Der Zweite Weltkrieg

Der 2.Weltkrieg

1939
Der Blitzkrieg gegen Polen
Am 1. September 1939 um 4.45 Uhr eröffnet das Schulschiff "Schleswig - Holstein" das Feuer aufdie Westerplatte. Mit Hilfe die Artillerie greifen der Marine Stoßtrupp "Hennigsen" und die SS - Sturmkompanie "Danziger Heimwehr", die in Danzig gebildet worden ist, die Westerplatte an.Der polnischen Besatzung gelang es mit nur 218 schwachbewaffneten Männern den ersten Angriff abzuwehren.
Jetzt beginnt auch die deutsche Luftwaffe mit Angriffe, um die strategischwichtige Weichselbrücke bei Dirschau, die für den Nachschub nach Ostpreußen benötigt wird, vor einer geplanten Zerstörungdurch polnische Pioniere zu bewahren. Die 3.Staffel des Stuka - Geschwaders 1 bombardierten die Zündstellen, die sich in einem Schuppen des Dirschauer Bahnhofs befanden, um sie zu vernichten. Der Angriff gelang zwar, aber die Polen schafften es die zerrissen Kabel zu reparieren und danach die Brücke zu sprengen.
Der 2.Weltkrieg hat in diesem Augenblick begonnen. Hitler rechtfertigt den Angriff auf Polen vor dem Reichstag, indem er ihn als Gegenangriff bezeichnet. Die SS hat sogenannte Grenzübertretungen der Polen inszeniert. 150 polnisch sprechende SS - Männer zogen polnische Uniformen an und überfielen zwei schlesische Zollstationen und den Sender Gleiwitz. Hitler wollte der Weltöffentlichkeit so glaubhaft machen, dass Deutschland dazu gezwungen sei.
Der "Fall Weiß" wie der Polenfeldzug genannt wurde begann jetzt. Es sind zwei Deutsche Heeresgruppen und zwei Luftflotten beteiligt: Zur Heeresgruppe Nord unter General Oberst Fedor von Bock gehören die 3. und die 4. Armee. Der Heeresgruppe Süd unter General Oberst Gerd von Rundstedt sind die 8.,10. und 14. Armee unterstellt. Den beiden Armeen standen insgesamt sechs Panzerdivisionen, vier motorisierte Divisionen, vier leichte Divisionen, drei Gebirgsdivisionen, und 37 Infanteriedivisionen mit insgesamt 3195 Panzerwagen zu Verfügung. Unterstützt wurden die Heeresverbände durch 2093 einsatzbereite Flugzeuge der Luftflotte 1 unter General Albert Kesselring und der Luftflotte 4 unter General Alexander Löhr. Auf der polnischen Seite waren 38 polnische Infanteriedivisionen, eine motorische Brigade - eine zweite war erst in der Aufstellung, elf Kavalleriebrigaden, 1134 meist veraltete leicht und kleine Panzerkampfwagen, dazu 745 Flugzeuge älterer Bauart.
Die Heeresgruppe Süd aus Oberschlesien bewegte sich in Richtung Warschau vor während die Heeresgruppe Nord aus Ostpreußen und Pommern östlich vorrückt und dann immer mehr nach Süden zu driften, um so die polnischen Streitkräfte von allen Seiten angreifen zu können (Zangenbewegung).
In Danzig gab es nur ein nennenswertes Gefechts. Polnische Postbeamten verteidigten das Postamt vor der "Danziger Heimwehr", erst als das Gebäude in Brand gelegt wird kapitulierten sie. Alle wurden nach ihrer Gefangennahme erschossen. Sie waren die ersten Opfer der nationalistischen Terrors in besetzen Gebieten.
Am Abend des 1.September wird der Anschluß Danzig an das Deutsche Reich verkündete. In Frankreich und England wird mobil gemacht und Deutschland ein Ultimatum bis zum 3.September um 12:00 Uhr alle Truppen aus Polen abzuziehen. Mousolini berichtet Hitler, dass Italien in den Krieg nicht kann, da sie nicht gut genug ausgerüstet sind. Stattdessen versucht er ein Konferenz einzuleiten, die genauso enden soll, wie die in München 1938, die zufolge hatte, dass die Tschechoslowakei an Deutschland übergeben wird. Doch für England und Frankreich sind die Bedingungen unannehmbar und Hitler will den den deutschen Vormarsch nicht unterbrechen.
Die Polen hatten trotz ihrer großen Unterlegenheit kleinere Erfolge mit Flugzeugangriffen auf Panzer, aber nach 8 Tagen waren deutsche Truppen vor Warschau. Die Deutsche Zeitung "Völkischer Beobachter" meldet einen Tag später, dass Warschau eingenommen ist, obwohl es den deutschen motorisierten Verbänden nicht gelingt die Stadt aus der Bewegung heraus zu nehmen.
Währenddessen führt der polnische Botschafter in Moskau Gespräche über Waffenlieferungen der Sowjetunion an Polen. Die wurden natürlich abgelehnt.
Die deutsche Aufklärung hat nicht mitbekommen, dass sich festlich von Warschau die größte polnische Truppenkonzentration die Armee "Lodz" und "Poznan" aufhielt. Die deutsch Armee zieht dann weiter westlich und kesselt einen großen Teil der polnischen Armee bei Lublin ein. Die beiden vergessenen Armeen mit der einkesselten Armee bei Lublin versuchen den Teil Heeresgruppe Süd bei Warschau, zu dem die 10. und die schon geschwächte 8. Armee gehört, anzugreifen und die somit die Flanke des deutschen Hauptstoßes zu durchbrechen. Das ist die größte Schlacht des Polenfeldzuges "Schlacht an der Bzura". Den Deutschen gelingt es erst gegen Kavallerie und leichten Panzerwagen die Kontrolle zu gewinnen, als sie mit Stukaangriffen unterstützt werden.
Am 16. September werden diese Armeen eingekesselt und bis zur Kapitulation bombardiert. Am 20. September kapitulieren die drei Armeen und die Westfront bricht zusammen. Trotzdem geben die Polen nicht auf, im Westen haben sich einzelne Truppenverbände gebildet, die aber in diesem Augenblick am 17. September vereitelt die Rote Armee eine Verteidigung Ostpolens vor der deutschen Armee. Die Legende, dass polnische Kavallerie mit Säbel gegen Panzer kämpft ist nicht unbedingt wahr. Die Kavallerie wurde gegen deutsche Infanterie, die dann den Rückzug antraten und die Panzer vorrücken ließen, eingesetzt. Die Pferde konnten nicht schnell genug wenden und deshalb war ihre einzige Überlebenschance, in einem halsbrecherischen Manöver auf den Panzer zuzureiten, um so schnell wie möglich an ihm vorbeizukommen.
Am 28. September kapituliert Warschau, nachdem es seit dem 9. September versucht wurde einzunehmen. Die Warschau findet die Deutsche Armee Aktenmaterial, dass polnische Spione entlarvt und Informationen über die Sowjetunion preisgibt. Etwa 430 deutsche standen im Dienst des polnischen Geheimdienstes, darunter auch angehörige der Wehrmacht und höhere Beamte.
Am 27. September wird Polen zwischen Deutschland und der Sowjetunion aufgeteilt. Joachim von Ribbentrop verhandelt mir Josef Stalin über den Grenzverlauf. Ursprünglich sollten die Deutschen das Gebiet westlich der Weichsel bekommen sollten, aber Stalin schlug vor das Gebiet bis Brest - Litowsk zu verschieben, damit die polnische Bevölkerung nicht geteilt wird und so Unruhen vorausprogrammiert sind. Die nach 1919 abgegebenen Gebiete und kleinere polnische Gebiete werden in das "Großdeutsche Reich" eingegliedert. Restpolen wird als Generalgouvernment unter Zivilverwaltung genommen. Die Sowjetunion stellt der deutschen Marine außerdem einen Hafen in Sapadnaja - Liza - Bucht zu Verfügung und hilft Deutschland bei der Treibstoffversorgung für den Frankreichfeldzug. Als Gegenleistung verspricht im Hitler den sich im Bau befindlichen schweren Kreuzer Lützow zu verkaufen.



