also woher wußten die Ägypter solches und warum haben sie ihr Wissen nicht an andere Kulturen weitergegeben?

Da bekannt ist, dass die Pyramiden von Gizeh im Schnitt um 2500 v. Chr. gebaut worden sind, ist es schwer zu glauben, dass die drei Pyramiden untereinander im pythagoreischen Dreieck ausgerichtet sind, und zwar im VerhÀltnis 3:4:5. Und das, obwohl Pythagoras erst um 580 v. Chr. geboren ist.

Und noch ein Beispiel: Der Meridian (LĂ€ngenkreis), der durch die Pyramide lĂ€uft, teilt die Meere und die Kontinente in zwei gleich große Teile. Dieser Meridian ist außerdem der am lĂ€ngsten ĂŒber Land fĂŒhrende Nord-SĂŒd-Meridian des ganzen Erdballs.

Woher wußten die Ägypter, dass zum einen dieser Meridian durch die Mitte der Pyramide lĂ€uft und zum anderen die Erde eine Kugel und keine Scheibe ist, wobei Galileo Galilei (ein italienischer Naturforscher, der festgestellt hat, dass die Erde eine Kugel ist) erst im Jahre 1564 n. Chr. geboren ist.

Anhand dieser archÀologischen und Àgyptologischen PhÀnomene kann man davon ausgehen, dass wir einstmals Besuch aus dem Weltraum hatten. Es gibt zur Zeit in aller Welt viele Menschen, die glauben, UFO's gesehen zu haben - ich bin einer davon.

Im Jahre 1990 habe ich mit meinen Eltern auf Mallorca einen "weißen, hellen Lichtpunkt" am Himmel gesehen, der spĂ€ter als UFO deklariert wurde. Auch ĂŒber Bielefeld sollen schon UFO's gesichtet worden sein.

Überhaupt gibt es immer Menschen, die behaupten, von Außerirdischen entfĂŒhrt worden zu sein. Es gibt aber auch Kritiker, die diese Sichtungen nicht tolerieren und sagen, es sei alles nur Einbildung.

Es ist auszuschließen, dass wir, die Menschheit der Erde, die einzigen Lebewesen im Kosmos sind. Denn es kann doch nicht angehen, dass manche Menschen trotz handfester Beweise, die Existenz von>Außerirdischen Lebensformen< anzweifeln, oder?

2.1. Zum Autor und seinem zeitgeschichtlichen Hintergrund

Erich von DÀniken wurde am 14.4.1935 in Zofingen im Kanton Aargau in der Schweiz geboren. Er ist ein weiteres Kind der von DÀnikens. Da ist sein 2 Jahre Àlterer Bruder Otto, seine 3 Jahre Àltere Schwester Silvia, seine 5 Jahre Àltere Schwester Trudi sowie seine 7 Jahre Àltere Schwester Leni. 1960 heiratet er Elisabeth, die, wie er sagt alles hat, was eine Frau haben muss. Elisabeth von DÀniken ist 1937 geboren. EvD lernte sie in der Hotelbranche kennen, in der damals beide tÀtig waren.

Sie haben zwei Kinder; Cornelia (verheiratet), *1963, 1 Tochter (Lela *29.1.1995); und einen Sohn, Peterli, der aber, erst zwei Monate alt auf tragische Weise in einem Kinderheim starb.

Zusammen kauften sie ein Ferienhaus in Beatenberg in der Schweiz, einem Höhenkurort in 1200 Metern Höhe. Beatenberg hat ca. 1500 Einwohner und liegt etwa 12 Kilometer oberhalb der Stadt Interlaken im Berner Oberland.

Dem Haus haben sie zusammen einen kuriosen Namen gegeben. Er lautet "Chalet Aelphi". Er hat es nach einem seiner KunstgegenstĂ€nde benannt. Es kommt aus dem peruanischen und bedeutet so viel wie Haus der Freude und GlĂŒckseligkeit.

Sie kauften sich ein weiteres Haus, dass sie aber wieder verkauften, um dahin zu ziehen, wo sie heute wohnen. Es liegt in Solothurn, einer kleinen Ortschaft, eine halbe Eisenbahnstunde von ZĂŒrich entfernt.

Das Haus liegt an der Baselstraße und hat den Namen "Villa Serdang".

