Brasilien














Name: Republica Federative do Brasil (Förderative Republik Brasilien)

Hauptstadt:

Brasília, eine Stadt mit 1,6 Millionen Einwohnern ist seit 1960 in der Nachfolge von Rio de Janeiro die Hauptstadt von Brasilien und liegt im östlichen Hochland von Goiás in einer Höhe von etwa 914 m.

Lage:

Brasilien liegt im Westen von S√ľdamerika, und nimmt mehr als die H√§lfte der Fl√§che des Kontinentes ein. Die gr√∂√üte nords√ľdliche L√§nge des Landes betr√§gt 4¬†345¬†Kilometer, die maximale ostwestliche Breite 4¬†330¬†Kilometer. Das Land l√§sst sich in 3 Grundbereiche unterteilen: das Bergland von Guyana, das Amazonasbecken und das Brasilianische Bergland.
Im Norden befindet sich das Bergland von Guyana mit dem höchsten Berg des Landes (3014m).
Das Brasilianische Bergland nimmt f√ľnf Millionen Quadratkilometer rund die H√§lfte des Landes ein. Dieses Tafelland erreicht im Osten H√∂hen bis zu 2 890 m. Nach Westen dacht das brasilianische Bergland in Schichtstufen sanft ab und erreicht nur selten mehr als 150 m; nach S√ľdosten f√§llt es dagegen steil zum K√ľstentiefland ab, das sich parallel zum Atlantik hinzieht. Mit Ausnahme der Abschnitte, in denen das Brasilianische Bergland in den Atlantischen Ozean vordringt, ist der K√ľstenbereich eine bis maximal 80 km breite Ebene. Entlang der K√ľste bestehen ausgezeichnete nat√ľrliche H√§fen.


Fläche:

Mit einer Fl√§che von 8 511 996km2 ist des das 5.Gr√∂√üte Land der Welt nach Ru√üland, Kanada, USA und China; und ca. 100 mal so gro√ü wie √Ėsterreich.

Klima:

Das Klima im Norden Brasiliens hat tropische Eigenschaften, das Klima im s√ľdlicheren Teil des Landes nimmt hingegen subtropiche Charakter an. Die Durchschnittstemperatur, welche nur geringen jahreszeitlichen - und Tagesschwankungen unterliegt betr√§gt zwischen 27 Grad und 32 Grad Celsius. Das Klima wird durch den starken Niederschlag gepr√§gt, welcher 2000mm, in manchen Gebieten sogar 4000mm im Jahr betragen kann. Im gr√∂√üten Teil der K√ľstenebene wirkt sich der starke Wind meist m√§√üigend auf die Temperatur aus. In diesen Teilen Brasiliens betr√§gt der j√§hrliche Niederschlag zwischen 1000 und 2300mm.


Bevölkerung:

Brasilien hat 160 Millionen Einwohner und hat somit die 5. Gr√∂√üte Einwohnerzahl. Durch die gro√üe Fl√§che ergibt sich eine Bev√∂lkerungsdichte von nur 19 Einwohner pro Quadratkilometer. (Zum Vergleich: √Ėsterreichs Bev√∂lkerungsdichte liegt bei 96 Einwohner pro Quadratkilometer.)
Der Gro√üteil der Bev√∂lkerung lebt an der 9655km langen Atlantikk√ľste. 78% der Brasilianer leben in den Metropolen S√£o Paulo (9,84 Mil. E.), Rio de Janeiro (5,55 Mil. E.), Salvador( 2,17 Mil. E.) und Belo Horizonte (2,06 Mil. E.), und nur 22% am Land.
Betrachtet man die Ethnischen Gruppen und Nationalitäten der Bevölkerung, so ergibt sich eine Aufspaltung in 36% Weiße, 22% Mulatten, 12% Mesitzen und 11% Schwarze. Den Rest nehmen Deutsche, Japaner und Indianer ein. Die Brasilianische Bevölkerung steigt jedes Jahr um 1,9% an.
Die Durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 66 Jahren wobei die der Männer 64 Jahre und die der Frauen 69 Jahre beträgt.
Brasiliens Gesellschaft wurde hauptsächlich durch die europäischen Siedler geprägt. Zunächst trafen die Portugiesen ein, gefolgt von den Franzosen und den Holländern. Ab 1850 kamen weitere Europäer, u. a. Italiener, Deutsche und Spanier. Brasilianer europäischer (meist portugiesischer) Abstammung machen etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung aus.
Im Gegensatz zu den anderen L√§ndern S√ľdamerikas, in denen Spanisch gesprochen wird, ist in Brasilien Portugiesisch Amtssprache. Menschen, die sich im Alltag auf Portugiesisch verst√§ndigen, verstehen gr√∂√ütenteils Spanisch. Umgekehrt ist dies zumeist nicht der Fall. Einige Brasilianer f√ľhlen sich beleidigt, wenn sie auf Spanisch angesprochen werden. Die verschiedenen Indianergruppen verf√ľgen √ľber mehr als hundert verschiedene Sprachen.

