Novell IntranetWare for Small Business

Novell IntranetWare for Small Business

Installation des Servers

Hardwareanforderungen

    Intel 386 - Prozessor (oder kompatibel) mindestens 20 MB RAM (empfohlen 32 MB) CD - ROM - Laufwerk Netzwerkkarte DOS - Partition mit 25 MB freien Speicherplatz 50 MB unpartitionierter Speicherplatz auf der Festplatte
    (hier wird vom Install - Programm die IntranetWare - Partition angelegt)

Installation

Um eine Installation zu starten muss die Datei install.bat im Hauptverzeichnis der IntranetWare - CD gestartet werden.

Als erstes kann die Sprache, in der die Installation erfolgen soll, ausgew├Ąhlt werden.

Dann werden die Novell Vertragsbedingungen angezeigt.

Anschlie├čend erscheint folgende Men├╝:

Gew├╝nschten Installationstyp ausw├Ąhlen
| IntranetWare SB Server - Installation
| Client - Installation
| Diskettenerstellung
| Readme - Dateien

(W├Ąhrend der Installation ist ├╝ber die Taste [F1] jederzeit Hilfe erh├Ąltlich.)

Zur Installation des Servers muss der Men├╝punkt "IntranetWare SB Server - Installation" ausgew├Ąhlt werden.

Befindet sich bereits eine andere / ├Ąltere Netwareversion (z.B. Personal NetWare) im Speicher, wird nun ein Neustart gefordert, da dessen VLM’s nicht geladen sein d├╝rfen.

Falls es keine Fehlermeldung gab, erscheint folgendes Men├╝:

| IntranetWare SB installieren
| Netware 3.1x oder 4.x aufr├╝sten

Hier muss der Punkt "IntranetWare SB installieren" ausgew├Ąhlt werden. Ist bereits eine Version von NetWare installiert, kann auch der zweite Men├╝punkt aufgerufen werden.

Als n├Ąchstes wird die Lizenzdiskette verlangt. (Bei der Demo - Version kann auch der Pfad "iwsb:\license" eingegeben werden.)

Auf die Frage "Ist dies der erste IntranetWare SB - Server?" ist entsprechend mit "Ja" oder "Nein" zu antworten.

Bei einer Antwort mit "Ja" muss ein Organisationsname angegeben werden, der sp├Ąter die Wurzel des NDS - Trees wird. Anschlie├čend erh├Ąlt der Computer noch einen Namen, den "Server - Name".

Nun werden die Server - Startdateien auf die DOS - Partition kopiert.

Bei der folgenden Auswahl der Code - Pages sollten die eingestellten Werte beibehalten werden.

Nun wird der IntranetWare - Server, unter dem die Installation jetzt fortgesetzt wird, zum ersten Mal gestartet.

Als erstes wird/werden die Netzwerkkarte(n) installiert. IntranetWare versucht dabei, die passenden Treiber selbst zu finden. Auch die Netzwerkkarteneinstellungen werden erkannt.
(Trotzdem sollte man die genauen Einstellungen im Kopf oder auf Papier haben, damit man sie bei einer falschen Erkennung korrigieren kann.)

Als n├Ąchstes wird die Installations - CD vom Server gemountet und es wird ein Index dieser CD erstellt. Dies wird nur einmal f├╝r jede dem Server noch unbekannte CD durchgef├╝hrt. Dieser Index wird auf der Festplatte abgespeichert. Bei einem erneuten Einlegen einer registrierten CD wird diese erkannt und der Zugriff auf sie beschleunigt.

Nach einem l├Ąngeren Kopiervorgang stehen "Weitere Installationsobjekte/ - produkte" zur Auswahl. Vorerst gen├╝gt es jedoch, diese Seite zu verlassen und den Server, der jetzt fertig installiert ist, neu zu starten.

Dazu gibt man auf der nun erscheinenden Systemkonsole "down" + [Enter] und danach "exit" + [Enter] ein. Der erste Befehl f├Ąhrt den Server runter und mit dem zweiten Befehl gelangt man zur DOS - Ebene zur├╝ck.

Benutzung des Servers

Neustart des Servers

Der Neustart erfolgt durch Aufruf von "server.exe" im Unterverzeichnis ":\nwserver\".

