Siddharta Gautama Buddha









Siddharta Gautama Buddha (der Erleuchtete wurde 560 n.Chr. als Sohn eines FĂŒrsten geboren. Wie der Asket[1] Buddha selbst erzĂ€hlte, wuchs er in allem Luxus auf. Es wurde ihm bewußt, dass alles vergĂ€nglich sei er gab das königliche Leben auf. Nachdem er seine Frau und sein Kind verlassen hatte, erreichte ihn nach 7 - jĂ€hriger Askese die Erkenntnis. Er beschloß schließlich, 5 Mönche, die die askesischen Übungen mit ihm geteilt hatten, zu seinen ersten SchĂŒlern zu machen. Am Fluß Gange hielt er seine erste Predigt.
Die grundsĂ€tzlichen Überlegungen des Buddhismus sind, sich von allen positiven und negativen EinflĂŒssen fernzuhalten. Dies fĂŒhrt zum Nirvana[2]. Sein Leben richtete sich deutlich gegen den Hinduismus und dessen System und gegen den Formalismus der Brahmanen[3]. Die Einteilung der Kasten und zwangslĂ€ufige Wiedergeburt spielten dabei keine Rolle. Die Urform des Buddhismus kommt dem Atheismus[4] gleich. Nach Buddhas Tod, 480 n.Chr. versammelten sich 500 Mönche zu einem Konzil. Wegen Streitigkeiten wurde 380 n.Chr. ein zweites Konzil einberufen. Die Lehre des traditionalistischen Konzils hatte den Spottnamen "Kleines Fahrzeug" (Srilanka, Hinterindien, Indonesien). Die Lehre des 2.Konzils wurde "Großes Fahrzeug" genannt(China, Japan). Die grundlegenden Schriften wurden im Dreikorb zusammengefaßt. Das große Fahrzeug hatte die Vorstellung entwickelt, dass es mehrere Buddhas gĂ€be. Der Buddhismus ging einen Bund mit dem einheimischen DĂ€monenglauben ein.
Der Buddhismus erlangte seinen Höhepunkt unter dem König Ashaka(268 - 232 v.Chr.), welcher soziale Einrichtungen bauen ließ. Unter dem Ansturm des Islam verlor der Buddhismus die Mehrzahl seiner AnhĂ€nger.

[1] Asket: einer der sich von positiven wie negativen EinflĂŒssen fernhĂ€lt
[2] Nirvana: Erleuchtung
[3] Brahmanen: Ahnen
[4] Atheismus: Glaube ohne Gott

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