Fabian


In einem P√§rchenklub lernt Fabian eine Frau kennen, mit der er in ihre Wohnung geht. Da diese jedoch verheiratet ist, geht er wieder und setzt sich mit einem Redakteur in ein Caf√©, es kommt zu einer politischen Diskussion. Fabian arbeitet bei einer Zeitung in der Werbungsabteilung. Zuhause liest er Descartres. Dann besucht er ein Fest mit M√§dchen. Als er danach noch mit seinem Freund Labude unterwegs ist, werden sie Zeugen einer Schiesserei zwischen einem Nazi und einem Kommunisten. Am n√§chsten Abend besuchen sie ein "Kabarett", in dem Geistesgest√∂rte die G√§ste unterhalten. Labude erz√§hlt √ľber seine Politik und wie seine Freundin mit ihm Schluss gemacht hat. In einem Aktatelier trifft er eine sch√∂ne, junge Frau, mit der er in ihrer Wohnung (im gleichen Haus wie er) verschwindet. Am Tag darauf wird Fabian arbeitslos und lernt auf einem Spaziergang einen Erfinder kennen, der die Nacht darauf bei ihm √ľbernachtet. Am n√§chsten Morgen versucht er, eine Stelle zu finden, was ihm misslingt. Die Mutter kommt zu Besuch, der Erfinder wird ins Irrenhaus gebracht. Er sagt seiner Mutter kein Wort √ľber die Arbeitslosigkeit, sie reist wieder ab. Darauf erlebt er einen schrecklichen Alptraum. Wieder erfolglose Stellensuche. Die Freundin, die Dame aus dem Aktstudio, zieht wegen Filmrolle aus. Fabian geht auf einen Rummelplatz, dort trifft er eine Frau, mit der er eine Nacht verbringt. Den Tag darauf trifft er seine Ex, sie finden jedoch nicht mehr zusammen. Labude begeht Selbstmord, weil seine Arbeit an der Uni abgelehnt worden ist, und vermacht Fabian Geld. Vater und Mutter werden benachrichtigt. An der Uni kommt raus, dass seine Arbeit ein Meisterwerk ist, ein Gehilfe hat sich aber einen Scherz erlaubt und bezieht deswegen von Fabian Pr√ľgel. Er reist aus Trauer nach Hause zur Mutter. Dort besucht er die Kaserne und die Schule. Mit einem Schulfreund geht er in ein verbotenes Bordell. Er hat Aussichten auf einen Job bei der √∂rtlichen Zeitung, ertrinkt jedoch beim Versuch, einen ins Wasser gefallenen Jungen zu retten, der aber schwimmen kann. Fabian kann schwimmen.


Erich Kästner:

K√§stner wurde am 23. Februar 1899 in Dresden geboren und studierte nach dem 1. WK Germanistik, Geschichte und Philosophie. Danach war er, neben schriftstellerischer T√§tigkeit, freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. W√§hrend der Nazizeit hatte er Publikationsverbot. Von 1945 bis zu seinem Tode lebte er in M√ľnchen und war dort Mitarbeiter bei Kabaretensembles. Er starb am 29. Juli 1974.

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