Literaturmappe

Inhaltsverzeichnis


5.Klasse :





Gottfried Keller :
"Kleider machen Leute"
3
William Shakespeare :
"Viel Lärmen um Nichts"
4
√Ėd√∂n von Horv√°th :
"Jugend ohne Gott"
5
Gustav Schwaab :
"Die griechischen Sagen"
6
Erich Kästner :
"Der kleine Grenzverkehr"
7
Hugo von Hofmannsthal :
"Jedermann"
8
Auguste Lechner:
"Die Nibelungen"
9



6.Klasse :





Friedrich D√ľrrenmatt :
"Der Richter und sein Henker"
10
Friedrich D√ľrrenmatt :
"Der Verdacht"
11
Friedrich D√ľrrenmatt :
"Das Versprechen"
12
Mark Twain :
"Ein Yankee am Hofe des Konig Artus"
13
Wolfram von Eschenbach :
"Parzival"
14
Hartmann von Aue :
"Gregorius der gute S√ľnder"
15
Felix Genzmer :
"Das Nibelungenlied"
16
Friedrich Hebbel :
"Die Nibelungen"
17



7.Klasse :





Robert Schneider :
"Schlafes Bruder"
18
Patrick S√ľskind :
"Das Parfum"
19
Peter Handke:
"Wunschloses Ungl√ľck"
20
Johann Wolfgang Goethe:
"Die Leiden des jungen Werther"
21
Ulrich Plenzdorf :
"Die neuen Leiden des jungen W."
22
Gotthold Ephrahim Lessing :
"Nathan der Weise"
23



8.Klasse :





Umberto Eco :
"Der Name der Rose"
24
Oscar Wilde :
"Das Bildnis des Dorian Grey"
25
William Shakespeare :
"Hamlet"
26
Johann Wolfgang Goethe :
"Faust" (1.Teil)
27
Johann Wolfgang Goethe :
"Faust" (2.Teil)
28
Friedrich D√ľrrenmatt:
"Der Besuch der alten Dame"
29













Gottfried Keller

"Kleider machen Leute"

Novelle

Eigentum der Schulb√ľcherei

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Die Novelle "Kleider machen Leute" von Gottfried Keller spielt im 19.Jahrhundert in Seldwyla in der Schweiz und erzählt von einem Schneider, der von Stadt zu Stadt geht und Arbeit sucht. Doch wegen seines Aussehens wird er Opfer einer Verwechslung.

Der polnische Schneider Wenzel Strapinski wird von einem Kutscher nach Goldach mitgenommen. Durch sein gutes Aussehen halten ihn alle Einwohner f√ľr einen Grafen. Der Wirt eines Gasthauses l√§dt diesen in seinen Hof ein und bewirtet ihn gut. Nach dem Abendmahl wird Strapinski in die Gesellschaft der reichen Kaufm√§nner eingef√ľhrt. Doch ohne Geld in der Tasche f√ľhlt sich der Schneider nicht wohl bei dem Schwindel. Aus diesem Grund unternimmt er mehrmals Fluchtversuche, die jedoch mi√ülingen. Eines Abends, als er von Melchior B√∂hni eingeladen wird, mit seinen Freunden, den Kaufm√§nnern der Stadt, Karten zu spielen, lernt er Nettchen kennen. Wenzel verliebt sich in Nettchen, die die Tochter von Melchior B√∂hni ist. Da der Schneider in der Lotterie Geld gewinnt f√§llt der Schwindel vorerst nicht auf. Doch auf der Verlobungsfeier mit Nettchen entlarvt Melchior B√∂hni den vermeintlichen Grafen. Besch√§mt verl√§sst Wenzel den Saal, um sich umzubringen. Doch Nettchen folgt ihm und rettet ihn vor dem Tod. Nachdem sich die beiden ausgesprochen haben, beschlie√üen sie, nach Seldwyla zu ziehen. Nettchen beauftragt den Anwalt der Familie, ihr das Erbe der seligen Mutter auszubezahlen. Als sie dieses bekommt, heiratet sie den Schneider. Nach einigen Jahren kehrt Wenzel mit seiner Frau als reicher Schneider und Tucher nach Goldach zur√ľck.

Die Moral dieses Werkes will uns mitteilen, die Menschen nicht nach dem √Ąu√üeren zu beurteilen.

















William Shakespeare:

"Viel Lärmen um Nichts"

Komödie

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Die Komödie "Viel Lärmen um Nichts" von William Shakespeare handelt von einem Prinzen, der sich in die Tochter eines reichen Gutsherren verliebt.
Dieser Prinz Claudio traut sich nicht, Hero einen Heiratsantrag zu machen. Sein Freund, Don Pedro, verspricht ihm deshalb, dass er f√ľr Claudio um Hero werben will. Don Pedros Halbbruder will Claudeo gegen seinen Freund aufwiegeln und sagt ihm, dass Don Pedro in Wirklichkeit f√ľr sich selbst wirbt. Als der Prinz im begriff ist, dies zu glauben, begegnet ihm Hero, und bedankt sich f√ľr seinen Antrag. So kommt Claudio wieder von seinem Gedanken ab und dankt Don Pedro f√ľr seine Hilfe. Dieser versucht Beatrice, die Nichte des Gastgebers Leonato, f√ľr sich zu gewinnen. Sie findet sich aber nicht eines Prinzen w√ľrdig, und lehnt seinen Antrag ab. Da beschlie√üt Don Pedro, den Edelmann aus Padua, Benedict, und Beatrice zusammenzuf√ľhren. Da sich die zwei aber nicht leiden, muss die Verkuppelung durch eine List geschehen. Am n√§chsten Morgen planen Leonato, Claudia und Don Pedro ein Gespr√§ch, dass Benedict mitanh√∂ren soll. Sie sprechen √ľber Beatrice und ihre Liebe zu Benedict. Das selbe geschieht mit Beatrice durch Hero und ihre Kammerzofe. Am Abend der Hochzeit zwischen Hero und Claudio veranlasst Don Juan, dass Balthasar Heros Zofe verf√ľhrt. Claudio der diese f√ľr Hero h√§lt, beschlie√üt nicht zu heiraten. Am n√§chsten Morgen beschuldigt er Hero ihn betrogen zu haben. Die Familie teilt allen mit, dass Hero gestorben sei. Doch der Diener von Don Juan wird von Nachbarn aufgegriffen und ausgeliefert. Als er gesteht, was er getan hat, wird Claudio verziehen und Leonatos Bruder, Antonio, bietet ihm die Hand einer Cousine Heros an. Bei der Hochzeit treten drei verschleierte Frauen auf. Als Claudio den Brautschleier hebt, sieht er erstaunt, dass Hero seine Frau geworden ist.
Gl√ľcklich feiern sie eine Doppelhochzeit, denn Benedict und Beatrice haben auch beschlossen zu heiraten.


















