Aktienindizes

Inhaltsverzeichnis

1. Bewertungskriterien von Aktienindizes

1.1. "echte" und "unechte" Aktienindizes

1.2. gewichtete und ungewichtete Aktienindizes

1.3. Kurs- und Performanceindizes

2. Das DAX-Konzept

2.1. Der DAX löst den Index Börsen-Zeitung ab

2.2. MDAX und DAX 100

2.3. IBIS-DAX

2.4. CDAX

3. Weitere nationale Börsenindizes

3.1. Indizes, die von Banken berechnet werden

3.1.1. Commerzbank-Index

3.1.2. WestLB-Aktienindex

3.2. Indizes, die von Zeitungen berechnet werden

3.2.1. F.A.Z.-Index (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

3.2.2. SZ-Aktienindex (S√ľddeutsche Zeitung)

3.2.3. Welt-Aktienindex (Die Welt)

3.3. Weiterer Index, der an der Börse berechnet wird

3.4. Indizes, die von Finanzanalysegesellschaften

berechnet werden

3.4.1. degab-Index

3.4.2. VWD-Index (Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH)

3.5. Index, der von amtlicher Stelle berechnet wird

4. Aktienindizes anderer Länder

4.1. Westeuropäische Indizes

4.1.1. FT-SE 100 Index (London)

4.1.2. CAC 40 Index (Paris)

4.1.3. SMI (Z√ľrich, Basel, Genf)

4.1.4. √Ąnderungen mit der Euro-Umstellung

4.2. Osteuropäische Indizes

BUX (Budapest)

Moskau Times Index (Rußland)

WIG (Polen)

PX-50 (Tschechien)

4.3. Amerikanische Indizes

4.3.1. Dow Jones

4.3.2. S&P 100 & 500

4.4. Asiatische Indizes

4.4.1 Nikkei Stock Average (Tokyo)

4.4.2 TOPIX (Tokyo)

5. Resumèe

6. Anhang

7. Quellenverzeichnis

1. Bewertungskriterien von Aktienindizes

Aktienindizes helfen den Anlegern bei der Bewertung von Kursentwicklungen am Aktienmarkt oder einzelner Aktiengruppen. Aktienindizes unterscheiden sich insbesondere durch die Anzahl der vertretenen Titel und der Art der Gewichtung einzelner Kurse.

(Vgl. Aktienindizes in Der Große Brockhaus, 19. Aufl., F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1986)

1.1. "echte" und "unechte" Aktienindizes

Bei der Berechnung von Indizes unterscheidet man je nach Wahl der Indexformel zwischen "echten" und "unechten" Aktienindizes. Die "unechten" Aktienindizes werden als ungewogene oder durch arithmetische/geometrische Mittel gewogene Kursdurchschnitte berechnet. Dagegen erhält man "echte" Aktienindizes, auch Preisindizes genannt, durch die Anwendung von statistischen Indexformeln wie der Laspeyres- oder der Paasche-Indexformel.

Die Indexformel nach Laspeyres gibt Wertver√§nderungen eines Aktienkorbes gegen√ľber dem Basiszeitpunkt wieder (Gewichtung ist konstant nach Faktoren des Basisjahres). Dabei wird angenommen, dass der hypothetische Investor bei Kapitalerh√∂hungen seinen Bezugsrechtsanspruch ver√§u√üert und den Bestand an Aktien nicht ver√§ndert. Ziel der Laspeyres-Formel ist es, ausschlie√ülich die aggregierte Kursver√§nderung aufzuzeigen, da zur Gewichtung die Werte der Basisperiode herangezogen werden.

Der Paasche-Index bildet die Wertentwicklung eines aktuellen Aktienkorbes im Vergleich zur Basisperiode ab (Gewichtungsfaktoren werden kontinuierlich verändert). Es wird angenommen, dass der hypothetische Anleger bei jeder Kapitalerhöhung der im Index vertretenen Aktien sein Vermögen zugunsten der erhöhenden Gesellschaft umschichtet. Ziel des Paasche-Indexe ist es, die Struktur des Marktes so aktuell wie möglich zu erfassen.

In die aktuellen Gewichtungsfaktoren gehen daher alle strukturellen Veränderungen ein, so dass die Gewichtung bei jeder Kapitalerhöhung aktualisiert werden muss.

F√ľr die Verwendung des Laspeyres-Index sprechen eine einfache Interpretierbarkeit, seine statistische Realisierbarkeit und die einwandfreie Vergleichbarkeit des Indexverlaufs. Da er ausschlie√ülich die Kursver√§nderungen wiedergibt, eignet er sich besser als ein nach Paasche berechneter Index f√ľr einen Terminhandel. Nachteilig f√ľr den Laspeyres-Index wirkt die aus der Gewichtung resultierende Veralterung der Struktur, so dass ein regelm√§√üige Anpassung vorgenommen werden muss. Diese ist in der Paasche-Indexformel durch die aktuelle Gewichtung bereits enthalten.

(Vgl. Janßen, B./ Rudolph, B.: Der Deutsche Aktienindex DAX - Konstruktion und Anwendungsmöglichkeiten, Frankfurt am

Main 1992, S.11ff.)

1.2. gewichtete und ungewichtete Aktienindizes

Bei einem gewichteten Index wird der jeweilige Kurswert einer Aktie mit einer Konstanten multipliziert. Dadurch wird dem einzelnen Unternehmen eine bestimmte Bedeutung beigemessen. Jeder Indextitel soll entsprechend seiner Bedeutung f√ľr den Index in die Berechnung eingehen.

Meist werden die Titel mit ihrem Grundkapital ber√ľcksichtigt. Nach Jochen M. Kleeberg, nachzulesen in seinem Buch "DIE EIGNUNG VON MARKTINDIZES F√úR EMPIRISCHE AKTIENMARKTUNTERSUCHUNGEN", Seite 8ff., bezeichnet man einen solchen Aktienindex auch als wertgewichteten Index.

In einen ungewichteten Index gehen die Kurswerte der Aktien direkt ein, nach dem sie rechnerisch auf den gleichen Nennwert normiert wurden. Es findet keine Unterscheidung der Bedeutung einzelner Unternehmen statt.

(Vgl. Janßen, B./ Rudolph, B.: Der Deutsche Aktienindex

DAX - Konstruktion und Anwendungsmöglichkeiten,

Frankfurt am Main 1992, S.15f.)

1.3. Kurs- und Performanceindizes

Der Performanceindex (Total-Return-Index) soll ein √ľber einen l√§ngeren Zeitraum konstant gehaltenes Portefeuille abbilden, in dem rechnerisch die Ertr√§ge aus Dividendenaussch√ľttungen und Bezugsrechten wieder angelegt werden. Dividendenaussch√ľttungen bewirken keinen Indexr√ľckgang, da sie durch die Wiederanlage im Index wertm√§√üig ber√ľcksichtigt werden. Der Performanceindex gibt die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Portefeuilles vollst√§ndig wieder.

Dagegen dienen reine Kursindizes ausschlie√ülich als Ma√üzahl f√ľr die im Index enthaltenen gewichteten oder ungewichteten Aktienkurse. Dividendenaussch√ľttungen bewirken bei einem Kursindex einen Indexr√ľckgang.

