Monitore und Grafikkarten

Monitore

1.1 Karthodenstrahlröhren

1.1.1 Funktionsweise



Der wichtigste Baustein eines Monitors ist die Bildröhre. Im Hals der Bildröhre befinden sich 3 Elektronenkanonen, die jeweils einen Elektronenstrahl erzeugen. Jeder Elektronenstrahl strahlt genau eine Farbe an, nĂ€mlich rot, grĂŒn oder blau (RGB). Alle anderen Farben werden durch additive Farbmischung gebildet.

Die Elektronenstrahlen treffen auf die Leuchtschicht, auf der sich bestimmte Leuchtstoffe, die Phosphore, in den Farben rot, grĂŒn und blau (RGB) befinden. Damit jeder Elektronenstrahl nur die Phosphorinseln seiner Farbe trifft, schattet eine Maske aus Metall vor der Leuchtschicht die falschen Farbpunkte bzw. - streifen aus. Deswegen werden solche Bildröhren auch Schattenmaskenröhren genannt.

Die Elektronenstrahlen sind so angeordnet, dass sie sich in einer Ebene vor der Schattenmaske schneiden. Dies nennt man Konvergenz (zusammenlaufen in einem Punkt). Diese muss durch die Konvergenzspulen, die rechts und links von dem Bildröhrenhals angeordnet sind, eingestellt werden. Dabei mĂŒssen 2 verschiedene Einstellungen gemacht werden:

Einstellung der Konvergenz bei nicht abgelenkten Strahlen, d.h. in der Bildmitte (statische Konvergenz)
Konvergenz bei abgelenkten Strahlen (dynamische Konvergenz)







Allerdings gestaltet sich die Einstellung der dynamischen Konvergenz als sehr schwierig, da der Bildschirm und die Schattenmaske eine flachere KrĂŒmmung haben als der Ablenkkreis der Elektronenstrahlen.

Weiterhin spielt die Farbreinheit eine große Rolle. Farbreinheit liegt dann vor, wenn jeder Elektronenstrahl seinen zugeordneten Farbpunkt genau in der Mitte trifft. Ist dies nicht der Fall, dann macht sich das in sogenannte Farbreinheitsfehlern bemerkbar. In einer weiße FlĂ€che wĂŒrde man dann Farbflecken von anderen Farben sehen.

Farbreinheitsfehler können durch Magnetisierung oder durch thermische Ausdehnung der Schattenmaske hervorgerufen werden. Auch Ă€ußere Magnetfelder, wie sie z.B. Lautsprecher erzeugen, können Farbreinheitsfehler hervorrufen. Allerdings besitzt jeder Monitor einen Entmagnetisierungsschalter, der beim Einschalten eventuellen Restmagnetismus beseitigt. Dazu wird ein rasch abklingender 50 Hz - Wechselstrom durch Entmagnetisierungsspulen, die sich am Hals der Bildröhre befinden, geschickt. Außerdem werden die Schattenmasken aus Material gebaut, die sehr unempfindlich gegen hohe Temperaturen sind. Treten dennoch Farbreinheitsfehler auf, können diese durch drehbare Magnetringe (=Reinheitsmagnete), die sich am Röhrenhals befinden, korrigiert werden.

1.1.1.1 Lochmaskenröhre

Bei der Lochmaske besteht die Leuchtschicht sowie die Schattenmaske aus Löchern, die so angeordnet sind, dass sich hinter jedem Loch ein Dreieck aus einem Farbtripel befindet. Deswegen werden die Lochmaskenröhren auch Deltaröhren genannt. Ebenso sind die Elektronenkanonen nicht in einer Ebene angeordnet, sondern in dreieckiger Form. Somit wird also gewÀhrleistet, dass jeder Elektronenstrahl nur den Punkt seiner Farbe trifft.