√Ėd√∂n von Horv√°th

"Jugend ohne Gott"

Roman

Eigentum der Schulb√ľcherei

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In dem Werk "Jugend ohne Gott" von √Ėd√∂n von Horv√°th wird die Problematik behandelt, dass die Jugendlichen in der Zeit des Natoinalsozialismus gottlos handeln. In der Hauptrolle steht ein Lehrer, der an einer bayrischen Schule unterrichtet.
Als er eines Tages im Geographieunterricht erw√§hnt, dass Neger auch nur Menschen seien, st√∂√üt er auf massiven Widerstand. Der Vater eines Sch√ľlers beschuldigt ihn daraufhin der Vaterlandssabotage und reicht bei der Aufsichtsbeh√∂rde Beschwerde gegen ihn ein, worauhin der Lehrer vom Direktor der Schule zurechtgewiesen wird. Von diesem Zeitpunkt an gibt es immer wieder Zwischenf√§lle mit dem Sch√ľlern. Einem Sch√ľler der sich bei einem Fu√üballspiel erk√§ltet, erf√ľllt der Lehrer seinen letzten Wunsch. Der Bub will den Tormann, der so fabelhaft gespielt hat, noch einmal sehen. Eine Woche sp√§ter ist das Begr√§bnis des Jungen. Auf dem Zeltlager, dass von der HJ veranstaltet wird, wird ein Fotoapparat gestolen. der Lehrer verd√§chtig eine R√§uberbande, deren Anf√ľhrer ein M√§dchen ist, dass sich in einen Jungen, der Z hei√üt, verliebt. Wenige Tage sp√§ter ger√§t dieser Sch√ľler mit einem anderen Sch√ľler, dessen Name N ist, in Konflikt. Streitpunkt ist das Tagebuch des Z, welches in einem Blechk√§stchen liegt. Der Z behauptet, dass der N das K√§stchen gewaltsam ge√∂ffnet hat und wird, nachdem der N am n√§chsten Tag nicht ins Lager zur√ľckkehrt, des Mordes verd√§chtigt und verhaftet. Ebenso die vermeintliche Komplizin, die der Kopf der R√§uberbande ist. Nach wochenlangen Verhandlungen gesteht der Lehrer, dass er das K√§stchen ge√∂ffnet hat, und das M√§dchen sagt aus, dass bei der Rauferei ein dritter Junge aufgetaucht ist, der den N mit einem Stein erschlagen hat. Nachdem er den Toten genau betrachtet hat, schleift er ihn in einen Graben. Durch die Mithilfe einiger anderer Sch√ľler erf√§hrt der Lehrer, dass der T schon immer einmal sehen wollte wie einer stirbt. In Eigenregie m√∂chte der Lehrer den Fall aufkl√§ren und treibt dadurch den Sch√ľler T in den Tod. Dessen Mutter versucht den Abschiedsbrief des Jungen zu manipulieren, was ihr aber nicht gelingt.
Nachdem der Z und das Mädchen freigelassen werden, packt der Lehrer seine Habseligkeiten und reist nach Afrika um seine neue Stelle als Lehrer in einer Missionsschule zu besetzen.

Der Autor will uns mit diesem Werk mitteilen, wie schnell Jugendliche von außen beeinflußt werden können und nichtmehr eigenständig handeln können. Die Jugend handelte damals eben Gottlos.









Gustav Schwaab

"Die schönsten Sagen des klassischen Altertums"

Sagen

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Gustav Schwaabs Erzählung der Griechischen Sagen behandeln mehrere Erlebnisse von Göttern und Helden der Griechen. Das Buch beginnt mit der Entstehung der Menschheit und der Aufzählung der Götter. Es erzählt von Zeus und Hera, Apollon und Artemis, Hermes und Aphrodite, Hades und Dionysos, Orpheus und Eurydike, Prometheus, den Argonauten, Herakles, Theseus, Oidipus, der schönen Helena, Achilleus, Hektor, Odysseus, und vielen anderen.

Weitere Einzelheiten stehen in der kompletten Inhaltsangabe des Buches.

































Erich Kästner

"Der kleine Grenzverkehr oder Georg und die Zwischenfälle"

Heiterer Roman

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Erich K√§stner beschreibt in seinem Werk "Der kleine Genzverkehr" einen Schriftsteller, der gemeinsam mit seinem Freund die Salzburger Festspiele besucht. Ein Problem gibt es aber, weil der Schriftsteller in Deutschland wohnt. Da das nationalsozialistische Regime es nicht gestattet, mehr als zehn Reichsmark pro Monat ins Ausland mitzunehmen, muss er in einem Hotel nahe der √Ėsterreichischen Grenze wohnen. Von diesem Hotel aus f√§hrt er jeden Tag mit dem Bus nach √Ėsterreich. Eines Tages will er sich mit seinem Freund, der ihn nach √Ėsterreich eingeladen hat in einem Caf√© treffen. Da Karl nicht kommt, und Georg kein Geld hat, muss er eine junge Dame bitten ihm auszuhelfen. Und prompt verliebt sich Georg in diese. Konstanze gibt an, das Stubenm√§dchen einer gr√§flichen Familie zu sein. In Wirklichkeit aber ist sie selbst eine Gr√§fin, die mit ihrer Familie ein Experiment durchf√ľhrt. Georg und Konstanze treffen sich oft und einige Wochen sp√§ter beschlie√üen sie zu heiraten. So soll Georg Konstanzes Familie kennenlernen. Als Georg von Konstanzes Bruder erf√§hrt, dass sie eine Gr√§fin ist erkl√§rt er sich bereit bei dem Verwechslungsspiel mitzumachen. Dazu wird er auf Schlo√ü H. Gast. Nachdem die Amerikaner, wegen denen die Familie die Dienerschaft spielte, abgereist sind, erkl√§ren Georg und Konstanze, dass sie heiraten wollen. Nachdem sich Graf H., Konstanzes Vater, und Georg besser kenengelernt hatten, gab der Graf ihnen seinen Segen, und am Tag darauf reisten sie ab.
