Der "Sitzkrieg an der Westfront"
Frankreich und England halten ihre Versprechen nicht gehalten, Polen Schutz zu bieten. An der Westfront kommt es zu keinem richtigen Angriff gegen Deutschland. Zwar übertreten französische Truppen die deutsche Grenze, aber in einem Unbewohnten Gebiet. Am 27. September befiehlt Hitler dem Heereskommando einen Operationsplan gegen Frankreich "Fall Gelb" auszuarbeiten.
Die Deutsche Propaganda gegen einen Krieg macht sich bemerkbar. Sie stellen Schilder auf, auf denen folgendes steht: "Sterben für Danzig, Polen, oder die Briten." Dies Schilder sollten den französischen Soldaten die Motivation nehmen. Während die Briten Truppen aufs Festland schicken, hindern die deutschen sie nicht daran. Allerdings versucht die deutsche Marine die Sicherung der Briten, ihre Flotte, in deutschkontrolliertes Gebiet zu locken. Nachdem deutsche Entschlüsselungsexperten den Schiffriercode der Franzosen geknackt hatten, wurde eine Schwachstelle in der französischen Verteidigungslinie entdeckt. Der Plan für den "Fall Gelb" hieß so, das zwei Heeresgruppen nämlich A und B die nördliche Grenze Deutschlands überqueren, die neutralen Länder Holland und Belgien besetzen und sich bis zum Ärmelkanal durchschlagen, währen die Heeresgruppe C den Süden Deutschlands verteidigt. Hitler bekommt erheblichen Widerstand von einigen Offizieren zu spüren, aber er setzt seine Meinung durch und bezeichnet die Verletzung der Neutralität benachbarter Staaten als "bedeutungslos".


Der Seekrieg
Am 3. September 1939 um 13:30 triff in Deutschland die Französische und Englische Kriegserklärung ein. Sofort werden die Feindseligkeiten gegen England eröffnet. Es werden erst kleine Überwasserstreitkräfte und 18 - Boote in den Seekrieg geschickt, aber die einen großen Vorteil gegenüber den Englischen Schiffen haben. Die deutsche Marine besitzt schon ein primitives Radarsystem, das in einem Radius bis 30 km feindliche Schiffe orten kann. Zunächst befiehlt Hitler keine zivilen Schiffe anzugreifen, da er die Genfer Konventionen nicht brechen will. Dies tut er aber nicht wegen der Menschlichkeit, sondern weil er glaubt das England noch zum Frieden einlenkt. Die Briten haben ein Problem mit ihrer Handelsflotte, da deutsche Kriegsschiffe kriegswichtig Güter der Handelsschiffe beschlagnahmen, was die Engländer aber auch tun, müßen die Handelsschiffe Begleitschutz bekommen, was sich als sehr großen Problem darstellte. Gleichzeitig beschließt England ein Seeblockade für Deutschland. Zwischen Norwegen und den Schettlandinseln bauen die Engländer eine Linie auf, an der kein feindliches Schiff unbemerkt vorbeikommt. Hitler glaubte nicht, dass England in den Krieg eintritt und so wurde die deutsche Handelsflotte erst am 25. September gewarnt. Es befanden sich in dieser Zeit über 100 Schiffe aus See. Am 16. November beschließt Hitler, dass jedes feindliche Schiff sofort versenkt werden soll. Der Seekrieg bis 1939 wirkt sich haupt sächlich auf zivile Schiffe aus und es kommt selten zu Feindsichtungen. Die deutsche Kriegsmarine setzt in dieser Zeit viele Minen ein. Insgesamt hat niemand beider Seiten höhere Verluste.