Schon in der Schulzeit schrieb EvD gerne Geschichten, so kam es, dass er 1968 sein erstes Buch veröffentlichte. Die 1992 ĂŒberarbeitete Ausgabe (Erinnerungen an die Zukunft) wurde zu einem Weltbestseller, dem bisher 18 Titel folgten.

Seine BĂŒcher wurden in 28 Sprachen ĂŒbersetzt. Er hat schon ĂŒber 60 Millionen Exemplare verkauft.

Im Februar 1969 wurde er wegen UrkundenfÀlschung und Betruges zu

31/2 Jahren Haft verurteilt.

Um 1970 entdeckte er seine Leidenschaft, die HobbyarchÀologie. Ein weiteres Hobby von ihm ist das Sammeln alter, musealer Dinge.

Um beide Hobbys ausfĂŒhren zu können, und um "Stoff" fĂŒr seine neuen BĂŒcher zu bekommen, unternahm er mit seinem Freund und Begleiter Willi DĂŒnnenberger, einem Journalist, Expeditionen in allzu alle LĂ€nder der Welt. Da waren bereits im MĂ€rz 1972 Reisen nach Huntsville in den Vereinigten Staaten, im Juli nach Triest zu den Science-fiction- Filmfestspielen, im Januar 1976 zum Dreikönigstag nach Wien.

Finanziert wurden die Expeditionen von EvD selbst.

Weitere Reisen folgten im September 1980 in den Iran, im April 1982 nach Kanada, im Oktober 1983 nach Australien, im April 1986 nach Ägypten, im Februar 1988 nach Peru, Pakistan und Bolivien, im August 1989 zur AAS-Weltkonferenz (Acta Apostolicae Sedis =Amtsblatt des PĂ€pstlichen Stuhls) in Chicago und im November 1996 zu den Osterinseln.

WĂ€hrend dieser Zeit hielt er zahlreiche VortrĂ€ge ĂŒber zivilisierte Menschen und ĂŒber die meisten, in seinen BĂŒchern beantworteten Fragen: 1. Waren die Götter Astronauten? ; 2. Hatten wir einstmals Besuch aus dem Weltraum?.

Außerdem wurde er fĂŒr seine Forschungsarbeit international mit vielen Ehrungen bedacht.

Durch seine langjĂ€hrige Erfahrung wird er oft als Götterforscher bezeichnet, kein Wunder, bei ĂŒber 25jĂ€hriger Erfahrung.

3.1. Persönliche Stellungnahme

Mir persönlich hat das Buch>Auf den Spuren der AllmÀchtigen< sehr gut gefallen. Es gibt vielfÀltige Informationen, die sich mit der Frage beschÀftigen, ob wir einstmals Besuch aus dem Weltraum hatten.

Zur Beantwortung dieser Frage zeigt Erich von DĂ€niken in seinem Buch, wieviele "KuriositĂ€ten" es in den einzelnen LĂ€ndern gibt, die belegen, dass Außerirdische auf der Erde gelandet sein mĂŒssen!

Ich finde es gut, wie Erich von DĂ€niken diese "Beweise fĂŒr die Menschheit" in Szene gesetzt hat und diese, wie im Buch>Auf den Spuren der AllmĂ€chtigen<, in SachbĂŒchern dargestellt hat.

Er ist meiner Meinung nach ein guter "GeschichtenerzĂ€hler". FĂŒr diejenigen, die seine Geschichten glauben und sich ein bißchen fĂŒr Mythologie interessieren, ist sein Tatsachenbuch>Auf den Spuren der AllmĂ€chtigen< eine gelungene Erweiterung fĂŒr ihr Allgemeinwissen.

PrÀdikat: empfehlenswert!

4.1. Seine Werke

Seine Arbeiten sind vorwiegend SachbĂŒcher, zwei themenbezogene Romane und ein Episodenband.

Sein erster veröffentlichter Artikel stand in einer deutschkankadischen Zeitschrift>Der Nordwesten< und beschÀftigte sich mit der Frage, ob wir einstmals Besuch aus dem Weltraum hatten.