Hugo von Hofmannsthal

" Jedermann" oder "Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes "

Drama

Eigentum der Schulb√ľcherei

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Jedermann, ein Werk von Hugo von Hofmannsthal, handelt vom Sterben eines reichen Mannes. Dieser Mann, Jedermann, hat vor seinem Tod mehrere Begegnungen mit Gestalten, die ihm in seinem Leben geholfen haben. Der Grund daf√ľr ist, dass Gott Jedermann richten will. Nachdem er einen Schuldner verurteilt, und am Abend beim Festmal √ľber seine Taten nachdenkt, kommt eine finstere Gestalt, der Tod, der, von Gott geschickt, sich des Mannes zu vergreifen hat. Jetzt soll ihm sein Leben beurteilt werden. Jedermann aber sagt, dass er nicht f√ľr den Tod bereit sei und noch etwas Zeit braucht. Er m√∂chte jemanden finden, der mit ihm seinen Weg teilt. Doch niemand will mit ihm gehen. Nichteinmal sein Geld kann er mitnehmen. Nachdem seine Werke gesundet waren erkl√§rten sie sich dazu bereit mit ihm zu gehen. Allein sie werden ihm vor dem hohen Gericht helfen k√∂nnen.





























Auguste Lechner

"Die Nibelungen"

Roman

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Friedrich D√ľrrenmatt

"Der Richter und sein Henker"

Roman

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In dem Roman "Der Richter und sein Henker", von Friedrich D√ľrrenmatt, ermittelt ein Kriminalkommissar in einem Mordfall. Der Ermordete, Polizeileutnant Schmied, wurde in seinem Wagen aufgefunden. Erscho√üen wurde er mit einem Armeerevolver. Kommissar B√§rlach zieht auf Grund seiner schweren Krankheit bei diesen Ermittlungen Inspektor Tschanz hinzu. Alleine w√ľrde er diesen Fall nichtmehr durchstehen. Tschanz, ein energischer junger Mann, sieht in diesem Mordfall seine gro√üe Chance. Er m√∂chte auch einmal einen schwierigen Fall aufkl√§ren, um bef√∂rdert zu werden. Im Laufe seiner Ermittlungen st√∂√üt er auf einen Gro√üindustriellen namens Gastmann. Dieser h√§lt oft Versammlungen mit einflu√üreichen Leuten ab. Als B√§rlach und Tschanz in der Nacht einer solchen Versammlung das Haus Gastmanns untersuchen wollen f√§llt den Kommissar ein Wachhund an. Tschanz rettet dem Kommissar das Leben indem er die Bestie mit seinem Revolver erlegt. B√§rlach blieb zum Gl√ľck unverletzt. Bei diesem Zwischenfall lernen sie einen Nationalrat kennen der ihnen den Rat gab einen Schriftsteller zu verh√∂ren. In der folgenden Nacht bricht Gastmann bei B√§rlach ein und raubt ihm seine Beweise. Doch kann Gastmann ohne Probleme mit den Beweisen entkommen. Das Verh√∂r des Schriftstellers am n√§chsten Tag bringt B√§rlach nicht weiter. Ersch√∂pft l√§sst sich B√§rlach nach Hause fahren, und legt sich von Schmerzen geplagt nieder. Mitten in der Nacht wird B√§rlach ein zweites mal heimgesucht. Doch er kann den Einbrecher verjagen, indem er in das Fenster schie√üt. Am n√§chsten Morgen nimmt er sich Urlaub und bestellt sich ein Taxi, dass ihn zum Bahnhof bringen soll. Als er einsteigt, sitzt Gastmann im Wagen. Er redet mit B√§rlach, und als dieser beim Bahnhof aussteigt, sagt er zu Gastmann, dass er ihn schon l√§ngst gerichtet hat und ihm heute seinen Henker schicken wird. Zur selben Zeit macht sich Tschanz auf den Weg um Gastmann zu verhaften. Als er in dessen Haus eintritt, t√∂tet der Inspektor Gastmann und seine Diener in einem Feuergefecht. Tschanz behauptet stolz den Fall gel√∂st zu haben.
Am Abend wird er von B√§rlach zum Essen eingeladen. In diesem Gespr√§ch √ľberf√ľhrt B√§rlach den richtigen M√∂rder von Schmied. Tschanz t√∂tete ihn aus Eifersucht. Doch B√§rlach schickt Tschanz weg. Am n√§chsten Morgen erf√§hrt er, dass Tschanz in seinem Wagen vom Zug erfa√üt worden ist. So richtete sich der Henker selbst.














Friedrich D√ľrrenmatt

"Der Verdacht"

Roman

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Kommissar B√§rlach, der Kriminalist in dem Roman "Der Verdacht" von Friedrich D√ľrrenmatt, ist ein √§lterer Mann, der an Krebs leidet, und sich in einem Spital einer Operation unterzieht. Der Arzt, Doktor Hungertobel, ist sein Freund und behandelt ihn deshalb noch besser als die anderen Patienten. Als er ihm einige medizinische Fachzeitungen zum lesen brachte, entdeckte der Kommissar einen Artikel, der ihn interressierte. Er las, dass ein Arzt fr√ľher in einem Konzentrationslager ohne Narkose operierte. Nachdem er Hungertobel gefragt hatte, wer der Arzt auf dem Foto sei, verd√§chtigte er einen Arzt der diesem Mann sehr √§hnlich sieht. Nach einigen √úberlegungen best√§tigte sich sein Verdacht. Da der Kommissar aber sehr krank war, und au√üerdem k√ľrzlich pensioniert wurde, war es etwas schierig f√ľr ihn in seinem "Privatfall" zu ermitteln. Er sagte Hungertobel, dass er in die Klinik von Emmenberger, der Arzt den B√§rlach verd√§chtigte, eingeliefert werden m√∂chte. Dort wurde er unter einem falschen Namen eingeliefert. Nachdem er eine Narkose f√ľr bekam und f√ľr mehrere Tage bewu√ütlos war, wu√üte aber die √Ąrzteschaft wer der Patient war. Auch das der Patient √ľber die Vergangenheit des Arztes wu√üte. Emmenbacher tauschte mit einem Kollegen, der ihm sehr √§hnlich sah, die Namen. Danach brachte er ihn um, und tarnte den Mord, sodass es wie ein Selbstmord aussah. Mit dem neuen Namen baute er eine Klinik auf, mit der er sehr viel Geld verdiente. Aber alle Patienten die er operierte, t√∂tete er, indem er sie ohne Narkose behandelte. Er wurde so ein reicher Mann, dem man seine Morde nicht beweisen konnte. Aber durch Zufall kam ein kranker Kommissar, der in einer Arztzeitung las, hinter sein Geheimnis. Der musste jetzt beseitigt werden, ansonst w√ľrde er die Morde alle aufdecken und den Arzt verhaften. Doch der Arzt hatte die Macht √ľber den kranken Kommissar in der Hand und hatte nun vor ihn zu t√∂ten. Nur durch die Sorge seines Freundes Gulliver konnte er gerettet werden. Dieser hatte Hungertobel dazu gebracht B√§rlach aus dem Krankenhaus zu retten. Gulliver zwang Emmenberger, so wie er Nehle zwang, eine Blaus√§urekapsel zu schlucken. So starb der Massenm√∂rder und Kommissar B√§rlach konnte von Hungertobel wieder gesund gepflegt werden.