Der Luftkrieg
Die britischen, französischen und deutschen Luftstreitkräfte greifen erst nur Kriegsschiffe an. Truppen oder Fabriken werden nicht angegriffen. Den Frankreich und England fürchten Angriffe auf ihre Städte und Fabriken. Hitler glaubt immer noch, dass England den "Konflikt" friedlich beendet, deshalb greift Deutschland keine Städte und Fabriken an. Am 1.Oktober wird Berlin mit Berlin mit Flugzetteln bombardiert, in denen stand, dass Großbritannien keine andere Wahl hat dem Deutschen Reich den Krieg zu erklären, nachdem friedliche Mittel versagten. Sie meinten, dass dieser Krieg unnötig sei, da kein deutsches Gebiet bedroht worden sei und dass vorher deutsche Gebiet wieder ins Reich integriert worden seien ohne dass Länder sich dagegen widersetzt hätten. Doch jetzt sei Gebiet nicht deutscher Völker verletzt worden, dass man nicht zulassen durfte. Später wurden dann auch Fabriken bombardiert, aber sonst fanden nur kleiner Gefechte statt.

Der Winterkrieg in Finnland
Am 29. November 1939 überfallen die Sowjets das Nachbarland Finnland. Die Finnische Soldaten sind aber an die extrem hohen Minustemperaturen (bis - 40°) gewöhnt. Die Sowjetunion hat sehr große Schwierigkeiten die sogenannte Mannheimer Linie zu durchbrechen, da die Finnen von den Engländern unterstützt werden. Die ganze Welt ist gegen den Einmarsch der Sowjets in Finnland. Am 19. Dezember 1939 überlegt der Kriegsrat der Alliierten erstmals die Sowjetunion anzugreifen. Die deutsche Regierung, lässt zwar keine deutschen Waffen nach Finnland aber Italienische. Die russische Armee muss erst mit schweren Panzer vom Typ KW I, gegen die Finnen kaum eine Chance haben, einsetzten um die feindlichen Bunker zu zerstören und so Finnland besetzen. Am 7. März 1940 kapituliert Finnland.





1940
Deutsche Invasion Skandinaviens
Schon 1939 erschwert Großbritannien die Erzzufuhr Deutschlands. Deshalb plant Hitler Norwegen zu besetzen. Am 1. März 1940 unterschreibt Hitler den Befehl für das Unternehmen "Weserübung". Dänemark soll als Sprungbrett benutzt werden, um Norwegen zu besetzen. Die strategischwichtige Hafenstadt ist auch ein großes Problem, denn sie liegt 2000 km weit entfernt und ist gut befestigt ist. Es wurden dort zehn Zerstörer mit Invasionstruppen hingeschickt. Um die Versorgung mit Treibstoff zu gewährleisten, um zum Heimathafen zurück zukehren, startet der deutsche Tanker "Jan Wellern" nach Narvik, um dort einen Tag vor dem Angriff anzulegen.
In der Nacht von 6./7. April legen die Zerstörer in Richtung Narvik ab. Die gesamte Deutsche Flotte ist an dieser Operation beteiligt.
Die Britische Aufklärung entdeckt die Flotte schon am 7. April doch gegen die Invasion tut sie erst als der deutsche Frachter einen Tag später versenkt wird und 120 deutsche Soldaten gerettet werden.
Am 9. April startet die Operation "Weserübung". Dänemark ergibt sich wehrlos. In Norwegen werden die 5 wichtigsten Häfen Norwegens angegriffen. Am folgenden Abend sind alle in deutscher Hand. Gebirgsjäger werden von Schiffen abgesetzt undmit Fallschirmjäger unterstützt. Die Norwegische Armee leistet kann kaum Widerstand leisten.
Am 14. April landen Alliierte Truppen in Harstad nördlich von Narvik, Andalsnes und Namsons. Vor der Küste finden jetzt Gefechte zwischen der gesamten Home Fleet und der deutschen Marine statt. Trondheim, das zwischen Andalsnes und Namsos liegt, soll in einem Zangenangriff genommen werden, während Narvik von Namsos von den deutschen Truppen abgeschnitten ist. Doch die Alliierten müßen Norwegen verlassen, da ihre Truppen durch Luftangriffe, die nur von den Kreuzern im Maße gehalten werden konnten, hohe Verluste erleiden mussten und weil die Engländer um Frankreich Angst bekamen, dass fast schon vollständig von der deutschen Armee besetzt worden ist.
Am 30. April ziehen sich die Alliierten aus Norwegen zurück, aber sie wollten noch den strategisch wichtigen Hafen zerstören was ihnen aber nicht gelang. Für Deutschland waren jetzt die Erzreserven gesichert.