Der Vorteil der Lochmaske ist, dass es durch die dichte Anordnung der Farbtripel ein insgesamt weicheres Bild erzeugt. z.B. fĂ€llt bei diagonalen Linien der unerwĂŒnschte Treppchen - Effekt fast weg. Allerdings ist der Kontrast nicht so gut, da zwischen den einzelnen Punkten immer etwas Freiraum bleibt. Außerdem ist die Abschattung der Lochmaske sehr groß, denn nur ungefĂ€hr 17% der Elektronenstrahlen erreichen auch wirklich ihr Ziel. Somit muss eine große Energie aufgewendet werden, um ein möglichst helles Bild zu bekommen.

1.1.1.2 Streifenmaskenröhre

Bei den Streifenmaskenröhren besteht die Leuchtschicht aus durchgĂ€ngig von oben nach unten verlaufenden Streifen, vor der sich eine Maske aus senkrecht gespannten DrĂ€hten befindet, die fĂŒr die korrekte Abschattung sorgen.

Die Streifenmaskenröhre hat den Vorteil, dass der Elektronenstrahl weniger abgeschattet wird. Dies fĂŒhrt zu einer höheren Farbreinheit und Helligkeit. Allerdings werden bei der Streifenmaskenröhre sogenannte waagerechte StabilisierungsdrĂ€hte benötigt, die verhindern, dass bei ErschĂŒtterungen die vertikalen DrĂ€hte anfangen zu schwingen. Diese hinterlassen auf einen hellen Hintergrund einen dĂŒnnen, schwarzen und gut sichtbaren Streifen. Bei einem 15 Zoll Monitor existiert nur 1 schwarzer Streifen. Ein 17 Zoll Monitor besitzt schon 2 schwarze Streifen. Außerdem erhĂ€lt man wieder den Treppchen - Effekt bei schrĂ€gen Linien.

Die Streifenmaskenröhre wird von 2 Firmen eingesetzt. Sony nennt seine Entwicklung Trinitron. Diese Bildröhren besitzen nur eine Elektronenkanone, die alle 3 Elektronenstrahlen erzeugt. Mitsubishi dagegen setzt fĂŒr ihr System Diamondtron das ĂŒbliche Dreistrahl - System ein.

1.1.1.3 CromaClear Bildröhre

Wie schon erwĂ€hnt, wurde die CromaClear Röhre von NEC entwickelt. Dabei gelang es zum erstenmal, die vom Fernseher bekannten Schlitzmasken auch in der fĂŒr Computermonitore notwendigen Feinheit zu fertigen. Die Leuchtschicht ist genauso aufgebaut wie bei der Streifenmaskenröhre. Allerdings besteht die Schattenmaskenröhre nun aus ovalen Löchern (=Schlitze). Auch die Anordnung der Elektronenkanonen hat sich in Vergleich zu den Lochmaskenröhren geĂ€ndert. Diese sind nun in einer Ebene angeordnet (In - Line). Dies hat den Vorteil, dass die Einstellung zur Farbreinheit nicht mehr so viele Schritte umfaßt. Die Elektronenkanonen mĂŒssen nĂ€mlich nur noch horizontal eingestellt werden, damit diese sich in einer Ebene vor der Schlitzmaske schneiden. Da die Elektronenkanonen schon in einer Ebene liegen und die Schattenmaske aus vertikalen Schlitzen besteht, ist es nicht mehr nötig die vertikale Ebene einzustellen.

Die Schlitzmaske vereinigt so die Vorteile der Loch - und Streifenmasken. Sie liefert eine erhöhte Lichtausbeute, da der Anteil an LeuchtflĂ€che grĂ¶ĂŸer ist als bei der Lochmaskenröhre. Weiterhin hat man festgestellt, dass die CromaClear Röhre Bilder mit gutem Farbkontrast und einer sehr guten SchĂ€rfe bildet. Und sie ist im Gegensatz zur Streifenmaskenröhre unempfindlich gegen ErschĂŒtterungen.