(Vgl. Janßen, B./ Rudolph, B.: Der Deutsche Aktienindex

DAX - Konstruktion und Anwendungsmöglichkeiten,

Frankfurt am Main 1992, S.22f.)

2. Das DAX-Konzept

Die Gruppe Deutsche Börse entwickelte Mitte der 80er Jahre eine Kategorie neuer Aktienindizes, die den Börsenplatz Frankfurt stärken und und moderne Börsengeschäfte erleichtern.

2.1. Der DAX löst den Index Börsen-Zeitung ab

Der Deutsche Aktienindex wurde am 23. Juni 1988 an der Frankfurter Wertpapierb√∂rse eingef√ľhrt und zum Jahresultimo 1987 auf 1000 Punkte gesetzt. Er ist der offizielle Laufindex der Frankfurter Wertpapierb√∂rse und wird w√§hrend seiner Handelszeit von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr alle 15 Sekunden aktualisiert. Liegt f√ľr einzelne Werte keine Kursver√§nderungen vor, dann gilt der zuletzt ermittelte Kurs.

Der Deutsche Aktienindex geh√∂rt zu den gewichteten (wert- oder kapitalgewichteten) Aktienindizes, da die Indexkurse des DAX mit den an der Frankfurter Wertpapierb√∂rse zugelassenen Grundkapitalien multipliziert werden. Der DAX setzt sich aus 30 gro√üen deutschen Standardwerten zusammen, welche besondere Voraussetzungen wie zum Beispiel hoher B√∂rsenumsatz, hohe B√∂rsenkapitalisierung und fr√ľh verf√ľgbare Er√∂ffnungskurse aufweisen m√ľssen. Au√üerdem spiegelt er die Branchenstruktur der deutschen Volkswirtschaft weitgehend wider. Durch die Auswahl der Indextitel nach hohen B√∂rsenumsatz und hoher B√∂rsenkapitalisierung bildet er mit wenigen Unternehmen den Gesamtmarkt BRD relativ gut nach. Immerhin repr√§sentiert der DAX ca. 60% des gesamten Grundkapitals inl√§ndischer b√∂rsennotierter Unternehmen, √ľber 75% des im Streubesitz befindlichen Grundkapitals sowie √ľber 80% der B√∂rsenums√§tze in deutschen Beteiligungspapieren.

(Aktuelle Zusammensetzung vgl. Anhang)

Um den Deutschen Aktienindex eine Vergangenheit zu geben, wurde er mit dem Index B√∂rsen-Zeitung, der seit 1981 vier mal b√∂rsent√§glich berechnet wurde, verkn√ľpft, welcher aus dem seit 1959 berechneten Hardy-Index hervorging. Diese Verkn√ľpfung der drei Indizes war nur m√∂glich, weil ihr Aufbau und ihre Konzeption sehr √§hnlich sind. Der DAX wie auch der Index B√∂rsen-Zeitung werden um Kapitalver√§nderungen und Dividendenabschl√§ge bereinigt und sind somit Performanceindizes. Eine weitere Gemeinsamkeit findet man in der Zusammensetzung der Indizes, n√§mlich eine kleine Auswahl (30) der gr√∂√üten deutschen Standardwerte.

Zusätzlich zum DAX wird einmal täglich ein DAX-Kursindex berechnet, in dem keine Reinvestition von Dividenden und Boni vorgenommen wird.

(Vgl. Gruppe Deutsche Börse: Leitfaden zu den Aktienindizes der Deutschen Börse, Januar 1997 Version 2.1, S.4)

Der wichtigste Unterschied besteht jedoch in der Gewichtung der einbezogenen Titel, da der Index B√∂rsen-Zeitung ungewichtet war. Trotz dieses Unterschiedes war w√§hrend der Probephase des DAX eine extrem hohe Korrelation der beiden Indizes zu beobachten. Deshalb stellte man 1988 mit der Einf√ľhrung des DAX den Index B√∂rsen-Zeitung ein. Da als Basis f√ľr den Deutschen Aktienindex Ultimo 1987 mit einem Stand von 1000 Indexpunkten gew√§hlt wurde, musste der Index B√∂rsen-Zeitung zum Zweck der Verkn√ľpfung von 100 Punkten auf 1000 Indexpunkte umbasiert werden. Die Entscheidung f√ľr

Basis 1000 fiel auch deshalb, weil ein größerer Basiswert auch kleinere Preisschwankungen deutlicher sichtbar werden lässt.

Da der DAX die Wertentwicklung eines konstant gehaltenen Portefeuilles widerspiegeln soll, wird das Laspeyres-Konzept den an den DAX gestellten Anforderungen am ehesten gerecht. Dem Problem der Veralterung wird durch eine jährliche Anpassung der Zusammensetzung und Gewichtung des DAX entgegengewirkt.

Die Deutsche B√∂rse AG entscheidet zwei mal im Jahr √ľber die Zusammensetzung des DAX. Auswahlkriterium f√ľr den DAX ist die 35/35-Regel. Danach kann ein Unternehmen in den Index aufgenommen werden, wenn es nach den Merkmalen B√∂rsenumsatz und Marktkapitalisierung zu den 35 gr√∂√üten Werten z√§hlt. Wird eines der beiden Kriterien nicht erf√ľllt, kann die Aktie aus dem Index herausgenommen werden.

Die Auswahl der Unternehmen nach den Merkmalen B√∂rsenumsatz und Marktkapitalisierung bezeichnet man auch als "harte Kriterien". Dar√ľber hinaus gibt es noch "weiche Kriterien" wie die Branchenzugeh√∂rigkeit. Schlie√ülich soll der Index die gesamte deutsche Wirtschaft repr√§sentieren. (Vgl. Kruse, Gereon: Umstellung DAX und MDAX, in: B√ĖRSE ONLINE, 28/97, S.19)

(Vgl. Janßen, B./ Rudolph, B.: Der Deutsche Aktienindex DAX - Konstruktion und Anwendungsmöglichkeiten, Frankfurt am Main 1992, S.6 ff)

2.2. IBIS-DAX

Der IBIS-DAX ist im Indexaufbau und Berechnungsweise dem DAX identisch. Er umfa√üt die selben 30 Standardwerte wie der DAX. IBIS ist ein computerunterst√ľtztes B√∂rsenhandels und Informationssystem. W√§hrend der DAX an der Pr√§senzb√∂rse in Frankfurt berechnet wird, gehen in den IBIS-DAX die Aktienkurse ein, die im elektronischen IBIS-Handelssystem der Frankfurter Wertpapierb√∂rse berechnet werden.

Das IBIS-Handelssystem ist nur institutionellen und gr√∂√üeren privaten Anlegern vorbehalten, da ein relativ gro√üer Mindestumsatz an Aktien Bedingung f√ľr die jeweilige Transaktion ist. Zum Handel sind nur sehr liquide Wertpapiere zugelassen. Ein weiterer Unterschied ist die l√§ngere Handelszeit des IBIS-DAX, die um 8.30 Uhr beginnt und um 17.00 Uhr endet. Er wird min√ľtlich seit dem 14.12.1993 berechnet.

(Vgl. Gruppe Deutsche Börse: Leitfaden zu den Aktienindizes der Deutschen Börse, Januar 1997 Version 2.1, S.8ff.)

