Der Deutsche Widerstand

Der Deutsche Widerstand 1933 - 1945

Vorbemerkung:

Lange Zeit wurde ĂŒbersehen, dass die deutsche Widerstandsbewegung sehr viel grĂ¶ĂŸer war als der Kreis, der hinter dem Attentat vom 20. Juli 1944 stand. Eine erste Vorstellung von ihrem Umfang vermittelte die 1953 von GĂŒnther Weisdorn herausgegebene Dokumentation "Der Lautlose Aufstand".
In meinem Referat, einem begrenzten Raum also kann ich nur versuchen einen allgemeinen Überblick zu geben. Die Auswahl meiner Beispiele ist subjektiv. Jede erwĂ€hnte Gruppe steht fĂŒr viele andere, fĂŒr jeden Namen könnten 100 andere genannt werden.

Widerstand - Versuch einer Definition:

Eine Widerstandsbewegung ist die aktive Auflehnung gegen ein Regime, das als unrechtmĂ€ĂŸig, tyrannisch oder als vom Ausland aufgezwungen empfunden wird, auch gegen die Fremdherrschaft in besetzten oder annektierten Gebieten, insbesondere die geheime Umsturzbewegung in totalitĂ€ren Staaten, die die freiheitliche Selbstbestimmung eines Volkes erstrebt.
Die Teilnahme an einer Widerstandsbewegung erscheint den WiderstandskÀmpfern unter Berufung auf das Widerstandsrecht ethisch gerechtfertigt, wÀhrend die in der LegalitÀt stehenden Machthaber sie als Hoch - und Landesverrat verfolgen.
Das Widerstandsrecht ist das ĂŒberstaatliche Grundrecht des einzelnen, sich offenkundig verfassungswidrigen oder gegen das Sittengesetz verstoßenden Eingriffen der Staatsgewalt zu widersetzen, wenn die AusĂŒbung des Widerstandsrechts nach den UmstĂ€nden des Falles das einzige Mittel ist, das Aussicht auf die Erhaltung oder Wiederherstellung des Rechts bietet.
Das GG der BRD beinhaltet indirekt das Widerstandsrecht fĂŒr die Erhaltung der Demokratie: Der Artikel 20 Absatz 4 besagt nĂ€mlich: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung"(die demokratische) " zu beseitigen, haben alle Deutsche das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist."

Doch nicht nur juristisch ist der Staatsstreich mit der letzten Konsequenz der Tötung Hitlers - um zum eigentlichen Thema zu kommen - zu rechtfertigen, sondern auch aus der christlichen Sicht:
Der katholische Moraltheologe Prof. Rupert Angermair formulierte das so: "Wer nach einer vernĂŒnftigerweise ĂŒberhaupt möglichen und persönlich ehrlichen inneren Überzeugung handelt begeht nach der christlichen Moraltheologie niemals SĂŒnde." Er belegt dies anhand eines Zitates aus der Bibel: "Wer aber Zweifel hat, wenn er etwas ißt, der ist gerichtet, weil er nicht aus der Überzeugung des Glaubens handelt. Alles was nicht aus Glauben geschieht ist SĂŒnde." (Röm. 14,23)

Allgemeine Darstellung des "Deutschen Widerstandes" im historischen Kontext:

Zu keiner Zeit hat das Deutsche Volk, - wie es allzu oft heißt -, geschlossen hinter Hitler gestanden. Schon vor Hitlers Ernennung zum Reichskanzler durch Hindenburg haben sich Widerstandsgruppierungen gegen ihn und seine Partei gebildet. Im Sommer 1932 wurde auf Anweisung der SPD - FĂŒhrung fĂŒr den Fall, dass der legale Apparat von Weimar nicht mehr arbeiten könne, in Leipzig, Hamburg, Magdeburg und Hannover Gruppen der zuverlĂ€ssigsten und aktivsten FunktionĂ€re gebildet. Diese warteten auch am 30. Januar 1933, am Tag der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, auf den Befehl zum Kampf. Vergeblich. Auch hatten sich spontane Demonstrationen gegen seine Ernennung zum Reichskanzler in mehreren StĂ€dten gebildet. Gewerkschaftler waren entsprechend den Anweisungen zu einem Generalstreik bereit. Doch weder die SPD - FĂŒhrung noch der Allgemeine Deutsche Gewerkschafts - Bund waren in der Lage den Startschuß zu geben. Sie glaubten nicht an einen Erfolg, denn "in der Zeit der Arbeitslosigkeit ist ein Streik keine wirksame Waffe".
Das Ende der Parteien - außer der NSDAP -, als legale Oppositionen war vorprogrammiert: Als Hitler am 23. MĂ€rz 1933 vom Reichstag die Zustimmung zum sogenannten "ErmĂ€chtigungsgesetz" forderte, durch das er die Vollmacht erhielt, Gesetze ohne Zustimmung der Volksvertretung und ohne BerĂŒcksichtigung von Verfassungsbestimmungen zu erlassen, stimmten nur die noch 94 freien anwesenden Abgeordneten der SPD gegen diese Selbstentmachtung des Parlaments. Am 17. Mai hatte Hitler dann die volle Zustimmung zu seinem ErmĂ€chtigungsgesetz. Diese volle Zustimmung ist als letzte Hoffnung der Parteien zu verstehen, nicht in die IllegalitĂ€t abgedrĂ€ngt zu werden. Doch bis zum 5. Juli lösten sich dann die Parteien unter mehr oder weniger starkem Druck der NSDAP auf.
Von nun an hatte Hitler freie Hand seine Diktatur zu errichten: Am 31. MĂ€rz wurde durch das "Gleichschaltungsgesetz" die SelbstĂ€ndigkeit der LĂ€nder aufgehoben und die Landtage aufgelöst. Am 27. April begann der Aufbau der Geheimen Staatspolizei. Am 2.5. wurden die Gewerkschaften durch Verhaftung ihrer FunktionĂ€re und die Besetzung ihrer GewerkschaftshĂ€user durch SA und SS gleichgeschaltet. Am 14. Juli wurde per Gesetz die NeugrĂŒndung von Parteien verboten. Jede oppositionelle TĂ€tigkeit, jede kritische Äußerung gegen das Regime wurde von nun an als "staatsfeindlicher Akt" streng bestraft.
Der TotalitÀre Staat war somit errichtet.

