Albert Schweitzer

Lebenslauf

1875 14. Januar Geburt in Kaysersberg im Oberelsass als Sohn eines protestantischen Pfarrers
Anfangs Juli Umzug der Familie Schweitzer nach GĂĽnsbach
1893 Studium der Theologie und der
Philosophie, dazu Musiktheorie
1898 1. theologisches Examen, Musikunterricht bei Charles Marie Widor
1899 Doktor der Philosophie
1900 Doktor der Theologie
1902 Professor der Theologie in Strassburg

1903 Direktor des Stifts St. Thomas
1905 Beginn des Medizinstudiums
1912 Heirat mit Helene Bresslau
1913 Doktor der Medizin. Ausreise nach Lambarene
1914 Internierung in Lambarene
1915 Er findet den Ausdruck "Ehrfurcht vor dem Leben"
1918 RĂĽckkehr ins Elsass
1924 RĂĽckkehr nach Lambarene
1927 Verlegung des Spitals
1928 Goethe - Preis der Stadt Frankfurt a.M.
1949 Reise nach Amerika
1953 Friedens - Nobelpreis fuer 1952
1965 4. September: Tod in Lambarene


Idee Albert Schweitzers

    Schweitzer ist gegen eine Ethik für die moralisches Handeln nur ein Mittel zum Zweck ist, um den Menschen zu erhalten und zu fördern. Die bisherige Wertung der Ethik: Alles was böse ist schadet dem Menschen in irgendeiner Weise, alles Gute hilft dem Menschen. Für Schweitzer: Ethik ist ein absoluter Wert (Universalität), der inhaltlich durch das Prinzip des Sittlichen begründet werden muss. Schweitzer will keine Ethik mit "Wertekatalog", sondern möchte dass jeder Mensch selbst nachdenkt was "richtig" oder "falsch" ist, oder was die Nachfolge Jesu für ihn bedeutet. Jedes Leben ist wertvoll, so "gering" es auch scheinen mag. " Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegen alles, was lebt." "Wahrhaft ethisch ist der Mensch nur, wenn er der Nötigung gehorcht, allem Leben, dem er beistehen kann, zu helfen, und sich scheut irgend etwas Lebendigem Schaden zu tun."

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