2.3. MDAX und DAX 100

Hinter der Bezeichnung DAX 100 verbergen sich eigentlich zwei wesentlich populärere Indizes. Zum einen sind das die 30 DAX-Werte, auf der anderen Seite die 70 mittelgroßen im Midcap-Index der Deutschen Börse (MDAX) enthaltenen Unternehmen. Der DAX 100 hat sich nie so richtig durchsetzen können, da seine Entwicklung fast parallel zum bekannten DAX verläuft. Das liegt an der hohen Gewichtung der 30 DAX Werte.

Um die Entwicklung der mittleren Werte besser abzubilden, hatte sich die Deutsche B√∂rse entschlossen, den MDAX einzuf√ľhren. Auch der Midcap-Index wird als Performanceindex und Kursindex berechnet. Der MDAX wird min√ľtlich w√§hrend der B√∂rsenzeit mit der gleichen Laspeyres-Formel wie der DAX berechnet. Als Indexbasis wurde der 30.12.1987 mit einem Wert von 100 Punkten gew√§hlt. Es wird sowohl ein Index aus den Kursen des Frankfurter Paketthandels als auch ein Index aus IBIS-Preisen ver√∂ffentlicht. Bei der Auswahl der Werte f√ľr den MDAX gelten auch, wie beim DAX, die "harten" (hier 110/110-Regel) und "weichen" Kriterien.

Auch der DAX 100 ist als Realtime-Index konzipiert und wird min√ľtlich neu berechnet. Er basiert ebenfalls auf der Laspeyres-Formel und wird sowohl aus Kursen der Frankfurter Wertpapierb√∂rse als auch aus IBIS-Preisen ver√∂ffentlicht. Basisdatum ist der 30.12.1987, die Basis ist 500. Der DAX 100 ist in 10 Branchenindizes eingeteilt.

(Vgl. Gruppe Deutsche Börse: Leitfaden zu den Aktienindizes der Deutschen Börse, Januar 1997 Version 2.1, S.5ff.)

2.4. CDAX

Der CDAX (Composite-DAX) bildet das gesamte Marktsegment des amtlichen Handels an der Frankfurter Wertpapierb√∂rse ab. Er beinhaltet etwa 360 Aktien und wurde erstmals im Januar 1970 auf der Basis der t√§glichen Schlu√ükurse berechnet. Als marktbreiter Index eignet er sich hervorragend f√ľr Analysezwecke. Aufgrund seiner Vielzahl von Werten erlaubt der CDAX eine detaillierte Branchenanalyse. Er ist deshalb in 16 Branchenindizes untergliedert. Diese werden einmal t√§glich nach dem Handelsende der Pr√§senzb√∂rse ermittelt. Der CDAX wird min√ľtlich w√§hrend der B√∂rsenzeit mit der gleichen Laspeyres-Formel wie beim DAX, MDAX und DAX100 berechnet.

Basisdatum ist der 30.12.1987 mit einer Indexbasis von 100. Der CDAX wird sowohl als Performance- als auch als Kursindex (FWBX) berechnet. Dies gilt ebenso f√ľr alle 16 Branchenindizes des CDAX. In den Kursindizes werden Dividendenabschl√§ge und Boni nicht bereinigt.

(Vgl. Gruppe Deutsche Börse: Leitfaden zu den Aktienindizes der Deutschen Börse, Januar 1997 Version 2.1, S.5ff.)

(Vgl. Chart im Anhang)

3. Weitere nationale Aktienindizes

3.1. Indizes, die von Banken berechnet werden

3.1.1. Commerzbank-Index

Der Commerzbank-Index wird seit Ende 1953 von der Commerzbank berechnet. Die Berechnung erfolgt einmal b√∂rsent√§glich aus den Frankfurter Kassakursen von 60 marktbreiten deutschen Standardwerten. Als Bezugsbasis wurde das Kursniveau vom Dezember 1953 mit einem Basisstand von 100 Punkten gew√§hlt. Seit Mitte 1988 war die Formel nach Laspeyres die Berechnungsgrundlage f√ľr den Index. Es gehen die Aktienkurse der Frankfurter Wertpapierb√∂rse in die Berechnung ein. Die Gewichtung der jeweiligen Indextitel erfolgt mit dem zugelassenen Aktienkapital.

Bei Kapitalver√§nderungen erfolgt eine Bereinigung im Index, so dass sie sich nicht im Indexverlauf niederschlagen. Allerdings erfolgen im Commerzbank-Index keine Bereinigungen bei Kapitalerh√∂hungen aus Gesellschaftsmitteln und bei Dividendenaussch√ľttungen. Er geh√∂rt dadurch zu den reinen Kursindizes.

Der Index repräsentiert ungefähr 75% des Kurswertes aller börsennotierten deutschen Aktiengesellschaften und 90% aller Aktienumsätze in Deutschland. Der Commerzbank-Index ist der älteste börsentäglich errechnete Aktienindex in Deutschland. Zusätzlich zum Gesamtindex werden 12 Branchenindizes berechnet, welche die Kursentwicklung der einzelnen Wirtschaftszweige veranschaulichen. Die Berechnung von Gesamt- und Teilindizes erfolgt unabhängig voneinander.

Die Commerzbank berechnet zusätzliche Kennzahlen. Dazu gehören das Kurs-Gewinn-Verhältnis, die Dividendenrendite, ein währungsbereinigter Gesamtindex auf Basis ausländischer Währungen und verschiedene Durchschnittswerte.

(Vgl. R√ľhle, Alf-Sibrand: Aktienindizes in Deutschland, Wiesbaden 1991, S.170f.)

3.1.2. WestLB-Aktienindex

Der WestLB-Aktienindex wird einmal b√∂rsent√§glich durch die Westdeutsche Landesbank berechnet. Daf√ľr werden die D√ľsseldorfer Kassakurse der im Index enthaltenen 98 Aktien verwendet. Am 2.Januar 1969 wurde zum ersten mal der WestLB-Aktienindex berechnet. Als Indexbasis wurde der 31.12.1968 mit einem Indexstand von 100 gew√§hlt. Die Grundlage f√ľr die Berechnung ist die Indexformel nach Paasche. Dabei erfolgt eine Gewichtung mit den am jeweiligen Berichtstag vorhandenen Aktienkapitalien der einzelnen Indextitel. Seit 1985 wird der WestLB-Aktienindex um Kapitalver√§nderungen und Dividendenzahlungen bereinigt. Dadurch ist er ein Performanceindex. Er bildet etwa 80% der deutschen B√∂rsenkapitalisierung ab.

Auch beim WestLB-Aktienindex zus√§tzlich zwischen 12 Branchenindizes unterschieden. Dar√ľber hinaus werden Werte, bei denen sich durch die Vielfalt der T√§tigkeiten kein eindeutiger Schwerpunkt bilden l√§sst, zu einem Index f√ľr "Sonstige" zusammengefa√üt.

Der WestLB-Aktienindex ist nicht daf√ľr geeignet, als operativer Index an einer Terminb√∂rse gehandelt zu werden, da er nur einmal b√∂rsent√§glich auf der Basis der Kassakurse berechnet wird.

(Vgl. R√ľhle, Alf-Sibrand: Aktienindizes in Deutschland, Wiesbaden 1991, S.172f.)

