Travolta (Familie)

Travolta

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Travolta war das j√ľngste von sechs Kindern. Seine Mutter, Helen Travolta, war 42 Jahre alt, bei der Geburt von John Travolta, wie. John kam am 12. Februar 1954 zur Welt. Sie lebten in einer Kleinstadt die 27’000 Einwohner umfasste, 20 Kilometer von NY entfernt, in Englewood.
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Travoltas Eltern waren 17 Jahre alt, als sie sich auf einem Wohlt√§tigkeitsball kennenlernten. Johns Mutter studierte an der Columbia University Schauspielerei, produzierte und inszinierte Theaterst√ľcke, stand auch selbst auf der B√ľhne.
1937 heirateten Johns Eltern, im Alter von 26.
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Mr und Mrs Travolta liessen sich in Morse Place nieder. Sam Travolta hatte einen Gebrauchtreifenhandel, der nicht viel abwarf.
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"Rampenlicht - Jonny" nannten ihn seine Eltern, denn schon als Kleinkind setzte sich Jonny gekonnt und un√ľbersehbar in Szene.
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Der Kleine Johnny lernte das ganze Theaterst√ľck Gypsy, mit dem seine √§lteste Schwester auf Turnee ging, das ihn so faszinierte, alle Rollen, von dem Zeitungsjungen, bis zur Revuet√§nzerin. Und immer als er zu ende ge√ľbt hatte, lud er seine Eltern in den Keller ein und spielte ihnen das St√ľck vor, seinen Geschwistern spielte er fast nie etwas vor, denn er wurde oft aufgezogen. Sein √§lterer Bruder hatte ihm den Spitznamen "Kn√∂chelchen" gegeben, weil er fr√ľher sehr mager war.
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Der Junge Nachwuchsentertainer konnte in Frauenkleidung auftreten, und dabei so die H√ľften schwingen, das es einem schwindlig wurde, er war der perfekte T√§nzer.
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Als 10 J√§hriger veranstaltete er Partys, auf denen Flaschendrehen gespielt wurde, er durfte das M√§dchen k√ľssen, auf das die Flasche zeigte. Dabei f√ľhlte er sich dann so souver√§n und weltm√§nnisch, wie Sean Connery als James Bond in 007 jagt Dr. No, Ursula Andress, das erste Bondgirl war f√ľr ihn die perfekte Frau.
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Travolta ging nicht gerne zur Schule, seine Klassenkameraden fanden ihn hochnäsig. Er war ein Einzelgänger und schwänzte dauernd den Unterricht.
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Als er ungef√§hr 15 war, wurde ihm klar, dass es an der Zeit war etwas zu ver√§ndern. Der schlacksige, schwierige Einzelg√§nger, der in der Schule nie richtig dazugeh√∂rt hatte, war reifer geworden, selbstbewusster und, das war nicht zu √ľbersehen, ein Showman.
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Mit 16 zog er von zu Hause aus und brach die Schule ab und ging nach NY. Dort besuchte er ein Schauspielkurs und bekam eine Rolle als jugendlicher Hauptdarsteller in Who’ll save the Ploughboy ?, hatte er 3 Zeilen zu sprechen. Travolta erhielt die erste grosse Chance mit einer der Hauptrollen des Broadway - St√ľcks Bye Bye Birdie in NY, er verdiente 50 Dollar in der Woche.
Bob Le Mond der ihn eines Tages entdeckt, fragte John, wie alt er sei, er war erstaunt, das er erst 16 war. Nahm ihn aber trotzdem unter Vertrag und wurde sein Manager. Le Mond war einer der Agenten, die sich f√ľr die Schauspieler einsetzte.
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Schon als 16 j√§hriger nahm er nach seinen ersten Erfolgen, Flugunterricht in New Jersey. 1974 erhielt er die Pilotlizenz zum fliegen von Jets. Immer wenn er schwierige Entscheidungen zu treffen hat, oder √ľber andere Probleme nachdenken m√∂chte, setzt er sich ins Flugzeug und l√§sst die Stadt, in der er sich zurzeit befindet, weit hinter sich.
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Travolta konnte seine Eltern davon √ľberzeugen die High - School abzubrechen.
Bob Le Mond, sein Agent, erz√§hlte √ľberall, von seiner neuen Entdeckung und konnte bald von Erfolgen berichten: Er hatte gleich die erste Rolle bekommen f√ľr die ihn Le Mond geschickt hatte. In seiner Anfangszeit wurde er nie abgelehnt, wo er auch hin ging.