Friedrich D√ľrrenmatt

"Das Versprechen"

Roman

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Ein Mordkommissar namens Matth√§i ist bem√ľht den M√∂rder eines kleinen M√§dchens zu finden. Er ist so versessen darauf diesen M√∂rder zu finden, dass er, nachdem der Polizeichef den Fall f√ľr unl√∂sbar erkl√§rt, auf eigene Faust weiter arbeitet. Er tr√§gt nocheinmal alle Fakten die er herausgefunden hat zusammen und kommt wieder zum selben entschlu√ü. Das einzige Bewei√üst√ľck, das er hat, ist eine Zeichnung die Gritli angefertigt hat. Mit Hilfe einer Schulkollegin des ermordeten M√§dchens entziffert er diese Zeichnung. Sie stellt einen "Igelriesen" dar. Weiters ist auf dem Blatt Papier ein gro√ües, schwarzes Auto und ein Steinbock. Inzwischen schmeichelt sich Matth√§i bei einer Witwe ein die ein Kind, das dem Gritli zum Verwechseln √§hnlich ist, hat. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass das Auto auf der Zeichnung einen schwarzen amerikanischen Wagen darstellt. Und der Steinbock sollte auf dem Nummernschild sein. Das erkl√§rt, dass der M√∂rder aus Graub√ľnden kommen musste. Deshalb mietet Matth√§i eine Tankstelle entlang der einzigen Stra√üe die direkt von Graub√ľnden nach Z√ľrich f√ľhrt. Die Tochter von Frau Heller, Annemarie, setzt er als K√∂der aus. Er kleidet sie wie das ermordete Gritli Moser. Er wartet einige Monate aber nichts geschieht. Aber eines Tage kommt Annemarie sp√§ter von der Schule nach Hause als sonst. Matth√§i wittert eine Spur. Er fragt das M√§dchen aus und findet heraus, dass es nach der Schule einen "Zauberer" kennen gelernt hat. Dieser Zauberer hat Annemarie Schokoladetr√ľffel geschenkt. Das erkl√§rt alles! Die Igel auf der Zeichnung waren Schokoladetr√ľffel! Matth√§i f√§hrt sofort in die Stadt und fordert von seinem Vorgesetzten Verst√§rkung. Am n√§chsten Tag folgen Annemarie f√ľnf M√§nner auf Schritt und Tritt. Als sie aber den ganzen Tag nichts unauff√§lliges bemerken ziehen sich die Polizisten wieder zur√ľck. Matth√§i ist verzweifelt. Er wartet und wartet aber nicht geschieht.
Nach einigen Monaten lässt Matthäi's Vorgesetzten eine alte Frau die auf dem Sterbebett liegt zu sich rufen. Als er zu Frau Schrott kommt erzählt sie ihm, dass ihr Sohn Emil, der schon verstorben ist, einst einige Mädchen getötet hat. Sie erzählte es ganz locker und unschuldig, als sei es völlig normal gewesen.
Der Kommissar wußte nicht was er tun sollte. Er fuhr sofort zu Matthäi um es ihm zu erzählen aber er konnte Matthäi ohnehin nichtmehr helfen. Dieser war durch die ständige Warterei bereits verblödet.












Mark Twain

"Ein Yankee am Hofe des Konig Artus"

Roman

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Ein Mann wird aus unerkl√§rlichen Gr√ľnden in die Vergangenheit bef√∂rdert. Er landet in der Zeit der Ritter, um genau zu sein in der Zeit von K√∂nig Artus.
Am Beginn seines Abenteuers wird er von einem Ritter namens Sir Kay besiegt und gefangen genommen. Dieser bringt ihn in die Stadt zu K√∂nig Artus und seinen Rittern. Nachdem Merlin, der Zauberer, den Mann f√ľr gef√§hrlich hielt wurde er in ein Verlie√ü eingesperrt und zum Tode verurteilt. Aber als er auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden sollte kam ihm eine Sonnenfinsternis zu Hilfe. Nachdem er behauptet hatte, dass er diese Sonnenfinsternis als Warnung herbeirief, wurde er befreit und als Zauberer verehrt. Von diesem Zeitpunkt an begann dieser Mann im gesamten Land die Industrie und die Wirtschaft anzukurbeln. Als eines Tages eine Frau zu ihm kommt und ihn um Hilfe bittet reitet er mit ihr los um ein Abenteuer zu bestehen. Angeblich hatte ein b√∂ser Drache die Damen einer Burg in Schweine verwandelt und h√§lt diese dort gefangen. Auf seiner Reise zu dieser Burg erlebt unser Zauberer viele Abenteuer und lernt im Mittelalter zu leben. Nachdem er die Scheine zur√ľckverwandelt hat kehrt er zum Hof des K√∂nig Artus zur√ľck. Nach einigen Woche kommt er auf die Idee sich unters Volk zu mischen um zu sehen wie die Leute leben. Der K√∂nig ist von dieser Idee so entz√ľckt, dass er auch mitgehen will. Aber ihre Reise findet ein j√§hes Ende nachdem der K√∂nig und sein Zauberer von einem Sklaventreiber aufgegriffen werden. Aber durch die Klugheit des Zauberers k√∂nne der K√∂nig und sein Untertan fliehen. Aber in der Zwischenzeit war ein Edikt ausgerufen worden und es wurde die gesamte Industrie des Yankees bedroht. So beschlo√ü er diese zu vernichten und sich mit seinen Gehilfen in einer gro√üen H√∂hle zu verschanzen. Nachdem sie ein wirksames Verteidigungssystem aufgebaut hatten wurden sie von den Soldaten der Kirche angegriffen. Die Soldaten jedoch starben alle auf dem Schlachtfeld, da das System aus einem Hochspannungszaun bestand. Aber die Freude √ľber den Sieg hielt nur kurz an, da die Massen der Toten auf dem Schlachtfeld so gro√ü war, dass der Yankee und seine Gehilfen alle in ihrer H√∂hle gefangen waren. Nachdem Merlin den "Boss" in Schlaf versetzt hatte w√ľrde er dreizehn Jahrhunderte schlaften und erst zu seiner Zeit wieder aufwachen.















