Umweltpolitik in der EU




    Umweltpolitik :

a) Aufbau / Zusammensetzung
b) Wirkungskreis
c) Pflichten
d) Aufgaben
e) Projekte


    Ziele :

a) Bis her erreicht
b) momentane Anliegen
c) Ziele und Probleme bzw. Nachteile in der Zukunft


    Abschluß / Schlußfolgerung :

a) Zusammenfassung der Hauptidee
b) Zitat
Umweltpolitik:

In der EuropĂ€ischen Union werden die Umweltpolitik, BeschlĂŒsse und Maßnahmen von verschiedenen Organisationen ausgefĂŒhrt bzw. ĂŒberwacht. z.B. gibt es UNECE (Umwelt und Entwicklung), EUA (EuropĂ€ische Umweltagentur), WHO, UNEP und viele andere.

Die EuropĂ€ische Kommission hat die EuropĂ€ischen Umweltagentur, auch EUA genannt, beauftragt, einen aktualisierten Bericht ĂŒber den Zustand der Umwelt zu erstellen und dabei nicht nur eine Aktualisierung des vorhandenen Berichts, sondern auch eine qualitative Bewertung vorzunehmen, ob die bislang getroffenen Maßnahmen ausreichen, um die Zielvorgaben des 5. Umwelt - Aktionsprogramms zu erfĂŒllen.


⇒ Folie Nr. 13

Die europĂ€ische Umweltpolitik ist in sieben Regelungsbereiche unterteilt: GewĂ€sserschutz, Luftreinhaltung, LĂ€rmschutz, Abfallwirtschaft, Chemikalien, stĂ€dtische Umwelt und Naturschutz. Da hinzu kommen noch gesetzliche Regelungen fĂŒr die fĂŒr die Umweltagentur, Umweltverwaltung und zur Umweltstatistik.

Sieht man den Umfang der gemeinschaftlichen Regelungen im Umweltschutz im Gegensatz zu den ‚umweltbewußten‘ Mitgliedsstaaten wie Deutschland, den Niederlanden und DĂ€nemark, so zeigt sich deutlich eine zunehmende Internationalisierung der Umweltpolitik. RegierungslĂŒcken oder auch ‚Weiße Felder‘ gibt es kaum noch. Allgemein gesehen gibt es trotz hoher Regelundsdichte noch großen Handlungsbedarf, wie z.B. in der Chemiepolitik: Erst ein geringer Prozentsatz der Stoffe wurde bisher getestet und untersucht, die in Verkehr gebracht wurden.

Zudem hat jedes Land in der EU seine eigenen Umweltbehörden und seine eigenen Umweltziele. "Ziel der Umweltpolitik der Bundesregierung ist es z.B., Ökonomie und Ökologie in einer ökologisch verpflichteten, sozialen Marktwirtschaft zu vereinen. Die Umweltvorsorge muss in alle wirtschaftlichen Entscheidungen integriert werden. Die Umweltpolitik der Bundesrepublik Deutschland vollzieht sich im wesentlichen auf drei Handlungsebenen, zwischen denen vielfĂ€ltige Wechselbeziehungen und AbhĂ€ngigkeiten bestehen:
    Die BewÀltigung und vorausschauende Vermeidung von Umweltproblemen einer Wohlstandsgesellschaft in einem dicht besiedelten, hochindustrialisierten und rohstoffarmen Land. Dies bedeutet, dass die Umweltvorsorgepolitik kontinuierlich fortzuentwickeln ist.

    Die BewÀltigung der dramatischen ökologischen Hypotheken, die vierzig Jahre sozialistischer Planwirtschaft in der ehemaligen DDR hinterlassen haben.

    Die Übernahme von Umweltverantwortung - auch ĂŒber die Landesgrenzen hinaus - in Europa - und weltweiter Partnerschaft. Dies gilt ganz besonders bei der BewĂ€ltigung der Umweltkrise in Mittel - und Osteuropa und mit Blick auf die LĂ€nder der sogenannten Dritten Welt." (Umweltpolitik CD - ROM)