Das Prompt der Systemkonsole ist der Computername gefolgt von einem Doppelpunkt. Durch die Eingabe von "help" werden alle verf├╝gbaren Konsolenbefehle angezeigt. Gezielte Hilfe zu einem Befehl erhalten Sie mit "help ", wobei "" f├╝r den entsprechenden Befehl steht.

Bereits ausgef├╝hrte Befehle k├Ânnen im Prompt - Puffer durch die Tasten und durchgebl├Ąttert und erneut ausgef├╝hrt werden.
Unter IntranetWare sind die ausf├╝hrbaren Dateien sogenannte ladbare Module (NLM). Diese k├Ânnen mit dem load - Befehl geladen werden. Um z.B. das Installationsprogramm erneut aufzurufen muss "load install" eingegeben werden. Hier kann der Server eingerichtet werden und neue Komponenten installiert werden.

Zugriff auf das CD - ROM - Drive

Um Zugriff auf das CD - ROM - Laufwerk zu bekommen muss zun├Ąchst mit "load cdrom" das CD - ROM - NLM geladen werden.

Mit "cd help" werden die einzelenen CD - Befehle angezeigt.

Um eine einzelne CD zu mounten muss "cd mount 1" eingegeben werden. Die 1 steht in diesem Fall f├╝r das CD - ROM - Laufwerk mit der laufenden Ger├Ątenummer 1. Die CD - ROM - Ger├Ąteliste mit den zugeh├Ârigen Nummern kann mit "cd device list" aufgerufen werden.

Es kann jedoch auch der Volume - Name der CD benutzt werden. Eine Liste der bekannten Volumes, also CDs, von denen bereits Index - Dateien existieren, ist ├╝ber "cd volume list" erh├Ąltlich.

Eine gemountete und aktivierte CD steht dem System ├╝ber " :" zur Verf├╝gung.

Mit "cd dir 1" kann eine Ansicht des CD - Wurzelverzeichnisses aufgerufen werden.

Um eine CD zu wechseln, kann der Befehl "cd change 1 /r" benutzt werden. Die Option "/r" muss dabei nur verwendet werden, wenn die neue CD dem System noch nicht bekannt ist, es also noch keine Indexdatei f├╝r diese CD angelegt hat.

Wenn die eingelegte CD bei jedem Neustart gemountet werden soll, m├╝ssen folgende Zeilen and die Datei "autoexec.ncf" angeh├Ąngt werden (z.B. mit "load install" und dem Men├╝punkt "NCF - Dateioptionen" oder mit "load edit autoexec.ncf"):
load cdrom
cd mount 1

Installation von TCP/IP

Bevor ein Webserver eingerichtet werden kann, muss ├╝ber "load inetcfg" das TCP/IP - Protokoll installiert werden. Unter dem Men├╝punkt "Protokolle" muss "TCP/IP" ausgew├Ąhlt werden. Alle vorgegebenen Werte im anschlie├čenden Konfigurationsfenster k├Ânnen ├╝bernommen werden.

Als n├Ąchstes muss im Hauptmen├╝ der Punkt "Bindungen" bearbeitet werde, um z.B. die IP - Adresse einzustellen. Mit [Einfg] ist es m├Âglich, eine neue Bindung zu erstellen. (Standardm├Ą├čig existieren zwei IPX - Bindungen f├╝r Ethernet 802.2 und Ehternet 802.3.) Nach Auswahl von "TCP/IP" und der gew├╝nschten Netzwerkschnittstelle (die installierte(n) Netzwerkkarte(n)) erscheint ein Bildschirm zur Konfiguration der IP - Adresse und der Netzmaske. Hier ist es zwingend notwendig, eine eigene, nur f├╝r diesen Server g├╝ltige IP - Adresse einzutragen. Mit [Esc] und der Antwort von "Ja" auf die Frage "TCP/IP - Konfiguration aktualisieren?" werden die ├änderungen aktiv.

Beim Verlassen von "inetcfg" wird mitgeteilt, dass der Server heruntergefahren und neu gestartet werden muss, damit diese Änderungen auch wirksam werden.

Nun kann die eigentliche Installation des Webservers beginnen.