3.2. Indizes, die von Zeitungen berechnet werden

3.2.1. F.A.Z.-Aktienindex (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Der F.A.Z.-Aktienindex wird seit dem 4. September 1961 von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einmal b√∂rsent√§glich mittels Kassakursen berechnet und ver√∂ffentlicht. Durch ausgew√§hlte Stichtage kann man ihn bis 1950 zur√ľckverfolgen. Dieser Aktienindex setzt sich aus 100 ausgew√§hlten Indextiteln zusammen, die an der Frankfurter Wertpapierb√∂rse im amtlichen Handel notiert sind. Als Indexbasis w√§hlte man den 31.12.1958 mit einem Punktestand von 100. Der F.A.Z.-Aktienindex ist mit dem jeweils aktuellen b√∂rsennotierten Grundkapitalien der einzelnen Unternehmen gewichtet und wird nach der Formel von Paasche berechnet. Die Paasche-Formel wurde unter dem Gesichtspunkt einer m√∂glichst hohen Vergleichbarkeit mit anderen in Europa berechneten B√∂rsenindizes ausgew√§hlt.

Korrekturen bei Kapitalver√§nderungen werden im Index ber√ľcksichtigt. Auch beim F.A.Z.-Aktienindex erfolgt keine Bereinigung bei Dividendenabschl√§gen. Demzufolge geh√∂rt er auch zu der gr√∂√üeren Gruppe der Kursindizes.

Der F.A.Z.-Aktienindex repräsentiert etwa 80% des an der Frankfurter Wertpapierbörse notierten Aktienkapitals. Neben dem Gesamtindex der F.A.Z. gibt es seit 1982 auch hier 12 Branchenindizes, die zum Teil weiter in Unterindizes unterteilt werden.

Unter deutschen Aktienkursindizes geh√∂rt der Index der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nach dem DAX zu den bekanntesten. Obwohl der F.A.Z.-Aktienindex in der Schweiz an der Terminb√∂rse SOFFEX als Basisobjekt f√ľr Indexkontrakte dient, ist er an der Deutschen Terminb√∂rse nicht vertreten. Der Aktienkursindex der F.A.Z. war der erste deutsche Index, der mittels elektronischer Datenverarbeitung berechnet wurde.

(Vgl. R√ľhle, Alf-Sibrand: Aktienindizes in Deutschland,

Wiesbaden 1991, S.174f.)

(Vgl. Chart im Anhang)

3.2.2. SZ-Aktienindex (S√ľddeutsche Zeitung)

Der SZ-Aktienindex wird seit dem 6. November 1963 von der S√ľddeutschen Zeitung berechnet und ver√∂ffentlicht. Die Berechnung erfolgt einmal b√∂rsent√§glich aus den Kassakursen von 98 deutschen Aktien der Bayerischen B√∂rse in M√ľnchen. Als Indexbasis wurde der 31.12.1958 mit einem Indexstand von 100 Punkten gew√§hlt. Damals wahren noch 104 Werte im SZ-Aktienindex enthalten. Am 30.12.1974 wurde eine Umstellung der Indexbasis vorgenommen. Damit wurdeder Index wieder auf 100 Punkte gesetzt. Zur Berechnung des SZ-Aktienindex dient die Formel von Laspeyres. Die Gewichtung erfolgt nach der H√∂he des b√∂rsennotierten Grundkapitals im

Basiszeitpunkt. Auch hier handelt es sich um einen Kursindex, da der Index von Dividendenzahlungen nicht bereinigt wird. Korrekturen bei Kapitalveränderungen werden nicht vorgenommen.

Durch eine zus√§tzliche Berechnung von 11 Teilindizes wird der Markt in Branchen aufgeteilt. Der SZ-Aktienindex repr√§sentiert als Regionalindex der Bayerischen B√∂rse in M√ľnchen rund 92% des dort notierten Aktienkapitals. Zus√§tzlich zum Aktienindex wird ver√∂ffentlicht, wieviele der Werte gestiegen beziehungsweise gefallen sind.

(Vgl. R√ľhle, Alf-Sibrand: Aktienindizes in Deutschland, Wiesbaden 1991, S.176f.)

3.2.3. Welt-Aktienindex (Die Welt)

Der WELT-Aktienindex wird einmal börsentäglich durch die Zeitung "DIE WELT" berechnet. Es handelt sich hierbei um einen "unechten" Aktienindex. Der WELT-Aktienindex errechnet sich aus der gewichteten Summe der Kassakurse, die mit einem Indexfaktor multipliziert werden. Die 54 im Index enthaltenen marktbreiten Standardwerte werden mit ihrem zugelassenen Aktienkapital gewichtet. Bei Kapitalveränderungen erfolgt eine Korrektur des Indexfaktors. Der WELT-Aktienindex ist ein Kursindex, weil die Dividendenzahlungen nicht bereinigt werden.

Laut Alf-Sibrand R√ľhle, nachzulesen im Buch "Aktienindizes in Deutschland" auf den Seiten 178/179 l√§sst sich der genaue Zeitpunkt der ersten Berechnung nicht mehr pr√§zise zur√ľckverfolgen, da sich Unterlagen √ľber den Beginn der Berechnung zum Teil in Privatbesitz befinden und nicht einsehbar sind.

Basiszeitpunkt des WELT-Aktienindex ist der 01.01.1970 mit einem Indexstand von 100 Punkten.

Neben dem Gesamtindex werden zus√§tzlich 9 Branchenindizes ermittelt. Au√üerdem wird b√∂rsent√§glich der WELT-Aktienumsatz-Index ermittelt. Dazu dienen die Ums√§tze der B√∂rsen Frankfurt, D√ľsseldorf, Hamburg und M√ľnchen als Grundlage.

(Vgl. R√ľhle, Alf-Sibrand: Aktienindizes in Deutschland,

Wiesbaden 1991, S.178f.)

3.3. Ein weiterer Index, der neben dem DAX an der Börse berechnet wird

Der FWB-Gesamtindex wird von der Frankfurter Wertpapierb√∂rse (FWB) seit dem 1. November 1969 berechnet und ver√∂ffentlicht. Er enth√§lt fast alle an der Frankfurter Wertpapierb√∂rse amtlich gehandelten deutschen Stamm-, Vorzugs- und Namensaktien. Damit bildet er etwa 95% der B√∂rsenkapitalisierung ab. Der FWB-Gesamtindex wird b√∂rsent√§glich mit der Formel von Laspeyres berechnet. Daf√ľr werden die Durchschnittskurse aus allen Gesch√§ften eines Tages in der Betreffenden Aktie verwendet. Die Gewichtung erfolgt mit dem zugelassenen Grundkapital und ist seit 1968 unver√§ndert geblieben. Bezugstermin ist damit Ultimo 1968 mit einem Basispunktestand von 100. Anpassungen an Ver√§nderungen des Kurszettels werden sofort vorgenommen. Die Bereinigung von Kapitalver√§nderungen erfolgt mittels gattungsspezifischer Korrekturfaktoren. Von Dividendenabschl√§gen bleibt der Index jedoch unbereinigt und gilt somit als Kursindex.