Wolfram von Eschenbach

"Parzival"

Roman

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Hartmann von Aue

"Gregorius der gute S√ľnder"

Roman

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Felix Genzmer

"Das Nibelungenlied"

Roman

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Friedrich Hebbel

"Die Nibelungen"

Roman

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Robert Schneider

"Schlafes Bruder"

Roman

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Patrick S√ľskind

"Das Parfum"

Roman

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Peter Handke

"Wunschloses Ungl√ľck"

Roman

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Johann Wolfgang Goethe

"Die Leiden des jungen Werther"

Roman

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Goethes Werk, "Die Leiden des jungen Werther", berichtet von einem jungen Mann, der sich aus Liebe erschießt.
Die Leiden beginnen damit, dass sich Wether auf einem Ball in eine verlobte Dame verliebt. Da der zuk√ľnftige Br√§utigam aber nicht auf dem Ball, sondern auf einer Gesch√§ftsreise ist, beschlie√üt Werther sich an die junge Dame heranzumachen. Lotte, in die sich Werther verliebt hat, sieht die Absicht des Mannes nicht und gestattet ihm, sich √∂fter bei ihr aufzuhalten. Nachdem Albert, der Verlobte, wieder zur√ľckgekommen war, bemerkt Werther, dass er Lotte garnicht lieben d√ľrfe. Aus diesem Grund geht er fort, um in die Dienste des Ministers zu treten. Doch bald ist der junge Mann auch dort sehr unzufrieden und k√ľndigt. Er reist einige Zeit herum und kehrt anschlie√üend wieder in die N√§he seiner Geliebten zur√ľck. Abermals kann er das Gl√ľck der jetzt verheirateten Lotte nicht ertragen, und beschlie√üt sein Leiden zu beenden. Heimlich eilt er zu ihr um sich zu verabschieden, und ihr einen letzten Wunsch zu √§u√üern. Er borgt sich Alberts Pistolen aus um sich zu erschie√üen.
Am nächsten Tag findet ihn sein Diener Tot auf dem Boden liegend in seinem Zimmer auf.



























Ulrich Plenzdorf

"Die neuen Leiden des jungen W."

Roman

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Ein junger Lehrling geht von zu Hause weg. Der junge Mann, sein Name ist Edgar Wibeau, tritt aus der Firma aus und geht nach Berlin auf eine Kunsthochschule. Doch auch dort wird er nicht gerade gemocht. Daher geht er zu einer Baufirma, die ihn als Anstreicher einstellt. Eines Tages entdeckt Edgar in einer alten Laube ein Buch. Es sind "Die Leiden des jungen Werther" von Goethe. Nachdem er das Buch gelesen hat, bef√§llt ihn eine "Werther - Sucht". In seinem Leben treten pl√∂tzlich viele Situationen auf, die er in Goethes Werk gelesen hat. Er lernt eine junge Dame kennen, die Kinderg√§rtnerin ist. Charlotte hei√üt sie auch. Alles verh√§lt sich √§hnlich dem Buch. Edgar verliebt sich in die Kinderg√§rtnerin. Eines Tages, auf einer langen Seerundfahrt, k√ľ√üt er sie. Aber Edgar bereut dies Bald, da er sieht, dass Charlotte gl√ľcklich mit Dieter verlobt ist. Am Ende stirbt Edgar bei einem Arbeitsunfall. Ungl√ľcklicher Weise ist er beim Basteln in den Stromkreis geraten. Am n√§chsten Morgen wird er tot in seiner Gartenlaube aufgefunden.





























Gotthold Ephrahim Lessing

"Nathan der Weise"

Roman

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Nathan, ein j√ľdischer Gesch√§ftsmann, kehrt von einer Reise in seine Heimat zur√ľck. Auf seinem Weg erf√§hrt er, dass seine Tochter von einem Tempelherren aus seinem brennenden Haus gerettet wurde.
Etwas sp√§ter, nachdem sich Nathan pers√∂nlich beim Tempelherren bedankt hatte, verlieben sich der Tempelherr und Nathans Tochter ineinander. Zur selben Zeit erf√§hrt Sultan Saladin, dass er und sein Hofstaat in Geldn√∂ten stecken. Sittha, Saladins Schwester, schl√§gt vor, sich von Nathan Geld auszuborgen. Deshalb schickt er Al - Hafi zu Nathan. Der Finanzminister l√§dt Nathan zum Sultan ein. In einem l√§ngeren Gespr√§ch treibt der Sultan seinen Gast in die Enge. Dieser erz√§hlt in seiner mi√ülichen Lage eine Geschichte. Dies ist eine Ringparabel, mit der er sich gekonnt den Kopf aus der Schlinge zieht. So schlie√üen der Sultan und der Kaufmann Freundschaft, und Nathan ist auch gewillt dem Sultan Geld zu borgen. Etwas sp√§ter erf√§hrt der Tempelherr, dass Recha eine Christin sei und nicht wie angenommen eine J√ľdin. In seiner Wut und in seiner Verzweiflung sucht er Rat bei Saladin, der gemeinsam mit dem Tempelherren und mit Nathan das Problem l√∂st. Schlie√ülich, als der Tempelherr und Recha einander n√§her kommen, kl√§rt Nathan auch noch die verwandtschaftlichen Verh√§ltnisse auf. Er erkl√§rt, dass der Tempelherr in Wirklichkeit Leu von Flinek hei√üe und au√üerdem Rechas Bruder sei. Dar√ľber hinaus sei Saladin der Bruder des toten Assad, welcher der Vater von Recha und Leu gewesen war. Somit sei auch er mit Recha und Leu verwandt.























