Berechnung eines idealen Transformators (Trafo)

BERECHNUNG EINES IDEALEN TRANSFORMATORS

Zum Beschreiben der Berechnungsweise eines Transformators geht man normalerweise von einem idealen Transformator aus. Bei der Definiton eines idealen Transformators geht man davon aus, dass keinerlei Verluste auftreten bzw. berĂŒcksichtigt werden (Wirkungsgrad η = 1). Manche große reale Transformatoren kommen in ihrem Verhalten einem idealen Trafo gleich. Kleinere Trafotypen weichen hingegen von den idealen Werten ab. Nachstehende Berechnungsformeln und ErklĂ€rungsweisen legen einen idealen Trafo zu Grunde. FĂŒr reale Transformatoren gelten diese Formeln nur nĂ€herungsweise.
Sozusagen ist der ideale Transformator ein gedachtes Exemplar, bei dem keinerlei Verluste auftreten; die Eingangsleistung ist gleich der Ausgangsleistung; alle magnetisch Feldlinien, die die Eingangswicklung durchlaufen, durchlaufen auch die Ausgangswicklung.

Die Leerlaufspannung U0 ist die Spannung der Ausgangswicklung mit der Windungszahl N2. Wenn dort kein Lastwiderstand angeschlossen ist gilt:








Aus der FluĂŸĂ€nderung pro Zeit lĂ€sst sich unter BerĂŒcksichtigung des Kernquerschnittes A, dem Scheitelwert der magnetischen Flußdichte
, sowie der Kreisfrequenz ω des Eingangsstromes die Transformatorenhauptgleichung ableiten:



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