Organisationen im Dritten Reich

Organisationen im Dritten Reich

Inhalt:

    Vorwort

    Die SA
II.a Geschichte der SA vor 1933
II.b Die Situation der SA ab 1933 und Eingliederung in das neue Herrschaftssystem

    Die SS
III.a Geschichte der SS vor 1933
III.b Die Situation der SS ab 1933 und Eingliederung in das neue Herrschaftssystem

IV. Die HJ

IV.a Geschichte der HJ vor 1933
IV.b Die Situation der HJ ab 1933 und Eingliederung in das neue Herrschaftssystem
V. Der Beitrag dieser Organisationen zur Entstehung und zum Erhalt des

Dritten Reiches


VI. ErklĂ€rungsversuche fĂŒr die zumeist von der SS durchgefĂŒhrten Tötungen in den
Konzentrationslagern

VII. Literaturverzeichnis























I. Vorwort



Die Rollen und die Geschichte der drei tragenden SĂ€ulen des nationalsozialistischen Regimes, die SA, die SS und die HJ sollen hier nĂ€her erlĂ€utert werden. Ziel ist es, ein allgemeines VerstĂ€ndnis fĂŒr die Wichtigkeit dieser Organisationen fĂŒr die Entstehung und den Bestand des Dritten Reiches zu erwecken.

II. Die SA (Sturmabteilung)


II.a Die Geschichte vor 1933


Die SA wird am 3. August 1921 aus ehemaligen Mitgliedern von WehrverbĂ€nden und Freikorps gegrĂŒndet. Laut Encarta 98Âź bestand die SA schon 1920 als "Ordnertruppe", d.h. Saalschutz fĂŒr Propagandaveranstaltungen der NSDAP. 1921 wurde die Saalschutztruppe unter der Leitung ehemaliger Freikorpsoffiziere zum Teil mit Mitteln der Reichswehr in einen paramilitĂ€rischen Kampfverband umgewandelt und schon bald auch fĂŒr propagandistische Zwecke und gezielte Terroraktionen gegen politische Gegner eingesetzt.[1] Organisiert wurden diese Mittel von Ernst Röhm, Hauptmann im Stab des Wehrkreiskommandos VII, welcher gleichzeitig als Bindeglied zwischen NSDAP und Reichswehr diente.[2] Am 4. November 1921 trat die SA zum ersten Male bei einer Versammlung im HofbrĂ€uhaus als Saalschutz auf.[3] Nach Hitlers Willen sollte der SA - Mann den politischen Soldaten und den IdeentrĂ€ger der nationalsozialistischen Bewegung verkörpern. Die SA wurde der Parteileitung unterstellt und als politische Kampftruppe ausgebildet.
Die oberste SA - FĂŒhrung gliederte sich in folgende Ämter und Abteilungen: FĂŒhrungs -, Personal -, Gerichts - und Rechts -, SanitĂ€ts - und Verwaltungsamt, Zentral - und Ausbildungsabteilungen.
Die SA war aufgebaut in Gruppe, Brigade, Standarte, Sturmbann, Sturm, Trupp, Schar, Rotte, SA - Mann.[4]
Besonders zu Anfang bestand die SA zum grĂ¶ĂŸten Teil aus jugendlichen SchlĂ€gern und ehemaligen Angehörigen von WehrverbĂ€nden und Freikorps, die sich nach dem Ersten Weltkrieg nicht in die Gesellschaft der Weimarer Republik einfĂŒgen konnten. Sie stammten grĂ¶ĂŸtenteils aus armen VerhĂ€ltnissen. Sie waren politisch unorientiert, und von dem eher jĂ€mmerlichen Machtkampf der Mehrheitsparteien in der Weimarer Republik abgestoßen. So wurden sie leicht Opfer der Propaganda der NSDAP unter Hitler, der ihnen die Illusion von Geborgenheit, Zusammengehörigkeit und einer Zielrichtung gab, nĂ€mlich die Rettung der arischen Gesellschaft vor den Juden und rassisch Minderwertigen. Auch waren sie angezogen von der UniformitĂ€t der SA, welche in der Kleidung, die aus einer braunen Uniform, Stiefeln und einer braunen MĂŒtze bestand, deutlich wurde, und ihnen half, ihre soziale Not zu vertuschen.
Nach dem missglĂŒckten Putschversuch vom November 1923 wurde die SA genau wie die NSDAP verboten. Leiter der SA zu dieser Zeit war Hermann Göring, welcher von Ernst Röhm als Leiter der nun illegalen SA abgelöst wurde.[5]
Im FrĂŒhjahr 1925 begann Hitler die NSDAP neu aufzubauen. Er gewann Ernst Röhm fĂŒr die Reorganisation der SA. Röhm jedoch strebte die UnabhĂ€ngigkeit der SA von der Partei an, was nicht in Hitlers Konzept der Monokratie passte. Daher schied Röhm am ersten Mai 1925 aus der SA - FĂŒhrung aus.[6] Damit waren von der SA nur noch unzuverlĂ€ssige lokale Gruppen ĂŒbrig. Am ersten November 1926 wurde unter Hauptmann Pfeffer von Salomon wieder eine Oberste SA - FĂŒhrung geschaffen und die SA zentral organisiert. 1930 kam es zum Bruch zwischen Hitler und Pfeffer ĂŒber den Einfluss der NSDAP auf die SA; Hitler ĂŒbernahm selbst die FĂŒhrung und setzte Röhm 1931 erneut als Stabschef ein. Die Mitgliederzahl stieg von etwa 30 000 (1924) auf 80 000 (1930). 1932 hatte die SA etwa 220 000 Mitglieder; sie beherrschte mit ihren AufmĂ€rschen und Gewaltaktionen schon bald das Straßenbild der in Auflösung begriffenen Weimarer Republik. Am 13. April 1932 wurde die SA wegen ihrer Terroraktionen kurzzeitig durch Reichsminister Groener verboten. Das Verbot wurde allerdings nach Groeners RĂŒcktritt am 17. Juni 1932 wieder aufgehoben.[7] Als Hitler am 30. Januar 1933 Reichskanzler wurde, hatte die SA einen Bestand von ungefĂ€hr 300 000 Mann. Bis zu diesem Zeitpunkt war die SA ein Instrument des Terrors, zum EinschĂŒchtern von politischen Gegnern und zum Schutz von NSDAP - Versammlungen. Sie schwebte immer am Rande zur IllegalitĂ€t. Mit der MachtĂŒbernahme der Nationalsozialisten sollte sich dies jedoch Ă€ndern.