Installation des IntranetWare Webservers

Hierzu muss das Installationsprogramm mit "load install" geladen werden. Nach Auswahl des Men├╝punktes "Produktoptionen" w├Ąhlt man den Punkt "NetWare WEB Server installieren" aus. Dazu wird die entsprechende CD ben├Âtigt, die vorher gemountet sein muss. (Dazu kann man mit [Alt] + [Esc] auf die Systemkonsole wechseln, ohne das Installationsprogramm verlassen zu m├╝ssen.)

Bei der Demo - CD muss bei der entsprechenden Abfrage mit [F3] der Installationspfad auf "iwsb:\..." ge├Ąndert werden

Im Anschlu├č an den Kopiervorgang ist es erforderlich, ein "Web Server Administrator Password" zu erzeugen.

Nach Eingabe und Best├Ątigung des neuen Passwortes ist die Installation des Webservers abgeschlossen und es erscheint die Information, dass der Server neu gebootet werden muss (wieder "down", "exit" und Neustart von "server").

Nach dem Hochfahren erscheint nicht das Kommando - Prompt, sondern der Perl - Server. ├ťber die Tastenkombination [Alt] + [Esc] kann jetzt zum Basic - Script - Server, zum HTTP - Server und zur Systemkonsole gewechselt werden.

Der Webserver kann von jedem Client durch das Programm "webmgr.exe" im "public" - Verzeichnis der Server - Festplatte administriert werden (hierf├╝r ist o.g. Pa├čwort erforderlich).

Zugriff auf den Server via Remote Access (Modem/SPX)

Um auf die Systemkonsole des Servers via Remote Access zugreifen zu k├Ânnen, muss auf dem Server zun├Ąchst mit "load remote" das Remote - Modul geladen werden. Um einen Zugriff via SPX zu erm├Âglichen muss noch "load rspx" ausgef├╝hrt werden. F├╝r einen Remote - Access - Zugriff via Modem m├╝ssen mit "load" die Module "aio", "aiocomx" und "rs232" geladen werden. Damit ist der Server remote - access - f├Ąhig.

Um den Server st├Ąndig (also nach jedem Hochfahren) remote - access - f├Ąhig zu machen, m├╝ssen folgende Schritte durchgef├╝hrt werden:
    "load remote" falls noch nicht geladen "remote encrypt" - es erscheint die Aufforderung, das Pa├čwort f├╝r den Remote - Login anzugeben, und anschlie├čend wird die M├Âglichkeit geboten, die Anweisung "load┬áremote┬á - E┬áxxxxxxxxxxxxxxxxxx" mit dem verschl├╝sselten Pa├čwort in der Datei "sys:system\ldremote.ncf" zu speichern. Dies ist mit [Shift] + [j] zu best├Ątigen (ein kleines [j] f├╝hrt nicht zum Erfolg). ├ťber "load install" und dem Men├╝punkt "NCF - Dateioptionen" oder ├╝ber "load edit" m├╝ssen nun an die Datei "autoexec.ncf" folgende Zeilen angeh├Ąngt werden:
    ldremote
    load rspx
    f├╝r Remote - Access via SPX oder
    ldremote
    load aio
    load aiocomx
    load rs232 [com - port] [baud - rate]
    f├╝r Remote - Access via Modem. Dabei ruft die erste Zeile in beiden Scripts die Datei "sys:system\ldremote.ncf" auf und die anderen Zeilen laden die notwendigen Module. "[com - port]" steht dabei f├╝r die Nummer der COM - Schnittstelle, an der das Modem angeschlossen ist, also "1" oder "2", und "[baud - rate]" f├╝r die Modemgeschwindigkeit, also z.B. "2400".

Auf dem entfernten Rechner, von dem sich in den Server eingeloggt werden soll, sind folgende Vorbereitungen zu treffen:

    Erstellen eines separaten, lokalen Verzeichnis, z.B. "\novell\rconsole" f├╝r die vom Server zu kopierenden Remote - Dienst - Dateien. In dieses Verzeichnis m├╝ssen folgende (auf der IntranetWare - CD oder auf dem Server im "public" - Verzeichnis und im "\public\nls\deutsch" - Verzeichnis enthaltenen) Dateien kopiert werden:
    rconsole.exe
    rconsole.hep
    rconsole.msg
    textutil.idx
    textutil.hep
    textutil.msg
    ibm_aio.ovl
    ibm_run.ovl
    Die letzten beiden Dateien m├╝ssen zus├Ątzlich unter den Namen "_aio.ovl" und "_run.ovl" abgespeichert werden. Starten von "rconsole.exe". Nun folgt eine Auswahl, ob die Verbindung via Netzwerk ("SPX") oder Modem ("Asynchron") erfolgen soll. Im folgenden wird der Remote - Access via Modem beschrieben: Zuerst muss das Modem unter dem Men├╝punkt "Konfigurieren" konfiguriert werden - Benutzername und R├╝ckrufnummer sind anzugeben. Mit [Esc] kann der Konfigurationsbildschirm wieder verlassen werden. Nach Auswahl von "Fernverbindung herstellen" wird das Modem initialisiert. Es erscheint eine Tabelle mit den zwei Spalten "Standort" und "Telefonnummer". Mit der Taste [Einfg] kann hier der Name eines Netzwerkes und die Rufnummer eingegeben werden, zu dem die Verbindung hergestellt werden soll. Mit [Enter] wird die gew├╝nschte Rufnummer in der Tabelle ausgew├Ąhlt und das Modem beginnt mit dem Wahlvorgang. Ist die Verbindung hergestellt, erscheint ein Auswahlmen├╝, welcher Server der Remote - Kontrolle unterliegen soll. Nach dessen Auswahl wird dessen Remote - Pa├čwort abgefragt, dass zuvor mit "remote encrypt" oder "load remote" beim Server eingestellt wurde. Nach erfolgreicher Anmeldung erscheint die Systemkonsole des angew├Ąhlten Servers. Er ist damit fernsteuerbar. Mit [Alt] + [F1] ist ein Men├╝ mit zus├Ątzlich ausw├Ąhlbaren Optionen aufrufbar, mit [Alt] + [F2] ist ein direktes Beenden der Remote - Verbindung m├Âglich.

Installation von Clients

Hardwareanforderungen

    XT - , AT - , Intel 386 und h├Âher sowie kompatible Ger├Ąte Festplatte oder Diskettenlaufwerk (nur DOS: 1.2 MB, DOS/Windows: 4 MB freier Speicherplatz)

Installation

Besitzt der Computer, auf dem ein Client eingerichtet werden soll, kein CD - ROM - Laufwerk, so kann auf einem anderen Computer mit CD - ROM - Laufwerk durch das Installationsprogramm auf der IntranetWare - CD und der Auswahl der Funktion "Produktoptionen", "Disketten erstellen" ein Diskettensatz der ben├Âtigten Installationsdisketten f├╝r das gew├╝nschte Betriebssystem erstellt werden.

Im Falle von DOS/Windows 3.1x werden 8 Disketten ben├Âtigt, wobei die erste nur f├╝r eine reine DOS - Installation ben├Âtigt wird.

Disketteninstallation (Windows 3.1x)

Windows 3.1x muss gestartet sein, um den NetWare Client 32 zu installieren.

Nach Ausf├╝hrung von "setup.exe" im Hauptverzeichnis der ersten Windows - Diskette erscheint ein "Willkommen" - Bildschirm, der durch "Weiter" best├Ątigt werden muss.
Danach erscheint ein Bildschirm mit den Lizenzbedingungen von Novell, der durch Anklicken von "Ja" (oder "Nein" bei Nichtakzeptanz der Bedingungen) best├Ątigt wird.

Die n├Ąchste Seite (bei Auswahl von "Ja") erfordert die Angabe eines Zielverzeichnisses f├╝r die Client - Software sowie des Windows - Verzeichnisses.

Nach Best├Ątigung folgt die Auswahl des Treibers f├╝r die installierte Netzwerkkarte. Je nachdem, welche Treiberart ausgew├Ąhlt wurde (16 - oder 32 - Bit), folgt die Aufforderung zum Einlegen der entsprechenden Diskette (#6 oder #7).
Als n├Ąchstes lassen sich zus├Ątzliche Optionen f├╝r die zu installierende Software einstellen. Bei gew├╝nschtem Zugriff auf einen Web Server im Intranet muss zus├Ątzlich die Auswahl f├╝r "TCP/IP" getroffen werden.