Die gesetzgebende ZustĂ€ndigkeit in der EU liegt beim dem Ministerrat, im Umweltschutz also bei den 15 europĂ€ischen Umweltministern. Zwischen einem Vorschlag der EuropĂ€ischen Kommission und der Entscheidung im Ministerrat liegen die Beratung in den ĂŒbrigen Organen der EuropĂ€ischen Union, z.B. dem EuropĂ€ischen Parlament, dem Wirtschafts - und Sozialausschuß und dem Ausschuß der Region. Eine weitere Beratungsebene liegt bei den ‚betroffenen‘ Mitgliedsstaaten. Denn sonst wĂŒrden die 15 nationalen Parlamente oder die zahllosen Regionalparlamente und - regierungen jeglichen Einfluß auf die europĂ€ische Umweltpolitik verlieren, obwohl gerade sie es sind, die die Entscheidungen dann vor Ort zu tragen bzw. auszufĂŒhren haben.
Somit entscheidet der Rat, vertreten durch den ‚StĂ€ndigen Ausschuß des Ministerrates‘ in BrĂŒssel, also nicht alleine, sondern muss eng mit den Parlamentariern, Interessenvertretern und den Beamten der Kommission zusammenarbeiten. Entscheidungen auf europĂ€ischer Ebene erfordern Kompromisse zwischen nationalen Interessen. In den Entscheidungsprozeß sind die Parlamente in den Mitgliedsstaaten und gegebenenfalls andere Entscheidungsebenen, auch innerstaatlich, mit einbezogen.

Wirkungskreis:
Der Wirkungskreis der Umweltpolitik kann nicht nur in jedem einzelnen Land der EU unabhĂ€ngig von Bedeutung sein, denn Umweltprobleme kennen keine Grenzen. Somit mĂŒssen alle Mitgliedsstaaten der EU zusammen arbeiten. Seit 1970 hat die Union mehr als 200 Umweltschutzrichtlinien verabschiedet. Um eine gute Auswertung der gemessenen Daten zu gewĂ€hrleisten, mĂŒssen alle Mitgliedsstaaten den gleichen Richtlinien und Vorgehensweisen folgen. Dazu ist z.B. die EUA, die EuropĂ€ische Umweltagentur, ins Leben gerufen geworden. "Geographisch beschrĂ€nkt sich die Arbeit der Agentur nicht auf die Mitgliedsstaaten der EU." (EuropĂ€ische Umwelt Agentur; S. 3)


Pflichten:
Manche der genannten Organisationen mĂŒssen in Zusammenarbeit aktuelle Umwelt - Zustands - Berichte anfertigen, die ausgewertet und mit denen von den Vorjahren verglichen werden. FĂŒr diese Arbeiten wurde auch die EuropĂ€ische Umweltagentur gegrĂŒndet.




Aufgaben:

"Wenn die EuropĂ€ische Union ihre Umweltziele (d.h. die Vermeidung nachteiliger Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und auf die Ökosysteme) erreichen will, muss sie die Umweltpolitik verstĂ€rkt vorantreiben. Dies ist eine der grĂ¶ĂŸeren Herausforderungen fĂŒr die EuropĂ€ische Union in den kommenden Jahren, besonders weil die meisten gesellschaftlich bedingten Tendenzen darauf hindeuten, dass es voraussichtlich zu weiteren Umweltbelastungen kommen wird. Bevölkerungs - und Wirtschaftswachstum zeigen zunehmende Tendenz, was einen höheren Energie - und Materialbedarf, sowie ein höheres Verkehrs - und Tourismusaufkommen nach sich hat. Wenn auf diese Entwicklung nicht mit ausreichenden (und kostengĂŒnstigen) Maßnahmen zur Minderung reagiert werden kann, ist eine (weitere) Abkopplung des Wirtschaftswachstums von diesen Trends zur Sicherung einer umweltgerechten und dauerhaften Entwicklung unabdingbar." (Umwelt in der EU; S. 10)