Der FWB-Gesamtindex hat in erster Linie statistische Bedeutung im Rahmen der Frankfurter B√∂rsenstatistik und soll analytischen Zwecken dienen. Die Berechnung von 14 Branchenindizes innerhalb des Gesamtindex erm√∂glicht detaillierte Untersuchungen und Analysen. Dar√ľber hinaus wird noch ein "Index der Publikumswerte" und ein "Index der Industriewerte" berechnet.

Zus√§tzlich zur Aktienkursindexermittlung werden von der Frankfurter B√∂rsenstatistik noch einige erg√§nzende Kennzahlen angeboten. Dazu geh√∂ren ein Aktienumsatz-Index, die zehn Aktien mit dem H√∂chsten Gesch√§ftsvolumen, die Ums√§tze der in Teilindizes einbezogenen Aktien und eine Fortschritt-R√ľckschritt-Linie, welche die Anzahl der an einem Tag gestiegenen Aktien gegen√ľber der Anzahl der an diesem Tag gefallenen Aktien darstellt.

(Vgl. R√ľhle, Alf-Sibrand: Aktienindizes in Deutschland, Wiesbaden 1991, S.182f.)

3.4. Indizes, die von Finanzanalysegesellschaften berechnet werden

3.4.1. degab-Index (Deutsche Gesellschaft f√ľr Anlageberatung mbH)

Der degab-Aktienkursindex wird viertelst√ľndlich w√§hrend der B√∂rsenzeit, von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr von der Deutschen Gesellschaft f√ľr Anlageberatung mbH berechnet. Als Grundlage daf√ľr dienen die variablen Kurse von 40 deutsche Standardwerten der Frankfurter Wertpapierb√∂rse. Die erste Berechnung erfolgte Ende 1977. Basiszeitpunkt des degab-Aktienkursindex war jedoch Ultimo 1972. Der Index wird als Portfeuille mit entsprechenden repr√§sentativen St√ľckzahlen der Gattungen gef√ľhrt und z√§hlt zu den "unechten" Indizes. Der degab-Aktienkursindex verwendet die besonders pr√§zise

Gewichtung mit dem "free-floating-capital", wobei Anteile in Festbesitz aus der Börsenkapitalisierung einer Aktiengattung herausgerechnet werden, da sie zur Kursbildung am Markt nicht mit beitragen. Auch hier handelt es sich wieder um einen Kursindex, da nur Kapitalveränderungen, jedoch keine Dividendenabschläge im Index bereinigt werden.

Der degab-Aktienkursindex repräsentiert ungefähr 80% des an der Frankfurter Wertpapierbörse notierten Aktienkapitals. Die Hauptzielgruppe des Indexkonzeptes ist der private Anleger.

(Vgl. R√ľhle, Alf-Sibrand: Aktienindizes in Deutschland,

Wiesbaden 1991, S.186f.)

3.4.2. VWD-Aktienindex (Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH)

Der VWD-Aktienindex wird seit dem 1. Januar 1975 einmal b√∂rsent√§glich von der Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH berechnet. Dazu werden die Kassakurse von 25 marktbreiten Aktien von der D√ľsseldorfer- und Frankfurter Wertpapierb√∂rse verwendet. Die Auswahl der 25 Basispapiere wird im Verlauf eines Jahres nicht ver√§ndert und erfolgt f√ľr das neue Jahr jeweils auf der Basis der Umsatzentwicklung im letzten Quartal des vergangenen Jahres. Als Basiszeitpunkt wurde der 01.01.1975 mit einem Indexstand von 100 Basispunkten gew√§hlt.

Eine jährliche Neubasierung erfolgt jeweils zu Jahresbeginn. Dabei wird der Indexstand wieder auf 100 Punkte gesetzt. Dadurch ist ein sehr anschaulicher Vergleich auf Jahresbasis möglich. Der ungewichtete VWD-Aktienindex berechnet sich, indem die Summe der Tageseinheitskurse und die Summe der Kapitalveränderungen und Dividendenabschläge mit der Summe der Einheitskurse des letzten Tages des vergangenen Jahres ins Verhältnis gesetzt und mit 100 multipliziert wird. Der VWD-Aktienindex wird von Kapitalveränderungen und Dividendenabschlägen bereinigt

und geh√∂rt somit zu den wenigen Performanceindizes. Der Dividendenbetrag und ein eventueller Bonus werden ber√ľcksichtigt. Gleiches gilt f√ľr die rechnerische Parit√§t des Bezugsrechts, wobei ein Dividendenvor- oder -nachteil ber√ľcksichtigt wird.

Eine Besonderheit des VWD-Aktienindex besteht darin, dass die Kassakurse sowohl der D√ľsseldorfer- als auch der Frankfurter Wertpapierb√∂rse in die Berechnung gleichberechtigt eingehen.

(Vgl. R√ľhle, Alf-Sibrand: Aktienindizes in Deutschland, Wiesbaden 1991, S.188f.)

(Vgl. Chart im Anhang)

3.5. Index, der von amtlicher Stelle berechnet wird

Der "Index der Aktienkurse" wird vom Statistischen Bundesamt berechnet. Er umfaßt etwa 295 Aktienkurse, welche mit dem börsennotierten Stammaktienkapital gewichtet werden. Der Index wird nach der Wertindexformel mittels Kassakursen einmal pro Börsentag berechnet. Bezugstermin ist der 31.12.1953 mit einem Basispunktestand von 100. Davor wurden ab Januar 1950 Monatsdurchschnitte veröffentlicht. In der ersten Zeit erfolgte die Berechnung mit der Formel von Laspeyres.

Danach entstand dann mit Hilfe der Wertindexformel ein Portfeuille-Index mit laufender Anpassung der Basis, in dem Kapitalveränderungen, jedoch keine Dividendenabschläge bereinigt werden. Es handelt sich folglich um einen Kursindex.

Durch die hohe Anzahl der im Index erfaßten Werte erreicht der Index der Aktienkurse eine Repräsentationsquote von mindestens 90% des börsennotierten Aktienkapitals. Außerdem ermöglicht diese Aktienvielfalt eine Aufteilung in 29 Branchenindizes. Zusätzlich werden vier besondere Indizes ermittelt, welche nach folgenden Kategorien aufgeteilt sind: die meistgehandelten Werte (30 Aktien), Publikumsgesellschaften (100 Aktien), Nebenwerte (etwa 180 Aktien), Volksaktien (3 Aktien).

(Vgl. R√ľhle, Alf-Sibrand: Aktienindizes in Deutschland, Wiesbaden 1991, S.184f.)

4. Aktienindizes anderer Länder

4.1. Westeuropäische Indizes

4.1.1. FT-SE 100 Index (London)

Bezogen auf die Anzahl der gehandelten nationalen und internationalen Wertpapiere ist die Londoner Börse die größte der Welt. Sie unterliegt keinen Regulierungen durch die Behörden. Handelszeit von 8:30 bis 16:30.

(vgl. Enzyklopedia Britannica '97)

√Ąhnlich wie beim DAX handelt es sich beim Financial Times - Stock Exchange 100 um einen gewichteten Index, in den die Gesellschaften nach B√∂rsenkapitalisierung eingehen. Als Basiszeitpunkt wurde 1983 mit 1000 Punkten gew√§hlt.