Im n├Ąchsten Bildschirm werden IP - Adresse des eigenen Rechners, Netzadressen sowie Dom├Ąnen - Name und die IP - Adresse des Domain Name Servers abgefragt. Diese sollten dem Systemverwalter bekannt sein, da er den Intranet Web Server sowie den DNS eingerichtet hat.

Nun beginnt der Datei - Kopiervorgang, wobei den Anweisungen zum Diskettenwechsel gefolgt werden muss.

Den Abschlu├č bildet der Neustart des Rechners, der auf dem Abschlu├čbildschirm mit "OK" eingeleitet wird.

CD - ROM - Installation

Zum Start der Installation muss Windows geladen sein.

Normalerweise l├Ąsst sich die Client - Software ├╝ber die gewohnte "install.bat" - Prozedur im Hauptverzeichnis der IntranetWare - CD installieren. Hier muss dann der Men├╝punkt "Client 32 Installation" ausgew├Ąhlt werden.

Die problemloseste Installation erfolgt direkt ├╝ber die Datei "clntinst.exe" im Hauptverzeichnis der IntranetWare - CD (siehe unten).

Sollte diese Methode nicht funktioneieren, existiert im Unterverzeichnis "\products\doswin32\ibm_6\" der Demo - CD ein "setup" - Programm, welches die Installation des Clients f├╝r Windows 3.1x erm├Âglicht.

Die folgenden Schritte sind die gleichen wie bei der Disketteninstallation.

Weitere Hinweise f├╝r Benutzer der Demo - CD

Bei einer Installation ├╝ber einen Diskettensatz der Demo - CD sind au├čerdem einige Anpassungen n├Âtig. Als erstes muss Windows gestartet werden. In der neuen Programmgruppe "NetWare Tools" gibt es das Programm "NetWare Login", welches gestartet werden muss, sofern nicht schon auf der DOS - Ebene das Login erfolgte.

Als "Admin" angemeldet, muss das (gemountete und aktivierte) Server - CD - ROM - Laufwerk mit der Installations - CD ├╝ber das Programm "NetWare User Tools" einem lokalen Laufwerksbuchstaben zugeordnet werden. Damit ist es m├Âglich, direkt vom Client aus darauf zuzugreifen.

Nun wird das im CD - Hauptverzeichnis befindliche Programm "clntinst.exe" ausgef├╝hrt.
Dieses kopiert verschiedene Dateien, vor allem den wichtigen "NetWare Application Launcher" (NAL) auf die lokale Festplatte und erzeugt au├čerdem eine neue Programmgruppe "Autostartgrupp".

Hier liegt offensichtlich ein Fehler im Installationsprogramm vor. Richtigerweise m├╝sste das in dieser neuen Programmgruppe erzeugte Programm "NAL" in der Gruppe "Autostart" stehen. Daher muss es dorthin verschoben werden; danach kann die gesamte Gruppe "Autostartgrupp" gel├Âscht werden.

Bei jedem Start von Windows wird nun automatisch ein Fenster ge├Âffnet, in dem sich die dem aktuellen Benutzerstatus zur Verf├╝gung stehende Anwendungen des NetWare Application Servers ersichtlich sind.

Wurde sich vorher auf der DOS - Ebene nicht eingeloggt, erscheint nur das Symbol "Login to NetWare". Nach erfolgreicher Einwahl in den NetWare Server ├Ąndert sich der Inhalt des Fensters je nach der vom Systemverwalter freigegebenen Software f├╝r den aktuell eingeloggten Nutzer.

Einrichten der Arbeitsstation des Systemverwalters

Nach der Server - Installation ist es empfehlenswert, den Arbeitsplatz des Systemadministrators einzurichten, um danach erst Benutzerkonten o.a. zu definieren.

Zuerst muss ein Computer als Client des NetWare Servers eingerichtet werden (siehe oben).

NEAT - NetWare Easy Administration Tool

Nach dem Einloggen als "Admin" kann mit diesem Programm der Zugriff der einzelnen Benutzer auf den Server konfiguriert werden. Hier ist ├╝ber eine intuitiv bedienbare Oberfl├Ąche eine leichte Verwaltung des NDS (NetWare Directory Service) m├Âglich.
Von Einzelbenutzern, - gruppen, ihren Rechten und gezielt freigegebenen Anwendungen bis hin zu Druckdiensten sind hier alle wichtigen Ressourcen konfigurierbar.