1.1.2 Kriterien

1.1.2.1 Schirmdiagonale (Zoll ″)

Gibt die GrĂ¶ĂŸe der Bildröhre an.
Spanne der gĂ€ngigsten: 14″ - 21″
Standardbenutzer: 15″

1.1.2.2 Maximale Auflösung (Pixelanzahl)

Gibt die Pixelanzahl Spalten mal Zeilen an.
Spanne der gÀngigsten: 640x480 (VGA) - 1600x1280 (VESA)
Standardbenutzer: 1024x768 (XGA)

1.1.2.3 Bildwiederholfrequenz (Hertz Hz)

Gibt an, wie oft der Monitor das Bild in der Sekunde aktualisiert.
Spanne der gÀngigsten: 50 - 150
Standardbenutzer: 75 Hz (mind. 72Hz sonst flimmern!)

1.1.2.4 Zeilenfrequenz(Kilo Hertz kHz)

Gibt die Zeit, die fĂŒr den Aufbau einer Bildschirmzeile benötigt wird an.
(= Zeilenanzahl x Bildwiederholfrequenz)
Spanne der gÀngigsten: 24 - 107
Standardbenutzer: 45 - 60

1.1.2.5 Videobandbreite (Mega Hertz MHz)

Gibt an, wie schnell der Monitor die einzelnen Bildpunkte aufbaut.
(= Zeilenfrequenz x Bildpunkte pro Zeile x 10% AustastlĂŒcke (nicht sichtbarer Bereich))
Spanne der gÀngigsten: 30 - 200
Standardbenutzer: 60 - 130

1.1.2.6 Gewicht (Kilogramm kg)

Gibt das Gewicht des Monitors an.
Spanne der gÀngigsten: 10 - 30 kg
Standardbenutzer: ca. 20 kg

1.1.2.7 Weitere Kriterien sind

Maße (HxBxT)
Stromverbrauch (normal / Powersave)
Strahlungsnormen (MPRII / TCO)
Besonderheiten (OnScreen - MenĂŒ / P&P / Garantie...)

Ein Kriterium fĂŒr Schattenmaskenröhren ist der Punktabstand, auch Dot Pitch genannt. Dieser Wert gibt den Abstand zwischen zwei gleichfarbigen Punkten auf der Leuchtschicht an. Dabei wird je nach Bauart anders gemessen:

Lochmaskenröhre:
Bei der Lochmaskenröhre wird er diagonal gemessen.
Streifenmaskenröhre:
Bei den Streifenmaskenröhren wird der Punktabstand horizontal angegeben.

Heutzutage ist ein Dot Pitch von 0,27 mm ĂŒblich. Aber je kleiner dieser Wert ist ein desto besseres Bild kann dargestellt werden. Allerdings gilt, dass ein 21 Zoll Monitor ein grĂ¶ĂŸeren Dot Pitch haben kann als ein 15 Zoll Monitor, um ein Bild mit derselben SchĂ€rfe darzustellen.

Liquid Crystal Displays - LCD Bildschirme

1.2.1 Funktionsweise

LC - Displays bestehen aus zwei Teilen: der Hintergrundbeleuchtung und der FlĂŒssigkristallschicht ("liquid crystal"); die Schicht lĂ€sst das Licht der Beleuchtung entweder passieren oder nicht.

Der Trick mit der Lichtregelung:
Licht, das durch FlĂŒssigkristalle geleitet wird, verĂ€ndert je nach Ausrichtung der MolekĂŒle seine Polarisation (Schwingungsebene der Wellen).
Nun kommt der Kniff: ZunĂ€chst leitet man das Licht der Hintergrundbeleuchtung durch einen Polarisationsfilter, so dass nur Licht einer bestimmten Schwingungsrichtung zu den Kristallen durchkommt. Diese sind in einem Zustand, bei dem die MolekĂŒle eine 90 - Grad - Schraube formen. Das Licht wird beim Passieren um diese 90 Grad in seiner Polarisation gedreht. Es verlĂ€sst das Display durch einen um 90 Grad gedrehten Polarisationsfilter.
Wird nun Spannung an die FlĂŒssigkristalle angelegt, verĂ€ndern diese ihre Ausrichtung und dadurch den Drehwinkel des durchscheinenden Lichtes. Durch die verĂ€nderte Drehung stimmt die Polarisationsebene nicht mehr mit dem zweiten Filter ĂŒberein, das Licht kann das Display nicht mehr verlassen, das Display wird dunkel. Dieser Vorgang ist fĂŒr jedes Pixel getrennt steuerbar. Über dem Ganzen liegen zudem noch Farbfilter in Rot, GrĂŒn und Blau, um mit einzelnen Punkten Farben darstellen zu können.