II.b Die Situation der SA ab 1933 und die Eingliederung in das neue
Herrschaftssystem
Am 30. Januar 1933 wird Hitler von ReichsprĂ€sident Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Sofort mit der RegierungsĂŒbernahme Hitlers Ă€nderte sich auch die Rolle der SA in Bezug auf ihre LegalitĂ€t. Hitler setzte die SA als Hilfspolizei ein, nun mit dem Ziel der Inhaftierung und BekĂ€mpfung der politischen Gegner wie Kommunisten, Sozialdemokraten, GewerkschaftsfunktionĂ€re sowie der Juden. Noch mehr Macht und Möglichkeit zur WillkĂŒr erhielt die SA durch die von Hindenburg am 28. Februar 1933 - dem Tag nach dem Brand des ReichstagsgebĂ€udes - unterzeichnete "Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat". Durch diese Verordnung wurden die Grundrechte der Verfassung auf unbestimmte Zeit außer Kraft gesetzt. Nun konnten Polizei und SA politische Gegner und Juden ohne gerichtliche Kontrolle verhaften. Durch ihre Rolle als Hilfspolizei hatte die SA nunmehr auch die Möglichkeit zu allgemeinem Straßenterror, ohne eine ernstliche gesetzliche Verfolgung fĂŒrchten zu mĂŒssen. Die erste Gelegenheit ergab sich am 1. April 1933, als im ganzen Reichsgebiet ein Boykott jĂŒdischer GeschĂ€fte durchgefĂŒhrt wurde. Die SA ging bei solchen Aktionen Ă€ußerst unmenschlich und grausam vor. Nicht selten forderten die verĂŒbten Grausamkeiten Todesopfer, zumeist Juden. Nur sehr selten kam es deswegen zu Gerichtsverhandlungen, noch seltener zu Verurteilungen wie am 23. Juni 1939, als das Schwurgericht Köln SA - Leute verurteilte, die im Oktober 1933 einen angeblichen Kommunisten erschossen hatten.[8]
In den ersten Wochen und Monaten des neuen Regimes war es hauptsĂ€chlich die SA, die die sogenannten "frĂŒhen Konzentrationslager" einrichtete, beispielsweise im Berliner Columbia - Haus, in Cholditz (Sachsen), Dachau, Hamburg - FuhlsbĂŒttel, Oranienburg (nahe Berlin), Sonnenburg (Mark Brandenburg).Außerdem richteten einzelne SA - Einheiten fĂŒr kurze Zeit in leeren Fabrikhallen oder Ă€hnlichen RĂ€umen unkontrolliert sogenannte "wilde Konzentrationslager" ein.[9] Viele Gefangene fanden in diesen Lagern den Tod, allerdings nicht systematisch, wie in den spĂ€teren Konzentrationslagern, sondern auf Grund einzelner Exzesse und Gewalttaten.[10] Im MĂ€rz 1934 wurden diese Lager der SA aufgelöst. Es wurden große Lager unter der Aufsicht der "Inspektion der Konzentrationslager" eingerichtet.
Durch ihre Stellung als Hilfspolizei und ihre hohe Zahl der Mitglieder wurde die SA ein Konkurrent der Reichswehr. Dies fĂŒhrte zu einer Auseinandersetzung zwischen SA - FĂŒhrer Ernst Röhm und den Generalen der Reichswehr und Hitler, da Röhm die SA und die Reichswehr zu einem Volksheer unter seiner FĂŒhrung vereinigen wollte. Die Generale standen diesem Plan ablehnend gegenĂŒber. Hitler entschied sich fĂŒr die Reichswehr und die Generale, wohl auch aus Angst um seinen FĂŒhrungsanspruch mit Röhm in einer derart machtvollen Position. Hitler ließ unter dem Vorwand des "Röhm - Putsches", einer von Hitler, Himmler und Göring fingierten Revolte der SA, Röhm und andere hohe SA - FĂŒhrer am 30. Juni/1. Juli 1934 ermorden. Neuer Stabschef der SA wurde Viktor Lutze, doch die Macht der SA war gebrochen.[11] Im November 1938 erhielt sie jedoch noch einmal Gelegenheit, sich als Darsteller "spontanen Volkszorns" zu prĂ€sentieren, Synagogen zu demolieren oder in Brand zu stecken, jĂŒdische GeschĂ€fte und Wohnungen zu plĂŒndern und zahlreiche Juden festzunehmen oder zu töten. Anlass hierzu war die Ermordung des in Paris tĂ€tigen Legationsrates von Rath durch den jĂŒdischen Emigranten Herszel Grynszpan am 7. November 1938. Dies hatte das in der Nacht vom 9. auf 10. November von Goebbels inszenierte Pogrom zur Folge, welches unter dem Namen "Reichskristallnacht" in die Geschichte einging.[12] In den NĂŒrnberger Prozessen 1946 wurde die SA zur "verbrecherischen Organisation" erklĂ€rt.


