Schweiz

Mit sieben Millionen Einwohnern, die j√§hrlich mehr werden, und 41.300 Quadratkilometern Fl√§che ist die Schweiz eines der kleineren L√§nder Europas. Es liegt zwischen dem 45¬į und 48¬į n√∂rdlicher L√§nge und dem 5¬į und 11¬į √∂stlicher Breite und grenzt an Deutschland, √Ėsterreich, Italien, Frankreich und Liechtenstein Die Schweiz wird in drei Sprachgebiete geteilt. Die 65 Prozent deutschsprachige, zwanzig Prozent franz√∂sische und zehn Prozent italienische Schweiz wobei es auch noch einen kleinen Teil von ein Prozent mit retroromanischer Sprache gibt. Die Schweizer bekennen sich je zu vierzig Prozent zum katholischen und protestantischen Glauben. Einige der bekanntesten Gebirgsz√ľge sind die Adula Gruppe, die Walliser-, Freiburger-, Glarner-, und die Berner Alpen. Es gibt auch einige bekannte Seen wie z.B. den Genfer-, Z√ľricher-, Vierwaldst√§tter-, Brienzer- und Thunersee. Die St√§dte, Z√ľrich, Genf, Basel, Bern, Luzern und St. Gallen werden am dichtesten besiedelt. Der H√∂chste Berg ist die Duforspitzedes Monte Rosa mit 4.634 Meter H√∂he. Hingegen ist der tiefste Punkt das Ufer des Largo Maggiores 193 Meter √ľber dem Meeresspiegel. Haben wir uns schon einmal gefragt warum die Schweiz so weltbekannt ist? Dazu muss man in der Geschichte bis zum Gr√ľndungsjahr 1291 zur√ľckgehen. Die drei "Uhrkantone" bzw. L√§nder "Uri", "Unterwalden" und "Schwyz" gr√ľndeten eine Eidgenossenschaft unabh√§ngiger Mitglieder in einem gegen au√üen einheitlichen Staat, die Schweiz. In den folgenden Jahren kamen immer mehr Gebiete dazu bis sich die heutigen 26 Kantone von denen sechs Halbkantone sind, gebildet haben. Ein Kanton entspricht einem unserer Bundesl√§nder. Jeder Kanton hat bis auf die Staatsgesetze und Steuern die M√∂glichkeit eigene Grunds√§tze zu schaffen. Dies bringt viele Nachteile, aber auch einige Vorteile. So muss die Regierung, deren Sitz die Landeshauptstadt Bern ist, nicht oft belangt werden. Sollten sich doch Probleme geben, so gibt es immer noch den Gerichtshof in Lausanne als oberste Instanz, dessen Beschl√ľsse √ľberall gelten. Die Schweiz ist seit 1848 ein parlamentarischer Bundesstaat mit einer Kollegialbeh√∂rde aus Parlament und Nationalrat mit 200 Mitgliedern sowie einem St√§nderat von 46 Mitgliedern. Der Bundesrat setzt sich aus sieben Ministern zusammen, die wie der Nationalrat alle vier Jahre gew√§hlt werden. Die Schweiz ist einer der wenigen Staaten, die eine nun schon √ľber Jahre hin recht stabile W√§hrung, den Franken bzw. Rappen, hat. Trotzdem verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage zusehend. So ging das BIP um 0,7 Prozent zur√ľck, und der Saldo der Export und Importgesch√§fte blieb zwar positiv war aber starkr√ľckl√§ufig. Die starke Rationalisierung als Gegenma√ünahme bewirkte jedoch das Gegenteil, da sich der Staat 4,3 Mrd. Franken und somit umgerechnet 34 Milliarden Schillingen verschuldete und innerhalb zweier Jahre eine Vervierfachung der Arbeitslosenrate verursachte. Zeit laufen gerade Diskussionen √ľber die Beteiligung an der Europ√§ischen W√§hrungsunion, aber da eine Abstimmung gegen die EU entschieden wurde, ist dies noch sehr umstritten.

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