Die Probleme der LC - Displays:
Das alles funktioniert auf die gedachte Art aber nur mit Licht, das das Display lotrecht passiert. SchrĂ€g durchlaufendes Licht legt mehr Weg zurĂŒck und wird anders gedreht, kommt also schwĂ€cher oder stĂ€rker wieder heraus. So erklĂ€rt sich die schlechte BildqualitĂ€t beim Betrachten von der Seite.
Weiteres Problem siehe "Zusammenspiel Grafikkarte und Monitor"

Andere Darstellungsprobleme:
Der zweite Nachteil offenbart sich beim Umgang mit Auflösungen, die nicht den Auflösungen des Displays entsprechen. Der Textmodus hat 720 x 400 Pixel, das Display aber 1024 x 768.
Ein digitales Display hat zwei Möglichkeiten:
Entweder stellt es die geringere Auflösung verkleinert dar (mit schwarzem Rand), oder es muss entscheiden, welche Bildpunkte wohin genĂ€hert werden. Mit einem guten Anti - Aliasing - Algorithmus ist das kein Problem. Leider geben sich nur wenige Hersteller richtig MĂŒhe.

1.2.1.1 Passive Matrix LC - Displays

Zur Ansteuerung der FlĂŒssigkristallschicht wird eine Matrix verwendet, welche aus horizontalen und vertikalen (durchsichtigen) Leiterbahnen besteht. Die Zellen an den Kreuzungspunkten der horizontalen und vertikalen Leiterbahnen können nun eindeutig angesprochen werden.
Bei der Menge von zu ansteuernden Bildpunkten, bleibt jedem einzelnen Bildpunkt nur sehr wenig Zeit, sich bei Anlegen des elektrischen Feldes umzuorientieren, so dass das Licht keine Doppelbrechung erfĂ€hrt. Um eine große Schnelligkeit zu erhalten, bedient man sich einer trĂ€gen FlĂŒssigkristallschicht, bei der die Reorganisation relativ langsam vonstatten geht. Dies bedeutet, ein zeitlich kurzes elektrisches Feld zwingt die MolekĂŒle verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig schnell sich entlang der Fellinien auszurichten. In ihrer Ausgangslage, d.h. ohne ein elektrisches Feld, bewegen sie sich aber nur sehr langsam.
Die Verwendung einer solchen nematischen FlĂŒssigkeit hat den Vorteil, dass Bildpunkte zwar schnell angezeigt werden können, aber hĂ€ufig Punkte noch zu sehen sind, die in Wirklichkeit schon lĂ€ngst wieder verschwunden sein sollten. Dies kann man bei einem scrollenden Text erkennen, der sich verschmiert und ruckartig bewegt. Aber auch, wenn die Umsteuerung der MolekĂŒle relativ schnell ist, so ist sie, fĂŒr einen schnell bewegten Mauszeiger, zu langsam und der Zeiger ist erst gar nicht zu sehen. Ebenfalls zeigt sich ein weiterer unangenehmer Effekt; es findet ein sogenanntes Übersprechen statt, das bedeutet, dass nicht nur an den Kreuzungspunkten elektrische Felder ausbilden, sondern auch entlang der Leiterbahnen. Diese ungewollten elektrischen Felder zeigen sich als horizontale und vertikale Linien, je nach QualitĂ€t, mehr oder weniger stark ausgeprĂ€gt, auf dem Displays.