Feldzug im Westen
Am 10. Mai 1939 begann der Westfeldzug, nachdem er 29 mal verschoben wurde. Die erste Phase der "Fall Gelb" der die Besetzung der neutralen Länder Belgien, Niederlande und Luxemburg vorsieht, ohne eine offizielle Kriegserklärung. Bei diesem Feldzug wirken drei Heeresgruppen mit: Heeresgruppe B, die die alliierten Truppen nach Nordwesten drängen soll und so ihren Handlungsspielraum verkleinert, Heeresgruppe A, die in der Mitte durchbrechen, die Maas überqueren und dann die alliierten Truppen von hinten angreifen, und die Heeresgruppe C, die an der Maiginot - Linie in Wartestellung gehen soll. Der Plan geht auf, da die alliierten Truppen nicht an einen Blitzkrieg gedacht hatten und deshalb in die Falle gegangen sind. Am 14. Mai kapituliert Holland und kurz darauf Belgien.
Am 5. Juni beginnt die Schlacht um Frankreich auch "Fall Rot" genannt. 49 französische Divisionen bilden die improvisierte "Weygand - Linie", die von der Heeresgruppe B angegriffen wird. Sie durchbricht die Linie bis zur Marne und unteren Seine. Die Heeresgruppe A dringt weiter südöstlich nach Frankreich ein und überquert am 9. Juni die Seine. Jetzt gibt es keine Möglichkeit für die Franzosen Paris noch zu verteidigen. Gleichzeitig werden die alliierten Truppen die von der Heeresgruppe B nach Nordosten abgedrängt worden nach England evakuiert worden. Am 14. Juni besetzten Deutsche Truppen Paris kampflos. Zu gleicher Zeit durchbricht die Heeresgruppe C die Maginot - Linie. Frankreich bittet am 11.Juli um Luftunterstützung von England, aber England fürchtet jetzt selbst von Deutschland angegriffen zu werden und unterlässt die Hilfe. Denn mit Flugzeuge wäre die Deutsche Armee nicht so leicht über die Seine gekommen.
Am 22. Juni unterzeichnet Frankreich und Deutschland einen Waffenstillstandsvertrag, der zur Demütigung für die Franzosen im selben Eisenbahnwaggon stattfindet, der im Ersten Weltkrieg dafür benutzt worden ist. Die Bedingungen dieses Vertrages waren: Auslieferung der Flotte an Deutschland, Abtretung des Gebietes von Genf - Dole - Tours - Mont de Marsan bis an die spanische Grenze an Deutschland, außerdem darf Restfrankreich nur eine Streitmacht von 100 000 Mann besitzen, das auch zu Demütigung benutzt wurde, denn Deutschland durfte auch nur genau dieser Anzahl an Soldaten besitzen. In 46 Tagen war der Frankreichfeldzug beendet.


Kriegseintritt Italiens
Italien tritt am 10. Juni in den Krieg ein, aber erreicht 1940 keine militärischen Erfolge. Das Oberkommando der Wehrmacht und das Commando Supremo arbeiten auf ihren Kriegsschauplätzen getrennt. Es ergibt sich nur eine technische und geheimdienstliche Zusammenarbeit.



Kämpfe zwischen Frankreich und England
England erkennt die Absicht Deutschlands, die französische Flotte in die Hände zu bekommen.
Die Engländer fordern die Franzosen auf, entweder die Flotte den Engländern zu übergeben, sie ins freie Frankreich zu bringen, oder falls sie sich an den Waffenstillstandsvertrag halten wollen, bis Kriegsende nach Indien zu bringen. Da die Franzosen keine der Vorschläge annehmen, greift die britische Flotte am 3. Juni die in Mars - el - Kebir liegende französische Flotte an und macht sie unbrauchbar. Hitler nutzt die Situation aus, und erlaubt der französischen Flotte im Mittelmeer Einsätze gegen England zu fahren.
Die Schlacht um England
Am 10. Juli beginnen erste starke Luftangriffe auf England und die Schlacht um England beginnt. Die englische Flugzeugindustrie, Flughäfen und Radarstationen sind die strategischen Ziele der deutschen Luftwaffe. Herman Göring meint, da die deutsche Armee mit 1314 Bombern, 702 Jägern und 261 Zerstörern eine Überlegenheit von 700 Jägern 500 Bombern besitzt, dass die Luftheerschaft über England in 10 Tagen in deutscher Hand sei.
Doch England ist auf die Schlacht schon vorbereitet, denn sie haben den deutschen "Enigma" - Code geknackt. Sie sind über jeden feindlichen Angriff, der noch vorbereitet wird, informiert. Außerdem ist die britische Luftwaffe viel besser ausgerüstet. Göring, der die Schlacht um England höchst persönlich leitet, begeht sehr starke taktische Fehler.
Am 13. August befiehlt Hitler, dass die Flughäfen nicht mehr angegriffen werden sondern jetzt nur noch die Städte. Jetzt können die Engländer ihre beträchtlichen Schäden reparieren und ihre Luftflotte verstärken. Auf deutscher Seite sind jetzt so große Verluste zu melden, dass der Invasionsplan "Seelöwe" nicht durchgeführt werden kann.



Der Seekrieg
Deutschland versucht Großbritannien mit einer Seeblockade zu fall zu bringen. Anfangs hat die deutsche Marine Erfolg mit ihrem U - Bootkrieg. Die Versorgung aus den Kolonien und der USA, die England seit 3. September mit Schiffen und Rohstoffen. Doch zu einem deutlichen Ergebniss kommt der Seekrieg nicht.



Der Dreimächtepakt
Am 27. September wird der Dreimächtpackt zwischen Deutschland, Italien und Japan unterzeichnet. in dem zunächst auf zehn Jahre abgeschlossen Vertrag wird auf Basis der "Lebensraum" - Doktrin der Signaturmächte das Recht zugesichert, in Europa und Afrika durch Deutschland und Italien, in Ostasien durch Japan eine "Neue Ordnung" einzuführen. Hitler wollte noch Spanien und Vichy - Frankreich um sein Endziel den Kontinetalblock von Madrid bis Yokohama vorzubereiten. Doch Spanien ist nicht kriegsbereit und Vichy - Frankreich verhandelt insgeheim mit England.