Wichtige Städte:

    Brasilia, Haupstadt von der F√∂rderativen Republik Brasilien, mit einer Einwohnerzahl von 1,59 Millionen. 1957 wurde mit dem Bau der Stadt begonnen, zu dieser Zeit war Rio de Janeiro noch die Haupstadt Brasiliens. Mit der Errichtung Braslias sollte die Rio de Janeiro entlastet werden, und die Verwaltung des Staates in dessen Zentrum umgesiedelt werden. Der Grundri√ü der Stadt, entworfen von Stadtplaner Costa √§hnelt einem Kreuz. Entlang der 5 Kilometer langen Hauptachse befinden sich Regierungsgeb√§ude, Kathedrale und ein Theater, entlang der 13km langen Querachse sind Wohnbl√∂cke angeordnet. Die Verwaltung ist der gr√∂√üte Arbeitgeber der Stadt; Industrie wurde in Bras√≠lia nicht angesiedelt, lediglich Kleingewerbe wurde in der Stadt zugelassen. In Bras√≠lia gibt es eine Universit√§t, mehrere Forschungseinrichtungen, botanische G√§rten, einen Zoo, ein Stadion sowie zahlreiche Parkanlagen. Rio de Janeiro ist die ehemalige Haupstadt der Republik und Hauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes. S√£o Sebasti√£o de Rio de Janeirohat eine Einwohnerzahl von 5,5 Mil., welche wesentlich h√∂her ist als die der Hauptstadt Brasilia mit 1,6 Mil..Jahr f√ľr Jahr lockt die sch√∂ne Stadt mit ihren "Hauptattraktionen" Copacagana, Zuckerhut und Corcovado tausende Touristen an. Die Stadt ist gespalten in Reichtum und Armut, zum Einen gibt es zahlreiche architektonische Kunstwerke, und zum Anderen hat Rio de Janeiro eines der gr√∂√üten Elendsviertel.



Der Karneval von Rio de Janeiro erreicht seinen H√∂hepunkt in einem zweit√§gigen Umzug, der in Form einer Trib√ľnenavenue errichteten Karnevalsstadion, stattfindet. W√§hrend eines Jahres bereiten sich in den "Escolas de Samba" Tausende auf dieses Ereignis vor: Musik, Tanz und Formation werden immer wieder einstudiert, Themen diskutiert, Texte geschrieben, Lieder komponiert, Allegorien hergestellt, Kost√ľme entworfen und geschneidert. An den Umzugstagen pr√§sentiert jede der gro√üen "Escolas" zwischen drei - und sechstausend Menschen im Samb√≥drom. Der Umzug ist wie eine Fu√üballliga in eine erste, zweite und dritte Division geteilt, mit Auf - und Abstieg. Eine Jury aus Punktrichtern beurteilt nach einem akribisch festgelegten Kriterienkatalog Originalit√§t, Rhythmus, Choreographie, T√§nzer, Kost√ľme, den Allegoriewagen und das Sambathema. Jede "Escola" hat wie ein Fu√üballklub "Torcedores" (Anh√§nger).
Man kann versuchen, die Vielzahl der Karnevalsthemen in verschiedene Gruppen oder Tendenzen einzuteilen. Jahrzehntelang dominierten Themen aus der brasilianischen Geschichte: Entdeckung, Sklaverei, Unabh√§ngigkeit, Moritz von Nassau, Pedro II, Zumbi dos Palmares, Tiradentes, Get√ļlio Vargas und Tancredo Neves. Daneben finden sich Verherrlichungen des tropischen Brasiliens und meist personenbezogene Themen aus Literatur und Kunst: Castro Alves, Jorge Amado, Carols Drummond de Andrade, O Guarani, Casa Grande e Senzala, Macuna√≠ma und Aleijadinho.
Seit den 80er Jahren muss man von einer Karnevalsindustrie sprechen, in der die Faszinierung der Escolas de Samba durch das Fernsehen und die Plattenindustrie, die Professionalisierung und Vermarktung des Karnevals durch die Tourismusbeh√∂rde "Riotour" und der √∂konomische und politische Einflu√ü durch die "Bicheiros", die Organisatoren illegaler Wetten, eine immer gr√∂√üere Rolle spielen. Im Zuge der Professionalisierung und Akademisierung des Karnevals dr√§ngen sich Theatermacher, Lieddichter und B√ľhnenbildner immer st√§rker in den Vordergrund. Kritiker bem√§ngeln denn auch die √úberladung des Umzugs und die Anpassung an die Erfordernisse der Fernseh√ľbertragung. Nicht mehr die partizipative Perspektive der in den Escolas Aktiven dominiere, sondern die voyeuristische Kameraperspektive der Medien und passiven Zuschauer. Dennoch hat die Escola de Samba f√ľr die Bewohner der Favelas, der Elendsviertel auf den H√ľgeln, die √ľber wenig Vereine und Infrastruktur verf√ľgen, immer noch eine gemeinschaftsstiftende Funktion. Ohne die Tausende, die von den "Morros" (H√ľgeln) herabsteigen, w√§re das prunkvolle Freudenfest nicht denkbar. Im Laufe der Jahrzehnte haben sie sich die Stra√üe, und heute das Samb√≥drom, erobert und den einst aristokratischen und b√ľrgerlichen Karneval in ein Fest des Volkes und der Massen verwandelt, das immer weniger iberisch und immer st√§rker afro - brasilianisch gepr√§gt ist.
Die spektakuläre Karnevalsparade der besten Sambaschulen findet am Sonntag - und Rosenmontagabend ab 19:30 Uhr im Sambódromo, Avenida Marquês de Sapucaí, statt und dauert bis zu 12 Stunden.
F√ľr ausl√§ndische Besucher werden im Samb√≥dromo die Trib√ľnen 7 und 9 reserviert. Die Sitzpl√§tze kosten √ľber US$ 100 und sind damit deutlich teurer als die den Einheimischen vorbehaltenen Pl√§tze, aber auch wesentlich angenehmer und komfortabler. Noch bessere Sicht und einen Barservice dazu bieten die Cadeiras de Pista, die um Tische gruppierte Einzelsessel. Am sichersten gelangt man mit der Metro - Linie 1 zum Samb√≥dromo. Urspr√ľngliche Karnevalsumz√ľge mit einfachen Bandas finden in Leblon, Copacabana und Ipanema statt. Frevo - Orchester, Blocos de Enredo und kleinere Sambaschulen kann man in der Avenida Rio Branco im Zentrum sehen. Vorsicht vor Taschendieben!
W√§hrend des Karnevals ziehen die Preise f√ľr Hotelzimmer in Rio stark an. Reservierungen sind dann meist an einen Mindestaufenthalt von 5 Tagen gebunden und werden erst nach dem Entrichten einer Anzahlung von ca.50% vorgenommen.