    Die SS (Schutzstaffel)

III.a Die Geschichte vor 1933


Als GrĂŒndungsdatum fĂŒr die SS gibt es verschiedene Angaben. Heinz Artzt beziffert das GrĂŒndungsdatum mit 1923, Encarta’98Âź datiert die GrĂŒndung mit 1925. Bei ihrer GrĂŒndung fungierte die SS zunĂ€chst als sogenannte "Stabswache" Hitlers. Sie existierte nur in MĂŒnchen. Sie war aus den Reihen der SA hervorgegangen. Sie bestand zu Anfang aus ungefĂ€hr 200 ausgewĂ€hlten Mitgliedern und war fĂŒr den persönlich Schutz des FĂŒhrers der NSDAP, Adolf Hitler, bestimmt. Nach dem Putschversuch Hitlers 1923 wurde zwar die Partei verboten, die kleine Elitetruppe der Stabswache, nun unter dem Namen "Stoßtrupp Hitler" bekannt, wurde jedoch ĂŒbersehen. Sie löste sich jedoch nach Hitlers Inhaftierung selbst auf. Nach der NeugrĂŒndung der NSDAP wurde auch die "Stabswache" wieder reorganisiert, und in anderen StĂ€dten wurden neue Trupps aufgestellt, die zusammen mit der Kerntruppe der "Stabswache" 1925 den Namen "Schutzstaffel" erhielt. AnfĂ€nglich bestand die Aufgabe der SS darin, höhere ParteifunktionĂ€re zu beschĂŒtzen und Absperrungen bei PropagandamĂ€rschen der SA zu ĂŒbernehmen.
Die Abzeichen der SS waren die schwarze MĂŒtze mit dem Totenkopf und die schwarz umrandete Hakenkreuzbinde. Die SS gliederte sich in Oberabschnitte, Abschnitte, Standarten, Sturmbanne und StĂŒrme, ihre dienstgradmĂ€ĂŸige Rangfolge war dem Schema der SA nachgebildet, welcher sie auch unterstellt war. Ab 1929 ĂŒbernahm Heinrich Himmler die FĂŒhrung der SS, und wurde von Hitler zum "ReichsfĂŒhrer der SS" ernannt. Ebenso wie in der SA war der Dienst in der SS freiwillig. Er wurde neben dem Beruf abgeleistet. Ihren ersten Einsatz als parteiinterne Polizei hatte die SS 1931 bei der Niederwerfung einer versuchten Revolte der Berliner SA unter Stennes. Als Dank verlieh Hitler der SS 1931 das Losungswort: "SS - Mann, Deine Ehre heißt Treue".[13]