Die Basis des Deutschen Widerstandes gegen das Hitler - Regime war eine weitverbreitete Überzeugungsgegnerschaft, die nach Ausschaltung aller legalen Oppositionsmöglichkeiten einen anderen Durchbruchsweg suchte. Diese innere Opposition fand sich insbesondere in den staatstragenden Schichten der Weimarer Republik, unter Gemeindemitgliedern und Geistlichen beider christlichen Bekenntnisse, bis zu den KirchenfĂŒhrern hinauf, bei den Protestanten von der Bekennenden Kirche gestĂŒtzt. Andere Oppositionelle waren ĂŒberzeugt, dass der Krieg eine Katastrophe fĂŒr Deutschland werden mĂŒsse, und wollten den Zusammenbruch vermeiden oder abschwĂ€chen (fĂŒhrende Persönlichkeiten der Wehrmacht und der Konservativen auch einzelne Nationalsozialisten). Die deutschen Kommunisten waren seit 1933 in der Untergrundbewegung.
Die Opposition richtete sich insbesondere gegen das FĂŒhrerprinzip, die Gleichschaltung in Verfassung Verwaltung und in allen Organisationen, gegen das Einparteiensystem, die UnterdrĂŒckung aller Andersdenkenden, die Behinderung der Kirchen, die Vergewaltigung des Rechts, vor allem die verbrecherische Verfolgung der Juden und anderer rassischer Minderheiten, die "Liquidierung" politischer Gegner ohne Gesetz und Urteil, die Vernichtung "lebensunwerten Lebens", die Korruption innerhalb der ParteifĂŒhrerschaft, die Expansionspolitik, Hitlers Eingriffe in die militĂ€rische KriegfĂŒhrung seit 1941, die Terrorisierung der Zivilbevölkerung besetzter Gebiete und sinnlose WeiterfĂŒhrung des Aussichtslos gewordenen Krieges.
Innerhalb der Kreise und Gruppen der aktiven Widerstandsbewegung herrschten unterschiedliche BeweggrĂŒnde und Ziele, entsprechend ihrer politischen Einstellung. Mehrere Widerstandsgruppen kamen aus den Gewerkschaften und der Sozialdemokratie. Der Kreisauer Kreis faßte besonders jĂŒngere KrĂ€fte aus verschiedenen Lagern zusammen und schuf dadurch Querverbindungen zu Konservativen und Sozialisten. Die Gruppe der "Weißen Rose" (Kurt Huber / Geschwister Scholl) entfaltete aus christlichem Ethos eine intensive AgitationstĂ€tigkeit. Der "Solf Kreis" unterhielt Beziehungen besonders in die Schweiz. Die "rote Kapelle" umfaßte besonders linksgerichtete Intellektuelle und Kommunisten; ein "Ă€ußerer Kreis" stand in Verbindung mit der Sowjetunion.
Klarheit bestand unter den Widerstandsgruppen darĂŒber, dass ein Sturz des Hitlerregimes nur unter entscheidender Teilnahme der Wehrmacht möglich sei. Der Plan, 1938 wĂ€hrend der Sudetenkrise einen militĂ€rischen Staatsstreich durchzufĂŒhren, kam infolge des MĂŒnchner Abkommens nicht zur DurchfĂŒhrung. Auch die Absicht, Hitlers Westoffensive durch eine Erhebung zu verhindern (SpĂ€therbst 1939), wurde aufgegeben. Versuche mit westlichen StaatsmĂ€nnern FĂŒhlung aufzunehmen, um Bedingungen fĂŒr die Behandlung Deutschlands im Falle des Umsturzes festzulegen, stießen bei diesen auf vorsichtige ZurĂŒckhaltung. Mehrere AttentatsplĂ€ne gegen Hitler nach dem Fall Stalingrads scheiterten bereits in der Vorbereitung.
Der Aufstandsversuch vom 20. Juli 1944 sollte nach vorĂŒbergehender MilitĂ€rdiktatur ein auf Recht und Freiheit gegrĂŒndetes Staatssystem wiederherstellen. Als Staatsoberhaupt war Generaloberst Beck, als Reichskanzler Dr. Goerdeler, als Chef der Wehrmacht Generalfeldmarschall von Witzleben vorgesehen. Über die GrundsĂ€tze der inneren Neuordnung Deutschlands im einzelnen bestanden keine einheitlichen Vorstellungen. Die einen erstrebten den StĂ€ndestaat, andere eine sozialistische Gesellschafts - und Staatsordnung mit starker Stellung der geplanten Einheitsgewerkschaft. Außenpolitisch hoffte man trotz der fehlenden Zusagen, mit den WestmĂ€chten gegen RĂ€umung aller besetzten Gebiete und andere ZugestĂ€ndnisse zu einem Einvernehmen zu kommen, das die Reichseinheit und die Reichsgrenzen sichern wĂŒrde.
Bei dem Attentat des Grafen Claus Schenk von Stauffenberg am 20. Juli 1944 kam Hitler mit geringen Verletzungen davon. Die in der Annahme, Hitler sei tot, in Berlin ergriffenen Maßnahmen scheiterten, da das Wachbataillon gegen die AufstĂ€ndischen Stellung nahm, nachdem es sich erwiesen hatte, das Hitler am Leben war.