1941
Kriegsschauplatz Afrika
Italien verliert immer mehr Gebiet in Lybien. Hitler verspricht Mousolini Panzerunterstützung, die am 8. Februar in Tripolis eintreffen. General Leuntnant Rommel schaft es vom 24 .März bis 12. April durch die Lybien zurückzuerobern und später weiter bis El - Alamein vor. Hier endete sein vorstoß. Kampf um das Öl Arabiens
Währenddessen versuchen die Araber die Kononialmacht Großbritannien aus ihrem Land zu vertreiben und bitten Deutschland um Hilfe. Diese Situation will Deutschland ausnutzten, um England sein Ölvoräte streitig zu machen. Deutschland schickt das Zerstörergeschwader 76 mit einiger Flugunterstützung nach Irak. Churchill meinte dazu nach dem Krieg, dass Deutschland es möglich gewesen wäre Irak, Syrien und Persien zunehmen und so die Engländer in große Schwierigkeiten bringen würde. Doch Deutschland hielt das Versprechen nicht Irak zu helfen und so war Irak Ende Mai Syrien Anfang Juli in Britischer Hand.



Der Balkanfeldzug
Hitler bemüht sich zu dieser Zeit Rumänien, Bulgarien und Jugoslawien für den Dreimächtpakt zu gewinnen. Der rumänische Conducator General Ion Antonescu reagiert sehr positiv auf diesen Vorschlag und will Unterstützung anbieten, falls die Sowjetunion Deutschland angreift, Bulgariens Zar Boris III. ist noch unentschlossen und Jugoslawien hält überhaupt nichts davon. Doch Ion Antonescu wird am 23. Januar gestürzt. Doch die deutschen Truppen unternehmen noch nichts. Am 1. März tritt Bulgarien dem Dreimächtepakt, da schon deutsche Truppen schon in bulgarisches Gebiet einmarschiert worden sind.
Am 4. März landen britische Truppen in Griechenland.
Am 25. März unterschreibt der Jugoslawische Ministerpräsident Cvetkovic in Wien den Beitritt zum Dreimächtepakt, nachdem Deutschland die "Souveränität und Integrität des jugoslawischen Gebietes immer zu respektieren" versprochen hat. Doch zwei Tage später ergibt sich in Jugoslawien ein Regierungswechsel, der durch einen Putsch hervorgerufen worden ist. Die neue Regierung erkennt den Dreimächtepakt nicht an.
Noch am selben Abend befiehlt Hitler einen Blitzfeldzug gegen Jugoslawien und Griechenland.
Am 5. April schloßen Jugoslawien einen Nichtangriffs - und einen Freundschaftspakt ab.
Am 6. April überqueren deutsche Truppen die Bulgarisch - Jugoslawische Grenze ohne Kriegserklärung. Zuvor wurde Belgrad bombardiert, ebenso wie der einzige britische Versorgungshafen vor Piräus. Es wurde das Munitionsschiff "Clan Frazer" getroffen und die 250 t Sprengstoff machten den Hafen dem Erdboden gleich.
Am 9.April stößt die Panzergruppe 1 auf Belgrad vor, das von Einheiten der jugoslawischen Armee verteidigt wird. Am gleichen Tag marschiert die 2. Panzerdivision in Saloniki ein. Die Ostmazedonische Armee kapituliert, nachdem die Metaxa Linie durchbrochen worden ist. Am 10. April marschieren Deutsche Truppen in Zagreb ein, wo eine neue Regierung, die aber von Deutschland kontrolliert wurde, mit Hilfe der Utascha - Bewegung gegründet wird und das "Königreich" Zagreb ausgerufen wird.
Am 15. April beginnt die britische Evakuierung aus Griechenland.
Am 17. April kapituliert Jugoslawien. Insgesamt werden 6298 Offiziere, 333.864 Unteroffiziere und Mannschaften serbischer Abstammung gefangen. Kroatische Soldaten werden freigelassen. Die Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Kroaten führt zu einer Feindschaft zwischen Kroaten und Serben, die zum Teil noch bis heute anhält (Jugoslawischer Bürgerkrieg).
Am 16. April wird die griechische 1. Armee von deutschen und italienischen Verbänden umzingelt und kapituliert am 23. April. Am 29. April ist der griechische Feldzug beendet. Das Unternehmen "Merkur", d.h.. die Eroberung Kretas, die für den Nachschub nach Nordafrika wichtig ist, scheitert.
Nach kurzer Zeit entbrennt in Griechenland und Serbien unter Tito einen Partisannenkrieg, der von den Deutschen erst mit Geiselerschießung und danach mit Truppen versucht wird niederzuschlagen.
Kroatien führt in dieser Zeit ein freundschaftliches Verhältnis mit dem Deutschen Reich.