Der FT-SE 100 Index wird min√ľtlich w√§hrend der gesamten Londoner B√∂rsenzeit als Laufindex berechnet (mit Hilfe des Computerhandelsystem SEAQ).

Korrekturen werden nur bei Kapitalver√§nderungen vorgenommen, wobei der Basiswert im Nenner der Indexformel angepa√üt wird, Dividendenaussch√ľttungen werden nicht ber√ľcksichtigt. Es handelt sich also um einen Kursindex. Futures und Optionen werden seit 1984 auf den FT-SE 100 Index gehandelt.

(Vgl. Jansen, B. / Rudolph, B.: Der Deutsche Aktienindex

DAX - Konstruktion und Anwendungsmöglichkeiten, Frankfurt

am Main 1992, S.36)

(Vgl. Chart im Anhang)

4.1.2. CAC 40 Index (Paris)

Seit 1988 veröffentlicht die Pariser "Compagnie des Agents de Change" (CAC) den CAC 40 Index.

Der Pariser Index setzt sich aus 40 repräsentativen Unternehmen zusammen, die relativ stark exportlastig sind. Analog dem Londoner FT-SE 100 werden die jeweiligen Aktien nach Börsenkapitalisierung gewichtet, und Indexkorrekturen nur bei Kapitalveränderungen vorgenommen. Wie beim DAX wurde der Basiszeitpunkt Jahresende 1987 festgelegt, und auch als Basiswert 1000.

Der CAC 40 ist ein Real-time Index, der während der Börsenzeit alle 30 Sekunden neu berechnet wird. Futures und Optionen werden seit 1988 gehandelt.

(Vgl. Jansen, B. / Rudolph, B.: Der Deutsche Aktienindex

DAX - Konstruktion und Anwendungsmöglichkeiten, Frankfurt

am Main 1992, S.36f und Internet: www.bourse-de-paris.fr)

4.1.3. SMI (Z√ľrich, Basel, Genf)

Der SMI (Swiss Market Index) wird seit 1988 unter Ber√ľcksichtigung der Aktienkurse der B√∂rsen in Z√ľrich, Genf und Basel berechnet und ver√∂ffentlicht. Somit ist der SMI einer der wenigen Aktienindizes, die den Handel an mehreren H√§usern wiedergeben. Als Laufindex wird der SMI immer dann neu berechnet, wenn an einer der drei B√∂rsenpl√§tze ein neuer Kurs f√ľr den jeweiligen Titel vorliegt. Der SMI setzte sich urspr√ľnglich aus 24 Aktien und Partizipationsscheinen zusammen, heute werden 21 Titel gelistet, die nach Kapitalisierung gewichtet werden. Bei Kapitalver√§nderungen erfolgt eine Neugewichtung. Die Indexformel von Laspeyres wird verwendet, es handelt sich also um einen echten Aktienindex.

Bezugszeitpunkt ist 1988 mit 1500 Basispunkten. Seit 1988 werden Futures und Optionen auf den SMI gehandelt.

(Vgl. Jansen, B. / Rudolph, B.: Der Deutsche Aktienindex

DAX - Konstruktion und Anwendungsmöglichkeiten, Frankfurt

am Main 1992, S.37 und Internet:www.boerse.ch)

(Vgl. Chart im Anhang)

4.1.4. √Ąnderungen mit der Euro-Umstellung

Mit der Euro-Einf√ľhrung √§ndert sich im Berechnungsmodus f√ľr Aktienindizes lediglich der Nenner, so dass am Stichtag nach der Umstellung der Handel mit dem gleichen Indexwert beginnt, mit dem er am Abend des Vorhandelstages geschlossen hat.

Dennoch soll das Aktiengesetz in diesem Herbst geändert werden, so dass die Euro-Umstellung problemlos von statten gehen kann.

Die Einf√ľhrung der Nennwertlosen Aktien war im Sommer bereits weitgehend abgesegnet: In den meisten L√§ndern gibt es f√ľr Aktien nicht nur einen Kurswert, der an der B√∂rse t√§glich neu ermittelt wird, sondern auch einen Nennwert, der den entsprechenden Anteil am Grundkapital verbrieft.

Beim einfachen Umrechnen des Nennwerts w√ľrden aber aus geraden DM-Betr√§gen ungerade Euro-Betr√§ge entstehen, die abrechnungstechnische Probleme aufwerfen. Daher werden k√ľnftig nennwertlose Aktien erlaubt. Die Papiere werden einen festen Anteil am Grundkapital garantieren, aber keinen festen Geldbetrag. F√ľr die Aktion√§re √§ndert sich dadurch nichts, denn der wahre Wert der Aktie ist der viel h√∂here Kurswert, geht die Gesellschaft in Konkurs, ist die Aktie sowieso nichts mehr wert. Der Nennwert sollte nur verhindern, dass die Anleger mit sogenannten Penny-Stocks (Billigaktien) gek√∂dert werden. Dies will der Gesetzgeber aber auch k√ľnftig dadurch verhindern, dass das Grundkapital auch zuk√ľnftig nicht in beliebig kleine Betr√§ge aufgest√ľckelt werden darf. Die Untergrenze soll bei einem Euro liegen.

(Das neue Aktiengesetz, B5 Aktuell, Bayerischer Rundfunk -

Beitrag vom Do., 6. November 1997)

4.2. Osteuropäische Indizes

In Osteuropa war Kapitalbeschaffung √ľber den Aktienmarkt Anfang der 90er noch schwach ausgepr√§gt: Korrupte Strukturen verhinderten die Vertrauensbildung zwischen Kapitalgebern und Kapitalnehmern. Da die L√§nder selbst hohen Kapitalbedarf haben, werden festverzinsliche Wertpapiere als Anleihen ausgegeben, die bis 1995 eine bedeutend h√∂here Rendite abwarfen, und sogar f√ľr ausl√§ndische Geldgeber trotz W√§hrungsschwankungen einen h√∂heren Effektivzins hatten. Erst ein starker Zinsr√ľckgang ab 1996 sorgte f√ľr h√∂here Aktienkurse.

Ungarn (1996: 147% Steigerung des BUX), Polen (1996: 75% Steigerung des WIG) und Moskau z√§hlen neben einer Vielzahl von asiatischen und s√ľdamerikanischen B√∂rsenpl√§tze zu den "Emerging Markets".

(Vgl.: Kipp, Helmut: Emerging Markets, in: B√ĖRSE ONLINE 21/97, S.26)

BUX (Ungarn)

Die ungarische B√∂rse wird von Kreditinstituten nicht als "Ost"-B√∂rse eingestuft, wird von uns aufgrund der regionalen Einteilung hier aufgef√ľhrt.

Sie gehörte bereits im vergangenen Jahr zu den besten Performern im internationalen Börsenreigen.