1.2.1.2 Aktiv Matrix oder Thin Film Transistor LC - Display


Wie schon erwĂ€hnt, entstehen bei Passiv Matrix LCDs horizontale und vertikale Linien, die durch elektrische Felder entlang der Leiterbahnen hervor gerufen werden. Eine Lösung bieten hier die Aktiv Matrix LC - Displays (AM - LCDs), wobei Aktiv nicht bedeutet, dass das FlĂŒssigkristall selbst Licht erzeugt, sondern es drĂŒckt aus, dass sich an den Kreuzungspunkten der Matrix, also bei der FlĂŒssigkristallzelle, ein aktiver Baustein befindet - ein Transistor.

Deshalb werden mit dieser Technik arbeitende Display auch Thin Film Transistor bzw. TFT - Displays (Mit einem dĂŒnnen Film von Transistoren arbeitende Displays) genannt. Diese sogenannten Transistoren steuern die Entladung eines Kondensators, welcher zu Umorientierung der FlĂŒssigkristallmolekĂŒle nötig ist. Da sich der Kondensator nur relativ langsam entlĂ€dt, braucht man nicht mehr auf eine trĂ€ge FlĂŒssigkristallschicht zurĂŒckzugreifen und kann dagegen eine schnellere verwenden. Somit wird das Display folglich auch schneller und das PhĂ€nomen der abtauchenden MĂ€usezeiger tritt so gut wie nicht mehr auf, im weiteren zeigen sich verschmierte oder ruckelnde Texte ebenfalls nicht mehr.

Gleichzeitig wurde durch diese Bauart ein weiterer negativer Effekt ausgelöscht; verloren die Passiv Matrix LCDs noch ihren Kontrast und SchĂ€rfe durch induktive Beeinflussung, verursacht durch andere elektrische GerĂ€te, Überspannungsleitungen oder auch besonders durch angesteuerte Nachbarregionen innerhalb der Matrix; sind die TFT - Displays dagegen (fast) immun. Der Grund dafĂŒr ist, das die Matrix mit einem sehr schwachen Steuerstrom auskommt, somit ist eine Beeinflussung einer Nachbarregionen nicht mehr gegeben.

1.2.2 Kriterien

1.2.2.1 Aktiv oder Passiv LC - Display

Diese Entscheidung wird einem grĂ¶ĂŸtenteils von den Anbietern abgenommen, die vermehrt auf TFT - Displays umsteigen.

1.2.2.2 Schirmdiagonale (Zoll ″)

Gibt die GrĂ¶ĂŸe der Bildröhre an. Auch als sichtbare Diagonale bezeichnet (cm)
Spanne der gĂ€ngigsten: 13″ - 19″ (30 - 50 cm)
Standardbenutzer: 14/15″

1.2.2.3 Blickwinkel (Grad °)

Gibt den Blickwinkel horizontal/vertikal und unten/oben an.
Spanne der gÀngigsten (h/v): ± 45° - ± 100°
Spanne der gÀngigsten (u/o): ± 20° - ± 80°
Standardbenutzer (h/v): ± 60°
Standardbenutzer (u/o): ± 50°

1.2.2.4 Maximale Auflösung (Pixelanzahl)

Gibt die Pixelanzahl Spalten mal Zeilen an.
Spanne der gÀngigsten: 800x600 - 1280x1024
Standardbenutzer: 1024x768

1.2.2.5 Anzahl Farben

Gibt die Anzahl der Farben an.
Standardbenutzer: (fast alle) 16,7 Mio.

1.2.2.6 Gewicht (Kilogramm kg)

Gibt das Gewicht des Monitors (meist inklusive des Netzteils) an.
Spanne der gÀngigsten: 4 - 10 kg
Standardbenutzer: ca. 5 - 6 kg

1.2.2.7 Weitere Kriterien sind

Maße (HxBxT)
Stromverbrauch (normal / Powersave)
Besonderheiten (OnScreen - MenĂŒ / Lautsprecher / Garantie...)