Der Russlandfeldzug Unternehmen "Barbarossa"
Am 22.Juni startet das Unternehmen "Barbarossa" ohne Kriegserklärung. Der Überaschungsmoment und die völlige Luftherrschaft ermöglichen es den deutschen Panzerverbänden, 60km weit vorzustoßen. Für den Krieg gegen Russland hat die deutsche Wehrmacht eine Gesamtstärke von 7 234 000 Mann. Finnland, das auf der Seite Deutschlands kämpft, besitzt 16 Divisionen, Rumänien schickt 13 Divisionen und Ungarn vier Brigaden. Die Rote Armee war auf diesen Krieg noch gar nicht vorbereitet. Stalin wußte zwar, dass Hitler vorhatte die Sowjetunion anzugreifen, doch er dachte erst nachdem England erobert worden ist und bis dahin wollte Stalin seine Invasionstruppen vorbereitet haben.
Ziel der deutschen Truppen war, die russischen Frontarmeen einzukesseln und so vernichtend zu schlagen. Die baltischen Häfen werden schnell erobert, da es keine Verteidigung gab. Am 30. Juni wird Lemberg erobert.
Am 1. Juli fordert Reichsaußenminister Ribbentrop die japanische Regierung zum Angriff auf die Sowjetunion auf, was dazu führen würde das Russland in einen Zweifrontenkrieg gerät. Währenddessen führt die SS und die Wehrmacht Progrome und Massenmorde unter der russischen Bevölkerung durch.
Am 5. Juli stößt der linke Flügel der deutschen Heeresgruppe Süd vor, um die "Stalin - Linie", die etwa 70 bis 100 km hinter der alten polnischen Grenze liegt, zu durchbrechen. 48 Stunden später ist den Verbänden des 48. Panzerkorps der Durchbruch von Nowogrodek Wolynski gelungen.
Am 8. Juli befielt Hitler Lenningrad einzukesseln, was zwar gelang, aber Lennigrad wurde bis Ende des Krieges nie erobert. Der deutsche Vormarsch geht zügig voran bis zum 6. August, denn ab diesem Zeitpunkt hat sich die Sowjetische Armee organisiert und versucht mit nicht geringen Erfolg das Land zu verteidigen. Zwar geht der deutsche Vormarsch immer noch weiter aber sehr langsam.
An diesem Tag finden auch die ersten sowjetischen Luftangriffe auf Berlin statt. Am 7. August erreichen deutsche Truppen den finnischen Meerbusen, was die Flotte der Roten Armee dazu zwingt ihre Flotte zu evakuieren.
Mitte August entscheidet Hitler Lennigrad zu erobern und den Kaukasus um sich die Ölfelder für Deutschland zu sichern. Es geht jetzt nicht mehr darum Moskau vor dem Einbruch des Winters zu erobern, sondern um die starken russischen Verbände an der Krim zu vernichten. Russland erhält inzwischen Luftunterstüzung von Großbritannien um die Luftheerschaft der deutschen zu brechen.
Am 6. September zieht sich die Deutsche Armee zum erstenmal zurück. Anfang Oktober beginnt die Schlammperiode und die deutschen motorisierten Verbände kommen nur langsam voran. Trotzdem gelingt es ihnen bis Moskau vorzudringen. Hitler befiehlt, dass eine Kapitulation Moskaus nicht angenommen werden darf, sondern soll Moskau dem Erdboden gleich gemacht werden.
Unterdessen werden sowjetische Truppen aus Sibirien an die Westfront abgezogen, da Russland kein Angriff von Japan befürchtet.
Am 5. Dezember startet die Sowjetunion einen Gegenangriff gegen die Heeresgruppe Mitte. Hitler befielt, dass an der Ostfront nur noch kleinere Angriffsoberationen durchgeführt werden sollen, sonst soll man sich nur auf die Defensive konzentrieren.


Japans Kriegseintritt
Am 7. Dezember greift die japanische Marine Luftflotte Pearl Habor an. Die Amerikanischen Verbände in Pearl Habor waren überhaupt nicht darauf vorbereitet. Zwar wollte die japanische Regierung, die Kriegserklärung pünktlich genau eine halbe Stunde vor eine Angriff, wie es in den Genfer Konvention festgelegt wurde abgeben, doch die japanische Botschaft schaffte es nicht rechtzeitig die Kriegserklärung zu übersetzen. Deutschland und Italien erklären der U.S.A.. den Krieg. Alle stationierten Flugflugflotten der Amerikaner wurden nach dem Luftangriff der Japaner vollständig zerstört. Die Flotte wurde fast auch vollständig mit Torpedoflugzeugen vernichtet.
Am 24. Dezember erobert Japan Hongkong.

1942
Der Feldzug im Osten
Die deutsche Armee zieht sich im Januar auf ihre Winterstellung zurück. Daraufhin rücken die sowjetischen Truppen nach vorne und Fallschirmjäger fallen in den Rücken der deutschen Truppen.
Doch die sowjetischen Truppen erleiden hohe Verluste und es kommt zu keinem durschlagenden Ergebniss. Dann bricht der Frühling ein und die Wege sind durch den Schlamm unbefahrbar geworden.
Die deutschen Truppen rücken weiter nach südosten vor. Erobern die Krim und am 17. Juli Woronesch. Die Sommeroffensive Opperation Blau hat begonnen. Es beginnt jetzt ein schneller deutscher Vormarsch, der auch Probleme mit sich bringt. Die Panzer rücken schneller vor, als die Infanterie folgen kann. So können die sowjetischen Armeen nicht vollständig zerstört oder gefangengenommen werden und es bilden sich Partisannen. Der schnell Vorstoß veranlasst Hitler nicht wie ursprünglich vorgehabt die 4. und 6. Armee Stalingrad angreifen zu lassen, sondern, da anscheinend es die 6.Armee alein schaffen könnte, die 4. Armee nach süden schicken zu lassen um die Ölvorkommen zu sichern.
Die 6. Armee teilt sich. Die 4. Panzerarmee soll erstmal Rostow nehmen was sie auch am 23. Juli nach großen Problemen schaft. Der Rest der 6. Armee greift inzwischen Stalingrad von Westen her angreifen und die 4. Panzerarmee soll dann von südwesten angreifen, während 5 rumänische Divisionen die Sojwetarmee an der Südwestfront aufhalten sollen. Zu diesem Zeitpunkt besitzt das Deutsche Reich die größte Ausdehnung, doch hier ist auch der Wendepunkt. Ab jetzt heißt es nur noch halten oder zurückziehen.
Doch dem ersten massiven Einsatz sojwetischer Panzer am 19. November ist die rumänische Armee nicht gewachsen. Sie verfügt weder entsprechende noch über ausreichende Panzerabwehrwaffen und kapituliern. Ähnlich sieht es an der Stalingradfront aus. Die rumänische 4.Armee, die lediglich aus pferdebespannter 3,7 - cm - Pak besteht, ist der sowjetischen Offensive hoffnungslos unterlegen.
Am 22. November ist Stalingrad eingekesselt. In Stalingrad befinden sich die 6. Armee mit dem 4.Armeekorps, der rumänischen 20.Division sowie der rumänischen 1. Kavaleriedivision. Insgesamt befinden sich dort ca. 260.000 Soldaten, 50.000 Pferde, 10.000 Fahrzeuge, 1.800 Geschütze und 100 Panzer. Hitler verbietet der in Stalingrad eingekesselten Truppen den Ausbruch und erklärt Stalingrad zur Festung.
Dann wird Stalingrad über eine Luftbrücke versorgt, die aber kurz vor Ende des Jahres wegen hoher Verlust abgebrochen werden muss.