Umberto Eco

"Der Name der Rose"

Roman

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In einem Kloster in Norditalien geschehen seltsame Dinge. Bruder William von Baskerville, der auf dem Weg in dieses Kloster ist, um einen Disput abzuhalten, erf√§hrt von den sonderbaren Geschehnissen. Er und sein Gehilfe Adson von Melk sind Franziskaner. Sie glauben an die Lehere das Aristoteles und an die Logik. Sie nehmen sich vor das Geheimnis durch logisches Vorgehen zu l√ľften. Eine Reihe seltsamer Morde wird ver√ľbt; wie es scheint, ohne Zusammenhang. Zuerst wird ein junger M√∂nch tot unter einem Fenster gefunden, dass nicht ge√∂ffnet werden kann. Dann wird ein Scriptor, der vorwiegend griechische Texte √ľbersetzt hatte, tot im Schweinestall aufgefunden. Der dritte Tote ist ein Bibliothekarsgehilfe der in einer Badewanne gefunden wird. Bruder William hat sofort den Durchblick und stellt fest, dass die drei Morde zusammenh√§ngen. Der junge Illustrator lie√ü sich mit dem homosexuellen Bibliothekarsgehilfen ein. Als er danach seine Schuld nicht ertragen konnte st√ľrzte er sich aus dem Turm des Klosters. Zuvor gab er jedoch seinem Freund dem Transcriptor ein St√ľck Pergament, worauf geschrieben war, dass der Bibliothekarsgehilfe ein bestimmtes Buch suche, und wo es zu finden war. Daraufhin suchte der Scriptor das Buch und begann es zu lesen. Da aber die Seiten des Buches vergiftet waren, starb der M√∂nch bald. Um den Verdacht nicht auf sich zu lenken trug der Bibliothekarsgehilfe den Toten in den Schweinestall. Doch auch ihn √ľberkam die Neugierde und er begann nachts heimlich das verbotene Buch zu lesen. Er starb, als er versuchte die Schmerzen, die das Gift verursachte, mit einem Bad aus Lindenbl√ľtenbl√§ttern zu lindern. Der Abt des Klosters glaubt Bruder William aber nicht, und so ruft er Bernardo Gui von der heiligen Inquisition zu Hilfe. Dieser entdeckt noch am selben Abend den Buckligen und ein M√§dchen, die einen schwarzen Hahn und eine schwarze Katze beschw√∂ren. Der Inquisitor beschuldigt die beiden der Ketzerei und l√§sst sie verhaften. Am n√§chsten Tag berichtet Bruder Severin, dass er ein seltsames Buch gefunden hat. Als William Severin aufsucht findet er ihn tot vor. Das Buch war nichtmehr da. In der Nacht schleichen sich William und sein Novize Adson heimlich in den Turm des Klosters und suchen nach dem verbotenen Buch. Sie finden einen weiteren Geheimgang und entdecken dort den blinden Klosterbruder Jorge. Er gibt William das verh√§ngnisvolle Buch und hofft, dass auch dieser nachdem er die vergifteten Seiten ber√ľhrt h√§tte, sterben w√ľrde. Doch William zieht sich Handschuhe an um dies zu vermeiden. Als der Blinde das bemerkt entrei√üt er William das Buch und l√§uft davon. Bei der entstehenden Verfolgungsjagd im Turm f√§llt eine Kerze um, und setzt die gesamte Bibliothek in Brand. William und sein Gehilfe k√∂nnen gerade noch entkommen. Am n√§chsten Morgen packen sie ihre Sachen um den grauenvollen Ort zu verlassen.









Oscar Wilde

"Das Bildnis des Dorian Grey"

Roman

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Auf einer Party in London lernt der Maler Basil Hallward einen jungen und besonders atraktiven Mann kennen, dessen Name Dorian Grey ist. Der Maler ist von der Sch√∂nheit des Mannes begeistert. Deshalb bittet er Dorian f√ľr ein Portrait Modell zu stehen. Dieser willigt ein und meldet sich am n√§chsten Tag im Artelier des K√ľnstlers. W√§hrend Basil Dorian portraitiert besucht Lord Henry den K√ľnstler. Basil stellt Dorian und Lord Henry einander vor. Dorian findet den √§lteren Herren sehr sympatisch und m√∂chte ihn n√§her kennen lernen. Als das Portrait fertig ist l√§dt Lord Henry den K√ľnstler und Dorian zu sich ein. Er erz√§hlt dem J√ľngling vom Geheimnis der ewigen Jugend. Dorian erkl√§rt daraufhin, dass er niemals alt werden m√∂chte, und dass sein Bild √§lter werden solle als er. Einige Wochen sp√§ter als Dorian durch die Stadt schlendert, beschlie√üt er in ein Theater zu gehen. Dort lernt er die Schauspielerin Sibyl kennen. Er ist von ihr bezaubert und besucht sie jeden Abend im Theater. Die Schauspielerin nennt Dorian "M√§rchenprinzen". Sibyl ist in Dorian so verliebt, dass sie sich auf der B√ľhne nichtmehr konzentrieren kann. Dorian ist von ihren schlechten Auftritten entsetzt und m√∂chte Sibyl nie wieder sehen. Diese ist so sehr gekr√§nkt, dass sie sich das Leben nimmt. Ihr Bruder schw√∂rt Rache und macht sich auf die Suche nach Dorian. Der junge Mann ver√§ndert sich drastisch. Er wird zum Alkoholiker und nimmt Drogen. Jeden Abend treibt er sich in Lokalen herum und betrinkt sich. Eines Abends geht er in ein Lokal in der N√§he des Hafens. Dort nennt ihn eine Frau "M√§rchenprinz". Als Dorian auf diese Ansprache reagiert folgt ihm ein Mann nach Drau√üen. Dieser Mann, er ist Sibyls Bruder, l√§sst jedoch gleich wieder von Dorian ab, als er sein Gesicht sieht. Es ist das Gesicht eines unschuldigen Jungen, der nie zu einem Verbrechen bereit w√§hre. Dorian kann sein Leben nichtmehr ausstehen. Er beschlie√üt daher, dass er sein Portrait zu zerst√∂ren. Zuf√§lliger Weise besucht Basil am Abend seinen Freund, um sich zu verabschieden. Er m√∂chte nach Paris fliegen um sich dort weiterzubilden. Er bittet Dorian ihm das Gem√§lde zu zeigen, da er meint, es sei sein bestes Werk bisher. Pl√∂tzlich wird Dorian w√ľtend und sticht mit einem Messer auf den K√ľnstler ein. Wenige Tage sp√§ter, als Dorian vor seinem Portrait steht, das nun statt ihm immer √§lter wird, nimmt er das Messer mit dem er seinen Freund get√∂tet hat, und beginnt das Gem√§lde zu zerst√∂ren. Als der Hausdiener aus dem Zimer des Herren Schreie h√∂rt, ruft er die Polizei. Der Diener √∂ffnet die T√ľre und sieht Dorian tot auf dem Boden liegen. Das Portrait jedoch h√§ngt in seiner Urspr√ľnglichen Sch√∂nheit an der Wand, als w√§re nichts geschehen.