Ein Zitat aus Hitlers Rede, die er in der Nacht nach dem Attentat ĂŒber alle deutschen Sender hielt: "Eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich verbrecherischer dummer Offiziere hat ein Komplott geschmiedet, um mich zu beseitigen und zugleich mit mir den Stab der Deutschen WehrmachtsfĂŒhrung auszurotten... Der Kreis, den diese Usurpatoren (= jdm. der widerrechtlich die Macht ergreift) darstellen ist ein denkbar kleiner. Er hat mit der deutschen Wehrmacht und vor allem mit dem Deutschen Heer nichts zu tun. Es ist ein ganz kleiner KlĂŒngel verbrecherischer Elemente, die jetzt unbarmherzig ausgerottet werden." Und so geschah es dann auch: Die militĂ€rischen FĂŒhrer des Aufstandes im OKW (=Oberkommando der Wehrmacht) - GebĂ€ude endeten durch Selbstmord oder wurden standrechtlich erschossen. Das nationalsozialistische Regime ergriff umfassende Gegenmaßnahmen, in die Tausende verwickelt wurden; die militĂ€rischen FĂŒhrer der Widerstandsbewegung wurden aus der Wehrmacht ausgestoßen, die meisten vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und hingerichtet, ebenso die fĂŒhrenden Teilnehmer aus dem zivilen Bereich; die noch nicht Abgeurteilten wurden, zum Teil in den letzten Tagen der Kapitulation, in Konzentrationslagern oder in GefĂ€ngnissen ermordet. Die genaue Zahl der Opfer kann nicht erfaßt werden.
In den von der deutschen Wehrmacht wĂ€hrend des zweiten Weltkrieges besetzten LĂ€ndern bildeten sich nach und nach Widerstandsgruppen, die zunehmend den deutschen MilitĂ€rapparat bekĂ€mpften. Besondere militĂ€rische Maßnahmen gegen PartisanenverbĂ€nde (= VerbĂ€nde bewaffneter WiderstandskĂ€mpfer im feindlichen Hinterland) wurden in den besetzen Gebieten der Sowjetunion, in Jugoslawien, bei AufstĂ€nden in Warschau und in der Slowakei ergriffen, aber auch in anderen LĂ€ndern entfaltete die Widerstandsbewegung ihre TĂ€tigkeit (RĂ©sistance (= Widerstandsbewegung in Frankreich), Resistenza (= Widerstandsbewegung in Italien), E. A. M. in Griechenland (= Abk. fĂŒr Ellinikon Apeleftherotikon Metopon - [griech. fĂŒr "Griechische Befreiungsfront"], die wĂ€hrend der deutschen Besetzung aus linksgerichteten Kreisen entstandene Widerstandsbewegung. Nach 1944 wurde sie eine kommunistische Bewegung, die E. L. A. S. [griech. "Griechische Volksbefreiungsarmee])).


