Adolf Hitler

Adolf Hitler




Adolf Hitler wurde am 20. April 1889 in Braunau am Ihn als Sohn von Alois Hitler, der 1903 starb, geboren.
Nach der Grundschule musste er 1905 die Realschule wegen schlechter Leistungen verlassen. Er blieb ohne Ausbildung.
Sein Interesse der Kunst f├╝hrte in 1907 nach Wien, wo er an der Kunstschule abgewiesen worden war. Nachdem 1907 seine Mutter gestorben war, schaffte es Hitler mit Hilfe von Waisengeld und dem Verkauf von selbstgemalten Bildern relativ Sorgenfrei zu leben. Diese Zeit pr├Ągte Hitlers Ideologie. 1913 entzog sich H. dem Milit├Ąrdienst in ├ľsterreich, aber er trat 1914 bei Kriegsausbruch freiwillig in die bayrische Armee ein. Dort war er Meldeg├Ąnger. Im Okt. 1918 erblindete er vor├╝bergehend. 1919 wurde er in M├╝nchen als Agitator einer Reichswehrpropaganda eingesetzt. Im Sept. 1919 trat er der DA bei (sp├Ąter NSDAP) als 55. Mitglied bei und verk├╝ndete 1920 das von ihm mitverfa├čte Parteiprogramm. 1921 ├╝bernahm er den Vorsitz der NSDAP. Bis Herbst 1923 schwoll die NSDAP auf ├╝ber 5000 Mitglieder an. Am 8/9. 11. 1923 versuchte H. zusammen mit Ludendorff, die zaudernden Rechtskreise durch die Ausrufung einer "Regierung der nationalen Revolution" zum Handeln zu zwingen. Der Putsch schlug fehl. Nach dem erfolglosen Hitlerputsch wurde die NSDAP verboten und Hitler bis Dez. 1924 eingesperrt. Dort schrieb er den ersten Teil seiner Buchreihe "Mein Kampf". Nach der Aufhebung des Parteiverbots, begann H. mit dem Neuaufbau der Partei. Nach der Weltwirtschaftskrise schaffte die NSDAP den Durchbruch zur Massenpartei. 1932 verlor H. die RP - Wahl gegen Hindenburg. Hitler wurde von Hindenburg am 30. Januar 1933 doch zum RK ernannt. Am 2.8.34 wurde Hitler Reichspr├Ąsident.
H. konzentrierte sich in dieser Zeit vor allem auf Au├čen -, Milit├Ąr - u. R├╝stungspolitik. Er erzielte au├čerdem gro├če Au├čenpolitische Erfolge.
1935 Wiedereinf├╝hrung der allgemeinen Wehrpflicht
1936 Besetzung des entmilitarisierten Rheinlandes
1938 Anschlu├č ├ľsterreichs

Am 1. 9. 1939 war der Ausbruch des 2. Weltkrieges mit dem ├ťberfall auf Polen eine Folge des Zielgerichteten Kurses von Hitler. Im Dez. 1941 ├╝bernahm er selbst den Oberbefehl des Heeres. Die Kriegslage wurde aber immer aussichtsloser. 1941 befahl er als letze Konsequenz seines antisemitischen Programms die "Endl├Âsung der Judenfrage", d.h. die Vernichtung der in seinem Machtbereich lebenden Juden; Ihr fielen 5 - 6 Millionen Menschen zum Opfer. H. entging mehreren Versuchen von Mitgliedern der Widerstandsbewegungen, ihn zu t├Âten und damit Deutschland vor der totalen Niederlage zu retten. Die Verantwortung f├╝r den Ruin des Dt. Reiches entzog sich H. am 30. 4. 1945 durch Selbstmord im Bunker der Reichskanzlei in Berlin, das bereits von sowj. Truppen eingeschlossen war. Mit ihm starb seine langj├Ąhrige Geliebte Eva Braun, die er am Vortag geheiratet hatte. Ihre Leichen wurden verbrannt.


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