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Mit Bob Le Monds Hilfe eroberte sich Travolta schnell einen festen Platz auf Nys B√ľhnen.
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Aufgetrieben von seinem Ehrgeiz, trat der junge Travolta zunächst in winzigen Rollen von im Tagesprogramm laufenden TV - Seifenopern auf. Er liess sich auf alles ein: Werbung, Seifenopern und Shows.
Es gab eine Zeit in der er sehr niedergeschlagen und depressiv war, auch wenn er eine Rolle bekommen hatte. In dieser Zeit lernte er Joan Prather, die sich auch erhoffte in gr√∂sseren Produktionen mitspielen zu k√∂nnen, kennen. Sie erz√§hlte ihm √ľber ihre erste Erfahrungen mit Scientology, Travolta begann sich immer mehr daf√ľr zu interessieren.
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John spielte mit der zwei Jahre √§lteren Marilu Henner, das Musical Grease. Er wurde f√ľr 12 Monate verpflichtet und musste in dieser Zeit 13 St√§dte bereisen. Das Musical wurde 1978 verfilmt.
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Zurzeit von Grease lebte Travolta in der Lunnabee, zwischen dem Sunset Bulevard und dem Santa Monica Boulevard.
Nach einem Ausflug mit Marilu Henner ins Disneyland, hatten sie eine Beziehung mit einander.
Am 6. März 1974 hatte das Musical Over Here in dem er ebenfalls mitspielte, Premiere. Im September verliess er das Musical, weil er ins Fernseh wollte und trennte sich mit Marilu.
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Travolta hatte in NY mittlerweilen einen Guten Ruf und man bot ihm sehr gute Rollen an, Travolta entschied sich f√ľr: Nachts, wenn die Leichen schreien, ein Film von Stephen King.
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Travolta traf Joan Prather wieder und sie wurden zum 2. Mal ein Paar. Prather die Scientologie - Anhängerin, versprach Travolta, der zur Zeit der Dreharbeiten an einer schweren Grippe leiden musste, dass sie ihn mit einem "touch assist", wie es die Scientologen nennen, zu heilen, doch Zauberei stecke nicht dahinter, versicherte seine Freundin.
John wurde ziemlich schnell gesund, er sagte es sei das erste Mal, das ihm jemand helfe ohne etwas daf√ľr zu verlangen. Danach konnte er nicht mehr genug von Scientology bekommen, und las wie wild in Prathers Scientologyb√ľcher. Doch etwa nach einem Jahr machten sie wieder schluss.
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Ein "touch assist" ist, wenn man den K√∂rper des anderen ber√ľhrt. Man spricht den ganzen K√∂rper an, konzentriert sich aber auf die Stellen, die am meisten betroffen sind. Es habe ihm wirklich geholfen, bei seinen Halsschmerzen war es dasselbe, sagte Travolta. Er wollte mehr dar√ľber erfahren.
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1975 bekam John eine Rolle in der ABC - TV Serie namens Welcome Back, Kotter, er verdiente etwa 1500 $ die Woche und kaufte eine einmotorige Aircoupe. Die Serie wurde ein voller Erfolg. Durch diese Serie wurde er in Amerika zum Teenyidol.
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Alle Frauenzeitschriften wollten dieses neue Prachtexemplar auf ihren Titelseiten abbilden. Es gab immer mehr Fanpost, er kam etwa auf 10’000 Briefe pro Woche. Travolta war ein Sonnyboy, er brauchte nur zu blinzeln, schon schlugen die Herzen h√∂her. Er hatte bei seiner Fernsehserie √ľber 27 Mio. Zuschauer. Beim Fernsehsender ABC musste man 35’000 $ pro Woche aufbringen,
f√ľr das R√ľckporto der Fanbriefe.
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Seine Musik war allerdings nicht sehr speziell, doch die Fans kauften sie trotzdem. Mit einem Lied kam er sogar auf Platz 5 in den US Charts. Er wurde auch zum Popsänger des Jahres erklärt.
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In Kalifornien nahm in die Robert Stigwood Organisation sofort unter Vertrag f√ľr den Film: Saturday Night Fever, f√ľr den er als bester Darsteller ausgezeichnet wurde, und der ihm eine Oscarnomminierung einbrachte.Travolta drehte noch weitere Filme wie: Carrie, des Satans j√ľngste Tochter und Der Junge im Pladtikzelt, bei dessen Dreharbeiten er Diana Hyland kennen lernte und sie sich verliebten.