Widerstandsbewegungen im Einzelnen:

Widerstand aus der Arbeiterbewegung


"Roter Stoßtrupp"

Der Rote Stoßtrupp bestand aus jungen Arbeitern, Angestellten und Studenten. Sie gaben ein gleichnamiges Blatt heraus, dass Informationen zusammenfaßte, die vom NS - Regime unterdrĂŒckt oder verfĂ€lscht wurden. Unter anderem verfolgte man dadurch das Ziel zu verhindern, dass im Ausland der Eindruck entsteht es gĂ€be in Deutschland nur noch Nazis. In Privatwohnungen von Berlin wurde das Blatt mit Auflagen bis zu 250 Exemplaren vervielfĂ€ltigt. Die Hefte gingen in fast alle Teile des Reichs, wo der Inhalt wiederum vervielfĂ€ltigt wurde. Andere TĂ€tigkeiten des Roten Stoßtrupps waren, dass die Gruppe politisch Verfolgten Unterschlupf gewĂ€hrten und ihnen mit gefĂ€lschten Papieren das Entkommen ĂŒber die Grenze ermöglichte. Die Gruppe sammelte fĂŒr Familien politisch gefangener oder Hingerichteten. VerfĂ€lschte oder entfernte Plakate vom NS - Regime. All diese TĂ€tigkeiten geschahen unter stĂ€ndiger Androhung von Einweisung ins KZ oder Verurteilung zum Tode wegen Hochverrats.

"Neu Beginnen"

Schon 1929 wurde die Gruppe Neu Beginnen unter dem damaligen Pseudonym "Miles" von Walter Löwenheim gegrĂŒndet und konnte ihre TĂ€tigkeit noch nach der Machtergreifung bis 1938 weiterfĂŒhren. Sie faßte junge Kommunisten und Sozialdemokraten zusammen, die das Versagen der Arbeiterparteien gegenĂŒber dem Faschismus kritisierten und die die Zusammenarbeit aller antifaschistischen und gegen die faschistische ParteifĂŒhrung gerichteten KrĂ€fte forderten.
Die Berliner Leitung der Organisation schaffte Verbindungen zu anderen StÀdten. Im Mai 1933 wurde in Prag ein Auslandssekretariat eingerichtet. Ihre Programmschrift gab der Organisation ihren Namen "Neu Beginnen".
1938 fielen die fĂŒhrenden FunktionĂ€re der Gestapo in die HĂ€nde und bekamen wegen "infamer unterirdischer WĂŒhltĂ€tigkeit" hohe Zuchthausstrafen. Sie wurden nur deshalb nicht hingerichtet, weil die Organisation noch keine Breitenwirkung hatte.


Die katholische Arbeiterbewegung (KAB)

Die katholische Arbeiterbewegung sind die in Deutschland seit Mitte des 19. Jh. geschaffenen ZusammenschlĂŒsse kath. Arbeiter zu religiösen, sozial - und wirtschaftspolitischen Zwecken. Sie umfaßt in der BRD die KAB mit Sitz im Ketteler - Haus in Köln, das Katholische Werkvolk, den "SĂŒddeutschen Verband kath. Arbeiter Vereine" mit Sitz in MĂŒnchen (1945 gegr.), die Christliche Arbeiterjugend (CAJ) mit Sitz in Essen (1946 gegr.).
Die KAB entschloß sich zu einem passiven Widerstand gegen das Regime. 1933 weigerte die FĂŒhrung sich der Eingliederung in die "Deutsche Arbeitsfront" zuzustimmen. Es kam zu UnterdrĂŒckungsmaßnahmen der Regierung. Der VorlĂ€ufer der CAJ, die Katholische Werkjugend Deutschlands wurde vom NS - Regime unterdrĂŒckt. Der Reichsverband wurde 1936 verboten. Die "Westdeutsche Arbeiterzeitung" musste 1933 ihr Erscheinen einstellen, das Nachfolgeorgan "Kettler - Wacht" 1938.
Die KAB, das Katholische Werkvolk und die Christliche Arbeiterjugend sind heute seit 1951 zum "Kartellverband der KAB Deutschlands" vereinigt. Die kath. Arbeiterinnen haben innerhalb der VerbÀnde einige Unterorganisationen.
Widerstand von Glaubensgemeinschaften