    S√£o Paulo ist die gr√ľ√üte Stadt des Kontinentes S√ľdamerika mit 9,4 Mil. Einwohnern, und die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Die Stadt liegt auf einem Plateau in einer H√∂he von 823 Metern, und wird vom Tieto durchflossen. F√ľr die Wirtschaft Brasiliens ist Sao Paula wohl die wichtigste Stadt, vom nahe gelegenen Hafen wird Kaffee in alle Welt verschifft. In S√£o Paulo werden Kraftfahrzeuge, Maschinen, Textilien, Metallwaren, chemische Produkte, Lebensmittelkonserven, T√∂pferwaren, Porzellan, M√∂bel, Schuhe und Strumpfwaren hergestellt. Zu den Bildungseinrichtungen von S√£o Paulo geh√∂ren die Universit√§t Sao Paulo, die Pontifikale Katholische Universit√§t Sao Paulo und die Mackenzie - Universit√§t. Salvador, die Hauptstadt des Bundesstaates Bahia, ist eine wichtige Hafenstadt mit 2,17 Mill. Bewohnern, von der aus Kaffee, Tabak, Zucker, Baumwolle, Industriediamanten und Erd√∂l exportiert werden. Die wichtigsten in der Stadt ans√§ssigen Industriebetriebe sind Schiffswerften, Zuckerraffinerien, Baumwollspinnereien, Getreidem√ľhlen und Tabakfabriken. In Salvador befindet sich die F√∂derative Universit√§t von Bahia. Die Stadt wurde 1549 unter den Namen Sao Salvador da Bahia de Todos os Santos von den Portugiesen gegr√ľndet. Belo Horizonte, die Hauptstadt von Brasiliens Bundesstaat Minas Gerais, ist industrielles, administratives und kulturelles Zentrum einer Bergbauregion, in der Eisenerz, Gold, Mangan, Nickel und Edelsteine abgebaut werden. Eisen und Stahl, veredelte Metalle, Textilien sowie Transportanlagen werden hier hergestellt. Belo Horizonte wurde √ľber einem schachbrettartigen Grundriss planm√§√üig errichtet und hat breite, dreispurige Stra√üen, die sternf√∂rmig von einem gro√üen Park ausgehen. In der Stadt steht eines der gr√∂√üten Fu√üballstadien der Welt. Au√üerdem sind die Bundesuniversit√§t und die Katholische Universit√§t von Minas Gerais sowie eine Kunsthochschule hier ans√§ssig. In dem Stadtbezirk Pampulha befindet sich die bekannte Sao - Francisco - Kapelle, die Gem√§lde des brasilianischen K√ľnstlers Candido Portinari ihr Eigen nennt. Die Stadt wurde 1895 gegr√ľndet und l√∂ste 1897 Ouro Pr√™to als Hauptstadt des Bundesstaates ab. Sie war die erste planm√§√üig errichtete Siedlung in Brasilien und wurde rasch zum zentralen Ort f√ľr das agrarisch gepr√§gte Landesinnere.

Der Amazonas, der größte Regenwald der Erde:

Der Amazonas ist der gr√∂√üte Regenwald der Welt, der in neun L√§ndern eine Fl√§che von 4 Mio. km¬≤ bedeckt. Das Flu√üsystem ist das gr√∂√üte S√ľ√üwasserreservoir der Erde. Neben dem Amazonas selbst gibt es noch 1.100 Zufl√ľsse, von denen 17 l√§nger als 1.600km sind. An manchen Stellen ist das Flu√übett des Amazonas √ľber 10km breit.
Bis vor 130 Millionen Jahren geh√∂rten Afrika und S√ľdamerika zum Riesenkontinent Gondwana; der noch l√§ngere Ur - Amazonas m√ľndete damals in den Pazifik. Nachdem der Urkontinent zerbrach, driftete die s√ľdamerikanische Kontinentalplatte nach Westen und kollidierte mit der Erdkrustenplatte des Pazifiks. Durch den Zusammenprall entstanden die Anden. Der gr√∂√üte Teil Zentral - und Ostamazoniens wird von Klarwasserfl√ľssen durchzogen, deren gr√∂√üte der Rio Taoaj√≥s und der Rio Xing√ļ sind. Klarwasser ist mit destilliertem Wasser vergleichbar und kaum verunreinigt. Die Sichttiefe reicht bis zu vier Metern.
Schwarzwasser trifft man vorwiegend im n√∂rdlichen Teil Amazoniens an, z.B. im Rio Negro, dem "schwarzen Flu√ü". Solche Fl√ľsse durchflie√üen riesige Sumpfw√§lder und schwemmen die Humussubstanzen mit sich fort. Die ausgewaschenen B√∂den f√§rben das Wasser bernsteinfarben, es ist n√§hrstoffarm und voll Humins√§ure, mit pH - Wert 4; die Sichttiefe betr√§gt noch etwas mehr als einen Meter. Die Schwarz - und Klarwasserfl√ľsse entw√§ssern die Gebiete Nord - und S√ľdamazoniens, deren Untergrund zu den √§ltesten Gesteinsschichten der Erde z√§hlt. Ihre B√∂den sind tiefgr√ľndig verwittert, ausgelaugt und k√∂nnen keine N√§hrstoffe mehr liefern. Moskitos finden hier keine Lebensgrundlage, weshalb diese Plagegeister kaum anzutreffen sind.
Dagegen liefern Wei√üwasserfl√ľsse aus den geologisch jungen Anden wertvolle N√§hrstoffe, die sie w√§hrend der Hochwasserperioden entlang der Flu√ül√§ufe ablagern. Das Wasser dieser Fl√ľsse ist PH - neutral, sehr mineral - und schwebstoffreich, mit einer Sichttiefe von maximal einem halben Meter. Die fruchtbaren Lehmschichten der zeitweilig √ľberschwemmten Uferzonen, der "V√°rzeas", sind die bevorzugten Siedlungsgebiete f√ľr die Kleinbauern, aber auch f√ľr Moskitos. Deshalb sind die meisten Bewohner dieser Gebiete schon ein - oder mehrmals mit der Malaria in Ber√ľhrung gekommen; manche D√∂rfer und Indianersiedlungen sind regelrecht malariaverseucht.
Der Amazonas - Regenwald ist auf dem Landweg noch nicht vollkommen erforscht. Die Geographie dieses Gebietes √§ndert sich dauernd, oft ganz pl√∂tzlich. Schwimmende "Grasinseln", die von der starken Str√∂mung des Amazonas entwurzelt wurden, k√∂nnen den Verlauf so stark ver√§ndern, dass Navigationskarten nur ca.20 Jahre g√ľltig sind. Und dann kommt noch der Dschungel selbst, den die fr√ľhesten Abenteurer "Die Gro√üe Gr√ľne H√∂lle" nannten.
Die gr√∂√üte noch autochthone Volksgruppe des s√ľdamerikanischen Tieflandes, die Yanomami, besiedeln den Urwald des nord√∂stlichen Brasilien. Auch hier sind die Angaben √ľber die Bev√∂lkerungszahlen sehr unterschiedlich, rund 10.000 leben in Brasilien, wobei die Staatsgrenze f√ľr das Waldvolk keinerlei Rolle spielt: das √§quatornahe Siedlungsgebiet umfa√üt rund 80.000qkm und ist gr√∂√ütenteils mit dichtem Urwald bedeckt, mit Ausnahme der Serre Parima, einem gr√∂√üeren Savannengebiet. Eine gro√üe Gefahr droht den Yanomami durch den Reichtum, auf dem sie siedeln. Zu Beginn der siebziger Jahre begann die gezielte Ausbeutung der umfangreichen Vorkommen an Gold, Diamanten, Uran, Zinn und Titan. Seither kommen immer mehr r√ľcksichtslose, illegale und teilweise auch kriminelle Goldgr√§berbanden in die Region, die Krankheiten einschleppen, gegen die die gr√∂√üte Gruppe der brasilianischen Urbev√∂lkerung keinerlei Abwehrkr√§fte besitzt. Dar√ľber hinaus droht der Verlust ihrer Siedlungs -, Wald - und Jagdgebiete aufgrund √∂kologischen Raubbaus der Goldgr√§ber.


Wissenswertes √ľber eine Reise nach Brasilien:

Währung: Landeswährung ist seit 1994 der Real (R$), der etwas niedrieger als der US$ bewertet ist. Der Einsatz von Kreditkarten ist weit verbreitet.
Kleidung: leichte Sommerkleidung gen√ľgt, jedoch sollte man auch ein w√§rmeres Kleidungsst√ľck einpacken. Im allgemeinen kleidet man sich weniger formell als sonst wo in S√ľdamerika, an den Str√§nden oft aufreizend. Shorts sollte man nicht in √Ąmtern, Kirchen und besseren Restaurants tragen.
Impfungen: Eine Gelbfieberimpfung ist Pflicht, sollten Sie sich bis zu 3 Wochen vorher in Peru, Bolivien, Ecuador oder Kolumbien aufgehalten haben. Zum Zeitpunkt der Einreise muss die Impfung mindestens 10 Tage alt sein.
Zeitverschiebung: 5 Stunden hinter unserer Zeit (Bsp. In √Ėsterreich ist es 14:00, d.h. in Rio de Janeiro ist es 09:00)














Die Reiseroute:

Abflug: am Samstag, dem 17. November 2000 um 04:52 in Salzburg
Ankunft: am Samstag, dem 17. November 2000 um???? in Rio de Janeiro

Transfer Flughafen - Hotel Merlin Copacabana

Hotel (***1/2*) gebucht von 17. November bis 24. November, Doppelzimmer mit Dusche und WC, Klimaanlage, SAT - TV, Minibar, Radio, Safe und Telefon.
Lage: Im Stadtviertel Copacabana, nur 200m von Strand entfernt, zahlreiche Bars, Restaurants und Geschäfte befinden sich in unmittelbarer Nähe. Ca. 30km von Flughafen entfernt.