Der Seekrieg
Das Unternehmen Paukenschlag ist am 12. Januar durchgeführt worden. Deutsche U - Boote versenken eine beträchtliche Zahl an amerikanischen Schiffen, die in Häfen an der amerikanischen Ostküste liegen. Hitler verstärkt inzwischen die Seeverteidigung bei Norwegen.
Die Japanische Marine erobert immer mehr strategisch wichtige Inseln im Pazifik. Am 4. Juni bei Midway wollen die Japaner einen Coup landen ähnlich wie in Pearl Habor. Aber sie benutzen einen Chifriercode, den die Amerikaner schon entschlüsselt haben. So sind die Amerikaner auf den bevorstehenden Angriff vorbereitet. Hier verlor Japan einen beträchtlichen Teil seiner Flotte und die USA konnte jetzt in die Offensive gehen.


Der Luftkrieg
Die alliierten führen erste große Luftangriffe auf deutsche Städte durch, nachdem die deutsche Luftwaffe London und andere große Städte in England in Schutt und Asche gelegt hat. Der erste "1000 - Bomber - Angriff" findet in der Nacht vom 30./31 Mai statt. Die Amerikaner bombardieren Tokio im April.
Am 1. Juli landen die ersten Amerikanischen Flugzeuge in Schottland.


Afrika
Der Nachschub nach Afrika trifft jetzt fast ungestört wieder ein. Obwohl die alliierten Truppen fast doppelt so stark sind wie die der Achsenmächte, gelingt es Rommel vom 26. Mai bis zum 30. Juni die sehr starke Festung Tobruk und das Fort Bir Hacheim zu erobern. Sein Vormarsch endet bei
El - Alamein. Doch als Lt. Gen. Montgomery die Führung der britischen 8. Armee übernimmt, scheitert Rommels Versuch vom 17. August die britische Armee zu überrennen. Rommel zieht sich zurück. Rommels Verhängnis war, dass die Briten den "Enigma" - Code entziffern konnten und so über jede deutsche Aktion bescheid wußten. Am 23. Oktober verlieren die Achsenmächte die Schlacht bei El - Almein, bei der Rommel, der gerade in Österreich Urlaub macht, von Gen. Stumme, der von der Ostfront versetzt worden ist und unerfahren im Wüstenkampf ist, vertreten. Im Dezember ziehen sich die Achsemächte bis nach El Agheila zurück.


Was sonst noch geschah
Die Japaner erobern Malaya, Burma, Indonesien und die Phillipinen. Die Franzosen besetzen nach starken Kämpfen gegen die Franzosen Madagaskar.




1943

Der Feldzug im Osten
Am 2.Februar kapituliert die 6. Armee in Stalingrad von 260.000 Soldaten, die sich am Tag der Einkesselung in Stalingrad aufhielten sind nur noch 90.000 übrig. Jetzt beginnt ein schneller deutscher Rückzug. Ende des Jahres ist die Front bis an die Ostgrenze Polens nach Westen gerückt. Vom 28. November bis 1. Dezember findet in Teheran eine Konferenz zwischen Stalin, Roosvelt und Churchill statt, bei der die Aufteilung Europas besprochen wird.


Der Seekrieg
Der Seekrieg speziell der deutsche U - Bootkrieg scheint jetzt auch langsam aber sicher verloren zugehen. Die alliierte Marine hat inzwischen sehr wirkungsvolle Waffen gegen U - Boote erfunden.
Das letzte kampffähige große Schlachtschiff die "Scharnhorst" wird in der Arktis versenkt.


Der Luftkrieg
Die Alliierten haben die Luftheerschaft über dem Deutschen Reich entgültig ausgebaut und führen jetzt große Luftangriffe auf deutsche Städte.


Nordafrika
Rommel muss sich immer mehr zurück ziehen und am 13. Mai kapituliert die findet die letzte Schlacht in Nordafrika statt.


Der Schauplatz Italien
Nach der Vertreibung der Achsenmächte aus Nordafrika, setzen die Alliierten am 10. Juli nach Sizilien über. Hitler und Mussolinie einigen sich darauf Sizielien aufzugeben und hauptsächlich das Industriegebiet in der Poebene zu schützen.Am 25. Juli wird Mussolini und die faschistische Heerschaft Italiens wäre beendete wenn nicht Hitler den Fall "Achse" beschlossen hätte. Italien ist dann in deutscher Hand. Doch viel der italienischen Kriegsmaschinerie erhalten die Alliierten. Am 12. September wird Mussolini aus dem Berghotel Campo durch den Einsatz "Eiche" von deutschen Truppen befreit.

1944
Die Ostfront
Die deutschen Truppen befinden sich weiterhin auf dem Rückzug. Sie verlassen die baltischen Staaten, werden aus der Ukraine vertrieben und auf der Krim vernichtend geschlagen. Am 22. Juni wird die Heeresgruppe Mitte zerschlagen und es entsteht ein Loch in der Front. Im Juli wird die Sowjetische Offensive vorläufig zum letzten Mal gestoppt. Am 16. Oktober finden Kämpfe zwischen der Heeresgruppe Nord und der sowjetischen Armee in Ostpreußen statt. Bis Ende des Jahres dringt die sowjetische Armee im Norden bis nach Königsberg, im Süden wird Ungarn und Rumänien genommen.