Die Katholiken


Nachdem das Regime sich doch nicht an das am 20. Juli 1933 mit dem Vatikan abgeschlossene Konkordat hielt, - der Druck auf kath. Organisationen wurde verstĂ€rkt, Geistliche wurden regelrecht verfolgt usw. -, begann der Widerstand der kath. Kirche. Predigten wurde mit einem Doppelsinn verlesen, so dass man direkt wußte, dass die Ideologie des Nationalsozialismus verleumdet wurde. Das Regime reagierte mit Prozessen wegen angeblicher Sittlichkeitsdelikten oder angeblicher Devisenvergehen gegen die betreffenden Geistlichen. Die katholische Presse wurde zensiert und spĂ€ter ganz verboten. Die Antwort auf diese Aktionen gab Papst Pius XI. am 14. MĂ€rz 1937 mit seiner berĂŒhmten Enzyklika, die mit den Worten beginnt: " Mit brennender Sorge und steigendem Befremden beobachten wir seit geraumer Zeit den Leidensweg der Kirche... ". Dieses Mal wurde unverhĂŒllt, also ohne Doppelsinn die Verletzung des Konkordats angeprangert. Am 21. MĂ€rz wurde diese Botschaft von allen Kanzeln verlesen. Hitlers Kampf gegen die Kirche brach nun richtig aus. Jeder Geistliche der sich in seiner Predigt ĂŒber die Enzyklika in irgendeiner Weise Ă€ußerte wurde ins KZ gebracht. Jeder Glaubende, der sich öffentlich zum Glauben bekannte durch Wallfahrten beispielsweise wurde verhaftet. Höhepunkt des Kirchenkampfes war die Verurteilung durch die Bischöfe des Euthanasie - Programms, die WillkĂŒr des Regimes, die Judenverfolgung und die Greultaten in den KZ. Bischof von MĂŒnster Clemens August von Galen erstattete sogar offiziell Anzeige wegen Mordes an Geisteskranken. Nur seine hohe Stellung und sein bekannter Name bewahrten diesen Bischof vor dem KZ. Andere Geistliche wie der Domprobst Bernhard Lichtenberg konnten ungehindert im KZ ermordet werden, weil sie unbekannter waren. Lichtenberg hat öffentlich fĂŒr Juden im KZ gebetet.

Die Protestanten


Die Bewegung innerhalb der protestantischen Kirche, die dem Machtanspruch der Nationalsozialisten und der Deutschen Christen entgegentrat ist seit 1934 die "Bekennende Kirche". Hervorgegangen aus dem von Martin Niemöller in Dahlem 1933 gegrĂŒndeten "Pfarrernotbund", um den sich örtlich bekennende Gemeinden sammelten, entstand die Bekennende Kirche in allen Teilen Deutschlands. Sie wandte sich insbesondere gegen den Arierparagraphen im Raume der Kirche, die Abschaffung des Alten Testamentes u.a. auf den Bekenntnissynoden von Barmen (Mai 1934), Dahlem (Oktober 1934) und Augsburg (Juni 1935). Der Notstand der Kirche wurde erklĂ€rt, ein Notkirchenregiment begrĂŒndet und den "BruderrĂ€ten" die wichtigsten Aufgaben der Kirchenleitung ĂŒbertragen. Damit entstand die sich allein fĂŒr Bekenntnis - und damit rechtmĂ€ĂŸig erklĂ€rende bekennende Kirche, die den Macht - und Rechtsanspruch der Reichskirche verneinte. Auch hier waren Amtsenthebungen von Pfarrern und Theologieprofessoren, Verfolgung und Inhaftierung von Pastoren und Laien, Zeitschriften - und BĂŒcherverbot u.a. die Folge. Sie wurde als "Bekenntnisfront" zu einer politischen "Reaktion" gegen den Nationalsozialismus gestempelt, hielt aber trotz Drohungen und Verfolgung en den Widerstand aufrecht und wuchs ĂŒber die Bedeutung einer rein kirchlichen Bewegung hinaus. Nach 1945 wirkte die bekennende Kirche fĂŒhrend bei der Neuordnung der Evangelischen Kirche mit und erklĂ€rte sich nach Abschluß der Synode von Eisenach 1948 ihrer kirchenregimentlichen Befugnisse fĂŒr entbunden, um sich als kĂŒnftige Aufgabe zu stellen, "die Erkenntnisse des Kirchenkampfes ĂŒber Wesen, Auftrag und Ordnung der Kirche" im Sinne der Barmer ErklĂ€rung zur Auswirkung zu bringen.
FĂŒhrende Persönlichkeiten der Bekennenden Kirche: Die Bischöfe Worm und Meiser, PrĂ€ses Koch, die Pastoren Niemöller und Asmussen, die Professoren K. Barth und Ernst Wolf, sowie der Theologe Dietrich Bonhoeffer.
Der Bekennenden Kirche stand wie schon erwĂ€hnt die Glaubensbewegung der Deutschen Christen im Gegensatz: Sie war von J. Hossenfelder gefĂŒhrt, unter unmittelbarem Einfluß der NSDAP seit 1932 in Preußen entstanden. Das Ziel der Deutschen Christen war vor allem kirchenpolitisch die MachtĂŒbernahme innerhalb der Kirche. 1933 strömten ihr die Masse der Pfarrer und des Kirchenvolkes zu, theologisch konservative, vor allem pietistischer Herkunft, ebenso wie AnhĂ€nger eines "ArtgemĂ€ĂŸen, positiven Christentums" im Sinne des Programms der NSDAP. In dieser uneinheitlichen Zusammensetzung lag der Keim der Krise, die im Herbst 1933 in der "Sportpalast - Versammlung" zum Ausbruch kam, als Vertreter der radikalen Richtung die Abschaffung des Alten Testaments und den Arierparagraphen fĂŒr Kirche und Pfarrerschaft forderten. Damit geriet diese Bewegung in einen solchen Gegensatz nicht nur zu der erst jetzt an Bedeutung gewinnenden Bekennenden Kirche, sondern auch zur kirchlich gesinnten Mehrheit der Gemeinden, dass sie im Unterschied zur ThĂŒringer Richtung in kurzer Zeit (bis etwa 1936) wieder verschwand.