18.November: Vormittag
Corcovado. Auf einer Bergspitze in 710m H√∂he gelegen, ist die Christusstatue auf dem Corcovado sicherlich eines der meistbewunderten und - besuchten Denkm√§ler der Welt. Die Fahrt auf den Corcovado beginnt im Stadtteil Cosme Velho in einer gem√ľtlichen Zahnradbahn, deren Weg zur Statue von atemberaubender Sch√∂nheit umgeben ist und zauberhafte Ausblicke auf die Stadt bietet. Copacabana, Ipanema, Leblon, Jardim Bot√Ęnico, der Jockey Club, die Lagune - ganz Rio de Janeiro breitet sich in seiner ganzen Herrlichkeit bei Tage und Zauber bei Nacht vor den Augen des Besuchers aus. Dar√ľber wacht die Christusstatue und segnet vom Corcovado herab die Stadt, ihre Einwohner und ihre G√§ste.

Largo do Botic√°rio - "Apothekerplatz". Diese sch√∂ne Ecke von Rio de Janeiro besteht aus nur sieben H√§usern. Der Platz wurde zu Ehren des Apothekers der k√∂niglichen Familie, Joaquim Luiz da Silva Souto, getauft, der dort auf einer Farm lebte. Auf dem Largo do Botic√°rio sind D√§cher, Fassaden und Stra√üenpflaster aus der Kolonialzeit zu sehen, jahrhundertealte B√§ume und als Nachbarn der Cariocaflu√ü sowie ein guter Teil der Mata Atl√Ęntica. Es wohnen dort, halb versteckt, bekannte K√ľnstler und der Largo hat im Laufe der Jahre die verschiedensten k√ľnstlerischen und kulturellen Veranstaltungen gef√∂rdert, die eine gro√üe Anzahl von Touristen in den Stadtteil Cosme Velho f√ľhren.

Igreja Nossa Senhora da Gl√≥ria do Outeiro - "Kirche. Diese Kirche, ein wahres architektonisches Juwel, ist seit der ersten H√§lfte des 18.Jh. fester Bestandteil des Stadtbildes. Sie zeichnet sich durch ihren originellen vieleckigen Grundriss und dem Kuppelturm aus, der damals erstmalig in Brasilien verwendet wurde, was durch die n√§chtliche Vollbeleuchtung noch hervorgehoben wird. Sie wurde von kaiserlichen Familie benutzt und ist ein wertvolles Erbgut aus der Monarchie. Sie ist aus keiner kulturellen F√ľhrung wegzudenken.

Aterro do Flamengo - "Flamengo Park". Mit seinen 1.200.000m¬≤ Gr√ľnfl√§che am Meeresufer ist der Flamengo Park einem der wichtigsten und sch√∂nsten Landschaftsprojekte des K√ľnstlers Roberto Burle Marx zu verdanken. Vom Flughafen Santos Dumont bis zur Botafogobucht bietet der Park vielf√§ltige Attraktionen. Eine interessante F√ľhrung beginnt im Museum der Modernen K√ľnste und f√ľhrt √ľber das Monumento aos Pracinhas (Soldatendenkmal), die Marina da Gl√≥ria (Anlegestelle), das Museum Carmem Miranda bis hin zum Est√°cio de S√° - Denkmal - dem Gr√ľnder der Stadt. Auch der Schichtwechsel der drei Waffengattungen, jeweils am ersten Sonntag des Monats beim Soldatendenkmal ist unbedingt einen Besuch wert. An Sonn - und Feiertagen werden die Fahrbahnen gesperrt und stehen dem Publikum zur Freizeitgestaltung voll zur Verf√ľgung.

Mittagessen im Stadtzentrum.

18. November: Nachmittag
Theatro Municipal - "Stadttheater". Das Stadttheater, in der Cinel√Ęndia neben der Stadtbibliothek, dem Kunstmuseum und dem Pedro Ernesto - Palast gelegen, lenkt sowohl durch sein architektonisches Konzept als auch durch seine Gro√üartigkeit und sch√∂ne Innenausstattung die Aufmerksamkeit auf sich. Die zu seinem Bau verwendeten Materialien, wie z.B. Carrara - Marmor, Bronze, Onix, die Spiegel, das Mobiliar sowie die Malereien und Skulpturen machen aus diesem Theater, mit einem Fassungsverm√∂gen von 2.200 Personen, einen wahren Kulturtempel.
Abendessen in Leblon.