(Vgl.: Bräu, Georg: Osteuropäische Börsen in der Hausse,

in: B√ĖRSE ONLINE 11/97, S.28)

(Vgl. Chart im Anhang)

Moskau Times Index (Rußland)

(Vgl. Chart im Anhang)

WIG (Polen)

(Vgl. Chart im Anhang)

PX-50 (Tschechien)

(Vgl. Chart im Anhang)

4.3. Amerikanische Indizes

4.3.1. Die Dow Jones Indizes

Dow, Jones & Co. ermittelt an der New York Stock Exchange täglich drei Indizes, die wiederum in einem Composite Average zusammengefaßt werden:

Dow Jones Industrial Average Dow Jones Transportation Average Dow Jones Utilities Average

Der "Dow Jones Index" ist der √§lteste aller Aktienindizes. Nach seinen Ans√§tzen wurden alle weiteren Aktienkursindizierungen unseres Jahrhunderts festgesetzt. Entwickelt wurde er von Charles Henry Dow (geb. 1851). Dow war Wirtschaftsjournalist in New York, und machte sich 1882 selbst√§ndig: er gr√ľndete zusammen mit Edward Jones die Firma Dow Jones & Company. Diese Nachrichtenagentur fertigte t√§glich Kurzberichte √ľber wirtschaftliche Neuigkeiten an.

1884 wurde der erste Aktienkursindex im "Customers Afternoon Letter" veröffentlicht. Schon damals war der Firmensitz an der Wall Street. 1889 wurde das "Wall Street Journal" entwickelt, dem Dow bis zu seinem Tod 1902 als "editor in chief" vorstand.

Bis heute werden seine Indizes und Theorien zur technischen Analyse verwendet.

Um Amerikas Aktienmarkt mit ca. 250 000 umgesetzten Aktien pro Tag in den "Griff" zu bekommen, entwickelte Charles Henry Dow diesen Index.

Er stellte fest, dass nur ca. 35 Titel einen regelmäßigen Handel aufwiesen, ein großer Teil davon Eisenbahnaktien. So war der erste "Dow" der "Transportation Average". Die 11 enthaltenen Aktien ergaben 1884 erstmals einen Wert von 69,93 Punkten.

Seit 1897 beinhaltet der Transportation Average 20 Titel.

Der bekannteste unter Dows Indizes ist bis heute der DJIA, Dow Jones Industrial Average. Er wurde erstmals 1896 mit 40,94 Punkten veröffentlicht, und umfaßte 12 Werte. Die Berechnung erfolgte wie heute, indem die Summe der Kurse durch die Anzahl der Aktien dividiert wurde. 1928 wurde die Zahl der einbezogenen Aktien auf den heutigen Stand von 30 gebracht.

Heute besitzt Dow Jones & Co. als amerikanischer Finanzmedienkonzern Magazine wie das Wall Street Journal, das Magazin Barron's und betreibt diverse TV-Sender und den Nachrichtendienst Telerate. (Vgl. Schumm, Thomas, Dow, der Konzern, in: B√ĖRSE ONLINE 11/97 S.8)

Bei Kapitalerh√∂hungen oder Austausch von Werten wird die Berechnung korrigiert, sodass der Index kontinuierlich fortgef√ľhrt werden kann. Ein neuer Nenner in der Formel wird so gew√§hlt, dass der Wert nach der neuen Zusammensetzung dem entspricht, den der Dow Jones Index vor der Ver√§nderung hatte.

Die einzige Gemeinsamkeit zwischen DJIA und DAX liegt in der Anzahl der Werte: 30 St√ľck. Die Dow Jones Indizes sind simple Kursdurchschnitte, sie sind bis heute ungewichtet. Analysten sprechen von "preisgewichtet", auch "implizite Gewichtung". Die einzelnen Kurswerte werden addiert und durch einen anpassungsf√§higen Faktor geteilt. Der Faktor wird bei der Verkettung ben√∂tigt, um Kursspr√ľnge von einem Handelstag auf den n√§chsten beim Auswechseln einzelner Aktien zu vermeiden. Am Tag des Austausches wird ein Korrekturfaktor errechnet, der daf√ľr sorgt, dass die Er√∂ffnungskurse des neuen Tages den Schlu√ükursen des letzten Handelstages entsprechen. (Vgl. Gablers Wirtschaftslexikon 13. Auflage auf CD-ROM)

Aufgrund der Gewichtungsproblematik gab es lange Zeit keine Optionsscheine oder Derivate auf den Dow Jones Index: ein ungewichteter Index ist leicht zu manipulieren, in dem man gezielt die Kurse der "Kleinen" nach oben oder unten treibt. Lizenzen f√ľr Optionen und Futures wurden im Juni 1997 bereits verkauft (Vgl. B√ĖRSE ONLINE 25/97 S.8).

Seit Oktober 1997 wurden erstmals Optionsscheine auf den Dow Jones vergeben. (Vgl. DIE WELT 18.9.1997 im Internet:www.diewelt.de)

Die Entwicklung des Gesamtmarktes wird dennoch relativ gut wiedergeben, wie Chartvergleich zwischen DJIA und S&P 500 zeigt. (Siehe Anhang)

Bei Aktiensplits und Aktienzusammenlegungen wird der Dow durch Korrekturfaktoren bereinigt. Die umfangreichste Revision des wohl meistbeachtsten Börsenbarometers der Welt seit 1959 erfolgte im März diesen Jahres: Vier Werte wurden in solche eingewechselt, die eindeutig zu den Wachstumsbranchen in den USA gehören: High Tech (Hawlett-Packard), Finanzdienstleistungen (Travelers Group) und Gesundheitsbereich (Johnson&Johnson). Wal-Mart Stores sollte den Kaufhausbereich neu gewichten.

(Vgl. B√ĖRSE ONLINE 13/97, S.8)

(Vgl. Chart im Anhang)

4.3.2. Standard & Poors 100 bzw. 500

Beide Indizes sind bis auf die Anzahl der vertretenen Titel in ihrem Aufbau vollkommen √ľbereinstimmend. Der S&P 100 bzw. S&P 500 ist im Vergleich zum Dow der modernere Index, er wird seit 1957 berechnet und umfa√üt √ľber 80% des B√∂rsenumsatzes.

Als Basis dienen 100 bzw. 500 ausgewählte Kursnotierungen, die an der New York Stock Exchange (NYSE), der American Stock Exchange (AMEX) bzw. dem over the counter Handel (NASDAQ)

Berechnet werden die beiden Indizes nach der Formel von Paasche. Sie werden nicht um Dividendenzahlungen bereinigt.

Die Gewichtung erfolgt nach der Börsenkapitalisierung der Unternehmen. Die Berechnung erfolgt während der Handelszeit alle 15 Sekunden.

Der S&P 100 und 500 weist gegen√ľber dem Dow Jones eine geringere Volatilit√§t (Ausma√ü der Kursschwankungen) auf.

Der Terminhandel begann bereits 1982. Futures und Optionen k√∂nnen seit 1983 gesetz werden, und z√§hlen heute zu den umsatzst√§rksten √ľberhaupt.

(Vgl. Jansen, B. / Rudolph, B.: Der Deutsche Aktienindex DAX - Konstruktion und Anwendungsmöglichkeiten, Frankfurt am Main 1992, S.38 und Internet: www.mcgraw-hill.com)

4.4. Asiatische Indizes

4.4.1. Nikkei Stock Average (Tokyo)

Die Tokyoter Börse wurde 1878 als "Tokyo Stock Exchange Co.

Ltd." gegr√ľndet. In ihrer heutigen Form besteht sie seit 1949. Der Handel findet zwei mal t√§glich statt:

Die "morning trading session" dauert von 9:00 bis 11:00 Uhr, die "afternoon trading session" von 12:30 bis 15:00 Uhr.