Es gibt viele Bereiche, die in die Umweltpolitik mit einbezogen sind. Hierzu zÀhlen z.B. Luft, Wasser, Natur wie auch Tier - und Pflanzenwelt.
"Auch wenn in der EuropĂ€ischen Union derzeit Fortschritte bei der Verringerung bestimmter Umweltbelastungen zu verzeichnen sind, so reichen diese doch nicht aus, um die UmweltqualitĂ€t allgemein zu verbessern, geschweige denn, sich einer dauerhaften und umweltgerechten Entwicklung anzunĂ€hern. Ohne beschleunigte Aktionen werden die Umweltbelastungen auch weiterhin ĂŒber den gesundheitlichen Grenzwert fĂŒr Menschen und den oft begrenzten UmweltkapazitĂ€ten liegen".
(Umwelt in der EuropÀischen Union; S. 9)
In der Umweltpolitik der EU geht es im wesentlichen um die Verbesserung der Luft - und WasserqualitĂ€t, die Kontrolle der Abfallentsorgung, die Überwachung umweltgefĂ€hrdender Industrieproduktion und den Naturschutz.
Die angestrebten Ziele werden alle vier Jahre in einem Programm niedergelegt. Dieses Programm wird auch Umwelt - Aktions - Programm genannt, kurz UAP. Ende 1995 wurde das 5. UAP abgefaßt. "Das 5. UAP steht fĂŒr einen bedeutsamen Richtungswechsel in der EU - Umweltpolitok. Seine Grundprinzipien sind:
    umweltspezifische Aspekte in die verschiedenen Schwerpunktbereiche der Wirtschaft zu integrieren, politische Ziele in die Tat umzusetzen (einschließlich zeitlicher Vorgaben), das Instrumentarium zu erweitern und eine gemeinsame Verantwortung einzufĂŒhren."

Die EuropĂ€ische Gemeinschaft ist sehr in der Umweltpolitik engagiert und versucht mit Hilfe von Pilotprojekten BĂŒrgern, Gemeinden und Regionen zu zeigen was machbar ist und sie zu ermutigen. Von der EuropĂ€ischen Kommission werden z.B. Pilotprojekte fĂŒr eine ökologische Stadterneuerung gefördert, d.h. in denen Wohnort, Einkaufsmöglichkeiten und Arbeitsplatz zusammengefĂŒhrt werden, um den sonst entstehenden Verkehr zu vermeiden. Attraktive Angebote im öffentlichen Nah - und Fernverkehr, die weitaus weniger die Umwelt belasten als z.B. Autofahren oder Fliegen sollen in den nĂ€chsten Jahren verstĂ€rkt erprobt werden. Dieser Strukturwandel beinhaltet ebenso die umweltschonende Umstellung auf nachwachsende und biologische Rohstoffe, z.B. bei der Herstellung von Biokraftstoffen, Baustoffen, Textilien und Farben.
Die EuropĂ€ische Union unternimmt betrĂ€chtliche Anstrengungen, um angestrebte Ziele auch in die Tat um zu setzten. Allerdings ist es nicht immer selbstverstĂ€ndlich, dass die EU mit ihren Organisationen diese Vorgaben im zeitlichen Rahmen auch bewĂ€ltigen. GrĂŒnde fĂŒr diese Ungewißheit sind z.B.
    stĂ€ndige Zunahme des Verkehrsaufkommens anhaltend niedrige Energiepreise nur langsame Verbesserung der Energieeffizienz viele Maßnahmen nationaler Programme werden nicht vor dem Jahr 2000 abgeschlossen sein

Zudem wird die Durchsetzung dieser Ziele noch von einem anderen Faktor erschwert, denn die Unterschiede zwischen den einzelnen EU Staaten sind zu groß, um gemeinsame LösungsansĂ€tze fĂŒr den Umweltschutz durchzusetzen.

>> Hier noch das Zitat mit der roten Umrandung einbinden!! <<

"Ziel der Umweltpolitik in der Bundesrepublik Deutschland ist es z.B., den Zustand der Umwelt so zu erhalten, dass


    bestehende UmweltschĂ€den vermindert und beseitigt werden, SchĂ€den fĂŒr Mensch und Umwelt vermieden werden, Risiken fĂŒr Menschen, Tiere und Pflanzen, Natur und Landschaft, Umweltmedien, darunter versteht man, (Luft, Wasser, Boden) und SachgĂŒter minimiert werden, FreirĂ€ume fĂŒr die Entwicklung der kĂŒnftigen Generationen und der Vielfalt von wildlebenden Arten und Landschaften gesichert werden.
⇒ Folie Nr. 1, 2, 4, 5

Voraussetzung ist, dass die Erfordernisse des Umweltschutzes in allen Politikbereichen verankert werden und Umweltschutz als Querschnittsaufgabe verstanden wird. Leitmotiv der vorsorgeorientierten Umweltpolitik ist die Abkehr von nachgeschalteten Reinigungstechniken, der sog. End - of - the - Pipe - Technology (KlÀranlagen, Filter u. À.) hin zu einem in die Produktionsprozesse und die Produkte integrierten Umweltschutz."
(Umweltpolitik CD - ROM)

⇒ Folie Nr. 6


4. Ziele :

a) Was hat man schon erreicht ?