19. November: Vormittag
P√£o de A√ß√ļcar - "Zuckerhut". Durch seine nicht zu verachtende H√∂he und au√üergew√∂hnliches Aussehen geh√∂rt der Zuckerhut, zusammen mit dem Corcovado, zu den beiden sch√∂nsten und bestgelegenen Aussichtspl√§tzen in Rio. Das ber√ľhmte Postkartenmotiv erreicht man per Drahtseilbahn. Erste Station ist Morro da Urca, dort steigt man in die zweite Bahn um, die zum Endziel f√ľhrt. Vom Zuckerhut blickt man auf verschiedene Str√§nde in Rio und in Niter√≥i, sowie auf die Mata Atl√Ęntica - den Waldbestand an der K√ľste - und ein paar historische Bauten, wie die Festung Santa Cruz und die Ilha Fiscal (fr√ľher die "Zollinsel").
Mittagessen in Urca.

19. November: Nachmittag
Mosteiro de São Bento - "Sankt Benedikt Kloster". Der Bau der Kirche Mont Serrat und des Sankt Benedikt Klosters wurde 1617 begonnen und zog sich bis 1669 hin. aber selbst ein Jahrhundert später wurden noch mehrere Umbauten vorgenommen, mit der Absicht, die Anlage zu erweitern und wiederherzustellen. Das Warten hat sich gelohnt. Von UNESCO zum Weltdenkmal erklärt, beeindruckt das Kloster durch die Gegensätze zwischen dem sparsamen Stil seiner Fassade und der verzwickten vergoldeten Schnitzarbeit im Inneren. Das Sankt Benedikt Kloster bezaubert alle mit seinen Gemälden, den Kunstwerken, der Ausrichtung der Kapellen, dem Dach des Kirchenschiffs - ein Überbleibsel aus dem 18.Jh. - und dem gregorianischen Chor.
Museu Hist√≥rico Nacional - "Nationalhistorisches Museum". Der sch√∂ne architektonische Geb√§udekomplex wurde w√§hrend der Regierung Epit√°cio Pessoa in 1922 als Museum deklariert. Das Nationalhistorische Museum besteht aus drei aus verschiedenen Zeitaltern stammenden Geb√§uden, die auf einer Fl√§che von 1.300m¬≤ verteilt sind: die Casa do Trem (Eisenbahnhaus), aus dem Jahr 1762, das Arsenal Real (K√∂nigliches Waffenlager), aus dem Jahr 1822 und der Anhang f√ľr die Kasernen, aus dem 1835. Der Ort, einst am Meeresufer gelegen, wurde aufgrund seiner strategischen Lage zur Verteidigung der Stadt ausgesucht und beherbergt Sammlungen unsch√§tzbaren Wertes.

Shopping Center - "Einkaufszentrum". √Ėffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10:00 bis 22:00 Uhr, Sonntags von 15.00 bis 21:00 Uhr. In Rio sind alles Einkaufsm√∂glichkeiten, sowohl f√ľr Brasilianer wie f√ľr Ausl√§nder, reichlich vorhanden. Die Einkaufszentren in Rio stehen den anderen weltweit in nichts nach und bieten die besten Markennamen der Welt, sowie Dekorationsgesch√§fte, Juweliere, Andenkenl√§den usw. Ein echtes Einkaufszentrum beinhaltet au√üerdem sogenannte "Ern√§hrungspl√§tze", Kinos, Theater und Veranstaltungsr√§ume f√ľr Shows und Auff√ľhrungen jeglicher Art. Die Einkaufszentren in Rio sind echte Freizeitkomplexe, die Besuchern aus aller Welt gerecht werden.
Abendessen in Botafogo.



20. November: Vormittag
Floresta da Tijuca - "Tijucawald". Der mit 3.200ha gr√∂√üte Stadtwald der Welt hat den gro√üen Vorteil, Hunderte von Arten aus Flora und Fauna, die nur in der Mata Atl√Ęntica vorkommen und von denen viele schon vom Aussterben bedroht sind, in sich zu vereinigen. Der Tijucawald liegt im Herzen der Stadt, wenige Minuten von der Mehrzahl aller bekannten Stadtteile entfernt. Historische Pl√§tze wie Cascantinha, die Mayrink - Kapelle, der Aussichtspunkt Excelsior, Barrac√£o, die Grotte Paulo e Virg√≠nia, der Feensee und der M√ľhlteich der Einsamkeit sind am Wochenende beliebte Familien - Ausflugsziele.
Mittagessen in Santa Teresa.

20. November: Nachmittag
Ausruhen im Hotel.



21. November: Vormittag
Praia de Copacabana - "Strand". Es ist nicht einfach, der Anziehungskraft von 80km Strand in Rio zu widerstehen. Und Copacabana, mit seinem bildsch√∂nen und schwarz - wei√üen Mosaik auf dem B√ľrgersteig der Av.Atl√Ęntica, in dem ber√ľhmten Wellenmuster, tr√§gt am meisten dazu bei. Eigentlich sind es zwei Str√§nde, Leme und Copacabana, die zusammen 4,15km lang sind. Durch die vielen Kioske, Radfahrer, Rettungsposten mit B√§dern und Duschen; Hotels, Bars und Restaurants ist die Strandpromenade sowohl tags√ľber als auch nachts in st√§ndiger Bewegung. An jedem Ende befindet sich au√üerdem eine Festung, die f√ľr Besucher ge√∂ffnet ist - die Forte de Copacabana - "Copacabana - Festung. Die 1914 mit dem Ziel die Verteidigungsm√∂glichkeiten der Guanabarabucht zu verst√§rken erbaute Festung bietet ihren Besuchern viele Sehensw√ľrdigkeiten und Attraktionen. Im Historischen Museum der Armee werden bedeutungsvolle Ausstellungen, Videofilmen, Modellen wiedergegeben. Und das mit Rundblick auf einen der sch√∂nsten Teile dieser K√ľste.
Geschäfte in Copacabana. Montag bis Freitag von 09:00 bis 19:00 Uhr, Samstag von 09:00 bis 13:00 Uhr. Copacabana ist der Stadtteil, in dem sich die größte Menschenmenge konzentriert. Daher ist der Straßenhandel genauso beliebt wie der Stadtteil selbst. Vom teuren Schmuck bis hin zum Modeschmuck, in Copacabana gibt es alles. Und hier werden Einkaufsmöglichkeiten zu einladenden Preisen geboten.
Mittagessen Copacabana.