Invasion in der Normandie
In der Nacht vom 5./6. Juni findet die Operation "Overlord" statt, an der 4126 Landungsfahrzeuge teilnehmen. Insgesamt sind 138 Kriegsschiffe, 221 Zerstörer, Fregatten und Korvetten als Konvoisicherung, 287 Minensuch - und Räumboote, 936 Kleinkampfschiffe, 58 U - Boot - Jäger, 864 Handels - und Transportschiffe sowie über 300 diverse Klein - Amphipien - Fahrzeuge. Auf alliierter Seite kämpfen insgesamt 6900 Einheiten auf deutscher lediglich 407 an der Atlantik und Kanalküste. Die schweren Einheiten unterstützen die Landungsoperationen durch Beschießung der Ziele an der Küste. Die leichteren Einheiten sichern die Eingänge zum Kanal und schützen die Invasionsflotte vor zu erwartenden Angriffe der deutschen U - Boote und Schnellboote. Nach kleineren Schwierigkeiten gelingt es den alliierten Truppen sich in der Normandie 2 Tage später festzusetzen. Nachdem fast die gesamten deutschen Truppen, die in Frankreich stationiert sind, einen Gegenangriff verloren, ist es für die alliierten leichtes Spiel Frankreich zu befreien. Am 25. August wird Frankreich befreit. Kurz danach wird auch Belgien befreit. Um die Brücken über den Rhein zu sichern findet am 17. September die Operation "Market Garden" statt. Fallschirmjäger sollen die Brücken solange halten bis allierte Panzerverbände zur Hilfe kommen. Doch das Unternehmen scheitert, da die britische Aufklärung stärker deutsche Panzerverbände übersehen hat.
Die alliierten gewinnen auch in Italien immer mehr die Oberhand und rücken bis La Spezia vor.


Der Luftkrieg
Die alliierten Lutfstreitmächt zerstören einen Großteil der Fabriken, die Benzin Synthetisch herstellen. So erleiden die deutschen Truppen hohen Treibstoffmangel. Die V1 und V2 werden in diesem Jahr eingesetzt. Doch ohne großen Erfolg, denn sie Treffen sehr ungenau (größter Unterschied zwischen Ziel und Einschlag ca. 100 km). Außerdem erobern die alliierten immer mehr Abschußbasen in Nordfrankreich.

Der Krieg im Pazifik
Während die Japaner immer mehr Oberhand in Burma gewinnen, verlieren sie immer mehr ihrer Seemacht.

Ereignisse im Deutschen Reich
Am 20. Juli 1944 begeht Claus Graf Schenk von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler. Da Staufenberg dachte Hitler wäre tot, löst Stauffenberg einen Staatsstreich aus, der aber nach einigen Stunden niedergeschlagen wird. Im danachfolgendem Prozess gegen Verschwörer werden insgesamt Personen zum Tode verurteilt. Am 14. Oktober begeht GFM Erwin Rommel Selbstmord, da er von Hitler zur Wahl gestellt worden war, entweder Selbstmord zu begehen oder von einem Gericht als Verbrecher verurteilt zu werden. Rommel gehörte auch zu den Verschwörern, aber war gegen das Attentat, er wollte Hitler wegen seiner unverantwortlichen Kriegsführung und Unrechtspolitik verhaften und aburteilen lassen. Nach der Invasion in der Normandie forderte er Hitler auf den Krieg zu beenden. Er starb durch eine Giftinvusion. Die NS - Propaganda berichtete aber, dass er in einer Schlacht gefallen sei. Er bekommt zynischer Weise ein Staatsbegräbnis.
Am 18. Oktober wird der "Volkssturm" mobil gemacht. Alle wehrfähigen Männer zwischen 16 und 60 sind verpflichtet den verlorenen Krieg zu verlängern.

1945
Ende Nazi - Deutschlands
Die sowjetische Armee steht Ende Januar an der alten Grenze des Deutschen Reiches und teilweise schon an der Oder. Am 30. März muss das lange Zeit umkämpfte Danzig aufgegeben werden.
Nach der mißlungenen deutschen Ardenenoffensive ist die Westfront kaum noch vorhanden. Am 22. März überqueren amerikanische Truppen den Rhein. Sie treffen kaum noch auf Widerstand und dringen im April noch bis zur Elbe vor. Am 21. April dringen sowjetische Truppen in Berlin ein. Nach starken Straßenkämpfen wird Berlin am 30.April erobert. Davor brachte sich Hitler mit seiner Frau und seinem Schäferhund um. In seinem Testament bestimmt er Dönitz als seinen Nachfolger, der sich gerade in Schleswig - Holstein aufhellt. Am 9. Mai kapituliert Restdeutschland. Deutschland hat in diesem Krieg 7,3 Millionen Menschen verloren. Die anderen kriegsbeteiligten Nationen 47 Millionen Menschen. Am 17. Juli wird die Aufteilung Deutschlands in 4 Besatzungsbezirke beschlossen. Die Gebiete östlich der Oder und der Neise fallen an Polen. Die beschlossene Vertreibung der Deutschen aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn soll unter "humanitären" Bedingungen vor sich gehen.

Ende des 2. Weltkriegs
Nachdem auf Hiroshima am 6. August und am 9. August auf Nagasaki je eine Atombombe abgeworfen wurde, kapituliert Japan am 22. August. Zwar hätte Japan auch ohne die Atombombenabwürfe den Krieg verloren, doch es hätte noch lange dauern können.

























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