III.b Die Situation der SS ab 1933 und Eingliederung in das neue

Herrschaftssystem
Nach der RegierungsĂŒbernahme Hitlers am 30. Januar 1933 wurde die SS zusammen mit der SA zur Hilfspolizei berufen, behielt aber trotzdem ihre innerparteilichen Aufgaben bei. Am 17. Juni 1933 schuf sich Hitler eine neue "Stabswache" aus 120 auserwĂ€hlten SS - Leuten unter der FĂŒhrung von Sepp Dietrichs, die in "Leibstandarte Adolf Hitler" umbenannt wurde, und am 9. November 1933 auf ihn persönlich vereidigt wurde.[14] Als Hitler mit Hilfe Himmlers und der SS 1934 die FĂŒhrungselite der SA ermorden ließ, trat die SS aus dem Schatten der SA heraus und wurde eine eigenstĂ€ndige Organisation unter der FĂŒhrung Himmlers.
Am 30. Juni 1934, nachdem die Konzentrationslager der SA aufgelöst waren, wurden neue Lager unter Bewachung der SS eingerichtet. Die SS - Wachmannschaften bekamen den Namen "TotenkopfverbĂ€nde". Sie standen unter der FĂŒhrung von SS - OberfĂŒhrer Theodor Eicke.[15] Diese VerbĂ€nde hatten 1936 eine StĂ€rke von 3500 Mann,[16]und 1938 eine StĂ€rke von 8500 Mann.[17]
Als Hitler am 16. MĂ€rz 1935 die WiedereinfĂŒhrung der Wehrpflicht verkĂŒndete, verfĂŒgte er sogleich die Aufstellung einer SS - VerfĂŒgungstruppe als eine voll militĂ€rische Formation, die den Kern einer neu zu bildenden SS - Divison darstellen sollte. Diese VerfĂŒgungsdivision hatte strenge Aufnahmebedingungen, wie die MindestgrĂ¶ĂŸe von 1,80 Metern und vor allem den Ariernachweis bis zur vierten Generation. Der Dienst in der SS - VerfĂŒgungstruppe galt als Wehrdienst.[18]
Am 30. MĂ€rz 1933 wurde unter Reinhard Heydrich der Sicherheitsdienst (SD) gegrĂŒndet, der die Aufgabe der Personalauskunft hatte. Am 9. Juni 1934 wurde der SD von Hitler zum Nachrichten - und Abwehrdienst der Partei ernannt. Die Akten des SD trugen zur Verfolgung politischer Gegner und zur Vernichtung der Juden auch in den spĂ€ter besetzten Gebieten bei.
Im Juni 1936 schuf Himmler die Sicherheitspolizei (SIPO) als Exekutivinstrument zum Schutze der Reichssicherheit. Die Sicherheitspolizei war eine Vereinigung von Geheimer Staatspolizei (Gestapo) und Kriminalpolizei. Chef der SIPO wurde Himmler, allerdings blieb die Leitung Heydrich vorbehalten. Die Aufgabe der SIPO, insbesondere der Gestapo, war die Bespitzelung der Bevölkerung und die Überwachung politischer Gegner.[19]
Ein Erlass Himmlers vom 27. September 1939 faßte die Ämter des Chefs der SIPO und des SD unter Leitung Heydrichs zusammen. Dies wurde das Reichssicherheitshauptamt (RSHA), welches sich zur Zentralen FĂŒhrungsstelle bei den Vernichtungsmaßnahmen entwickelte.[20]
Nach Heydrichs Tod in Folge eines Attentats 1942 ĂŒbernahm Ernst Kaltenbrunner die Leitung des RSHA. Leiter des "Juden - Referats" IV B4 und somit Hauptverantwortlicher fĂŒr die Massenvernichtung der europĂ€ischen Juden wurde Adolf Eichmann, der ab 1942 in Folge der Wannseekonferenz die Einrichtung von Massenvernichtungslagern verfĂŒgte.[21]
Seit 1942 war eine der Hauptaufgaben der SS die systematische Vernichtung von Juden und politischen Gefangenen.
Neben den SS - TotenkopfverbĂ€nden, die der Lagerbewachung zugeteilt waren, wurde 1939 aus den SS - VerfĂŒgungstruppen die Waffen - SS gebildet, die neben der Wehrmacht auch an der Front kĂ€mpften. Die Waffen - SS wird fĂŒr viele Massenexekutionen in den besetzten Gebieten in Zusammenarbeit mit den Einsatzgruppen und Sonderkommandos verantwortlich gemacht. Aus diesem Grund wurde in den NĂŒrnberger Prozessen 1946 die Waffen - SS zusammen mit den ĂŒbrigen SS - VerbĂ€nden zur "verbrecherischen Organisation" erklĂ€rt.




    Die HJ (Hitler Jugend)