21. November: Nachmittag
Ilha Fiscal - "Zollinsel". Ber√ľhmtgeworden durch die Tatsache, dass dort am 09.November 1889 der letzte Ball des Kaiserreiches abgehalten wurde - am 15.November wurde Brasilien zur Republik ausgerufen - liegt die Zollinsel in den Gew√§ssern der Guanabarabucht, neben der Ilha das Cobras (Schlangeninsel). Sie umfa√üt eine Fl√§che von 5.200m¬≤.

Centro Cultural Banco do Brasil - "Brasil Bank Kultur Zentrum". Das 1880 errichtete Geb√§ude des CCBB war ehemals Sitz der Brasil Bank und der Handelsvereinigung. Ab 1989 erhielt es den Status eines Kulturzentrums und beinhaltet zwei Theater, vier Ausstellungsr√§ume, eine informatisierte Bibliothek mit √ľber 100tausend B√ľchern, H√∂rsaal, Videos√§le und einem Kino. Das CCBB zeichnet sich sowohl durch seine sch√∂ne Architektur wie durch sein reichhaltiges Kulturprogramm aus.
Abend und Abendessen in Leme.
Gafieira Estudantina - "Tanzsaal". Die 1932 ins Leben gerufene Gafieira Estudantina sollte als Alternative f√ľr die alten volkst√ľmlichen Festb√§lle der fr√ľhen 30er Jahre dienen. Heute findet dort eine Tanzshow statt, die das Haus mit ihren verschiedensten Rhythmen zu dem wichtigsten Tanzsaal der Stadt gemacht hat. Treffpunkt von Nachtschw√§rmern, S√§ngern und Komponisten, zieht die Estudantina viele Besucher an, da ihr Ruf bereits die Grenzen √ľberschritten hat und das Haus in Reisef√ľhrern der ganzen Welt zitiert wird. Das Haus fa√üt 1.500 Personen, die Donnerstags, Freitags und Samstags seine S√§le f√ľllen.

22. November: Vormittag
Jardim Bot√Ęnico - "Botanischer Garten". Jeder einzelne der 141ha des Botanischen Gartens beherbergt ein paar der wichtigsten Exemplare der brasilianischen und weltweiten Flora. Die Kaiserpalmen, Hauptattraktion des Gartens, wurden 1809 von Kronprinz D.Jo√£o VI. angepflanzt. Jahrhundertealte B√§ume stehen zwischen Orchideen, Bromelien, Flamboyants und vielen anderen tropischen Blattpflanzen die den Botanischen Garten zum Lieblingsplatz von Studenten, Naturfreunden, Liebespaaren und allen jenen, die Ruhe und Entspannung suchen, machen.
Jockey Club Brasileiro. Nicht nur Pferderennfans sind von der Rennbahn im Stadtteil G√°vea begeistert. Der Jockey Club, ein historischer Markstein der Stadt, wurde im Louis - XV - Stil vom Architekten Francisco Couchet erbaut und veranstaltet eine Reihe von gesellschaftlichen Ereignissen auf vielf√§ltigen Gebieten, wie Sport, Freizeit, Mode, Gastronomie, Feiern, Shows und nat√ľrlich die wichtigsten Wettrennen des nationalen Reitsports. Er liegt zwischen zwei weiteren Sehensw√ľrdigkeiten der Stadt, der Lagune Rodrigo de Freitas und dem Botanischen Garten und ist ein Besuch wert.
Ipanema - Strand /Gesch√§fte in Ipanema. Ipanema, vielleicht noch unwiderstehlicher als die durch das Lied "Garota de Ipanema" unsterblich gewordene Muse, ist zweifelsohne einer der ber√ľhmtesten Treffpunkte in Rio de Janeiro. Der vornehme Stadtteil mit intensivem Nachtleben ist ein gl√ľckliches Zusammentreffen von Strand, Kneipen und Gesch√§ften. Der w√§hrend des Tages st√§ndig besetzte Strand ist auch nachts gut besucht. Es wird spazierengegangen, Sport getrieben, Fahrrad gefahren, man trifft sich mit Freunden bei einer Kokosmilch oder nutzt die n√§chtliche Sonderbeleuchtung um auszuspannen und um sich zu unterhalten. Die Seele des Cariocas lebt in Ipanema und der Besucher, der durch Ipanemas Stra√üen oder auf der Strandpromenade flaniert, wird sofort von dem hier herrschenden Geist angesteckt.
Mittagessen Ipanema.




