Werbeziele

1. Allgemeine Werbeziele

1.1. EinfĂŒhrungswerbung

Dient um ein neues Produkt auf dem Mark einzufĂŒhren und dem Konsumenten vorzu-stellen. Das Produkt war zuvor noch nicht auf dem Mark

1.2. Erhaltungs- und Erinnerungswerbung

Dient um den Umsatz, Absatz bzw. die Marktanteile zu erhalten. Damit der Konsument nicht vergiß, dass es dieses Produkt noch in den GeschĂ€ften zu kaufen gibt.

1.3. Stabilisierungswerbung

Dient zum abwehren bedrohlich gewordener Konkurrenzprodukte. Diese Art von Werbung ist aggressiver als die ĂŒbrigen Formen.

1.4. Expansionswerbung

Dient um ein bereits bestehendes Produkt, aber auch Produktkette (zB UHU) weiter am Markt zu vertreten. Das heiß, es wird damit versucht, den Marktanteil, Umsatz und somit den Absatz zu erweitern

2. Spezielle (operationale) Werbeziele

Wenn man den Erfolg einer Werbung (Werbeerfolg) messen möchte so muss mittels der Werbung versucht werden, gewisse KĂ€ufergruppen (zB Frauen ĂŒber 30) anzu-sprechen. Mittels einer in den GeschĂ€ften gefĂŒhrten Mitschrift kann festgestellt werden, ob die Werbung einen Erfolg hatte.

3. Ökonomische Werbeziele

Diese mĂŒssen meßbar sein. Zum Beispiel:

Umsatz bzw. Absatz pro Quartal, Jahr, Gebiet, Filiale, ect.

Feststellen, welchen Umsatz... ein Produkt nach Werbebeginn, -fortfĂŒhrung hat

relativer Marktanteil

relative Marktanteil = Unternehmensumsatz / Umsatz des grĂ¶ĂŸten Mitbewerbers

absoluter Marktanteil

absolute Marktanteil = Unternehmensumsatz / Marktvolumen * 100 (Prozent)

4. Außerökonomische (kommunikative) Werbeziele

Es ist nicht nur von der Werbung abhĂ€ngig, wie gut sich ein Produkt verkauft, sondern auch von den anderen Marketingmaßnahmen, vom Verhalten der Konkurrenz, von der allgemeinen Wirtschaftslage, ect.

Daher wird der Werbeerfolg hÀufig durch seine PopularitÀt (erzielt durch Umfragen) ermittelt.

5. Festlegung bestimmter Werbeziele

5.1. WerbeberĂŒhrung

Es wird festgelegt:

Wieviele Zielpersonen

und

Welcher Anteil der Zielpersonen

sollen mit dem WerbetrĂ€ger /-botschaft in BerĂŒhrung kommen. (zB Zeitpunkt der Ausstrahlung eines Werbespots)

5.2. Werbebeeindruckung

Es wird festgelegt:

Wer

diese Werbebotschaft wahrnehmen soll (zB Kinder bis 12 Jahre)

5.3. Werbeerinnerung

Es wird festgelegt:

Wieviele Personen

sich nach einer bestimmten Zeitperiode noch an diese Werbebotschaft erinnern sollen

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