1950 hat man sich zum ersten mal mit dem Thema Umwelt auseinandergesetzt und zwar mit dem Abkommen zum Schutz des Rheines. Danach folgten VertrĂ€ge in der ganzen EU zum Schutz von FlĂŒssen, Meeren und der Luft. Somit wurde die erste internationale Zusammenarbeit ins Leben gerufen. Doch erst 1972 beschlossen die EU - Staaten gemeinsam gegen die Umweltprobleme vor zugehen. 1973 wurde dann das erste Umweltaktionsprogramm ins ‚Leben gerufen. Und 1987 wurde der Umweltschutz in die EuropĂ€ische Akte aufgenommen, jetzt konnten endlich konkrete Grenzwerte und Richtlinien in der EU durchgesetzt werden um unsere Umwelt zu retten. Danach folgte noch im gleichen Jahr das 4. Aktionsprogramm und zur Zeit wird das 5. Programm realisiert.
Folie Nr. 9


b) Was sind die momentanen Anliegen ?

Am 24. Januar 1996 wurde das fĂŒnfte Umweltaktionsprogramm (UAP) fĂŒr eine "dauerhafte und umweltgerechte Entwicklung im nĂ€chsten Jahrhundert"[1] von der EuropĂ€ischen Kommission verabschiedet. Das Programm soll die Umwelt fĂŒr die zukĂŒnftigen Generationen retten bzw. nicht weiter schĂ€digen. Bisher behandelte man erst ein Problem, wenn es aufgetreten ist, mit diesem Programm will man auch auf die Zukunftsprobleme eingehen, so dass diese möglichst gering gehalten werden.

Das Programm wurde in fĂŒnf Schwerpunktbereiche eingeteilt : Industrie, Verkehr, Energie, Landwirtschaft und Tourismus. Somit konnten die Ziele genauer fĂŒr den jeweiligen Bereich festgelegt werden.
Folie Nr. 18


Die Industrie :

Viele Unternehmen reagieren bereits positiv auf die Umweltpolitik, weil sie erkannt haben, dass die "Umweltvorschriften zu Gewinn und Expansion (Ausdehnung des Betriebes) beitragen können und keine Bedrohung darstellen"[1] So wurden zum Beispiel saubere Produktionsverfahren, energiesparendere Techniken entwickelt. Diese Maßnahmen kosten der Firma zwar viel Geld, doch durch diese Maßnahmen sparen sie Rohstoff und Produktionskosten, was wiederum Geld spart. Besonders positiv reagierten die Unternehmen auf die Vorschrift zur Senkung der Emmisionsswerte in der Produktion. Denn die EuropĂ€ische Union vergibt seit kurzem fĂŒr Firmen, die die neuen Werte einhalten so genannte Umweltzeichen. Und da die BĂŒrger auch auf die UmweltvertrĂ€glichkeit von Produkten achten, sind andere Firmen darum bemĂŒht ebenfalls diese Umweltzeichen zu erhalten um konkurrenzfĂ€hig zu bleiben.
Folie Nr. 16


Der Verkehr :

Die Umsetzung des 5. UAP ist in diesem Bereich am schwierigsten, weil das zunehmende Verkehrsaufkommen ein großes Problem darstellt. Ziel des Programms ist es die Umweltbelastung hauptsĂ€chlich durch Kraftfahrzeuge [(CO2)(eigene Folie)] in nĂ€chster Zukunft soweit technisch möglich zu reduzieren bzw. zu stabilisieren. Um dieses zu erreichen wurde die Kfz - Steuer ja bereits an die Emmissionswerte angeglichen, trotzdem ist die Einhaltung des Zieles ungewiß, weil man noch nicht weiß, wie viele Autos in Zukunft fahren werden und was Technisch möglich sein wird, um die Werte zu verringern.


Die Energie :

Das Ziel des Programms ist im Energiesektor ebenfalls die Senkung der CO2 Werte. Man wollte die Werte bis zum Jahr 2000 auf die von 1990 stabilisieren. Man will kohlenstoffarme oder auch - freie Brennstoffe erreichen. Ebenso wie die Entwicklung alternativer und erneuerbarer EnergietrÀger. Die KlimaverÀnderung in den letzen Jahren hat dazu beigetragen sich nÀher mit diesem Thema zu beschÀftigen.