Der Nikkei Stock Average, auch Nikkei 225 Index genannt,ist der weltweit am meisten beachtete Japanische B√∂rsenindex. Seine Wurzeln gehen bis in die 50er Jahre zur√ľck. Ver√∂ffentlicht und berechnet wird er seit 1971 von der Nihon Keizai Shimbun Inc. Seit 1985 wird er w√§hrend der Handelzeit min√ľtlich neu angezeigt.

Er berechnet sich aus 225 Aktien, die alle im ersten Handelsabschnitt umgesetzt werden m√ľssen. Die Komponenten werden j√§hrlich √ľberpr√ľft, um den Wandel der Marktumgebung wiederzuspiegeln. Bis zu 6 der 225 Titel k√∂nnen im Handelsjahr ausgetauscht werden, wenn die Unternehmen gewisse Anforderungen nicht mehr erf√ľllen, wie:

keine Korruption Aufkauf oder Übergang in ein anderes Unternehmen Wechsel in den zweiten Handelsabschnitt der Tokioter Börse

Die in Tokyo gehandelten Papiere werden in 36 Sektoreneingeteilt, aus denen eine optimale Anzahl im Nikkei vertreten sein soll. Die Zahl A der vertretenen Titel eines Sektors wird wie folgt Img00001.gif" HEIGHT=64 WIDTH=118>,

wobei B die Gesamtzahl der Aktien der Gruppe ist und C die

Zahl aller im ersten Abschnitt gelisteten Aktien.

Der Nikkei Average berechnet sich:

(Vgl. Internet-Homepage von der Tokyo Stock Exchange:

www.tse.co.jp)

(Vgl. Chart im Anhang)

4.4.2. TOPIX (Tokyo)

Der "Tokyo Stock Price Index" wird seit 1969 als Börsenindikator gebraucht. Die Basis wurde auf Januar 1968 mit 100 festgelegt.Der Index setzt sich aus allen im ersten Abschnitt gehandelten Aktien zusammen. Der Basiswert wird bei Kapitalmaßnahmen angepaßt.

W√§hrend der B√∂rsensitzung wird er min√ľtlich neu berechnet. Futures und Optionen auf den TOPIX werden seit 1988 bzw. 1989 gehandelt.

(Vgl. Jansen, B. / Rudolph, B.: Der Deutsche Aktienindex

DAX - Konstruktion und Anwendungsmöglichkeiten, Frankfurt

am Main 1992, S.39)

5. Resumée:

Das Konzept des DAX erscheint auf den ersten Blick bedeutend aufwendiger in der Berechnung als die meisten nationalen und internationalen Indizes. Aber mit elektronischen Börsenhandelssystemen spielt das heute keine

Rolle mehr.

Er zeichnet sich besonders durch die Ber√ľcksichtigung der Dividendenaussch√ľttung aus (Performanceindex). Dies ist hierzulande besonders vorteilhaft, weil die Auszahlung an die Aktion√§re j√§hrlich, und nicht wie im angloamerikanischen Bereich viertelj√§hrlich erfolgt. Relativ gro√üen Indexspr√ľngen wird dadurch entgegengewirkt.

Beim DAX wurde von vornherein der operative Verwendungszweck ber√ľcksichtigt, woran bei den meisten √§lteren Indizes bei ihrer Entstehung noch gar nicht gedacht wurde.

Die geringe Titelzahl ermöglicht den Anlegern eine Nachbildung des DAX im eigenen Portefeuille. Im nationalen Vergleich ist die Real-time Berechnung von Vorteil.

Die genannten Indizes im √úberblick:

(Vgl. Jansen, B. / Rudolph, B.: Der Deutsche Aktienindex DAX - Konstruktion und Anwendungsmöglichkeiten, Frankfurt am Main 1992)

Tabelle 1.

Kurs/Performance Index

Gewichtet/

ungewichtet

echter / unechter Index

DAX

X

X

X

FWB-Index

X

X

X

Commerzbank-Index

X

X

X

WestLB-Index

X

X

X

FAZ-Index

X

X

X

SZ-Index

X

X

X

Welt-Index

X

X

X

Index der Aktienkurse

X

X

X

degab-Index

X

X

X

VWD-Index

X

X

X

FT-SE 100

X

X

X

CAC 40 Index

X

X

X

SMI

X

X

X

DJIA

X

X

X

S&P500

X

X

X

TOPIX

X

X

X

Nikkei225

X

X

X

Tabelle 2.

Basiszeit-punkt

Basis-punkte

Titel-zahl

DAX

Ultimo 1987

1000

30

FWB-Index

Ultimo 1968

100

ca. 360

Commerzbank-Index

Ultimo 1953

100

60

WestLB-Index

Ultimo 1968

100

98

FAZ-Index

Ultimo 1958

100

100

SZ-Index

Ultimo 1958

100

88

Welt-Index

Ultimo 1969

100

54

Index der Aktienkurse

Ultimo 1953

100

ca. 295

degab-Index

Ultimo 1972

?

40

VWD-Index

Ultimo 1974

100

25

FT-SE 100

Ultimo 1983

100

100

CAC 40 Index

Ultimo 1981

1000

40

SMI

30.06.1988

1500

21

DJIA

1896

40,94

30

S&P500

1941-1943

10

500

TOPIX

4.1.1968

100

alle Werten der 1. Session

Nikkei 225

1971

?

225

6. Anhang

Folgende Informationen wurden im Anhang aufgef√ľhrt:

· Die DAX-Zusammensetzung

· Chart - FAZ Index

· Chart IDX FAZ · Chart CDAX

· Chart FWB-Gesamt · Chart DAX

· Chart Nikkei

· Chart Dow Jones

· Chart FTSE 100

· Chart IDX SMI

· Charts Osteuropäischer Börsen

7. Quellenverzeichnis:

B√ĖRSE ONLINE 10. Jahrgang, B√ĖRSE ONLINE Verlag GmbH&Co., M√ľnchen 1997

Der Große Brockhaus, 19. Aufl., F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1986 bis 1994

Janßen, Birgit / Rudolph, Bernd: Der Deutsche Aktienindex: Konstruktion und Anwendungsmöglichkeiten, Fritz Knapp Verlag, Franfurt am Main, 1992

Kleeberg, Jochen M.: Die Eignung von Aktienindizes f√ľr empirische Aktienmarktuntersuchungen, Gabler, Wiesbaden, 1991

o.V.: Enzyklopedia Britannika '97 auf CD-ROM

o.V.: Gablers Wirtschaftslexikon, 13. Aufl. auf CD-ROM

o.V.: Leitfaden zu den Aktienindizes der Deutschen Börse Version 2.1, Gruppe Deutsche Börse: Januar 1997, aus dem Internet: www.exchange.de

o.V.: Paris Stock Exchange, the Internet: www.bourse-de-paris.fr

R√ľhle, Alf-Sibrand: Aktienindizes in Deutschland: Entstehung, Anwendungsbereiche, Indexhandel, Wiesbaden, Dt. Univ.-Verl., 1991

Verfasser unbekannt: Das neue Aktiengesetz, B5 Aktuell, Bayerischer Rundfunk - Beitrag vom Do., 6. November 1997

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