Installation des Netscape Navigator 3.0

Beim ersten Neustart nach der Installation von Clients mit der Demo - CD ist das Programm "Netscape - Installation" f├╝r alle Nutzer im Netware Application Launcher freigegeben.

Wenn es Probleme beim Start dieses Programms gibt, kann dies daran liegen, dass nur die englische Version des Netscape Navigators auf der CD vorliegt, die installierte Software aber intern die Standardsprache Deutsch eingestellt hat. Da das Setup - Programm die deutsche Version aber nicht auf der Demo - CD findet, bricht es ohne Fehlermeldung ab.

Um trotzdem wenigstens die englische Version installieren zu k├Ânnen muss das Setup - Programm direkt im CD - oder im SYS - Verzeichnis gestartet werden.

Auf der Demo - CD liegt die "setup.exe" unter ":\products \netscape\16\ibm_enu\", auf dem installierten Server unter "SYS:\public \netscape\16\ibm_enu\".

Durch Start des Installationsprogrammes kann eine Installation des Browsers von Netscape auf der lokalen Festplatte angelegt werden. Diese steht dann allen Nutzern dieses Rechners zur Verf├╝gung.

Das Browsen zu einem angeschlossenen Webserver geschieht durch einfache Eingabe der IP - Adresse dieses Servers.

Ist ein Domain Name Server (DNS) eingerichtet, k├Ânnen auch selbstsprechendere Namen f├╝r die einzelnen Web Server gew├Ąhlt werden. Dazu m├╝ssen jedoch bei der Installation der Client32 - Software "TCP/IP" ausgew├Ąhlt und die entsprechende DNS - Adresse eingetragen worden sein. (Ist dies nicht geschehen, l├Ąsst sich das durch Ausf├╝hrung von "clntinst.exe" auf der Installations - CD nachholen - die Client - Software wird dann noch einmal ├╝berinstalliert.)

E - Mail unter Novell IntranetWare

Die E - Mail - Funktionalit├Ąt stellt Novell in dem separaten Produkt Groupwise zur Verf├╝gung.

Unter dem mitgelieferten Netscape Navigator 3.0 auf der Demo - CD befindet sich ebenfalls ein E - Mail - Client, der jedoch nur Post empfangen, aber nicht absenden kann.

Glossar

Admin - Benutzername des Systemverwalters

Client - Rechner, der Serverdienste nutzt

DNS - Domain Name Server, Dieser Server ordnet logische Servernamen physikalischen Netzwerkadressen (IP - Adressen) zu.

Einloggen - siehe Login

Intranet - lokales Netzwerk mit Internet - Technologie

IntranetWare - Novells neues Betriebssystem, das auf Novell NetWare aufsetzt und zus├Ątzliche Internetdienste (z.B. Webserver) zur Verf├╝gung stellt

IP - Adresse - 32 - Bit - Zahl, die jeden Rechner im Netzwerk eindeutig identifiziert

IPX/SPX - ├ťbertragungsprotokoll im Novell Netzwerk

Login - Anmeldung bei einem Rechner durch Kombination eines Benutzernamens mit einem Pa├čwort

Mounten - Anmelden eines Wechseldatentr├Ągers an das Server - Betriebssystem

NAL - NetWare Application Launcher, erm├Âglicht das Starten benutzerabh├Ąngig vom Server zur Verf├╝gung gestellter Anwendungen

NDS - Novell Directory Services, Verzeichnisbaum, in dem alle Netzwerkressourcen (Rechner, Drucker, ...) hierarchisch angeordnet sind

NEAT - NetWare Easy Administration Tool, Dienstprogramm zur Verwaltung des NDS - Trees

NLM - NetWare Loadable Module, ausf├╝hrbare Dateien unter dem NetWare Server - Betriebssystem

Remote - Access - Zugriff auf einen Rechner von einem entfernten Rechner aus

Server - Rechner oder Programm, der oder das Ressourcen/Dienste in einem Netzwerk zur Verf├╝gung stellt

TCP/IP - ├ťbertragungsprotokoll im Inter - bzw. Intranet

VLM - Virtual Loadable Module, auf Client - Rechnern ladbare Dienste

Webserver - Dieser Server stellt den Zugriff auf HTML - Seiten via HTTP - Protokoll zur Verf├╝gung.

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