Freie Glaubensgemeinschaften


Auch sogenannte Sekten leisteten Widerstand gegen das NS - Regime. Die AnhĂ€nger blieben ihren GlaubensĂŒberzeugungen treu und wurden deshalb ins KZ eingeliefert. Besonders schlimm waren die Zeugen Jehovas dran. Aus ihrem Glauben heraus verweigerten sie den Heil - Hitler - Gruß und den Wehrdienst. Die hĂ€rtesten Schikanen im KZ waren die Folge.

Weitere Widerstandsgruppierungen


Kreisauer Kreis


Der Kreisauer Kreis war eine Gruppe der Widerstandsbewegung deren Mittelpunkt Helmuth James Graf von Moltke, Gutsherr in Kreisau (bei Schweidnitz, Schlesien) bildete. Der Kreis befaßte sich mit der Erarbeitung von Grundsatzdokumenten fĂŒr einen kĂŒnftigen demokratischen Staats - und Gesellschaftsaufbau. Moltke wurde im Januar 1944, die anderen Mitglieder nach dem 20.07.1944 verhaftet. Jedes Mitglied, dem eine Verbindung zu Stauffenberg oder Goerdeler nachgewiesen wurde, wurde hingerichtet: Diese waren Moltke, Peter Graf Yorck v. Wartenburg, Delp, Haubach, Leber, Reichwein. Außerdem wurden auch, die nur dem Kreis nahestehenden von Trott zu Solz und von Haeften hingerichtet. Die meisten des Kreises bekamen Zuchthausstrafen wie zum Beispiel Gerstenmaier. Die vom Kreisauer Kreis 1942 formulierte "GrundsĂ€tzliche ErklĂ€rung" wird als SchlĂŒsseldokument des Widerstandes gegen Hitler angesehen. Ein Auszug aus diesem Dokument zeigt die Absicht des Kreisauer Kreises: "Die Regierung des Deutschen Reiches sieht im Christentum die Grundlage fĂŒr die sittliche und religiöse Erneuerung unseres Volkes, fĂŒr die Überwindung von Haß und LĂŒge, fĂŒr den Neuaufbau der europĂ€ischen Völkergemeinschaft."

Die "Rote Kapelle"


Die Rote Kapelle ist ein Kennwort der Gestapo fĂŒr eine Gruppe der deutschen Widerstandsbewegung, die von Harro Schulze - Boyson und Arvid Harnack geleitet wurde. Boyson war Sohn eines KapitĂ€ns zur See und seit 1936 Oberleutnant im Luftfahrtministerium. Harnack war Oberregierungsrat im Wirtschaftsministerium. Die Mitglieder der Roten Kapelle waren zumeist Intellektuelle. Sie sahen ihre Aufgabe darin, die EigenstĂ€ndigkeit Deutschlands als Nationalstaat zu sichern. Die AnhĂ€nger der Roten Kapelle waren in einen "inneren" und "Ă€ußeren" Kreis geteilt. Der Ă€ußere Kreis stand in Funkkontakt mit Sowjetischen Stellen. Über dieses Funknetz wurden die Sowjets mit Berichten ĂŒber politische, militĂ€rische, und wirtschaftliche VorgĂ€nge, besonders ĂŒber die RĂŒstungsproduktion versorgt. Im August 1942 wurde die Organisation aufgedeckt. Der Prozeß gegen 75 Angeklagte vor dem Reichskriegsgericht fĂŒhrte zu vielen Todesurteilen.