IV.a Geschichte der HJ vor 1933


Schon frĂŒh versuchte die NSDAP, neben dem Werben um die junge Generation auch die heranwachsende Jugend anzusprechen und unter ihren Fahnen zu sammeln. Der erste Versuch, eine nationalsozialistische Jugendorganisation zu grĂŒnden, ging von Gustav Adolf Lenk aus, einem in MĂŒnchen geborenen Klavierpolierer. Lenk, frĂŒher Mitglied des Deutsch - Nationalen Jugendbundes, schloss sich 1921 der NSDAP an und setzte sich hier fĂŒr die Schaffung eines Jugendverbandes ein. Daraufhin ordnete Adolf Hitler am 25. Februar 1922 die GrĂŒndung einer Jugendabteilung unter der Organisation der SA an.[22] Die Ortsgruppe MĂŒnchen des neuen Jugendbundes stand unter Lenk und fĂŒhrte den Namen "Jungsturm Adolf Hitler". Sie war der SA unmittelbar unterstellt und trug die gleichen Uniformen. In der zweiten HĂ€lfte des Jahres 1922 organisierte Adolf Lenk weitere Gruppen in NĂŒrnberg, Zeitz, Dresden und Hanau. Als im darauffolgenden Jahr die Zahl der Ortsgruppen stieg, wurde Adolf Lenk von Hitler mit dem Aufbau einer Reichsorganisation des Jugendbundes der NSDAP betraut. Im Mai 1923 erschien als erste Zeitschrift der Nationale Jungsturm, Nachrichtenblatt des National - Sozialistischen Jugendbundes. Am 9. November 1923 wurde der Jugendbund jedoch zusammen mit der NSDAP im Zuge der Bestrafung des Hitler - Ludendorff Putsches verboten. Im FrĂŒhjahr 1925 fand in Plauen ein FĂŒhrertreffen der sĂ€chsischen FĂŒhrer der Großdeutschen Jugendbewegung statt. Hier kam es zu einer Festlegung des Bundes auf die neu entstandene NSDAP. Auf dem ersten Parteitag der neugegrĂŒndeten NSDAP am 3. und 4. Juli 1926 wurde die Großdeutsche Jugend umbenannt in "Hitler - Jugend, Bund deutscher Arbeiterjugend". Sie zĂ€hlte zu Anfang ungefĂ€hr 300 Mitglieder. Kurt Gruber, ehemaliger FĂŒhrer der Großdeutschen Jugend wurde nun erster ReichsfĂŒhrer der HJ und zugleich Referent fĂŒr Jugendfragen in der Reichsleitung der NSDAP.[23] Somit wurde die HJ in den Parteiapparat der NSDAP eingebaut. Am 1. November 1926 wurde Franz Felix Pfeffer von Salomon oberster SA - FĂŒhrer und verlangte die völlige Unterstellung der HJ unter seine Befehlsgewalt. Von dieser Zeit an galt die HJ als Jugendorganisation des Wehrverbandes der SA. Sie nahm an Parteitagen teil und veranstaltete Wanderfahrten und Heimabende sowie Abende zur politischen Schulung, an denen den 14 - 18 jĂ€hrigen Jungen das politische Gedankengut der NSDAP eingeimpft wurde.
In den Jahren vor 1933 jedoch lag die HJ im Zwiespalt mit den anderen bĂŒndischen Jugendorganisationen, wie Adler und Falken, Schilljugend, Junge Front und auch dem NS - Studentenbund. Daher gelang es der HJ nicht, Einfluss auf die gesamte deutsche Jugend zu nehmen.
1930 war die HJ auf 18 000 Mitglieder angewachsen, hinzu kamen 2 300 Mitglieder der HJ in Österreich. Aufgrund ihrer MitgliedsstĂ€rke und ihrer parteipolitischen TĂ€tigkeit rief die HJ ab 1930 die ersten amtlichen Reaktionen hervor. Am 1. April 1930 wurde den SchĂŒlern an staatlichen Oberschulen und Berufsschulen die Mitgliedschaft in der HJ verboten.[24]
Nach dem RĂŒcktritt Kurt Grubers am 29. Oktober 1931 ĂŒbernahm Dr. Adrian Theodor von Rentel die ReichsfĂŒhrung der HJ. Nicht sehr geeignet als JugendfĂŒhrer, wurde von Rentel durch Hitler am 30. Oktober 1931 durch Baldur von Schirach ersetzt. Ein Jahr spĂ€ter, 1932, zĂ€hlte die HJ schon 100 000 Mitglieder.[25] In den letzten Jahren der Weimarer Republik bestand die HaupttĂ€tigkeit der HJ in Kundgebungen und AufmĂ€rschen, in KlebeeinsĂ€tzen fĂŒr Parteiaufrufe und Wahlplakate, in Protestaktionen gegen den Friedensvertrag von Versailles und den Youngplan, im Saalschutz fĂŒr Parteiveranstaltungen und in der Teilnahme an Demonstrationen. Viele AufmĂ€rsche, besonders in den Jahren 1931 - 1933 arteten in Straßenschlachten mit anderen Parteien aus. WĂ€hrend diesen Jahren finden offiziell 21 Hitlerjungen und 1 BDM - MĂ€dchen den Tod.
"Mit dieser "Unsterblichen Gefolgschaft der HJ" wurde ein maßloser Totenkult betrieben, der seinerseits nur dazu dienen sollte, bei der HJ das MĂ€rtyrergefĂŒhl und den Radikalismus, die Einsatz - und Todesbereitschaft zu steigern. Der Mythos von Blut und Fahne, Kampf und Sieg, der durch die Lieder von SA und HJ geisterte, die pseudoreligiöse GlĂ€ubigkeit, die durch Fahnenweihe und jĂ€hrliche Totengedenkfeier am 9. November planvoll gefördert wurde, mussten dazu herhalten, den Idealismus der jungen Generation dem "FĂŒhrer" hörig zu machen."[26]
Am 13. April 1932 wurde die SA verboten, und mit ihr auch die HJ als eine Untergruppe, allerdings erreichte Baldur von Schirach eine Loslösung der HJ von der SA und somit eine Legalisierung.



IV.b Die Situation der HJ ab 1933 und Eingliederung in das neue

Herrschaftssystem

Nach der RegierungsĂŒbernahme Hitlers am 30. Januar 1933 arbeitete die HJ verstĂ€rkt auf die Gleichschaltung aller JugendverbĂ€nde und ihrer Eingliederung in die HJ hin. Wo die HJ aus eigener Kraft nicht erfolgreich sein konnte, bediente sie sich des Machtapparates und der Geldmittel des Staates soweit als möglich. Die HJ schreckte auch vor Gewalttaten gegen andere Jugendgruppen und deren Heime nicht zurĂŒck, um ihr Ziel zu erreichen.[27] Der grĂ¶ĂŸte Rivale der HJ war der Großdeutsche Bund. Die Angst, durch das Verpassen der gĂŒnstigen Zeit nur ein Jugendverband unter vielen zu bleiben, veranlasste Baldur von Schirach und seine engsten Mitarbeiter dazu, die HJ durch Gewaltmaßnahmen und unter UmstĂ€nden auch RechtsbrĂŒche vollendete Tatsachen schaffen zu lassen.
Am 5. April 1933 besetzte Carl Nabersberg mit 50 Hitlerjungen die GeschĂ€ftsstelle des Reichsausschusses der Deutschen JugendverbĂ€nde in Berlin. Der amtierende Vorstand wurde abgesetzt, und Baldur von Schirach setzte sich selbst als FĂŒhrer des Reichsausschusses ein.[28] Durch die Haltung der Reichsregierung, die sich weigerte einzugreifen, motiviert, verfuhr die HJ ebenso mit den einzelnen GeschĂ€ftsstellen der LandesausschĂŒsse. Damit hatte die HJ die deutschen JugendverbĂ€nde in der Hand. Zuerst wurden die sozialistischen und jĂŒdischen Jugendorganisationen aus dem Bund ausgeschlossen. Dann wurde verfĂŒgt, dass alle staatlichen Förderungen nur noch VerbĂ€nden zugute kommen, die sich zum neuen Staat bekennen. Doch noch immer konnte die HJ nicht die Oberhand ĂŒber die Großdeutsche Jugend gewinnen. Auf DrĂ€ngen Schirachs verfĂŒgte Hitler am 17. Juni 1933:
"Es wird eine Dienststelle des Reiches errichtet, die die amtliche Bezeichnung "JugendfĂŒhrer des Deutschen Reiches" trĂ€gt.....der JugendfĂŒhrer des Deutschen Reiches steht an der Spitze aller VerbĂ€nde der mĂ€nnlichen und weiblichen Jugend...GrĂŒndungen von Jugendorganisationen bedĂŒrfen seiner Genehmigung..."[29]