Land - und Forstwirtschaft :

Ziel ist es die Überproduktion von den Landwirten zu stoppen und die Bauern aufzufordern auch mal ein Feld brach liegen zu lassen. Außerdem sollen in der Zukunft nicht mehr so viele evtl. Pestizide verwendet werden. Dies soll zur Folge haben, dass unser Trinkwasser mit viel weniger Giftstoffen belastet ist als heute.
Folie Nr. 3


Tourismus :

Die Tourismusbranche steht auch vor einem Problem und zwar soll eine umweltgerechte Entwicklung in den nĂ€chsten Jahren stattfinden, aber es gibt ĂŒberwiegend finanzielle Probleme. Doch die Unternehmen haben festgestellt, dass ein Wandel stattfinden muss, weil viele Kunden auch schon bei der Wahl des Urlaubsortes auf die Umwelt achten. Wird die Branche sich nicht den WĂŒnschen der Kunden stellen ist der Fortbestand dieses Sektors nicht sehr gewiß.


Bei der Umsetzung aller dieser Forderungen gibt es allerdings auch genug Probleme, denn mache Mitgliedsstaaten können nicht so schnell den neuen Gesetzen nachkommen und halten die Fristen meistens nicht ein. Und so mĂŒssen sich die verantwortlichen LĂ€ndern meistens nach den "langsamsten" Staaten richten, was meistens erhebliche Zeitverzögerungen mit sich bringt.
Ein anderes Problem ist natĂŒrlich die finanzielle Seite und da gibt es und wird es auch weiterhin geben, nĂ€mlich die Finanzierung der ganzen Gesetze. Die Staatskassen sind fast ĂŒberall leer und ohne Geld kann es keine saubere Umwelt geben.


Abfallpolitik :

In der Abfallpolitik versucht man durch neue Techniken und hĂ€rtere Gesetze die Umwelt zu entlasten außerdem gibt es bestimmte steuerliche Anreize fĂŒr Firmen, wenn sie die neuen Gesetze einhalten.
Folie Nr. 19



c) Wie geht es weiter ?

Hauptanliegen ist es erst einmal die Ziele des aktuellen fĂŒnften Programmes zu realisieren. Und diese reichen teilweise bis zum Jahr 2000. Danach wird man erst eimal feststellen wie erfolgreich das Programm verlaufen ist und welche weiteren Umweltprobleme es zu dem Zeitpunkt gibt. Danach wird man wahrscheinlich das nĂ€chste Programm ins Leben rufen, soweit dem nichts im Wege steht.



[1] aus: Die Ausrichtung der EuropĂ€ischen Umweltpolitik fĂŒr das 21. Jahrhundert ; ISBN 92 - 827 - 6625 - X (S. 6 - 22)




Das Referat darf nicht ohne ausdrĂŒckliche Erlaubnis von den Autoren fĂŒr irgendwelche Zwecke vervielfĂ€ltigt oder ĂŒbertragen werden, auch nicht auszugsweise. UnabhĂ€ngig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht.

© 1997 by Matthias Meyer und Felix Rullmann














"Umweltpolitik in der EU"

Zusammenfassung

des Referates von Matthias Meyer und Felix Rullmann

Die AnfĂ€nge der Umweltpolitik liegen im Abkommen zum Schutze des Rheins. Es folgten VertrĂ€ge zum Schutz von FlĂŒssen, Meeren und der Luft. 1987 wurde der Umweltschutz in die EuropĂ€ische Akte aufgenommen, dies war ein sehr wichtiges Datum, da jetzt konkrete Grenzwerte und Richtlinien festgelegt werden konnten. Endlich konnte der Umwelt geholfen werden.

Zur Zeit lĂ€uft das 5. Umwelt - Aktionsprogramm (UAP), es wurde am 24. Januar 1996 von der EuropĂ€ischen Kommission verabschiedet. Das Programm soll die Umwelt fĂŒr die zukĂŒnftige Generationen retten bzw. nicht weiter schĂ€digen. Es soll die Probleme möglichst vorbeugen, so dass sie erst gar nicht entstehen. Das Programm wurde in 5 Schwerpunktbereiche unterteilt:
Industrie, Verkehr, Energie, Landwirtschaft und Tourismus.
Somit konnten die Ziele fĂŒr den jeweiligen Bereich genauer festgelegt werden.
    Industrie: Verringerung der AbfÀlle, Rohstoffeinsparungen Verkehr: Hauptziel ist die Senkung der CO2 Werte (Pkws, Lkws, etc.) Energie: Ebenfalls Senkung der CO2 Werte (Kraftwerke, etc.) Landwirtschaft: Verringerung des Pestizidgebrauchs (bessere WasserqualitÀt) Tourismus: naturbelassene und umweltfreundliche Urlaubsorts

Ansonsten gibt es noch die Abfallpolitik, die es vermeiden möchte unnötigen Abfall zu produzieren.