Widerstand in der Jugend


"Jugend soll von Jugend gefĂŒhrt werden" nach Hitlers Ansicht. Als Hitler ab 1936 die HJ zur Staatsjugend erklĂ€rte, ab 1939 dann der Dienst in der HJ zur Pflicht wurde, verging die anfĂ€ngliche Begeisterung ĂŒber die Hitler Jugend den Jugendlichen schnell. Die zunehmende Militarisierung, die Vorbereitung der Jugend auf den Krieg, machte den Dienst in der HJ zur lĂ€stigen Pflicht. Die Jugendlichen versuchten sich dem Dienst so gut es ging zu entziehen. Manche Jugendliche organisierten sich sogar in Gruppen, die sich bewußt von der HJ durch ihre Freizeitgestaltung oder Kleidung abgrenzten. Die bekannteste dieser Widerstandsgruppen waren die "EDELWEISS - PIRATEN"

Weiße Rose


Die Weiße Rose wurde zum Symbol fĂŒr den Widerstand aus jugendlichem Idealismus. Die Gruppe bestand aus Studenten, Gelehrten und KĂŒnstlern an der MĂŒnchner UniversitĂ€t. Die Weiße Rose bestand von 1942 - 1943. Die Mitglieder riefen mit FlugblĂ€ttern zum passiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus auf. Der Tenor der Texte wechselte zwischen harten, mit Fakten belegten Anklagen des Hitlerregimes, langen Zitaten aus philosophischen und literarischen Klassikern und Passagen von biblischem Pathos. Unverkennbar wird Hitler als den "Boten des Antichristen" hingestellt. Die Texte wurden auf Matrize geschrieben, vervielfĂ€ltigt und in einer Auflage von ca. 100 StĂŒck an Bekannte und an aus dem Telefonbuch ausgewĂ€hlte Adressen verschickt. Von einigen FlugblĂ€ttern wurden auch mehrere tausend AbzĂŒge angefertigt, die an verschiedenen Orten abgeschickt wurden. Unter anderem wurden auch BlĂ€tter nach SaarbrĂŒcken gegeben zur Verteilung und zum Nachdruck. Die Mitglieder der Kerngruppe der Weißen Rose zu der die Geschwister Scholl und Kurt Huber, der Musikwissenschaftler und Philosoph war, gehörten wagten es nach der Meldung, dass Stalingrad gefallen sei, in den NĂ€chten des 3. ,8. und 15. Februar Parolen wie "NIEDER MIT HITLER" an WĂ€nde zu schmieren. Denn sie sahen mit dem Fall Stalingrads den Zusammenbruch des Hitlerregimes kommen. So kam es, dass die Geschwister Scholl am 18. Februar 1943 öffentlich in der UniversitĂ€t das letzte Flugblatt der Weißen Rose verteilten. Dieses enthielt u. a. den Aufruf zur " Brechung des nationalsozialistischen Terrors aus der Macht des Geistes." Die beiden wurden sofort verhaftet. Die Gestapo hatte leichtes Spiel den ganzen Kreis zu erfassen, den in Scholls Zimmern lagen Adressen, die sie weiterfĂŒhrten. Die Geschwister Scholl und Prof. Huber wurden kurz darauf unter anderen hingerichtet.