Als JugendfĂŒhrer des Deutschen Reiches setzte er Baldur von Schirach ein, dessen erste Amtshandlung darin bestand, die Großdeutsche Jugend zu verbieten. In Ă€hnlicher Manier entledigte sich Baldur von Schirach auch der anderen JugendverbĂ€nde.
Nun ĂŒbernahm die HJ immer mehr Aufgaben im Staat, es wurden GelĂ€ndemĂ€rsche abgehalten, WehrĂŒbungen veranstaltet und die Jungen wurden, zwar in von der HJ geleiteten Schulen, aber dennoch von Offizieren der Wehrmacht einer vormilitĂ€rischen Ausbildung unterzogen. All diese Maßnahmen wurden durch WettkĂ€mpfe unterstĂŒtzt.[30]
Am 1. Dezember 1936 erließ Hitler ein Gesetz, das alle Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren zum Eintritt in die HJ verpflichtete.[31] Die HJ war damit von einer "Kampfjugend", ĂŒber eine "Volksjugend" zu einer "Staatsjugend" gemacht worden.
Am 2. August 1940 wurde Baldur von Schirach zum Reichsstatthalter und Gauleiter von Wien berufen, und in seiner Stellung als ReichsjugendfĂŒhrer von Arthur Axmann abgelöst. In der Struktur und Wirkungsweise der HJ Ă€nderte sich jedoch nichts.[32]
Es wurde immer die Illusion aufrechterhalten, die HJ sei eine Organisation fĂŒr und zum Schutze der Jugend, aber schon frĂŒh zeichnete sich ab, dass die NSDAP die HJ benutzte, um sich konformen Nachwuchs heranzuziehen. Besonders mit Beginn der WehrertĂŒchtigungen zeichneten sich die PlĂ€ne fĂŒr die spĂ€tere Verwendung der Jugend in dem von Hitler geplanten Krieg ab. Nach Beginn des Krieges bestanden die Aufgaben der HJ in Sammelaktionen und zivilen Diensten, mit fortschreitendem Kriegsverlauf wurden die Jugendlichen allerdings auch in den aktiven MilitĂ€rdienst einbezogen, was seinen grausigen Höhepunkt im "Volkssturm" fand, wo Tausende Jugendliche sinnlos in den Tod geschickt wurden.

V. Der Beitrag dieser Organisationen zur Entstehung und zum Erhalt des

Dritten Reiches


Hitler hÀtte ohne eine Organisation wie die SA nicht an die Macht kommen können.
In den frĂŒhen zwanziger Jahren und den jungen Tagen der Weimarer Republik bestimmte der Straßenkampf das politische Klima. Die extremen Gruppierungen beider Seiten, rechts wie links, hatten SchlĂ€gertrupps, die Versammlungen der Gegner stören und deren Organisation behindern sollten. Die SA nahm diese Funktion fĂŒr die NSDAP wahr. Besonders die rechten Parteien benutzten Terror und EinschĂŒchterung der Bevölkerung, bevorzugt Linksgerichteter, zum Erreichen ihrer politischen Ziele. Hitler benutzte die SA als Saalschutz fĂŒr seine Veranstaltungen. SpĂ€ter ließ er viele Paraden veranstalten, um seine Macht zu demonstrieren und so WĂ€hlerstimmen zu gewinnen.
Auch die Hitlerjungen wurden als Wahlhelfer herbeigezogen. Die Jugendlichen nahmen an Kundgebungen und AufmĂ€rschen, an KlebeeinsĂ€tzen fĂŒr Parteiaufrufe und Wahlplakate, an Protestaktionen gegen den Friedensvertrag von Versailles und den Youngplan, im Saalschutz fĂŒr Parteiveranstaltungen und an Demonstrationen teil. So wurden selbst die JĂŒngsten schon als Propagandahelfer benutzt. In den Kriegsjahren 1939 - 1945 leistete die HJ etliche Dienste an der "Heimatfront", die das Nationalsozialistische Regime unterstĂŒtzten, wie zum Beispiel Sammelaktionen, Hilfsdienste fĂŒr die Polizei und den Luftschutz, fĂŒr Reichsbahn und Behörden. Viele PlĂ€tze, die eingezogene Wehrmachtssoldaten leer ließen, wurden von Hitlerjungen gefĂŒllt. In den letzten Kriegsjahren mussten die Hitlerjungen auch in den aktiven Kriegsdienst, und wurden sinnlos als letzte Reserve in den Tod geschickt.[33]
Nach der RegierungsĂŒbernahme 1933 stellte die SA die Hilfspolizei, und tat sich besonders im Verfolgen politischer Gegner hervor. Die SA war es auch, die die ersten Konzentrationslager einrichtete, die spĂ€ter von der SS weitergefĂŒhrt werden sollten.
Die SS war Hitlers wichtigstes Instrument zum Erhalt seiner Macht, nachdem die SA 1934 entmachtet worden war. Aus der SS ging die Gestapo hervor, welche die politischen Gegner aufs genauste beobachtete, und verdÀchtige Personen sofort inhaftierte. Sie garantierte somit die Sicherheit des Reiches vor inneren Feinden.
Außerdem war die SS das wichtigste Instrument zur geplanten Massenvernichtung der Juden. Die SS - TotenkopfverbĂ€nde stellten die Wachmannschaften der KZ, und arbeiteten auch in den Gaskammern. Die VerbĂ€nde der Waffen - SS und Sondereinheiten der SS waren damit beauftragt, in den besetzten Gebieten alle Menschen, die als rassisch minderwertig eingestuft waren, zu ermorden.
Die Frage ist, wieso Hitlers AnhÀnger ihm so fanatisch und blind folgten?
DafĂŒr gibt es verschiedene ErklĂ€rungen. Zum Beispiel das Charisma Hitlers, wenigstens zu Anfang, spĂ€ter vielleicht die Angst vor Strafe. Vor allem aber waren die Menschen zu dieser Zeit noch nicht mit dem demokratischen System vertraut und die meisten achteten den Wert von Freiheit und Selbstbestimmung gering im Gegensatz zu der von Hitler versprochenen Ordnung in der chaotischen Zeit der Weimarer Republik.[34]

