Wallenstein

Gliederung:
    Entstehung des Dramas Historische Person Wallensteins Inhaltsangabe Aufbau und Sprache Intention des St├╝ckes

    Entstehung des Dramas:

1786 Schiller beginnt vertieftes Studium der Geschichte.
1789 Schiller wird Professor der Geschichte (Philosophie) in Jena.
1790 Arbeit an der "Geschichte des Drei├čigj├Ąhrigen Kriegs"
1791 Erste Erw├Ąhnung des Vorhabens, ein Wallenstein Drama zu schreiben.
1794 Abfassung einiger "Wallenstein" - Szenen in Prosa.
1796 Endg├╝ltige Entscheidung f├╝r "Wallenstein" gegen "Die Malteser"
1797 Fertigstellung des 1. Aktes. Auf Goethes Empfehlung Dreiteilung des St├╝ckes
1798 Bis M├Ąrz: Abschlu├č des Tods und der Piccolomini
September: Aufteilung auf zwei Teile nach Goethes Rat; ├änderung von "Wallensteins Lager" f├╝r selbstst├Ąndige Weimarer Auff├╝hrung.
12. Oktober: Urauff├╝hrung von "Wallensteins Lager" zur Wiederer├Âffnung des umgebauten Weimarer Hoftheaters
1799 30. Januar Urauff├╝hrungen von "Piccolomini"
2. Juli Auff├╝hrung von "Wallensteins Tod"
1800 Erscheinen der "Wallenstein" - Trilogie bei Cotta
1802 Gedicht "Thekla. Eine Geisterstimme" als Schillers Antwort auf Fragen was aus der gefl├╝chteten Thekla wohl geworden sei...

Heute ist nur die Ausgabe die bei Cotta entstand ma├čgebend.
"Wallenstein" - - - - Schiller war dabei krank.













    Historische Person Wallensteins:
    geb.: 24.9.1583 in Gut Hermanitz, Nordb├Âhmen Albrecht Wenzel Eusebius von, Herzog von Friedland (1625) u. Mecklenburg (1627), F├╝rst von Sagan (1627) Tod: 25.2.1634 Eger (ermordet) Seit 1604 im milit├Ąrischen Dienst der Habsburger,
nach Krieg gegen Venedig, wurde Wallenstein kaiserlicher Oberst u. in den Grafenstand erhoben.
    1606 tritt er zum Katholizismus ├╝ber. 1623 Verm├Ąhlung mit Isabella Katharina von Harrach, anschlie├čend erhebt ihn Kaiser Ferdinand in den Reichsf├╝rstenstand u. seinen gewaltigen L├Ąnderkomplex zum Herzogtum Friedland K. Ferdinand im Drei├čigj├Ąrigen Krieg in Bedr├Ąngnis; durch Nieders├Ąchsischen Bund 1625 Wallenstein bietet sich an auf eigen Kosten ein Heer mit 40000 Mann auszur├╝sten u. zu besolden, wof├╝r er unbedingte Vollmacht zur Erhebung von Geld u. Naturalien in den eroberten Provinzen des Reichs verlangte. 1627 eroberte er Mecklenburg, Holstein, Schleswig und J├╝tland. Kaiser F. verlieh ihm deshalb das Herzogtum Mecklenburg sowie das F├╝rstentum Sagan. Kaiser F. lehnte W’s Pl├Ąne zur Errichtung der absoluten Monarchie im Reich, Gew├Ąhrung religi├Âser Toleranz u. Vertreibung aller fremden M├Ąchte ab. 1630 erzwangen Spanien, die Jesuiten, Maximilian v. Bayern und andere Dt. F├╝rsten W’s Absetzung. Trotzdem ├╝bernahm Wallenstein erneut den Oberbefehl ├╝ber die Kaiserlichen Truppen, gerufen von Ferdinand II und schlug die Schlacht bei L├╝tzen. Wallenstein verhandelt mit Schweden, Brandenburg und Sachsen und wird dadurch am Wiener Hof verd├Ąchtig. Ein kaiserliches Patent vom 24.1.1634 bezichtigt ihn des Verrats und er wird f├╝r Vogelfrei erkl├Ąrt. In Eger wurde er von einem irischen Hauptmann erstochen.

Das Urteil der Geschichte ├╝ber Wallenstein ist schwankend.
+ milit├Ąrische Genialit├Ąt - Ehrgeiz
+ politische Weisheit - Gewinnsucht
- Verkennung der tats├Ąchlichen Machtver - h├Ąltnisse

Wallenstein war der erste milit├Ąrische Unternehmer, der Kriegsf├╝hrung und Versorgung der Armee nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten plante und durchf├╝hrte.
Sein Schicksal wurde in der Literatur des ├Âfteren behandelt.











    Inhaltsangabe:
1.Wallensteins Lager:
    Welt des Soldatenlagers in Pilsen, Bauer mit Sohn schleicht sich ins Lager um mit falschen W├╝rfeln Geld zu machen. neue Charaktere die das Soldatenleben bildhaft machen sollen Vermutungen ├╝ber politische Vorg├Ąnge werden ausgetauscht, doppelte L├Âhnung Diskussion ├╝ber Wallensteins Erfolge (Unverwundbarkeit = Salbe aus Hexenkraut, Besuch vom grauem M├Ąnnlein ); ein J├Ąger bezeichnet ihn als Weltbrandstifter, er wollte ein Reich von Soldaten gr├╝nden. M├Ânch tritt auf und wettert gegen die Sittenlosigkeit der Soldaten, erst als er Wallenstein pers├Âhnlich als Gottlos angreift wird er aus dem Lager geworfen. Bauer wird als Falschspieler entlarvt und er soll geh├Ąngt werden wird aber dann laufen gelassen Nachricht von Aufl├Âsung des Lagers ersch├╝ttert Soldaten sehr, Soldaten sollen in die Niederlande, sind auf Wallenstein eingeschworen nicht auf den Kaiser, denn er ist Garant f├╝r ihren "Wohlstand". Verwirrung bei Soldaten da Wallenstein einerseits absolute Gewalt hat andererseits dem Kaiser Untertan ist.

    Die Piccolomini: 1. Aufzug:
    Besprechung mit Regimentsobersten; Oberst Max Piccolomini, Sohn von Octavio Piccolomini, W’s Gattin die Herzogin von Friedland, Max ist Bewunderer von Wallenstein Octavio ist Vertrauter Wallensteins, dem Kaiser ergeben und wird insgeheim als Wallensteins Nachfolger gehandelt, wenn dieser wie geplant gest├╝rtzt wird. Max erkennt, dass das Mi├čtrauen am Hof den Aufstand W’s provoziert.
2. Aufzug:
    Saal des Herzogs von Friedland Wallensteins 1. pers├Âhlicher Aufritt, Begr├╝├čungde Herzogin (seiner Frau) die von eine 2. Bevorstehenden Absetzung berichtet.


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