Die Marquise von O...

Milosavljevic Sanela

Heinrich von Kleist:
"DIE MARQUISE VON O..."

Der Autor:
Heinrich von Kleist geboren 1777 geboren und er starb 1811.Er war der bedeutendste Erz├Ąhler und Dramatiker zwischen Romantik und Klassik, und er beschrieb die Spannung zwischen Erkenntnis und Leidenschaft, Idee und Realit├Ąt in meisterhafter Pr├Ągnanz mit historischen und mythologischen Stoffen.

Inhalt:
Die Marquise von O..., eine verwitwete Dame, gibt durch ein Zeitungsinserat bekannt, dass sie ohne ihr Wissen in andere Umst├Ąnde gekommen und aus Familienr├╝cksichten entschlossen sei, den Vater des Kindes zu heiraten. Obwohl sich die Marquise keines Fehlers bewu├čt ist, wird sie von ihren Eltern versto├čen. Sie zieht sich mit ihren Kindern auf ihren Landsitz zur├╝ck. Da sie Angst davor hat, dass ihr ungeborenes Kind nicht in der b├╝rgerlichen Gesellschaft akzeptiert werden w├╝rde, wendet sie sich mit ihrer Anzeige an die ├ľffentlichkeit.
Als sich in der n├Ąchsten Ausgabe der Zeitung eine Antwort, die den Besuch des gesuchten Unbekannten ank├╝ndigt, befindet, erkennen die Eltern, dass sie ihrer Tochter Unrecht getan haben, und holen sie zur├╝ck. Die Marquise und ihre Eltern sind sich einig dar├╝ber, dass sie um des Kindes willen den zu erwartenden Mann heiraten solle, sofern es die soziale Stellung des Mannes erlaube. Als zum angegebenen Zeitpunkt der Graf F..., ein russischer Offizier, ins Zimmer tritt, grenzt die ├ťberraschung der Marquise und ihrer Eltern an Best├╝rzung und totale Verwirrung. Der Graf von F... hatte die Marquise einige Monate zuvor bei einem kriegerischen ├ťbergriff aus den H├Ąnden "viehischer Mordknechte" gerettet, und ihr dann sp├Ąter Heiratsantr├Ąge gemacht.
Die Marquise ist au├čer sich, als sie sieht, wer sie geschw├Ąngert hat, sie nennt denn Grafen einen Teufel, und sie versichert mehrmals, dass sie ihn nicht heiraten k├Ânne. Ihr Vater ist jedoch der Ansicht, dass sie ihr Wort halten m├╝sse, und deshalb trifft er die n├Âtigen Vorbereitungen f├╝r die Hochzeit. In einem Heiratsvertrag muss der Graf auf alle Rechte eines Gemahls verzichten. Nach der Trauung zieht sich der Graf sogleich zur├╝ck.
Erst zur Taufe des Kindes wird er zum erstenmal wieder eingeladen. Da der Graf die Marquise und sein Kind gro├čz├╝gig beschenkt, kommt es zu h├Ąufigeren Einladungen, und schlie├člich zu einem neuen Heiratsantrag des Grafen, der von der Marquise auch angenommen wird. Auf die Frage, warum die Marquise den Grafen damals gleich einem Teufel verabscheut habe, antwortete die Marquise, auf ihre Rettung durch den Grafen anspielend, "er w├╝rde ihr damals nicht wie ein Teufel erschienen sein, wenn er ihr nicht, bei seiner ersten Erscheinung, wie ein Engel vorgekommen w├Ąre."

Form:

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