VI. ErklĂ€rungsversuche fĂŒr die zumeist von der SS durchgefĂŒhrten Tötungen in

den Konzentrationslagern

In den von der SS geleiteten Konzentrationslagern wurden unvorstellbare und unmenschliche Grausamkeiten begangen. Die Frage ist, aus welchen GrĂŒnden kann ein Mensch zu solchen Taten fĂ€hig sein. DafĂŒr gibt es verschiedene ErklĂ€rungsmuster.
Die erste ErklĂ€rung ist der Ă€ußere Druck. Die TĂ€ter wurden gezwungen und handelten aus Angst vor Strafe.
Die zweite ErklĂ€rung sieht in den TĂ€tern Menschen, die von blindem Gehorsam beherrscht waren, zurĂŒckzufĂŒhren auf Hitlers Charisma, eine allgemein menschliche Tendenz zum Gehorsam, eine besondere Neigung zur AutoritĂ€tshörigkeit und schließlich die Zerstörung des individuellen moralischen Empfindens durch eine totalitĂ€re Gesellschaft, verbunden mit der Abrichtung darauf, alle ĂŒbertragenen Befehle als notwendig anzusehen.
Der dritte ErklĂ€rungsversuch bezieht sich auf den Gruppenzwang. Der Druck der Kameraden und die in einen gesetzten Erwartungen sollen die TĂ€ter zu ihren Handlungen gezwungen haben. Es sei fĂŒr den Einzelnen außerordentlich schwierig gewesen, dem KonformitĂ€tsdruck zu widerstehen.
Die vierte Deutung sieht in den Vollstreckern geduckte BĂŒrokraten oder seelenlose Technokraten, die nur ihre Haut retten wollten, oder ihre technokratischen Ziele und Aufgaben verfolgten, wobei ihnen die Opfer gleichgĂŒltig waren.
Das fĂŒnfte Interpretationsmuster betont die Fragmentierung der Aufgaben, welche dazu gefĂŒhrt habe, dass der Einzelne nicht erkennen konnte, dass seine Arbeit ein Teil eines großen Vernichtungsprogramms war. Selbst wenn sie diesen Zusammenhang erkannten, habe man ihnen mit der Arbeitsteilung ermöglicht, die Bedeutung ihrer Mitwirkung zu leugnen und die Verantwortung anderen zuzuschieben.[35] Diese Deutungsmuster entstanden in der Nachkriegsliteratur. Als Kontrast hierzu hat Daniel Jonah Goldhagen in seinem Buch "Hitlers willige Vollstrecker" folgenden ErklĂ€rungsversuch hinzugefĂŒgt, nachdem er die bisher bestehenden angezweifelt hat.
Die ganz "normalen Deutschen" waren durch eine Art Antisemitismus motiviert, die sie zu dem Schluss kommen ließ, dass die Juden sterben sollten. Die Überzeugung der TĂ€ter, ihr spezifischer Antisemitismus, waren zwar offensichtlich nicht die einzige, aber doch eine entscheidende Ursache ihres Handelns. Die TĂ€ter, die sich an ihren eigenen Überzeugungen und moralischen Vorstellungen orientierten, haben die Massenvernichtung der Juden fĂŒr gerechtfertigt gehalten, sie wollten nicht nein dazu sagen.[36]
VII. Literaturverzeichnis

1.) Microsoft Encarta’98 EnzyklopĂ€dieÂź

    Informationen zur politischen Bildung 123/126/127, herausgegeben von der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, MĂŒnchen 1991

    Heinz Artzt, Mörder in Uniform, Organisationen, die zu Vollstreckern Nationalsozialistischer Verbrechen wurden, MĂŒnchen 1979

    Hans - Christian Brandenburg, Die Geschichte der HJ, Wege und Irrwege einer Generation, 2. Auflage Köln 1982