William Shakespeare

"Hamlet"

Drama

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Hamlet der K√∂nig von D√§nemark ist mit Gertrude verheiratet. Zusammen haben sie einen Sohn dessen Name auch Hamlet ist. Sie leben zufrieden und gl√ľcklich im k√∂niglichen Palast in D√§nemark, bis eines Tages Claudius, der b√∂sartige Bruder des K√∂nigs, einen Mordanschlag auf den Herrscher ver√ľbt. Er √ľberf√§llt seinen Bruder w√§hrend sich dieser auf einer Wiese von einem Spaziergang ausruht. Claudius stellt den Tod seines Bruders in der √Ėffentlichkeit als Trag√∂die dar. Er gibt vor sehr betroffen zu sein und t√§uscht mit diesem Trick die gesamte Verwandtschaft des K√∂nigs. Um den Bestand des K√∂nigshauses und die Thronfolge zu gew√§hrleisten bietet sich Claudius selbstverst√§ndlich als neuen K√∂nig an. Um den Gesetzen gerecht zu werden heiratet er Gertrude um rechtm√§√üiger K√∂nig zu sein. Doch Hamlet, der Sohn des K√∂nigs l√§sst sich nicht von Claudius t√§schen. Er durchschaut die hinterh√§ltigen Pl√§ne des neuen K√∂nigs und schw√∂rt Rache. Als Hamlet eines Tages zu seiner Mutter geht bemerkt he in ihrem Gemach einen Mann hinter dem Vorhang. Er zieht sein Schwert und sticht auf den hinter dem Vorhang verborgenen Mann ein, im Glauben es sei sein Stiefvater. Doch sogleich stellt sich heraus, dass er aus Versehen Polonius get√∂tet hat. Die beiden Kinder von Polonius leiden sehr unter dem Tod des Vaters. Seine Tochter wird verr√ľckt und ertrinkt wenig sp√§ter, als sie einer Wahnvorstellung nachjagt. Der Sohn, Laertes, schw√∂rt Hamlet Rache f√ľr seinen Vater. Durch den K√∂nig angestiftet fordert Laertes Hamlet zu einem Duell heraus. Da Hamlet aber der bessere Schwertk√§mpfer ist, vergr√∂√üert Laertes durch eine teuflische Tat seine Chancen. Er bestreicht die Spitze seines Schwertes mit Gift. Auch der K√∂nig will sicher sein, dass Hamlet das zeitliche segnet und pr√§pariert eine Flasche Wein mit Gift. W√§hrend des Wettkampfes w√ľrde er Hamlet davon zu trinken anbieten. Doch w√§hrend es Duells hat Hamlet keinen Durst und gibt den Becher mit dem vergifteten Wein einem Diener zur√ľck. Dieser stellt ihn achtlos auf ein Tablet und widmed sich wieder dem Kampf. Gertrude versp√ľhrt gerade das Verlangen nach etwas Wein und greift nach dem verh√§ngnisvollen Getr√§nk. Sofort nach dem ersten Schluck stirbt die K√∂nigin und Hamlet wird von Laertes mit dem vergifteten Schwert verwundet. Hamlet erf√§hrt von der Hinterlist seines Gegners, und dass er aufgrund seiner Verletzung sterben m√ľsse. Blitzschnell nutzt Hamlet seine letzte Chance und t√∂tet den K√∂nig und seien Gegner. Schlie√ülich stirbt Hamlet in den Armen seines Freundes Horatio.













Johann Wolfgang Goethe

"Faust"

Tragödie (1. Teil)

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Der erste Teil der Trag√∂die "Faust" handelt von einem Mann, der in seinem Leben einen tieferen Sinn sucht. Zu diesem Zweck studiert er alle m√∂glichen Geisteswissenschaften. Doch als er eines abends in seinem Studierzimmer auf ein Problem st√∂√üt, beschlie√üt er im Tod die L√∂sund zu suchen. Er nimmt sich vor durch ein vergiftetes Getr√§nk zu sterben. Doch gerade als er zum Trinken ansetzt l√§uten die Osterglocken und Faust besinnt sich eines besseren. Am n√§chsten Tag l√§uft Faust bei einem Spaziergang ein Pudel zu, den er mit in sein Studierzimmer nimmt. Dieser Pudel ist Mephistopheles, der sich verwandelt hatte. Er bietet Faust in einem l√§ngeren Gespr√§ch eine L√∂sung f√ľr sein Problem an. Als Gegenleistung m√ľsse er seine Seele an den Teufel verkaufen. Sobald sich Faust in ein M√§dchen verlieben w√ľrde und sagen w√ľrde: "Verweile doch, du bist so sch√∂n." m√ľsse er sich des Teufels Macht verschreiben. So versucht Mephistopheles Faust in der Runder von lustigen Zechern zu √ľberlisten. Doch dieser Versuch mi√ülingt. Mephistopheles beschlie√üt daraufhin Faust zu verj√ľngen. Danach insziniert er die Begegnung mit dem h√ľbschen M√§dchen namens Gretchen. Faust verliebt sich sofort in sie und versucht sich von Mephistopheles fernzuhalten. Am Abend gibt der liebesk√ľhne Faust der Mutter des M√§dchens einen Schlaftrunk um mit Gretchen ungest√∂rt zu sein. Doch der Bruder Gretchens erf√§hrt von Fausts Pl√§nen und versucht sie zu durchkreuzen. Er fordert Faust auf mit ihm zu k√§mpfen. Mephistopheles aber m√∂chte die ihm versprochene Seele unbedingt haben. Damit dieses Unternehmen nicht scheitert greift er in den Zweikampf ein. Er t√∂tet Valentin, den Bruder Gretchens. Inzwischen starb die Mutter der beiden Geschwister an ihrem Schlaftrunk. Und Gretchen ist mit Faust alleine. Als sie geraumer Zeit ein Kind von Faust zu Welt bringt ers√§uft sie es. Doch man komm ihr auf die Schliche und wirft sie in den Kerker. Als Faust davon erf√§hrt m√∂chter er der Geliebten helfen. Doch Mephistopheles wei√ü dies zu verhindern und lenkt ihn ab, indem er ihn zu einem Fest, der Walpurgisnacht, schickt.


