Diana Hyland wurde wegen Brustkrebs eine Brust amputiert, damit sie weiter spielen konnte, musste sie eine Sch√∂nheitsoperation √ľber sich ergehen lassen, sie hatte den Krebs vor√ľbergehend besiegt.
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Doch dann starb Travoltas grosse Liebe, nachdem sich der Krebs in ihrem K√∂rper ausgebreitet hat. Nach 24 Stunden, an ihrem Bett lag Diana tod in Johns Armen. Ellen Travolta, seine √§lteste Schwester, war eine seiner St√ľtzen in dieser Zeit.
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Um sich vom Tod seiner Freundin abzulenken, st√ľrzte er sich in Arbeit. Mit hilfe von Scientology, hoffte er, die Belastung so besser bew√§ltigen zu k√∂nnen.
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Der Trumpf des Films, Saturday Night Fever, war sein Soundtrack, den er ausserhalb von Paris aufgenommen hatte. Der Soundtrack wurde 25 Mio. Mal verkauft.
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Ende 1978 konnte sich dieser Junge Schauspieler, der als Teenager wegen Depressionen in psychiatrischer Behandlung gewesen war, zurecht als einen der erfolgreichsten Entertainer bezeichnen.
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Nach seinem Film: Von Augenblick zu Augenblick, brach f√ľr ihn eine Welt zusammen. Seine Mutter war schon l√§nger Krank gewesen, doch die andern Familienmitglieder hatten ihn verheimlicht, wie schlecht es tats√§chlich um sie stand. Am 3. Dezember 1978 starb seine Mutter an Krebs im Alter von 66 Jahren. Er konnte den Tod seiner Mutter lange nicht verkraften, er brach die Dreharbeiten zu Ein Mann f√ľr gewisse Stunden ab und legte eine lange Pause ein.
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Travolta entschloss sich ein Haus zu kaufen, und zwar eins mit einer Start - und Landebahn, so konnte er wegfliegen, wann immer er wollte.
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Travolta hatte einige Misserfolge z.B. Zwei vom gleichen Schlag.
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John verwöhnte sich, als seine Karriere in den 80ern nur stockend voranging, er hatte dazu auch eine Menge Zeit und Geld. Von dem Erlös der Filme: Saturday Night Fever, Grease und Urban Cowboy kaufte er Häuser in Kalifornien, Florida und Maine. Autos, 1 Mercedes, 1 Jaguar, 1 Cabriolet. Aber auch Flugzeuge, wie zum Beispiel: Ein Learjet, 1 Vampire aus der Zeit des 2. Weltkriegs und, erst vor kurzem eine Gulfstream 2.
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Nach Perfect wurde John, Clint Eastwood und Tom Seleck zu Ehren von Prinz Charles und Diana von Präsident Reagen ins weisse Haus eingeladen.
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Eine Zeitlang spielte er mit dem Gedanken Flugkapitän zu werden, weil er keine grossen Erfolge hatte.
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Mit Kuck mal wer da spricht, hatte John einen Hit gelandet, seine Karriere befand sich trotzdem immer noch im Tief.
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Bei den Dreharbeiten zu die Experten hatte er Kelly Preston kennengelernt, die auch mit George Clooney, verheiratet war. 1991 heirateten Kelly und John. Er erstand eine 20 - Zimmer Wohnung an der Ostk√ľste. Sein Sohn Jett kam 1992 zur Welt.
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F√ľr Quentin Tarantino stand fest, dass Travolta seine Teilname an Pulp Fiction, nicht ablehnen durfte. Doch daf√ľr waren einige √úberredungsk√ľnste notwendig. Er sagte er sei der vielversprechendste Schauspieler weit und breit. Tarantino konnte ihn schliesslich √ľberreden. Travolta erhielt gerade mal 140’000 $, heute, ein paar Jahre sp√§ter, bekommt er 20 Millionen pro Film. Doch es wurde der beste Deal seiner Karriere. Er h√§tte Tarantino wahrscheinlich noch etwas draufgezahlt um in diesem Film mitspielen zu d√ľrfen.
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John wurde hoch gelobt, und es ging wieder aufwärts mit ihm.
Seine letzten Filme waren: Operation Broken Arrow, Face Off, und es folgen noch weitere.
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