Die Nachteile der Umweltpolitik sind aber, dass man Unmengen viel Geld fĂŒr die Durchsetzung der Richtlinien benötigt. Und da die Staatskassen ĂŒberall leer sind, geht der Umweltschutz nur schleppend voran.

Der Wirkungskreis der Umweltpolitik kann nicht nur in jedem einzelnen Land der EU unabhĂ€ngig von Bedeutung sein, denn Umweltprobleme kennen keine Grenzen. Somit mĂŒssen alle Mitgliedsstaaten der EU zusammenarbeiten. Um eine gute Auswertung der gemessen Daten zu gewĂ€hrleisten, mĂŒssen alle Mitgliedsstaaten den gleichen Richtlinien und Vorgehensweisen folgen. Dazu ist z.B. die EUA, EuropĂ€ische Umweltagentur, ins Leben gerufen worden.

Manche der genannten Organisationen mĂŒssen in Zusammenarbeit aktuelle Umwelt - Zustands - Berichte anfertigen, die ausgewertet und mit denen von den Vorjahren verglichen werden. Zu diesem Zweck wurde auch die EUA gegrĂŒndet.

Zur Zeit laufen auch noch verschiedene Projekte, sowie Teilprojekte des 5. UAP die bis zum Jahre 2000 andauern werden.
Die EG ist sehr in der Umweltpolitik engagiert und versucht mit Hilfe von Pilotprojekten BĂŒrgern, Geneiden und Regionen zu zeigen was machbar ist und sie zu ermutigen.

Auch wenn in der EU derzeit Fortschritte bei der Verringerung bestimmter Umweltbelastungen zu verzeichnen sind, so reichen diese doch nicht aus, um die UmweltqualitÀt allgemein zu verbessern, geschweige denn sich einer dauerhaften und umweltgerechten Entwicklung zu nÀhern.

Zusammenfassung der Hauptidee :
Eins steht fest, es muss in nĂ€chster Zeit an einer Verbesserung der Umweltsituation in Europa gearbeitet werden um die Umwelt nicht weiter zu schĂ€digen. Dabei sollte soweit möglich das Vorsorgeprinzip angewandt werden, d.h. Umweltprobleme gar nicht erst schaffen, sondern sie von vornherein vermeiden, denn hinterher ist es viel schwieriger bestehende Umweltprobleme zu beseitigen. Dies ist außerdem mit einem deutlich höheren Kostenaufwand verbunden.
Wenn wir nichts unternehmen herrschen auf der Erde in ein paar Jahren chaotische Umweltbedingungen.





Quellenverzeichnis

Zitate:
1 EuropÀische Umweltagentur, Informationen sinnvoll nutzen, ISBN 92 - 827 - 4649 - 6, (S. 3)

2 Umwelt in der EuropÀischen Union 1995, ISBN 92 - 827 - 6955 - 0, (S. 10)

3Umwelt in der EuropÀischen Union 1995, ISBN 92 - 827 - 6955 - 0, (S. 9)

4Umweltpolitik in Deutschland 1997 (CD - ROM)

5Die Ausrichtung der EuropĂ€ischen Umweltpolitik fĂŒr das 21. Jahrhundert;
ISBN 92 - 827 - 6625 - X (S. 6 - 22)


Andere Quellen:

    Unsere Gemeinsame Verantwortung fĂŒr den Umweltschutz (ISBN Wie trĂ€gt die EuropĂ€ische Union zum Umweltschutz bei? (ISBN 92 - 827 - 8155 - 0) Internet Von Binnenmarkt zur EuropĂ€ischen Union (ISBN 3 - 89331 - 149 - 1)



Das Referat darf nicht ohne ausdrĂŒckliche Erlaubnis von den Autoren fĂŒr irgendwelche Zwecke vervielfĂ€ltigt oder ĂŒbertragen werden, auch nicht auszugsweise. UnabhĂ€ngig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht.

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