Grafikkarten

2.1 Zusammenspiel Grafikkarte und Monitor

FĂŒr den Bildaufbau wird im CRT - Monitor ein Elektronenstrahl erzeugt, der mit einer Frequenz horizontal und vertikal ĂŒber die BildflĂ€che abgelenkt wird. FĂŒr die Synchronisation der Frequenzen sendet die Grafikkarte entsprechende Impulse an den Monitor. Da die meisten Grafikkarten jedoch nur bestimmte Vertikal - und Horizontalfrequenzen unterstĂŒtzen, kann nicht jede Grafikkarte mit jedem Monitor kombiniert werden. Die heute angebotenen Bildschirme sind sogenannte Multifrequenz - Monitore, bei denen die Zeilenfrequenz nicht fest vorgegeben ist, sondern sich in gewissen Grenzen nach dem jeweiligen Eingangssignal richtet. Daher ist man beim Einsatz eines solchen Monitors in der Auswahl einer Grafikkarte weniger eingeschrĂ€nkt als bei Festfrequenzmonitoren. Die Entscheidung fĂŒr eine bestimmte Grafikkarte sollte immer im Zusammenhang mit der fĂŒr einen Monitor getroffen werden. Hierbei sind Kriterien wie Auflösung, Bildwiederhol - und Zeilenfrequenz zu beachten.

Völlig andere Probleme lauern bei LC - Displays in der Ansteuerung. Grafikkarten erzeugen aus dem digitalen Bildspeicher analoge Signale, die zum Display geschickt werden. Zur Darstellung werden diese dort wieder digitalisiert - ein ĂŒberflĂŒssiger Schritt. Damit die RĂŒckdigitalisierung nur wenig QualitĂ€t kostet, muss die Elektronik genau auf Takt und Phasenlage eingestellt werden. Manche Hersteller erleitern dem Anwender dieses durch eine Einstellautomatik. Ist die Anpassung nicht fein genug, produziert das Display Bildflimmern.

2.1.1 Kriterien

2.1.1.1 Auflösung

Dieser Wert, der in x mal y Pixel (Bildpunkten) angegeben wird, besagt, wie viele Bildpunkte in einer Bildschirmzeile und wie viele Zeilen auf dem Schirm dargestellt werden können.
Von der Höhe dieser Auflösung hĂ€ngt es ab, wie detailliert ein Bild auf dem Monitor dargestellt wird. Eine niedrige Bildschirmauflösung bringt grĂ¶ĂŸere Bildpunkte mit sich. Die Bilder sehen dann wie eine Sammlung von kleinen Vierecken aus.

2.1.1.2 Farbtiefe

Dieser Wert gibt an, wie viele Farben in einem Bild gleichzeitig verwendet werden können. So kann man mit einer Grafikkarte, die nur 16 Farben abbilden kann, kaum ein Bild realitĂ€tsgetreu abbilden, da nicht genĂŒgend Farben zur VerfĂŒgung stehen. Kann eine Karte mehr oder weniger alle Naturfarben abbilden, spricht man von einer TrueColor - Karte(Echtfarbengrafikkarte).
Technisch gesehen hĂ€ngt die Anzahl der gleichzeitig einsetzbaren Farben davon ab, wie viele Bits die Grafikkarte zum Speichern eines Bildpunktes zur VerfĂŒgung stellt. Steht nur ein Bit zur Speicherung zur VerfĂŒgung, lĂ€sst sich nur schwarzweiß darstellen, mit 8 Bits 256 Farben etc.
Die Bezeichnung HiColor sagt aus, dass eine Grafikkarte bis zu 32.768 Farben darstellen kann.
Von TrueColor redet man meist, wenn eine Grafikkarte 24 Bits pro Bildpunkt speichern kann. Damit lassen sich theoretisch 16,7 Millionen Farben darstellen.
Bei einer Grafikkarte ist die Farbtiefe wichtiger als die Auflösung. Das Bild lebt mehr von seinen Farben als von der Auflösung.