    Daniel Jonah Goldhagen, Hitlers willige Vollstrecker, Ganz gewöhnliche Deutsche und der Holocaust, 3. Auflage Berlin[1] SinngemĂ€ĂŸ entnommen aus: Microsoft Encarta’98 EnzyklopĂ€dieÂź, Stichwort SA, CD - ROM
    [2] Informationen zur politischen Bildung 123/126/127, herausgegeben von der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, MĂŒnchen 1991, S.3
    [3] Heinz Artzt, Mörder in Uniform, Organisationen, die zu Vollstreckern Nationalsozialistischer Verbrechen wurden, MĂŒnchen 1979, S. 24
    [4] ebd. S.25
    [5] Microsoft Encarta’98 EnzyklopĂ€dieÂź, Stichwort SA, CD - ROM
    [6] Heinz Artzt, Mörder in Uniform, Organisationen, die zu Vollstreckern Nationalsozialistischer Verbrechen wurden, MĂŒnchen 1979, S.25
    [7] Hans - Christian Brandenburg, Die Geschichte der HJ, Wege und Irrwege einer Generation, 2. Auflage Köln 1982, S. 120
    [8] Heinz Artzt, Mörder in Uniform, Organisationen, die zu Vollstreckern Nationalsozialistischer Verbrechen wurden, MĂŒnchen 1979, S. 27
    [9] ebd.
    [10] sinngemĂ€ĂŸ entnommen aus: Heinz Artzt, Mörder in Uniform, Organisationen, die zu Vollstreckern Nationalsozialistischer Verbrechen wurden, MĂŒnchen 1979, S.28
    [11] SinngemĂ€ĂŸ entnommen aus: Microsoft Encarta’98 EnzyklopĂ€dieÂź, Stichwort SA, CD - ROM
    [12] SinngemĂ€ĂŸ entnommen aus: Heinz Artzt, Mörder in Uniform, Organisationen, die zu Vollstreckern Nationalsozialistischer Verbrechen wurden, MĂŒnchen 1979, S.28
    [13] Heinz Artzt, Mörder in Uniform, Organisationen, die zu Vollstreckern Nationalsozialistischer Verbrechen wurden, MĂŒnchen 1979, S. 33
    [14] ebd.
    [15] Heinz Artzt, Mörder in Uniform, Organisationen, die zu Vollstreckern Nationalsozialistischer Verbrechen wurden, MĂŒnchen 1979, S. 34
    [16] ebd.
    [17] Microsoft Encarta’98 EnzyklopĂ€dieÂź, Stichwort SS, CD - ROM
    [18] sinngemĂ€ĂŸ entnommen aus: Heinz Artzt, Mörder in Uniform, Organisationen, die zu Vollstreckern Nationalsozialistischer Verbrechen wurden, MĂŒnchen 1979, S. 35
    [19] Microsoft Encarta’98 EnzyklopĂ€dieÂź, Stichwort SS, CD - ROM
    [20] sinngemĂ€ĂŸ entnommen aus: Heinz Artzt, Mörder in Uniform, Organisationen, die zu Vollstreckern Nationalsozialistischer Verbrechen wurden, MĂŒnchen 1979, S. 45, 46, 47
    [21] sinngemĂ€ĂŸ entnommen aus: Heinz Artzt, Mörder in Uniform, Organisationen, die zu Vollstreckern Nationalsozialistischer Verbrechen wurden, MĂŒnchen 1979, S.47, sowie Microsoft Encarta’98 EnzyklopĂ€dieÂź, Stichwort SS, Wannseekonferenz, Eichmann, CD - ROM
    [22] Hans - Christian Brandenburg, Die Geschichte der HJ, Wege und Irrwege einer Generation, 2. Auflage Köln 1982, S. 22, 23
    [23] a.a.O. 23 S. 28, 29
    [24] a.a.O. 23 S. 39, 40
    [25] Microsoft Encarta’98 EnzyklopĂ€dieÂź, Stichwort HJ, CD - ROM
    [26] Hans - Christian Brandenburg, Die Geschichte der HJ, Wege und Irrwege einer Generation, 2. Auflage Köln 1982, S. 118
    [27] Hans - Christian Brandenburg, Die Geschichte der HJ, Wege und Irrwege einer Generation, 2. Auflage Köln 1982, S. 133, 134
    [28] sinngemĂ€ĂŸ entnommen aus: Hans - Christian Brandenburg, Die Geschichte der HJ, Wege und Irrwege einer Generation, 2. Auflage Köln 1982, S.146, 147
    [29] Hans - Christian Brandenburg, Die Geschichte der HJ, Wege und Irrwege einer Generation, 2. Auflage Köln 1982, S. 150, 151
    [30] Hans - Christian Brandenburg, Die Geschichte der HJ, Wege und Irrwege einer Generation, 2. Auflage Köln 1982, S. 171
    [31] Hans - Christian Brandenburg, Die Geschichte der HJ, Wege und Irrwege einer Generation, 2. Auflage Köln 1982, S. 180
    [32] Hans - Christian Brandenburg, Die Geschichte der HJ, Wege und Irrwege einer Generation, 2. Auflage Köln 1982, S. 230
    [33] Hans - Christian Brandenburg, Die Geschichte der HJ, Wege und Irrwege einer Generation, 2. Auflage Köln 1982, S. 228, 229
    [34] sinngemĂ€ĂŸ entnommen aus: Informationen zur politischen Bildung 123/126/127, herausgegeben von der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, MĂŒnchen 1991, S. 21
    [35] sinngemĂ€ĂŸ entnommen aus: Daniel Jonah Goldhagen, Hitlers willige Vollstrecker, Ganz gewöhnlich Deutsche und der Holocaust, 3. Auflage Berlin 1996, S. 25, 26
    [36] a.a.O. 35 S. 28














    1996

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