Ab 1965 lieferte er im deutschen Wochenblatt>Neues Europa< BeitrĂ€ge zu neuen Erkenntnissen ĂŒber die Ufoforschung, die er vor allem durch die Zusammenarbeit mit Wernher von Braun und der NASA bekam.

ECON Verlagschef Erwin Barth von Wehrenalp war in erster Linie dafĂŒr verantwortlich, dass EvD's BĂŒcher das "Licht der Welt erblickten".

So wurde sein Werk>Erinnerungen< zu einem Weltbestseller. Der Erstausgabetag war der 21. Februar 1968. 6000 Auflagen waren geplant, doch dabei sollte es nicht bleiben. Im Juni des gleichen Jahres hatte er schon 10000, im Juli schon 20000, im August schon 25000 und sogar am 31. Dezember 1968 schon 146.372 Exemplare verkauft.

Da EvD nun als Bestsellerautor galt, waren Interviews mit ihm, wie 1973 im Spiegel, 1974 im Playboy und 1975 in der HÖRZU heiß begehrt.

Seine Werke:

Kosmische Spuren

Neue Kosmische Spuren

Die Spuren der Außerirdischen

Wir alle sind Kinder der Götter

Erinnerungen an die Zukunft (MĂŒnchen 1968)

ZurĂŒck zu den Sternen (1969)

Besucher aus dem Kosmos (Bern 1970)

Meine Welt in Bildern (Bern 1971)

Aussat und Kosmos (1972)

Von DÀniken im Kreuzverhör (Bern 1973)

Beweise (DĂŒsseldorf 1977)

Beweise 2 - Lokaltermin in fĂŒnf Kontinenten (DĂŒsseldorf 1977)

Prophet der Vergangenheit (DĂŒsseldorf 1979)

Reise nach Kiribati (DĂŒsseldorf 1981)

Der Tag, an dem die Götter kamen (MĂŒnchen 1983/1984)

Habe ich mich geirrt? (MĂŒnchen 1985)

Die Augen der Sphinx (MĂŒnchen 1989)

Die Steinzeit war ganz anders (MĂŒnchen 1991)

Der Götter-Schock (MĂŒnchen 1992)

Auf den Spuren der AllmĂ€chtigen (MĂŒnchen 1995)

Der JĂŒngste Tag hat lĂ€ngst begonnen (MĂŒnchen 1996)

Seine BĂŒcher sind im Econ Verlag, im GOLDMANN Verlag, als auch im Bertelsmann Verlag erschienen.

4.2. Die Serie

Es gibt aber auch eine 25teilige Fernsehsendung "Auf den Spuren der All-MĂ€chtigen", die unteranderem von Erich von DĂ€niken, Frank Elstner, Rene'Steichen und von dem jungen Luxemburger Computerteam (Cerise-Teams) produziert wurde.

Diese Sendereihe lief auf SAT.1.

Zusammen mit diesem Team unternahm er Expeditionen in die weite Welt: z.B. in die GlutwĂŒste von Nazca (Peru), zu den unterirdischen StĂ€dten in der TĂŒrkei, zu den geheimnisvollen Tempeln in Indien oder zu der winzigen Osterinsel im Pazifik. NatĂŒrlich dĂŒrfen auch gewisse Bauwerke in Ägypten, in der Mayakultur oder das geheimnisvolle Stonehenge in SĂŒdengland nicht fehlen.

5.1. Literaturverzeichnis

- Erich von DÀniken, Auf den Spuren der AllmÀchtigen (1995),

1.Aufl. MĂŒnchen

- Peter Krassa, Götterforscher Erich von DÀniken und seine Welt (1995),

2. Aufl. Plaidt

- Dr. Peter Gödecke, Schlagzeilen unseres Jahrhunderts (was die Welt

bewegte)[1993], 1.Aufl. Köln

- Graphische Betriebe Oldenbourg, Der Große Knaur Lexikothek (1982),

1. Aufl. MĂŒnchen - BĂ€nde: 1, 4, 6, 10

- Internet : http://

www. directmedia.de/14337.htm - 18 Jan 1996/

taserver.ernst.ch/diskussion.html - 24 Apr 1996 Biographie

ourworld.compuserve.com/homepages/FMenhorn/inhalt8.htm - 11 Jul 1996

www.echoch/edu/klubschuleag/leiter/klmarer.htm - 21 Feb 1996

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