Johann Wolfgang Goethe

"Faust"

Tragödie (2. Teil)

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Im zweiten Teil der Trag√∂die Faust bringt Mephistopheles Faust an den Hof des Kaisers. Dieser steckt jedoch zu diesem Zeitpunkt in finanziellen Problemen. Nachdem die beiden G√§ste dem Herrscher vorgeschlagen hatten Papiergeld einzuf√ľhren, ist dieser √ľber diese L√∂sung sehr erfreut und l√§dt sie zu einem Karneval ein. Da der Kaiser ein gro√üer bewunderer der griechischen Mythologie ist, w√ľnscht er sich von Mephistopheles und Faust die Wiederauferstehung des Paris und der Helena. Als Faust dieses Wunderwerk vollbringt verliebt er sich in die sch√∂ne Helena. Aber in dem Moment wo er nach ihr greift verschwindet die gesamte Zauberei. Nach diesem riesigen Knall findet sich Faust in seinem Studierzimmer wieder. W√§hrend seiner Abwesenheit hatte sein Gehilfe, der jetzt selbst Doktor ist, den k√ľnstlichen Menschen geschaffen. Dieser k√ľnstliche Mensch, der Homunculus, r√§t dem Teufel Faust nach Griechenland zu entf√ľhren. Dort solle er sich in der Walpurgisnacht verf√ľhren lassen. Doch Mephistopheles hat einen anderen Plan. In Griechenland angekommen bringt er Faust und Helena zusammen. Die beiden Heiraten und bekommen wenig sp√§ter ein Kind, Euphorion. Durch den √úbermut des Knaben geschieht ein Ungl√ľck und er und seine Mutter sterben. Nach dem Tod seiner Geliebten kehrt Faust nach Hause zur√ľck. Dort versp√ľrt er einen gro√üen Tatendrang. Diesen befriedigt er indem er sich in die Dienste des Kaisers begibt. Dieser plant gerade einen politischen Umschwung in seinem Reich und verspricht Faust ein gro√ües St√ľck Land, wenn er ihm hilft. Nach getaner Arbeit erh√§lt Faust sein Land und pl√∂tzlich trifft ihn die Erkenntnis. Es wird ein zufriedener und gl√ľcklicher Mann aus ihm. Doch die Sorge kann dies nicht ertragen und erscheint ihm in Gestalt einer alten Frau. Sie verhext ihn, wodurch er blind wird. Nach diesem Ereignis beschlie√üt Faust den verh√§ngnisvollen Satz auszusprechen, womit er sein Leben beendet. Doch als sich der Teufel die Seele des Sterbenden aneignen will kommen die himmlischen Heerscharen und entrei√üen ihm diese. Fausts Seele findet schlie√ülich im Himmel Gnade.

















Friedrich D√ľrrenmatt

"Der Besuch der alten Dame"

Komödie

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Die Kom√∂die "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich D√ľrrenmatt spielt in einer kleinen Stadt namens G√ľllen. Die reiche Claire Zachanassian kehrt nach langer Zeit in ihre Heimat zur√ľck. Hier wurde sie als Klara W√§scher, das Kind einer armen Familie gro√ügezogen. Sie ging damals von zu Hause weg, weil sie von einem Mann, dem Kaufmann Alfred Ill, verf√ľhrt wurde. Als sich herausstellte, dass sie schwanger war, lie√ü sie Herr Ill sitzen. Daraufhin ging Klara ins Ausland. Nach einiger Zeit lernte sie viele M√§nner kennen und heiratete oft. Aus diesen Ehen gewann sie viel Geld. Schlie√ülich konnte sie sogar eine √Ėlgesellschaft kaufen und wurde zur Multimilliard√§rin. Der Grund ihrer R√ľckkehr nach G√ľllen ist, dass sie sich am Kaufmann Ill r√§chen will. Die Bewohner der Stadt f√ľhlen sich nicht sehr wohl, als sie von ihrem Vorhaben berichtet. Sie wirft mit Geld nur so umsich. Eines Tages verk√ľndet sie, dass sie der Stadt eine Milliarde schenken will wenn jemand den Kaufmann Ill t√∂ten w√ľrde. Die Leute sind zu beginn entsetzt und wenden sich von Claire ab. Doch alle sind k√§uflich; sogar der Polizist. Die Moral der Bewohner G√ľllens schl√§gt um und einige Tage sp√§ter kann sie Claire von der Notwendigkeit des Mordes √ľberzeugen. Die Leute ver√§ndern sich. Alle kaufen sehr vile Waren bei Kaufmann G√ľll ein und lassen die Rechnung aufschreiben. Der Kaufmann f√ľhlt sich in seiner Haut nichtmehr ganz wohl und beginnt sich Gedanken zu machen. Als er vermutet was Claire vor hat versucht er den Polizisten zu √ľberreden Claire zu verhaften, doch auch dieser ist schon vom Geld zusehr verlockt worden. Die Schulden der Leute steigen immer mehr und schlie√ülich sieht der Kaufmann seinen Tod nahen. Eines Tages nachdem Herr Ill den Pfarrer besucht hat trifft er alle Leute auf der Stra√üe versammelt an. Er wei√ü, dass alle seinen Tod wollen. Das h√§lt sein Herz nichtmehr aus. Als er die Gasse hinuntergeht bekommt er einen Herzschlag und stirbt.

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