2.1.1.3 Bildwiederholfrequenz

Im Zusammenspiel mit dem Monitor ist die Bildwiederholfrequenz wichtig. Je höher diese Frequenz liegt, desto flimmerfreier und ruhiger wird das Bild. Eine hohe Bildwiederholfrequenz ist somit ein wichtiger Faktor dafĂŒr, wie lange man ermĂŒdungsfrei am PC arbeiten kann und wie sehr die Augen belastet und (auf lĂ€ngere Zeit gesehen) geschĂ€digt werden. Grob gesagt, sollte man sich nie auf eine Bildwiederholfrequenz unter 70 Hz einlassen, denn ab diesem Wert werden die Augen geschont.

2.1.1.4 Zeilenfrequenz

Dieser Wert steht fĂŒr die Zeit, die fĂŒr den Aufbau einer Bildschirmzeile benötigt wird. Sie errechnet sich aus der Bildwiederholfrequenz und der Zeilenzahl des dargestellten Videomodus und wird in kHz angegeben. Sie ist also abhĂ€ngig von der Auflösung und der Bildwiederholfrequenz eines Monitors.

2.1.1.5 Anschlußart

Um den Monitor mit der Grafikkarte zu verbinden, werden bei qualitativ hochwertigen Monitoren vermehrt BNC - Kabel eingesetzt. Dies sind Hochfrequenzkabel mit separaten, abgeschirmten Leitungen fĂŒr die Grundfarben Rot, GrĂŒn und Blau (RGB) Da hierbei SignalĂŒberlagerungen verhindert werden ist eine bessere BildqualitĂ€t möglich.

3 Die Besten der Besten

3.1 LCD’s im Test



#
Hersteller/Produkt
Bilddiagonale
Preis
1
Iiyama Prolite 36
14,1″ / 35 cm
20.000, - ATS (2800 DM)
2
Acer View F31
13,3″ / 33,8 cm
13.000, - ATS (1750 DM)
3
Mitsubishi LXA 520W
15″ / 38 cm
24.000, - ATS (3450 DM)
4
Elsa Ecomo 117 LCD
15″ / 38,1 cm
27.000, - ATS (3790 DM)
5
ViewSonic VPA 150
15″ / 38,1 cm
21.000, - ATS (2950 DM)



3.2 Karthodenstrahlröhren im Test

15 Zoll Monitore:

#
Hersteller/Produkt
Preis
1
Eizo F35
5.500, - ATS (780 DM)
2
Acer View F31
4.200, - ATS (600 DM)
3
Mitsubishi LXA 520W
2.400, - ATS (330 DM)

17 Zoll Monitore:

#
Hersteller/Produkt
Preis
1
View Sonic PT775
8.000, - ATS (1100 DM)
2
Eizo T57S
9.000, - ATS (1290 DM)
3
Eizo FlexScan F56
11.000, - ATS (1600 DM)

19 Zoll Monitore:

#
Hersteller/Produkt
Preis
1
Sony Multiscan 400PS
13.000, - ATS (1800 DM)
2
Eizo Flexscan T68
14.000, - ATS (1980 DM)
3
Nokia Multigraph 446Xpro
12.000, - ATS (1750 DM)

Liste der kontaktierten Firmen


IBM
Manfred Litzlbauer
IBM PSG Marketing - Contry Web Editor
Telefon +43 (0)1 1706 - 6958
Telefax +43 (0)1 1706 - 3102
manfred_litzlbauer@at.ibm.com
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Acer
Regina Bock
Kornkamp 4
22926 Ahrensburg/Hamburg
Telefon 0 41 02/488 - 0
Telefax 0 41 02/488 - 101

Hottiline
Tobias Keller
Firma Hottiline
TK@hottiline.de

5 Literaturverzeichnis

    Informatik und Mikroelektronik; 1. Jahrgang TRANSTEC Gesamtkatalog; August 1998 Chip - Das Computer Magazin; Dezember 1998 AUTOCAD Magazin; April 1995 www.compaq.com www.interest.de/online/pclexicon www.monitor.co.at



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