Erfolglose Attentate


SelbstverstĂ€ndlich blieb der Widerstand gegen die Hitlerdiktatur nicht nur auf MeinungsĂ€ußerungen beschrĂ€nkt. Wie schon am Anfang erwĂ€hnt wurde gab es außer dem Attentatsversuch am 20. Juli 1944 zahlreiche andere Attentatsversuche und UmsturzplĂ€ne. Der Generaloberst Ludwig Beck beispielsweise widersetzte sich Hitlers KriegsplĂ€nen und trat wĂ€hrend der Sudetenkrise 1938 zurĂŒck. Daraufhin entwarf er einen Staatstreichplan fĂŒr den Fall, dass Hitler tatsĂ€chlich die Tschechoslowakei angreifen sollte. England sollte als Garantiemacht der Tschechoslowakei veranlasst werden. Hitler hĂ€tte seinen Sturz, bei dem der SS - FĂŒhrer und der PolizeiprĂ€sident u.a. mitgewirkt hĂ€tte, nach einem schweren Mißerfolg eher hingenommen. Die Erfolge Hitlers in der darauffolgenden Zeit ließen jedoch den Staatsstreich platzen. Viele waren vom Hitler - Stalin - Pakt und dem Stahlpakt, sowie der Errichtung des Reichsprotektorats Böhmen - MĂ€hren so fasziniert, dass sie zu einer Beteiligung am Staatsstreich nicht mehr bereit waren.
Ein anderer Name der fĂŒr einen erfolglosen Attentatsversuch steht ist Georg Elser. Am 8.11.1939 explodierte beim Treffen der alten KĂ€mpfer im MĂŒnchner BĂŒrgerbrĂ€ukeller, an dem auch Hitler teilnahm eine Bombe. Hitler war jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht mehr dort. Er entging dem Attentat nur sehr knapp, was als Akt der "Vorsehung" gefeiert wurde. Einige glaubten an einen Propagandatrick, um die Unverletzlichkeit und Unangreifbarkeit des FĂŒhrers zu demonstrieren. Hitler und der Propagandaminister Goebbels hatten die fixe Idee, dass auslĂ€ndische Auftraggeber hinter diesem Attentat standen. Dies entsprach aber nicht den Tatsachen.
Der Schreiner Elser wurde an der Schweizer Grenze bei der illegalen GrenzĂŒberschreitung gefaßt und im FrĂŒhjahr 1945 im KZ ermordet.
Weitere VorschlĂ€ge Hitler zu beseitigen waren, ihn bei einem Frontbesuch zu verhaften und dann standrechtlich abzuurteilen. Dies wurde aber abgelehnt. Am 13. MĂ€rz 1943 schmuggelte man eine Bombe in Hitlers Flugzeug. Der als Cognacflasche getarnte Sprengsatz explodierte aber nicht. Am 21. MĂ€rz 1943 versuchte sich Gersdorff mit Hitler bei der Besichtigung einer Ausstellung von Beutewaffen in die Luft zu sprengen. Auch dieser Versuch scheiterte. Hitler verließ die Ausstellung vorzeitig. Die Bombe wurde im letzten Moment entschĂ€rft. Ähnliche Attentatsversuche scheiterten auch.
Als dann am 6. Juni 1944 der Krieg als verloren galt und die Lage Deutschlands auch durch einen Sturz Hitlers fast oder gar nicht mehr verbessert werden konnte, entschloß sich Stauffenberg mit Generalmajor Henning von Tresckow zum DurchfĂŒhren der Operation "WalkĂŒre", wie der Staatsstreich (vom 20. Juli) inoffiziell hieß. Am 11. Juli wird der Staatsstreich abgebrochen, weil ReichsfĂŒhrer - SS Himmler nicht anwesend ist, um in die Luft gesprengt zu werden. Er sollte als gefĂ€hrlichster und wichtigster Gefolgsmann Hitlers zusammen mit Göring beseitigt werden. Am 15. Juli wird die Operation abgebrochen, weil Hitler die Lagebesprechung, bei der er getötet werden soll, vorzeitig beendet. Am 20. Juli dann trifft Stauffenberg im Hauptquartier Wolfsschanze ein, schĂ€rft die Bombe in seiner Aktentasche und stellt sie an ein Bein des Tisches im Raum, in dem die Besprechung mit Hitler bereits begonnen hat. Stauffenberg verlĂ€sst den Raum, die Bombe explodiert und Hitler ĂŒberlebt, wie schon am Anfang beschrieben. Noch am gleichen Tag wird Stauffenberg mit seinen engsten Mitarbeitern gefaßt und erschossen.

Bei all diesen Widerstandsgruppierungen darf man nicht die Einzelpersonen vergessen, die von sich aus gegen das Hitlerregime Widerstand geleistet haben. So gab es beispielsweise nach Ausbruch des Krieges unzĂ€hlige Befehlsverweigerungen aus moralischen GrĂŒnden. Die Namen der meisten dieser Soldaten, die lieber ihr eigenes Leben geopfert haben, als das von Juden, Polen und Russen, blieben bis heute unbekannt.

Anmerkung:

Bei den ganzen Widerstandsbewegungen darf man einen nicht vergessen: Oskar Schindler - ein Mann mit Zivilcourage. Er steht als Beispiel des individuellen Widerstandes, indem er anfangs zwar Juden in seiner Fabrik ausbeutet, spÀter aber viele vor der Vernichtung in Konzentrationslagern bewahrt.
Zu empfehlen ist Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste", der die Geschichte des Industriellen Oskar Schindler erzÀhlt.

Solf - Kreis:

Der Solf - Kreis ist nach dem Politiker Wilhelm Solf benannt. Wilhelm Solf wurde am 5.10.1862 in Berlin geboren und ist auch dort am 6.2.1936 gestorben. 1900 wurde er Gouverneur von Samoa. 1911 StaatssekretÀr des Reichskolonialamts und war von Oktober bis Dezember 1918 StaatssekretÀr des auswÀrtigen Amts. 1920 - 1928 war er dt. Botschafter in Tokio. Um Solf und seine Frau Hanna sammelte sich die lose Gruppe der Widerstandsbewegung gegen Hitler. Sie tauschten vielmehr (in der Abneigung gegen den Nationalsozialismus) ihre Gedanken aus, als dass sie Attentate planten.
Der Solf Kreis half ĂŒber Kontakte in die Schweiz vielen politisch und rassisch verfolgten. Durch einen Spitzel der sich in den Kreis eingeschlichen hatte, wurde der Solf - Kreis von der Gestapo aufgespĂŒrt. Die meisten des Kreises wurden hingerichtet.

Quellen:

- Informationen zur politischen Bildung: "DEUTSCHER WIDERSTAND 1933 - 1945" Nr. 243
- Das Neue Duden - Lexikon
- Grundgesetz fĂŒr die BRD
- Unser Jahrhundert im Bild
- Geschichte Politik und Gesellschaft Band 1
- Geschichtliche Weltkunde Band 3

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