22. November: Nachmittag

Maracan√£. Das gr√∂√üte Stadion der Welt wurde im Juni 1950 eingeweiht und hat im Laufe der Jahre nichts von dem Glanz, der es in das bekannte Postkartenbild und obligatorische Besuchsziel verwandelt hat, eingeb√ľ√üt. als Schauplatz denkw√ľrdiger Begebenheiten, wie das 1000.Tor von Pel√©, die Mega - Shows von Frank Sinatra und Paul MacCartney - dessen Publikum von √ľber 180tausend Personen im Guinness Buch verzeichnet wurde - und das k√ľrzlich anl√§√ülich des letzten Besuches von Papst Johannes Paul II abgehaltene und nicht weniger angesehene Familientreffen, sowie andere unverge√üliche Veranstaltungen, beeindruckt das Stadion durch seine Gro√üartigkeit, seinen Stil und seine Sch√∂nheit. Ein wahres Denkmal an den Sport, das t√§glich besucht werden kann, au√üer bei Spielen und Veranstaltungen.
Abend und Abendessen. In den verschiedenen Kiosken entlang des Ufers der Lagoa Rodrigo de Freitas.


23. November: Vormittag
S√≠tio Roberto Burle Marx - "Roberto Burle Marx Garten". Roberto Burle Marx, einer der wichtigsten Gartenarchitekte unseres Zeitalters, hat der Stadt Rio und ihren Einwohnern, wie auch all jenen, die die Natur lieben und sich f√ľr sie einsetzen, ein unsch√§tzbares Erbe hinterlassen. Sein Landsitz in Guaratiba beherbergt √ľber 3.500 Pflanzenarten, von denen viele bereits vom Aussterben bedroht sind und die, neben einer m√§rchenhaften Kunstsammlung, einer Bibliothek mit √ľber 2.500 B√ľchern und verschiedenen kulturellen Veranstaltungen, einen Besuch obligatorisch machen
Mittagessen Vargem Grande..

23. November: Nachmittag
Barra da Tijuca - "Strand". Das Beeindruckendste an diesem gr√∂√üten Strand Rios ist seine L√§nge, ca.18km. Das glasklare gr√ľnschimmernde Wasser mit seinen merkw√ľrdigen Wellenformationen macht aus dem Barra da Tijuca - Strand einen der meistbegehrtesten Str√§nde f√ľr Surfer, Windsurfer, Bodyboarder und Fischer. Mit seinen vielen Kneipen, Kiosken und Restaurants zieht die Barra immer mehr Besucher an.
Parque Terra Encantada.
Shopping Center - "Einkaufszentrum". In Rio sind alles Einkaufsm√∂glichkeiten, sowohl f√ľr Brasilianer wie f√ľr Ausl√§nder, reichlich vorhanden. Die Einkaufszentren in Rio stehen den anderen weltweit in nichts nach und bieten die besten Markennamen der Welt, sowie Dekorationsgesch√§fte, Juweliere, Andenkenl√§den usw. Ein echtes Einkaufszentrum beinhaltet au√üerdem sogenannte "Ern√§hrungspl√§tze", Kinos, Theater und Veranstaltungsr√§ume f√ľr Shows und Auff√ľhrungen jeglicher Art. Die Einkaufszentren in Rio sind echte Freizeitkomplexe, die Besuchern aus aller Welt gerecht werden.
Abend und Abendessen. Barra


24. November: Vormittag
Ilha de Paquet√° - "Insel". Flugboot - t√§glich. Zu den vielen Sch√∂nheiten der Guanabarabucht geh√∂rt die Insel Paquet√°, wo trotz der gro√üen Menge Einwohner Motorfahrzeuge verboten sind, so dass nur Fahrr√§der und Pferdewagen durch die sch√∂nen Stra√üen, auf runden Pflastersteinen und unter Lamboyants, fahren k√∂nnen. Paquet√° ist sehr interessant f√ľr Touristen und hat schon gro√üen Nutzen aus der Entsorgung der Guanabarabucht gezogen - man kann wieder an den Str√§nden der Insel, mit ihren √∂ffentlichen Duschen und Tretbooten (pedalinhos), baden gehen. Die Insel, mit 1.096.100m¬≤ Oberfl√§che, wird auch Ilha dos Amores (Insel der Liebe) genannt, und sie ist per Boot von der Pra√ßa Quinze aus zu erreichen.
Mittagessen Paquet√°.

24. November: Nachmittag
Fertigmachen zur Abreise

Transfer Hotel - Flughafen um 21 Uhr

Abflug: am 24. November 2000 um 23:02 in Rio de Janeiro
Ankunft: am 25. November 2000 um ???? in Salzburg




Kostenaufstellung:

2 Personen:

Flug
Transfer Flughafen - Hotel
Hotel 7 Nächtigungen
Eintritte, Fahrpreise
Essen im Restaurant

GESAMT:
6990ATS pro Flug und Person
380 ATS pro Fahrt und Person
690 ATS pro Nacht und Person
ca. 1500 ATS pro Person
14 mal ca. 300ATS
27960 ATS
1520 ATS
9660 ATS
3000 ATS
4200 ATS

46340 ATS































Quellen: Microsoft Encarta 99
Microsoft Weltatlas 98
Länderlexika
Internet: www.brasilien.at
Diverse Reisekataloge von FTI, Rueva Reisen, Siesta Reisen

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